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Salat mit Balsamicozucchini

Salat mit Balsamicozucchini

Nach einem 2-wöchigen USA-Urlaub schreit mein Körper nach Salat. Versteht mich nicht falsch – ich habe auch drüben überraschend gesund gegessen *hust*mal abgesehen von den 1000 Reese’s Peanutbutter Cups*hust*. Eigentlich nasche ich nicht (ich versuche es zumindest – schaffe es aber nicht immer :))). Ausnahmen sind irgendwelche Feiern und somit Torten. Aber im Urlaub lautet die Devise: drauf geschissen!

Rezept für 1 Erdnussbuttersüchtlerin:

1 Handvoll Salat
ein paar Paradeiser (was der Haushalt so hergibt)
2 kleine Zucchini
1 Radieschen
1 kleines Babygürkchen
1/2 Frühlingszwiebel (die andere Hälfte ging für was anderes drauf)
1/2 TL Senf
2-3 EL Balsamicoessig
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Parmesan(spähne)

Salat und Gemüse waschen, trocknen. Zucchini in Halbmonde schneiden und bei mittlerer Hitze gemeinsam mit ein wenig Olivenöl in eine Pfanne schmeißen. Einige Minuten dünsten.

Währenddessen das restliche Gemüse kleinschnippeln und in eine Salatschüssel geben.

Zucchini salzen und mit 1-2 EL Balsamicoessig ablöschen. Wieder ein paar Minütchen weiterbraten.

3 EL Olivenöl, 1 EL Balsamicoessig, Senf, Salz und Pfeffer in ein Schraubglas geben und kräftig schütteln.
Vinaigrette über den Salat geben und alles gründlich mischen.

Salat und Zucchini auf einem Teller anrichten und mit einem Gemüseschäler eine paar Parmesanspähne darüber hobeln.

Des woars a scho.

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Bohnen-Reissalat, Level: Restlkochen aka Wann hab ich denn das gekauft?!

Ich bin eines dieser liebenswürdigen Enkelkinder, das ab und zu den Geburtstag der Oma vergisst.
So geschehen vor 2 oder 3 Jahren. Erst am nächsten Tag ist mir mein Missgeschick aufgefallen. Schnell wie der Blitz habe ich zum Handy gegriffen und Oma-KissTheCook angerufen.

Ohne Scham und voller Stolz gebe ich zu, dass ich ziemlich gut lügen kann („ja Mr.KissTheCook, deine Haare sehen toll aus!“ *räusper*).

Damit ich gut dastehe und Oma-KissTheCook nicht beleidigt ist, habe ich ihr erzählt, dass Wien in einer anderen Zeitzone liegt. In Österreich humpeln wir einen Tag hinterher. Deswegen bin ich gar nicht zu spät dran!!! Denn hier, wo ich lebe, ist erst der *hust*und*hust*zigste und somit genau ihr Geburtstag.

Was soll ich sagen? Sie hat mir geglaubt.

Zutaten:
500 g Grüne Bohnen
1 Zucchino
10-12 Cherryparadeiser
50 g Parmesan
Reis – hmmmm, vlt. 1/2 Schale (es waren Reste :))

Vinaigrette:
1 TL scharfen Senf
4 EL Olivenöl
1-2 EL Balsamicoessig
Salz

Reis nach Packungsbeilage kochen und auskühlen lassen.
Bohnen 20 Minuten in leicht gesalzenem Wasser kochen. 10 Minuten bevor die Bohnen fertig sind, den Zucchino waschen, halbieren und in Halbmonde schneiden und zu den Bohnen geben. Zucchini und Bohnen abseihen und kalt abschrecken.
Zum Reis geben.

Paradeiser waschen und halbieren, ebenfalls zum Reis geben. Vinaigrette anrühren und über das Gemüse und den Reis gießen. Alles gut durchmischen. Mit einem Gemüseschäler Parmesanspäne hobeln und auf dem Salat anrichten und eeeeesseeeeen.

Übrigens: falls jetzt manche gutgemeinte Ratschläge für mich haben – mein Handy ist durchaus in der Lage Geburtstage zu speichern und zu gegebener Zeit durch einen fürchterlichen Klang auf sich aufmerksam zu machen…..aber immer 1 ganzen Tag vorher!!!! Und ich sehe keine Möglichkeit das umzustellen.

