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Nuss-Nougat-Kipferl

Naja, ich bin mir nicht ganz sicher, aber es besteht die Möglichkeit, dass ich wieder zurück bin. Ich blogge, also bin ich…?

Und wie es sich gehört, gibt es zu meinem fulminanten Comeback ein faszinierend unspektakuläres Rezept. Aus einer Kindergartenzeitung. Nachgebacken, einfach so, an einem Wochenende, mit dem Handy fotografiert. Wer bin ich überhaupt?

Nach so langer Zeit, will ich hier niemanden mit diesen vielen unverständlichen Wörtern verwirren. Daher geht es auch gleich zum Rezept. Ich muss mich hier wieder ein wenig zurecht finden. In 5 Jahren kann sich einiges ändern – blogtechnischerweise.

Rezept für ca. 40 Stk. Nuss-Nougat-Kipferl:

Zutaten:

350 g glattes Weizenmehl

80g geriebene Haselnüsse

1 Prise Salz

1 Eidotter (Größe L)

200 g weiche Butter

100 g Nuss-Nougat-Creme (wir wissen doch alle, wozu 90% der Nachbacker greifen werden ;))


Dann noch für das nette Endergebnis:

100 g Noisetteschoki

50 g geriebene Haselnüsse zum Bestreuen


Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten in die Küchenmaschine schmeißen (die Noisetteschoki und 50 g geriebenen Haselnüsse fürs Endergebnis natürlich nicht) und mit dem Knethaken durchkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und min. 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Ich hab verschiedene Teige am Vortag zubereitet und im Kühlschrank gelagert. Am Tag darauf wurde dann nur noch gerollt, ausgestochen, gegessen.
  2. Backrohr auf 160° C (Umluft) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen formen (ca. 2cm im Durchmesser). Danach in 1 cm dicke Scheiben schneiden und zu schön hässlichen Kipferln formen. Mit Gefühl aufs Backblech klatschen und ins Rohr schieben.
  4. Ca. 10-12 Minuten backen. Dann no na auskühlen lassen. Auf einem Gitter selbstreden, wegen der Vorbildwirkung für die nächste Generation an Kexbäckern.
  5. Schoki in der Mikrowelle schmelzen, zuerst 1 Minute, dann umrühren und jeweils 30 Sekunden erwärmen und jedes Mal umrühren bis die gewünschte Schmelzigkeit erreicht ist. Ja das ist jetzt ein Wort.
  6. Die Kipferlspitzen in die flüßige Schoki tunken auf frisches Backpapier legen und je nach Wunsch mit geriebenen Haselnüssen bestreuen.
  7. Die Kekse halten sich ca. 4 Wochen in der Keksdose …? Überleben die denn wirklich so lange bei manchen Menschen?

Viel Spaß beim Nachbacken und bis zum nächsten Mal. Mit etwas Glück, vielleicht in weniger als 5 Jahren. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben.

Tüdeldü.

Nougatlikör

Kitschig? Vielleicht. Sind das Mr.KissTheCook und ich auf dem Stamperl? Möglicherweise.
Aber die wichtigste Frage, die sich einem aufdrängt, ist doch folgende: Zieht sie an seinem grauen Schal oder doch an seinem Bart? Falls ja, was hat er verbrochen? Er wird sicherlich etwas verbrochen haben. *Klischee on* Alle Männer sind gleich *Klischee off*. Aber was?
Wollte Mr.KissTheCook vielleicht ein Geheimnis ausplappern?

Ist es verwerflich, wenn man die allseits bekannte Nougatabneigung seines Schwagers kennt und trotzdem Nougatlikör verschenkt, mit der möglicherweise falschen Kennzeichnung “Schokolikör”?

Tja dann hätte sie nicht am Bart ziehen, sondern den Bart einmal um sein Gesicht wickeln müssen. So bringt man Plappermäuler zum Schweigen. Oder man füllt sie ganz einfach mit Nougatlikör ab.

Rezept für etwas mehr als 3 Liter Nougatlikör:
800 g Nutella
3 Vanilleschoten
2 EL löslicher Kaffee
1800 mL Wodka
240 g Puderzucker
600 mL Schlagobers

Vanilleschoten halbieren und das Mark raus kratzen. Nutella, gesiebten Puderzucker, Vanillemark und das Kaffepulver mit einem Mixer verrühren und nach und nach den Wodka unter Rühren zufügen, bis eine homogene Masse enstanden ist.

Diese Mischung zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen (min. 12 Stunden).

Am nächsten Tag Schlagobers leicht aufschlagen und mit der Wodkamischung verrühren. In sterilen Flaschen abfüllen und hübsch verpacken.

Der Likör ist im Kühlschrank etwa 3 Monate haltbar. Aber wer braucht schon 3 Monate, um diesen Likör zu vernichten?!

Mama-KissTheCook, zum Beispiel, trinkt ein Stamperl vom Likör, wenn sie der süße Heißhunger überfällt.

Die Inspiration zu diesem Rezept stammt aus folgendem Buch: Süße Geschenke zu Weihnachten – Leckereien backen und verpacken