Schlagwort-Archive: Nachspeise

Bioleks Schokokuchen

Ha. Letzte Woche schreibt sie noch von einer zickigen Bauchspeicheldrüse und jetzt gibt es wieder einen bombastischen Schokokuchen – nach einem Rezept von Herrn Biolek persönlich, somit köstlich, süß und schokoladig?

Ja, irgendwie muss man ja die Lendenfrucht beschäftigen. Übrigens die easy peasy Staubzuckerdeko hat mir mindestens 10 Coolheitspunkte eingebracht, wenn nicht gar 11. Booya – in your face.

Rezept für eine Springform:

200 g Kochschoki + 2 EL Wasser
100 g Butter
160 g Zucker
3 Eier (Größe L)
50 g Mehl
Staubzucker für die coole Deko

Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten.

Schoki und Wasser in einer Schüssel in der Mikro schmelzen (jeweils 30 Sekunden und immer zwischendrin umrühren). Dann die Butter und den Zucker hinzufügen und umrühren (nicht mehr in die Mikro geben) bis eine homogene Masse entsteht.
Der Lendenfrucht den Löffel (den man nicht mehr braucht) zum Abschlecken geben.

Eier trennen, Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb und Mehl zur Schokomasse geben und gut vermengen (mit dem Mixer). 1/3 von der Schneemasse hinzufügen und ebenfalls gefühllos reinmixen. Mixstäbe dem menschlichen Geschirrspüler zum Abschlecken geben.

Die restlichen 2/3 der Eismasse nun mit viel Gefühl unterheben.

Die Masse in die Tortenform füllen und ab damit in den Ofen.
Sollte nach 30 Minuten fertig sein – Stäbchenprobe nicht vergessen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Haushaltsobjekte nach Wahl (hier Teelöffel und Kuchengabel) auf den Kuchen legen und dann Staubzucker drüberstreuen. Ooohs und Aaaahs vom zukünftigen Steuerzahler einheimsen und cool abwinken.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Tüdeldü

Das Rezept stammt aus Alfred Bioleks Buch “Die Rezepte meines Lebens”. Ich markiere das hier als unbezahlte Werbung, wegen Namensnennung und füge noch ein “Augenverdreh”-Emoji hinzu.

Giraffenkuchen

Giiraffenkuchen

Dieser Kuchen wurde vor 5 Jahren gebacken und der Beitrag nie zu Ende geschrieben. Ich glaube mich zu erinnern, dass er gut geschmeckt hat. Aber ich bin ja keine Bank und kann somit nichts garantieren. Ho ho, der war gut.

Wie auch immer – mein geschundenes Hirn weiß noch, woher ich das Rezept habe. Aus einem wunderschönen Buch, das ich vor Jahren gekauft und nach nunmehr 2 Umzügen in einem Schrank wiederentdeckt habe. Hach, die Freude war so groß. Und noch viele weitere Kochbuchschätze wurden ausgegraben. Mein altes Ich war zum Greifen nah. Ich glaube, dieses Gefühl können andere Eltern nachempfinen, wenn sie etwas aus kinderlosen Zeiten finden und sich an diese Momente zurückerinnern können.

Zutaten für eine normale Springform:

150 g Butter
4 Eier
250 g Zucker (es ist durchaus möglich, dass ich damals 200 g verwendet habe, da dies ein altes Rezept ist und damals (Zucker)Geiz nicht geil war)
200 mL Milch
280 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Für die Glasur:
2-3 EL Erdbeermarmelade
Schokoglasur (gekaufte)

Backrohr auf 180°C vorwärmen. Eier trennen, Eiweiß zu Schnee schlagen. Alle Zutaten wie aufgelistet nacheinander vermengen. Ich empfehle einen Mixer. Wer in Lockdownzeiten mehr Bewegung braucht, greift zum Kochlöffel und trainiert die Oberarmmuskeln.

Den Teig in 2 Hälften teilen und eine davon mit 2 EL Kakao färben. Wie beim Marmorkuchen nun zuerst den hellen Teig in die Form geben, dann den dunklen und mit einer Gabel nur teilweise verrühren bis ein schönes Muster entsteht.

Ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Backprobe (Holzspieß reinstecken) machen, wenn es passt, raus damit, wenn nicht, noch weitere 8-10 Minuten drinlassen.

Nach dem Abkühlen den Kuchen mit Marmelade bestreichen und mit Schokoglasur übergießen.

Hier ist das tolle Buch:

Das übliche Blabla: das ist keine Werbung, oder zumindest unbezahlte Werbung wegen Namensnennung. Ich hab das Buch mit meinen eigenen Euronen vor Jahren gekauft. Leider, leider hat mir niemand für diesen Beitrag Geld geboten. Ich empfehle es, weil es mir gefällt. Kauft es oder auch nicht. Es ist mir egal ;)

Viel Spaß beim Lesen und/oder Nachbacken.

 

Tüdeldü.