Blödes Drecksding. Ich werde ja buchstäblich zum Lügen genötigt.

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Zucchinischiffchen mit Reis

Die Gemüselade musste geplündert werden. Mr. KissTheCook wollte sowieso wieder mehr Gemüse essen und so konnte ich ihm einige Sachen unterjubeln, ohne dass er es gemerkt hat ;)

Rezept für 2-3 Piraten:

4 mittelgroße Zucchini
200 g Reis (nach Gusto)
1 grüner Paprika
1 Frühlingszwiebel
1 EL Tomatenmark
1 Handvoll Rucola
einige Basilikumblätter
1 Handvoll Cherryparadeiser
2 EL Mascarpone
1 EL Tomatenmark
Knoblau-Chiliöl
Salz, Pfeffer
30 g Cheddar

Ofen auf 200° C (Umluft) vorheizen. Zucchini schälen und der Länge nach halbieren. Mit einem Löffel aushöhlen und in eine Auflaufform schlichten. Alle Zucchinihälften für ca. 10-15 Minuten in den Ofen schieben.

Reis nach Packungsanleitung kochen.

In der Zwischenzeit den Paprika schälen und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebel waschen, der Länge nach halbieren und in feine Halbringe schneiden.

Etwas vom Knoblauch-Chiliöl in einer Pfanne erhitzen und Paprika und Zwiebel bei mittlerer Hitze für einige Minuten dünsten. Tomatenmark hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mascarpone und etwas Wasser hinzufügen. Paradeiser waschen und in kleine Würfel schneiden. Rucola und Basilikum grob hacken. Alles miteinander in der Pfanne vermischen und Reis hinzufügen. Eventuell nochmals abschmecken.

Die Zucchinischiffchen mit der Reis-Gemüsemischung füllen. Cheddar in Scheiben schneiden oder reiben und über die Schiffchen streuen.
Die gefüllten Zucchini für ca. 10-15 Minuten bei 180° C ins Rohr schieben.

Mit Sauerrahm servieren.

Ahoi!

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Pasta mit Kremser Zucchino

Was für ein Bröckerl! 672 g mit Schale und ein waschechter Kremser. Aber so ein Geschenk kann man ja nicht ablehnen :)
Zum Glück wusste ich schon ganz genau, was zu tun war.

Pasta mit Zucchini, Zwiebeln und Pinienkernen. Laut Rezept war Quinoa vorgesehen. Tja, der Vorratsschrank war anderer Meinung.

Übrigens sehen trockene Gobbetti (Pastasorte) aus wie kleine Maden, wenn man sie in trockenem Zustand in eine Schüssel füllt. Echt grauslich. Der gekochte Zustand schmeichelt ihnen optisch aber auch nicht wirklich.

Zutaten für 4 Personen:
672 g  Zucchini
1 TL Butter
2 EL Sonnenblumenöl
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
200 g Pasta (zB. Gobbetti)
1 EL Petersilie, fein gehackt
Saft einer halben Zitrone
50 g Pinienkerne, geröstet
1 Schuss Weißwein (kein Muss)
Salz, schwazer Pfeffer

Der Monsterzucchino wird halbiert und in schräge, 1/2 cm dicke Scheiben geschnitten. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Halbmonde schneiden.
Butter und Öl in eine großen Pfanne leicht erwärmen. Zucchini und Zwiebeln hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und für 20 Minuten weich braten.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung kochen – 1 Tasse vom Nudelwasser für später aufheben. Pinienkerne vorsichtig rösten. Den Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden, nach 20 Minuten zum Gemüse geben und noch ein wenig mitbraten. Mit einem Schuss Weißwein und dem Zitronensaft ablöschen. Nudeln zum Gemüse geben, ein wenig vom Nudelwasser dazu geben und gegebenenfalls nochmals mit Salz und Pfeffer und der Petersilie abschmecken.

Die gerösteten Pinienkerne untermischen und alles auf einem Teller anrichtenl.

Der Rest kommt morgen mit ins Büro :) die ToMoBa*-Saison ist für mich hiermit beendet.

* Tomate Mozzarella Basilikum – ich kanns nicht mehr sehen

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Warmer Zucchini-Avocado-Salat, Level: Restlkochen

Montag, eiskalt, Schnee. Und die Kolleginnen haben nichts besseres zu tun, als mich anzumeckern: „Was is’n mit dem Blog?! Wieso gibt’s da kein neues Rezept??!! Hm??!!!“.

