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Schoko-Zimt-Berge

Ok, man könnte vielleicht meinen, glauben, behaupten ich wäre eine Naschkatze. Ich will es nicht abstreiten. Aber, man lese und staune, ich esse auch noch andere, gesunde Sachen. Gut, das ist mit diesem Bild und Rezept schwer zu beweisen, aber dieses Zeug namens Obst und Gemüse ist mir nicht fremd. Wir kennen uns ganz gut. In der Tat reicht es nicht an diese grenzenlose Liebe zwischen mir und in Keksi-verpackte Schokodrops heran, aber wir sind uns doch sehr sympathisch. Die nächsten Einträge werden das wieder belegen.
Bis dahin begnügen wir uns mit diesen schokodropsigen Keksen.

Rezept für ca. (puh, die waren so schnell weg, dass ich sie gar nicht richtig zählen konnte) 25 Stück:

225 g weiche Butter
140 g Zucker
1 Eigelb
280 g glattes Mehl
1/2 TL geriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
150 g Schokodrops (zartbitter)

1 1/2 EL Zucker
1 1/2 EL Zimt

Backofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen, dann Eigelb und Zitronenschale hinzufügen.

Mehl und Salz darüber sieben, Schokodrops hinzufügen und mit einem Holzlöffel zu einem Teig vermengen.

Zucker und Zimt in eine kleine Schüssel geben und miteinander vermischen.

Esslöffelgroße Portionen aus dem Teig stechen und mit angefeuchteten Händen zu Kugeln formen. Die Kugeln in der Zuckerzimtmischung wälzen und aufs Backblech geben. Ca. jeweils 2 cm Abstand zwischen den Kugeln lassen.

Für ca. 13 Minuten backen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Schmecken sofort, am nächsten, übernächsten und überübernächsten Tag am Besten.

Linzer-Vanillesternaugen

Was’n das für ein Titel?! Linzeraugen – von mir aus. Aber Linzer-Vanillesternaugen??!!
Ja! Es wurde eine Vanilleschote verarbeitet. Somit Vanille – check.
Sternaugen?! Wisst ihr, wie nervtötend es ist diese Förmchen mit den 3 kleinen “Augen” wieder sauber zu bekommen?
Eben! Deswegen Sterne.
Und fertig ist die Einleitung für dieses tolle Rezept.

Für ca. 30 Kekse:
150 g weiche Butter
50 g Staubzucker
150 g glattes Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 Eidotter (Zimmertemperatur)
Mark einer Vanilleschote
Marillenmarmelade (ca. 6 EL)
Staubzucker zum Bestäuben
Mehl zum Ausrollen

Alle Zutaten in einer großen Schüssel mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Auf einem Bogen Backpapier etwas Mehl streuen und den Teig ca. 2 mm dick ausrollen. Das Backpapier samt Teig irgendwie (geschickter als ich) in den Kühlschrank bugsieren und 10 Minuten ruhen lassen.

Mit dem Sternaustecher (meinen kann man auseinander bauen und somit mit oder ohne Stern in der Mitte ausstechen) Kreise mit und ohne Stern ausstechen. Immer auf die Anzahl achten. Ich hatte zum Schluss 10 Kreise ohne Stern und Null mit Stern….Tja. Mr. KissTheCook hat sich geopfert und sternlose Kekse gegessen. Ist er nicht nett?

Den restlichenTeig nochmals zu einer Kugel formen, ausrollen, austechen, kneten, ausrollen, ausstechen……bis nichts mehr übrig bleibt oder die Lust verfliegt.

Backrohr auf 160°C Umluft vorheizen. Dann kann man beide Bleche auf einmal rein schieben.

Kekse auf 2 Backbleche aufteilen (Backpapier nicht vergessen) und für 10 Minuten backen.
Nach den 10 Minuten raus nehmen und auskühlen lassen.

Marillenmarmelade in einem kleinen Topf ein wenig aufwärmen, damit sie sich leichter verteilen lässt.

Einen Klecks von der Marmelade auf den sternlosen Keksen verteilen. Die Sternhälften dick mit Puderzucker bestreuen und auf die “Ohne-Sterne” draufsetzen.

Dem hemmungslosen Keksgenuss steht nun nichts mehr im Wege.

Das Ursprungsrezept stammt aus dem Heft “Frisch gekocht” 12/2012.