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Tomaten-Spinat-Lasagne mit Hüttenkäse, Level: Vorratsküche

Tomaten-Spinat-Lasagne mit Hüttenkäse

Endlich! Ich habe heute die letzte Folge von Breaking Bad gesehen. Endlich! Ich bin abends nun nicht mehr 2-4 Folgen lang (je nachdem wie spannend die vorherige war) an die Couch gefesselt.
Was fange ich nun mit so viel Freizeit an?

Lasagne für 4:

ca. 1 Packung Lasagneblätter (bissl weniger)
500 ml Tomatenpolpa
400 g TK-Blattspinat(zwutschgerl)
1 Becher Hüttenkäse (ca. 200 g)
1 Zwiebel
3 kleine Paradeiser
1 EL Tomatenmark
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Knoblauch oder Knoblauchöl

Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Spinat im Topf auftauen. Zwiebel schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einen Topf geben und erhitzen.  Zwiebeln und Tomatenmark anrösten und Zwiebeln glasig dünsten. Eine Prise Zucker hinzufügen. Mit Tomatenpolpa ablöschen und Salz und Pfeffer würzen. Einige Minuten köcheln lassen.

Den aufgetauten Spinat in einem Sieb ausdrücken. Mit Knoblauch oder Knoblauchöl, Salz und Pfeffer würzen.

Eine feuerfeste Auflaufform mit ein wenig Olivenöl auspinseln. 1 Schöpflöffel Tomatensauce auf dem Boden der Form verteilen. Mit Lasagneblättern belegen. 1/3 der Tomatensauce darauf verteilen, dann 1/3 vom Blattspinat und 1/3 vom Hüttenkäse darauf verteilen. Alles noch zweimal wiederholen. Die letzte Schicht ist Hüttenkäse. Die 3 Paradeiser in Scheiben schneiden und als wirklich letzte Schicht auf die Lasagne geben.

Für 30-35 Minuten in den Ofen schieben.

Vorsicht! Die Lasagne ist heißer als Lava……und trotzdem bin ich jedes Mal zu gierig und verbrenne mich :)

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Spinatghetti

Für manche ist Yoga toll. Für mich – ich habe mich noch nicht so ganz entschieden. Es hat mir nur mal wieder gezeigt, dass ich von einem anderen Planeten kommen muss.

Es war schon kurz vor dem Ende der Stunde – Entspannungsübung. Man liegt auf der Yogamatte, zugedeckt und mit geschlossenen Augen. Man soll loslassen und sich entspannen. Nichts leichter als das? Wer’s glaubt!

Die Yogatante hat sogar gesungen. Alle anderen waren ganz still. Irgendwo ziwschen Erde und Universum. Und ich? Ich habe mir in dieser ohrenbetäubenden Stille gedacht „Die Alte könnte jetzt mit einem Messer durch den Raum spazieren und uns eine nach der anderen abstechen. Keine würde sich aufregen oder beschweren.“

Und dann fand ich mich selbst und meine Gedankengänge gruselig.

So, die perfekte Einleitung für dieses Ratz-Fatz-Rezept.

Rezept für 1 Wahnsinnige:
100 g Pasta
3 TK Blattspinatzwutschgerl
1 Knoblauchzehe
30 g Gouda in Würfel geschnitten
3-4 EL Sojaschlagobers
1 handvoll Cherrytomaten
Salz, Pfeffer
Chilli aus der Mühle

Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Spinat auftauen und in eine Pfanne schmeißen. Knoblauch fein reiben und zum Spinat geben. Sojaschlobers dazu und mit Salz, Pfeffer und Chilli würzen. Paradeiser halbieren, Gouda in Würfel schneiden und zum Spinat geben.

Nudeln abgießen und mit der Spinatmischung vermengen. Auf den Teller damit, von der Yogatante nicht abstechen lassen – dafür essen.

 

Oooohm!

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Two-Face Tarte

Auch wenn man es ihr nicht ansieht, aber diese Tarte bietet irdische Genüsse für zwei unterschiedliche Schleckermäuler. Eine Hälfte verspricht käsige Freuden, die andere befriedigt die Bedürfnisse eines jeden Salamifreundes.

Wir sprechen hier von einer Spinat-Gorgonzola/Spinat-Salami-Tarte mit Tomaten-Parmesandeckel.

Wer Blätterteig selbst macht, verdient meinen Respekt. Aber unter der Woche muss es schnell gehen, vorallem wenn man ein Fan der Sendung Liebesg’schichten und Heiratssachen ist und dies ohne, dass es einem die Schamesröte ins Gesicht treibt, zugeben kann. Also ist, in diesem Fall, eine Fertig-Blätterteigrolle mein bester Freund.