Na ein Glück ist die Kreativität aus dem Winterschlaf erwacht.

Denn es braucht nicht immer ein Rezept und taufrische Zutaten.

Rezept für eine hungrige Person:
1 abgelaufener (naja doch ca. 10 Tage drüber) Mozzarella
1 alter, mittelgroßer Zucchino
1 sehr weiche Avocado
5 überraschend frische Cherrytomaten
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 EL Balsamicoessig
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zucchino waschen, halbieren und in Halbmonde schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zucchinischeibchen ca. 5 Minuten braten (bis sie Farbe angenommen haben). Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Nach den 5 Minuten zu den Zucchinischeiben geben und für ca. 2-3 Minuten mitbraten.

Paradeiser waschen und vierteln. Mozzarella in Scheiben schneiden. Avocado halbieren, Kern entfernen und Würfel daraus machen (da hat jeder seine eigene Lieblingsmethode).

Zucchini salzen und pfeffern und mit dem Essig und Zitronensaft ablöschen. Vom Herd nehmen und Paradeiser und Avocado untermischen.

Mozzarellascheiben auf den Tellerrand verteilen und den lauwarmen Salat in die Mitte geben.

Mozzarella mit Salz bestreuen und Olivenöl betreufeln.

Fotografieren, servieren, essen und bloggen ;)

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Kein Risotto, aber schwarz

Und somit ideal für Uwes Cookbook of Colors.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Eigentlich war es ja mal wieder ein Unfall oder Unachtsamkeit? Das Gehirn, im Speziellen das Gedächtnis, bereitet mir des Öfteren Schwierigkeiten.

Im Geschäft, mit dem Planeten im Namen, entdeckte ich schwarzen Reis. Richtig schwarz und somit pure Faszination für mich. Plumps, und schon lag die Packung im Einkaufswagerl.

Wochen später – der Reis schlummert im Vorratsschränkchen vor sich hin – will ich ein Zucchini-Champignon-Risotto kochen.

Und da kommt das Hirn ins Spiel – oder eben auch nicht. Das Hirn sagt mir „Ja, keine Panik! Wir haben ganz bestimmt noch Risotto-Reis. Wirklich! Du kannst mir vertrauen!“. Somit überspringe ich das Reisregal im Supermarkt und kaufe nur noch frische Champignons und Zucchini.

Zu Hause angekommen will ich loslegen. „Hey Hirn! Du hast gelogen! Du Biest!“

Laaaaange, langweilige Geschichte, kurzer Sinn. Kein Risotto-Reis daheim. Dafür den schwarzen Reis entdeckt und in aller Verzweiflung verwendet.

Schwarze Schönheit für 2-3:

250 g schwarzer Reis
2 mittelgroße Zucchini
150 g Champignons
15 g getrocknete Steinpilze
1 Zwiebel
1 EL Butter
500 ml Gemüsebrühe
1 Bund Petersilie
50 g geriebener Parmesan
Olivenöl (ca. 1 EL)
Salz, Pfeffer

Die Steinpilze mit 125 ml warmen Wasser übergießen und 15 Minuten einweichen.

Den schwarzen Reis in der Gemüsebrühe für ca. 20-25 Minuten köcheln lassen. Er braucht einfach um Einges länger als Risottoreis.
In der Zwischenzeit Zucchini halbieren und klein würfeln. Champignons mit einem Tuch abreiben und vierteln. Zwiebel schälen und fein hacken. Petersilie waschen und hacken.

In einem großen Topf Butter und Öl leicht erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten.
Reis abgießen und Brühe in einem Topf auffangen. Den Reis zu den Zwiebeln geben und einrühren. Zucchini und Champignons dazu geben.
Die eingeweichten Steinpilze auch dazu geben – die größeren Exemplare klein schneiden. Das Steinpilzwasser ebenfalls in den Topf geben.

Nach und nach die (nun schwarze) Brühe zugießen. Der Reis sollte die Brühe aufgenommen haben, bevor die nächste Portion dazugegossen wird. Wird nicht ganz klappen, also immer rein mit dem Zeug und ca. 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Zwischenzeitlich Parmesan reiben und gemeinsam mit der gehackten Petersilie unter den Reis mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Mr. KissTheCook, das Weichei, traute sich nicht das schwarze Zeug zu probieren. Dafür meine Kollegen – und ihnen hat es geschmeckt.

