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Partysnacks (Motto: Russenparty)

 

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Vor einiger Zeit fand im Hause KissTheCook eine wilde Party statt. Man wird ja nicht so schnell *hust*und*hustzig* (beliebigen runden Geburtstag hier einfügen).

Nun kann man natürlich Geburtstag X auch in der XY-Variante feiern. Aber das ist mir zu langweilig. Nachdem sich 2 Kolleginnen (die Avocadosüchtlerin und die andere, die ich liebevoll „mon rêve“ nenne) darüber beschwert haben, dass sich nie eine Gelegenheit bietet ihre hübschen Cocktailkleidchen auszuführen, kam mir/uns/wem auch immer die Idee den Mrs.KissTheCook’schen Geburtstag schick zu feiern – eine Cocktailparty! Pre-Halloween als der liebe Vodka und ich noch nicht auf Kriegsfuß standen und ich noch ein gut gefülltes Vodkalager mein Eigentum nannte, lag es nah die Cocktailparty russisch anzuhauchen. Daraus wurde eine feuchtfröhliche Sause im wilden Gold- und Animalprintlook *Vorurteile juhe*.

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Bei einer waschechten Foodbloggerin setzt man ja nun voraus, dass sie mit ihren eigenen, mehr oder weniger „begabten“ Händen für das kulinarische Wohl der Gäste sorgt. Tja, da blieb mir wohl nichts anderes übrig. Essen für ca. 30 Personen zuzubereiten kann dennoch in Stress ausarten. Deswegen habe ich mich für unkomplizierte Gerichte entschieden. Schwägerin-KissTheCook (die mit den unsichtbaren High Heels – erinnert ihr euch noch?) ist ein Küchenengel, der mir mit Rat und Tat und vor allem guter Laune und der  heißesten und engsten Tigerhose weit und breit bei den Vorbereitungen zur Seite stand.
Davon gibt es diesmal kein Foto ;) die bleiben in meinem Privatbesitz *rrroooaarrrr*. Ich schweife ab.

Was für Snacks passen nun zu so einer Party? Ans russische Motto habe ich mich nur Dekomäßig gehalten. Das Essen war eine wilde Mischung aus „was geht schnell und schmeckt und sieht den ganzen Abend hübsch aus?“.

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Rechts in der Fleischecke bietet sich uns dieser Anblick.
Von links nach rechs:

Roastbeefwraps, Zwiebelquiche, Aufschnittplatte, Lachsspinatröllchen, Knabberzeugs, Liptauer, Rohkost, diese Champignontarte in groß und ohne Pesto und natürlich Brot (Brot und Aufstriche sind nie verkehrt).

Links auf dem Veggietisch gab es folgendes:

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Wackelvodka (Vodkagötterspeise) – O-Ton berühmter Cocktailkollege: mmmmmmh das schmeckt wie Hustensaft :)). Ja, sowas hört man gern :-D 1 Liter Vodka verteilt auf 40 Schnapsgläschen. Nach Stamperl Nr. 10 schmeckt das sogar recht gut.

Wieder die Zwiebelquiche und Champignontarte. Avocado- und Capresewraps. Die kommen immer gut an. Egal ob Brunch, Party, Vorspeise usw. –  die schmecken wirklich allen und in allen Lebenslagen. Klare Zubereitungs- und Essempfehlung!

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Ich entschuldige mich erst gar nicht für die schlechten Fotos. Bei so einer Party liegen die Prioritäten woanders (z.B. nach dem 12. Wackelvodka noch geradeaus gehen zu können).

So, kommen wir zu den Roastbeefwraps. Als Veggie habe ich das Fleisch gekauft und nicht selbst zubereitet. Mengenangaben kann ich euch nicht geben. Pro Wrap nimmt man eine Weizentortilla, 1-2 EL Frischkäse mit Kren, Salatblätter und 1-2 Scheiben Roastbeef. Einen Teil vom oberen Rand freilassen, sonst quillt alles über beim Zusammenrollen. Die Rolle in Frischhaltefolie wickeln und bis kurz vor Partybeginn im Kühlschrank lassen. Danach quer in 4-5 Stücke schneiden und Partyspießchen reinstecken.

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Die Idee zu diesen Spießchen habe ich aus dem schönen Buch  vegetarisch kochen für  Gäste.
Tortellini-Spießchen mit Büffelmozzarella und getrockneten Tomaten. Dazu Petersilienöl.

Gute Tortellini (meine waren mit Spinat und Ricotta gefüllt) kaufen und al dente kochen. Büffelmozzarella und trockene Tomaten in Stücke reißen. Alles auf einen Spieß geben. Eine Handvoll Petersilie, 1 Knoblauchzehe, Salz und Öl in einen Mixer oder Häcksler geben und zu einem eher flüssigem Pesto mixen.

Das Öl gibt man erst kurz bevor die Gäste kommen auf die Spieße.

