Süßkartoffelsuppe

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Ich war mal wieder hungrig einkaufen und plötzlich waren da 2 Süßkartoffeln im Einkaufswagerl. Ohne Weiterverarbeitungsplan lagen sie vorerst ein paar Tage in der Küche rum. Und da kam plötzlich der Geistesblitz. Eine Suppe.

Einige der Zutaten in der Suppe sind eigentlich nur drinnen, weil ich sie noch irgendwie verarbeiten musste bevor sie kaputt wurden. Somit kann man sie bestimmt auch getrost weglassen.

Suppe für 6 Suppenkasper

2 große Süßkartoffeln
3 kleine Kartoffeln (Resteverwertung)
3-4 Champignons (Resteverwertung)
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
1l Gemüsebrühe
Rosmarin
Sambal Oelek
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Zwiebel klein hacken und mit ein wenig Olivenöl in einem großen Topf glasig anschwitzen. Süß- und normale Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke Würfel schneiden. Die gedünsteten Zwiebeln mit 1 Liter Gemüsebrühe aufgießen und die Kartoffelwürfel hinzufügen. Bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Rosmarin klein hacken und gemeinsam mit dem Knoblauch und den Champignons zur Suppe geben. Nun wird alles mit dem Mixstab püriert und mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek abgeschmeckt. Dazu passen Croûtons.

Fertig ist der gelbe Spaß.

Happy Löffeln!

Zucchini-Letschotürmchen

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Meine Oma hat einen wunderbaren Garten in Serbien. Im Gegensatz zu mir, hat sie den grünen Daumen – was da bei mir wohl schief gelaufen ist? Derzeit erntet sie Unmengen an Zucchini, Paprika und Paradeiser. Als Enkelin profitiert man natürlich davon ;)

Bei der letzten Lieferung waren die Paradeiser ziemlich weich, daher entschied ich mich Tomatensauce daraus zu machen. Mein Zucchini-Letschotürmchen war geboren. Und so bringt man das Baby zur Welt:

1 großen Zucchino (große Scheiben sind wichtig)
2-3 Spitzpaprika
Tomatensauce (selbst gemacht oder auch nicht)
1 große Gemüsezwiebel
Basilikum
30 g Cheddarkäse
Salz, Pfeffer

Zuallererst habe ich Omas Monsterzucchino geschält und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten. Diese habe ich auf ein Blech mit Backpapier nebeneinander geschlichtet und mit Salz gewürzt und Öl beträufelt. Bei 200°C im Ofen weich backen.

Währenddesser schneidet man die Zwiebel und die Paprikaschoten in kleine Stücke. Bei starker Hitze 2 Minuten lang in der Pfanne scharf anbraten. Eine Prise Zucker hinzufügen und mit 500 ml Tomatensauce ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei kleiner Hitze köcheln lassen (bis die Zucchinischeiben weich sind).

Cheddar in dünne Scheiben schneiden. Sobald die Zucchinischeiben weich sind, aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen. Für diese Türmchenform habe ich Vorspeisen/Dessert-Metallringe genommen und in eine Auflaufform gegeben. Dann habe ich abwechselnd eine Zucchinischeibe, 2 EL Letscho und ein Basilikumblatt geschlichtet – bis zum oberen Rand des Metallringes. Ganz obendrauf kommt eine Scheibe Cheddarkäse. Das Ganze kommt dann wieder zurück ins Backrohr, bis der Käse geschmolzen ist.

Mit einem schönen Basilikumblatt anrichten und mit allen Sinnen ins Gemüseparadies fliehen.

Mahlzeit!

Kürbisauflauf

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Diese nette Idee stammt von einer lieben Kollegin. Ich nenne sie mal Känns Braut (ein Insider ;)). Wenn man ein fauler Mensch und somit auch eine faule Köchin ist, bringt dieses Rezept die ideale Lösung für ein schnelles Mittagessen. Natürlich habe ich einen Hokkaido gekauft, da man diese Kürbissorte nicht schälen muss – und wieder einen Arbeitsschritt gespart.

Rezept für 2-3 Esser:

1 Hokkaido
1 Kugel Büffelmozzarella (natürlich geht auch normaler Kuhmilchmozzarella)
Parmesan
Cherrytomaten (eine Handvoll)
Basilikum oder Petersilie
Chilliöl
Mehl zum Bestäuben
Salz, Pfeffer

Backofen auf 180°C vorheizen. Kürbis in Würfel schneiden und mit Mehl bestäuben. In Chiliöl anbraten und mit Salz würzen. Eine Hälfte der Kürbiswürfel in eine Auflaufform geben. Büffelmozzarella in Stücke reißen und über die Kürbiswürfel streuen. Eine zweite Schicht Kürbiswürfel und wieder Mozzarella. Cherrytomaten vierteln und mit Basilikum/Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Auflauf geben. Zu guter Letzt wird noch reichlich Parmesan gehobelt, damit eine schöne Kruste entstehen kann.

Ab in den Backhofen und garen bis der Kürbis weich ist.

Buon Appetito!

 

Tiramisu à la Mama

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Ja klar. Ich weiß. Es ist kein typisches Tiramisu-Rezept, aber meine Mama hat es erfunden und deswegen muss ich es in den Himmel loben. Sie hat es sich an irgendeinem heißen Sommertag ausgedacht, als sie Angst hatte rohe Eier zu verwenden. Danke Petrus, sonst wären wir alle hier wohl nie in den Genuss gekommen.

Und hier kommt nun das tolle Rezept. Ein kleiner Tipp noch am Rande: immer ein bisschen mehr von der Creme machen. Es bleibt leider nie bei einer Kostprobe ;)

Rezept für 4 gierige oder 6 zivilisierte Esser:

1 Packung Biskotten
1 Tasse Kaffee
1 Schuss Rum
500 g Mascarpone
250 ml Cremefine
6-8 EL Zucker (je nach Stärke des Naschkatzensyndroms)
Kakao

Es ist schon fast zu einfach. Cremefine und Zucker steif schlagen und anschließend Mascarpone vorsichtig unterrühren. Kaffee kochen, kurz abkühlen lassen und einen Schuss Rum hinzufügen. Die Biskotten nur kurz in den Kaffee tunken, damit sie nicht zu matschig werden. Die Biskotten in eine schöne Form schlichten, anschließend eine Hälfte der Mascarponecreme darüber verstreichen. Dann die zweite Schicht Biskotten schlichten und die restliche Creme darauf verteilen. Sofort die Schüssel auslecken, um anschließend zu guter Letzt den Kakao über das Tiramisu zu streuen. Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag sofort genießen.

Gutes Gelingen!

Ein unprofessioneller Kochblog, ohne Ziel, dafür mit zeitweiliger Motivation und einer Prise Sarkasmus.

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