*hust*Schleimer*hust*

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Zucchinikuchen

Heute war ich ein wenig in Schönbrunn spazieren. Bei einer kurzen Pause oben auf der Gloriette, habe ich die Enten und Möwen beobachtet. Faszinierend was sich da so abspielt.

Da war eine kleine Entendame, die plötzlich aus dem Wasser gesprungen ist. Sie hat uns beobachtet. Kam einen Schritt auf uns zu. Blieb stehen. Wieder beobachtet. Wieder ein Schritt. Wir haben uns nicht bewegt. Nicht einen Millimeter. Sie hat mir direkt in die Augen geschaut. Ein wenig unschlüssig. Etwas unheimlich. Gelangweilt watschelte sie wieder davon.

Was hat sie sich wohl gedacht? Meine bescheidene Meinung:
„Oh! Neue Brotautomaten. Na die werde ich doch gleich mal abchecken. Aber ganz langsam. Die sind wohl neu. Schauen mich so blöd an. Denkt ihr, die Show hier ist gratis? Ich mach mal ’nen Schritt nach vor. Tssss. Die schauen noch immer so blöd. Was ist? Wo habt ihr das Brot versteckt?! Hmmmm, ich glaub die sind ein wenig…naja…..langsam. Ich werde mal die rechte anschauen und meine Augenbraue heben, vlt. versteht sie dann was nun zu tun ist. Nö, die schaut noch blöder als vorher – falls das möglich ist. Ach, das wird mir hier zu dumm. Da hinten scheint es intelligentere Brotautomaten zu geben.“

Mr. KissTheCook will sich auch noch zu Wort melden:
Enten haben keine Augenbrauen!

Zutaten für den Kuchen (Springform Ø 26 cm):

3 mittelgroße Zucchini
250 g Ricotta
4 Eier
80 g geriebener Grana Padano
1 EL Butter
1/2 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer
Olivenöl, Semmelbrösel

Zucchini grob raspeln und mit der Butter bei niedriger Hitze 10 Minuten in einer Pfanne dünsten.
Währenddessen Käse reiben und Petersilie klein hacken.
Zucchini in ein feines Sieb geben und mit einem Löffel die Flüssigkeit raus drücken.
Zucchini, Eier, Ricotta und Grana Padano in einer Schüssel zu einer homogenen Masse vermischen. Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen und nochmals durchmischen.

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Boden einer Tortenform mit Backpapier auslegen. Die Ränder mit Olivenöl bestreichen und mit Semmelbrösel bestreuen. Den überschüssigen Rest ausleeren.

Die Zucchinimasse in die Form geben und für 35 Minuten in den Ofen geben.
Heiß servieren.

Das Grundrezept stammt aus dem tollen Buch „La cucina verde“.
Prädikat empfehlenswert.

Mr. KissTheCook hat einen Tomatensalat dazu gegessen und er und sein Bauchi sind zufrieden und glücklich. Jetzt werden übrigens die armen Drageekeksi vernichtet.

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Zucchiniröllchen mit Couscous

Gehen 2 Zahnstocher im Wald spazieren. Plötzlich kreuzt ein Igel ihren Weg. Sagt der eine Zahnstocher zum anderen „Jööööö! Eine Party!“.

Mehr habe ich zum Rezept nicht zu sagen ;)

Doch, 2 Sachen noch: Es ist nicht alles Gold, was glänzt!
Und: Wer keine Speckröllchen mag, muss sich Zucchiniröllchen zulegen.

3 große Zucchini
300 g Couscous
150 g Egerlinge
1 Zwiebel
1 Handvoll Cherrytomaten
50 g geriebener Käse (zB Cheddar)
3 Knoblauchzehen
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer
1/2 TL Sambal Oelek
Olivenöl

Zucchini waschen und der Länge nach in 2 mm dicke Scheiben schneiden.
Backpapier auf ein Backblech geben und die Zucchinischeiben darauf verteilen. Für ca. 5 Minuten bei 200°C unter den Grill schieben, damit die Scheiben weich werden und sich zu Röllchen formen lassen.

Couscous nach Packungsanleitung zubereiten.

Zucchinischeiben abkühlen lassen und währenddessen Egerlinge halbieren und in Scheiben schneiden. Bei starker Hitze mit etwas Öl in der Pfanne anbraten. Zwiebel fein hacken, zu den Pilzen geben und mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek würzen, bei Bedarf noch etwas Olivenöl hinzufügen.