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Tomaten-Mozzarella-Spieße mit Avocadocreme. Reife Avocado von der Schale befreien, in einer Schüssel mit einer Gabel oder Kartoffelstampfer zerquetschen und mit  Salz und Pfeffer abschmecken. Knoblauch und Zitronensaft dazu. Fertig ist die G’schicht.

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Hier fahren sie, gemeinsam mit dem Wackelvodka, noch ein wenig auf dem Foodtruck durch die Gegend ;)

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Für die Lachswraps  habe ich Frischkäse mit Kren, Salatblätter, ein wenig Zitronensaft und natürlich Räucherlachs verwendet. Das Prinzip ist immer das gleiche. Aufrollen, in Alufolie einwickeln, min. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und kurz bevor  die Gäste kommen aufschneiden und servieren.

Die Spinat-Lachsröllchen waren ein wenig aufwendiger.

Zutaten:

350 g TK Spinat
3 Eier
abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Frischkäse mit Kren
Petersilie

Spinat auftauen und anschließend in einem Sieb gut ausdrücken.
Die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen.

Spinat, Eigelbe, Salz, Pfeffer und Muskatnuss miteinander verrühren. Eiweiß vorsichtig unterheben. Ein Backbleck mit Backpapier belegen und die Masse darauf verteilen. Bei 200° C (Umluft) für ca. 10-12 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Aus dem Ofen nehmen und auf ein frisches Backpapier stürzen und auskühlen lassen. Den Frischkäse mit dem Saft und der Schale der Zitrone und der Petersilie verrühren.

Den Frischkäse auf dem Spinatteig verteilen und mit Lachs belegen. Der Länge nach einrollen und in Frischhaltefolie wickeln. Wieder für 30 Minuten in der Kühlschrank legen und kurz bevor die Gäste kommen in Schnecken schneiden und servieren.

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Nachdem ich nicht meine eigene Geburtstagstorte backen wollte und Mr. KissTheCook mit dem Besorgen von Torten völlig überfordert war (ich frage mich, wie sich dieser Mann morgens alleine anziehen kann ;))) haben sich einige Gäste bereit erklärt für den Nachtisch zu sorgen. Ganz zurück halten konnte ich mich dann aber doch nicht. Deswegen habe ich die berühmten Erdnussbutterbömbchen und weiße Kokos-Rumkugeln spendiert.

Das Rumkugelrezept folgt dann später mal – ganz in hübsch und #ichbineineRumkugelichwillmeineigenesRezept.

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Es war schön, es war toll – ich bin jetzt eine alte Schachtel und das ist auch gut so. Nochmals vielen Dank an die besten und schönsten Gäste, die man sich nur wünschen kann.

Wie hat der Mann von mon rêve so schön gemeint? „Ich dachte, die Party wird fad, aber sie ist echt lässig!“ – Butter für meine Hüften und Balsam für meine Seele ;) man merkt, „Komplimente“ zu bekommen liegt mir.

Ein ei-ei für alles Sonntagsdepressionsgeplagten!

– Eure Mrs. KissTheCook

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White Russian Eis

White Russian Eis

Habt ihr schon befürchtet, dass kein weiteres Eis für Erwachsene mehr kommt? Keine Panik – da kommen noch einige auf Euch zu.
Und hier kommt Teil 4 der „Ich schleck‘ mich hackedicht!“-Reihe.

Einer meiner Lieblingscocktails – der White Russian – umgewandelt in ein erbarmungslos köstliches Sahneeis (jaja, Schlagoberseis – liebe Mitösterreicher).  Jedenfalls habe ich es ein wenig mit dem Alkohol übertrieben. Vom Geschmack her, hätte ich noch viel mehr reingekippt. Beim Alkohol heißt es bei mir immer „Mehr ist mehr!“. Aber wenn man Eis macht, erreicht man irgendwann die Grenze bzw. Alkoholkonzentration, bei der das gute Zeug einfach nicht mehr gefriert.

Nach einer Nacht im Tiefkühler, war es immer noch cremig (was ja nicht schlecht ist), aber es lassen sich keine schönen Kugeln formen.

Rezept für ca. einen halben Liter Eis:

200 mL Milch
200 mL Schlagobers
3 Eigelb
60 g Zucker
75 mL Vodka (besser nur 50 mL)
75 mL Kahlúa (besser nur 50 mL)

Die Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Eigelb und Zucker schaumig (hellgelb) mixen und die Milch langsam in einem dünnen Strahl hinzufügen.
Diese Milch-Zucker-Ei-Masse in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze cremig rühren (zur Rose ziehen). Dann mit dem Schlagobers, Vodka und Kahlúa vermischen und in die Eismaschine geben.

Solltet ihr keine Eismaschine haben –  tja – wie hat mein Biologielehrer immer so schön gesagt „Der eine fährt nach Paris, der andere nicht.“

 

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