Was brauchen wir nun, um diese 2 Spinat-Gesichter für 4 hungrige Gesichter zu formen:

1 Pckg. Blätterteig
200 g Spinat
Salami (nach Geschmack und Bedarf)
70 g Gorgonzola
ca. 100 g Parmesan (gehobelt)
1 Ei
250 mL Schlagobers
Sambal Oelek (oder Chili aus der Mühle)
3 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
Butter für die Form

Backofen auf 200 °C vorheizen. Tarteform mit Butter einfetten. Blätterteig auspacken und mit der Tarteform auf die passende Größe ausstechen. Teig sollte bis zum oberen Rand reichen. Mit der Gabel mehrmals einsteichen und für ca. 10 Minuten blind backen. Den Spinat dünsten bis er zusammenfällt, kurz abkühlen lassen, Wasser rausdrücken und klein hacken (oder TK-Spinat auftauen und ebenfalls das überschüssige Wasser ausdrücken und klein hacken). Ei und Schlagobers in einer Schüssel verrühren. Knoblauch pressen und zur Ei-Schlagobersmasse geben.

MIt Salz, Pfeffer und Sambal Oelek abschmecken. Spinat hinzugeben und alles gut verrühren. Nun eine Hälfte der Masse in eine andere Schüssel umfüllen und mit klein geschnittenen Salamistückchen vermischen. Unter die andere Hälfte rührt man den, in Würfel geschnittenen, Grogonzola. Nach dem Blindbacken Blätterteig aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

Auf eine Hälfte verteilt man die Gorgonzolamasse und auf die andere Hälfte die Salamimasse. Tomaten in Scheiben schneiden und kreisförmig auf der Tarte verteilen. Zum Schluss noch ein wenig Parmesan über die Tarte hobeln und mit Alufolie abdecken. Für 30 Minuten bei 200° C (Umluft) in den Ofen schieben. Nach den 30 Minuten die Folie runter nehmen und weitere 10 Minuten backen.

Ein wenig auskühlen lassen und lauwarm essen.

Wer sich zusammenreißt (so wie ich heute – ausnahmsweise), kann sich am nächsten Tag noch ein Stückchen mit ins Büro nehmen.

Viel Spaß beim schizophrenen Kochen.

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Spinatpalatschinken im knusprigen Parmesanmantel

Inspiriert von einem italienischen Veggy-Kochbuch, welches mir eine Spinatlasagne schmackhaft machen wollte, entschied ich mich gegen die Pasta und für die österreichische Alternative – Palatschinken.

Beim Ausräumen des Kühlschranks fiel mir doch glatt der Parmesan in die Hände und da kam mir die Idee den gefüllten Palatschinken noch einen knusprigen Parmesanmantel zu verpassen.

Und so geht’s:

Rezept für 6 Palatschinken

Palatschinkenteig (jajaja, jedeR hat ein anderes Rezept, aber hier kommt meins):
1 Ei
ca. 1/4 L Milch
1 Schuss Mineralwasser
ca. 120 g Mehl
1 Prise Salz
ehrlich gesagt, mache ich das immer nach Gefühl…ich kann gar keine genauen Mengenangaben geben

Füllung:
ca. 450 g Spinat
4 Tomaten
250 g Ricotta
Salz, Pfeffer

Parmesanmantel:
Parmesan
Semmelbrösel
1Ei

Zuerst Palatschinkenteig und dann Palatschinken machen. Den frischen Spinat ca. 5 Minuten in einem großen Topf dünsten, bis er zusammenfällt (oder TK-Spinat auftauen) mit Salz würzen und kurz abkühlen lassen. Anschließend gut abtropfen lassen, zusätzlich noch ausdrücken und klein schneiden. 4 Tomaten für 30 Sekunden in kochendes Wasser legen und danach sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Tomaten häuten und in kleine Würfel schneiden. Tomaten, Spinat und Ricotta in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen.

Palatschinken zu 2/3 mit der Füllung bestreichen und fest einrollen. Ca. 50g Parmesan und 50g Semmelbrösel mischen und 1 Ei verquirlen. Die Palatschinkenrollen zuerst ins Ei tauchen und anschließend mit der Parmesan-Semmelbröselmischung panieren. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Palatschinkenrollen bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Auf einem Teller mit Küchenrolle abtropfen lassen.

Dazu passt ein Schnittlauch-Sauerrahmdip.

Sauerrahm mit Schnittlauchröllchen, Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft verrühren.

So überlistet man jeden Spinatverweigerer.

 

 

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