Knoblauch reiben und Paradeiser vierteln.
Den fertig gegarten Couscous, die Tomaten und den Knoblauch zu den Pilzen geben und 2 Minuten mitbraten. Sollte das Ganze zu trocken sein, ein wenig Wasser hinzufügen. Ganz zum Schluss die Schnittlauchröllchen hinzufügen.

Käse reiben und eine Hälfte zur Couscousmischung geben, die andere Hälfte noch zur Seite stellen.

Die ausgekühlten Zucchinischeiben in einer feuerfesten Form zu Röllchen formen, sodass sie noch befüllt werden können.
Die Röllchen salzen, mit ein wenig Olivenöl beträufeln und mit der Couscous-Gemüsemischung füllen. Auf jedes Röllchen ein wenig von dem geriebenen Cheddar geben und für 5-7 Minuten unter dem Grill gratinieren.

Warm servieren und keinen Gedanken an die weniger erfreulichen Speckröllchen verschwenden.

Sollte von der Füllung noch etwas übrig bleiben: schmeckt am nächsten Tag auch kalt (als Salat) noch gut.

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Zucchini Pesto

Ich gebe es ja zu, rein optisch nicht wirklich ein Highlight. Dafür ist der Geschmack umso überzeugender.

Ich dachte ein wenig vor mich hin: „Wenn rohe Zucchini im Salat mit einem Schuss Aceto Balsamico so gut schmecken, könnte man nicht ein Pesto daraus machen?“

Und in der Tat – man kann. Und wie man kann.

Und so entsteht das häßliche Entlein:

1/2 kleiner Zucchino, in kleine Würfel geschnitten
20 g Parmesan, in kleine Würfel geschnitten
1/2 EL Pinienkerne
2 EL Olivenöl
1 EL Aceto Balsamico
Salz, Pfeffer

Alles in den Häcksler und Vollgas geben.

Dazu Pasta, noch ein paar frische Parmesanflöckchen und ein Tröpfchen Balsamicoessig.

Jetzt könnte ich glücklich sterben.

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Zucchini-Letschotürmchen

Meine Oma hat einen wunderbaren Garten in Serbien. Im Gegensatz zu mir, hat sie den grünen Daumen – was da bei mir wohl schief gelaufen ist? Derzeit erntet sie Unmengen an Zucchini, Paprika und Paradeiser. Als Enkelin profitiert man natürlich davon ;)

Bei der letzten Lieferung waren die Paradeiser ziemlich weich, daher entschied ich mich Tomatensauce daraus zu machen. Mein Zucchini-Letschotürmchen war geboren. Und so bringt man das Baby zur Welt:

1 großen Zucchino (große Scheiben sind wichtig)
2-3 Spitzpaprika
Tomatensauce (selbst gemacht oder auch nicht)
1 große Gemüsezwiebel
Basilikum
30 g Cheddarkäse
Salz, Pfeffer

Zuallererst habe ich Omas Monsterzucchino geschält und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten. Diese habe ich auf ein Blech mit Backpapier nebeneinander geschlichtet und mit Salz gewürzt und Öl beträufelt. Bei 200°C im Ofen weich backen.

Währenddesser schneidet man die Zwiebel und die Paprikaschoten in kleine Stücke. Bei starker Hitze 2 Minuten lang in der Pfanne scharf anbraten. Eine Prise Zucker hinzufügen und mit 500 ml Tomatensauce ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei kleiner Hitze köcheln lassen (bis die Zucchinischeiben weich sind).

Cheddar in dünne Scheiben schneiden. Sobald die Zucchinischeiben weich sind, aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen. Für diese Türmchenform habe ich Vorspeisen/Dessert-Metallringe genommen und in eine Auflaufform gegeben. Dann habe ich abwechselnd eine Zucchinischeibe, 2 EL Letscho und ein Basilikumblatt geschlichtet – bis zum oberen Rand des Metallringes. Ganz obendrauf kommt eine Scheibe Cheddarkäse. Das Ganze kommt dann wieder zurück ins Backrohr, bis der Käse geschmolzen ist.

Mit einem schönen Basilikumblatt anrichten und mit allen Sinnen ins Gemüseparadies fliehen.

Mahlzeit!

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