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Zuckermelonen-Mango-Daiquiri-Sorbet

Zuckermelonen-Mango-Daiquiri-Sorbet

Nach einem erfolgreichen Partyfreitag, geht es heute auch schon wieder feuchtfröhlich weiter – zumindest in meiner Eismaschine. Aber ich darf natürlich auch auf keiner Party fehlen, also habe ich den Partygästen von Don Gelato ein Partyschirmchen spendiert. Sie waren so dankbar, dass sie mir unbedingt in den Mund springen wollten, die kleinen orangenen Kugerl. Gnädigerweise habe ich es ihnen erlaubt und sie haben in meinem Bauch weiter gefeiert.

Rezept für ca. 1400 mL Sorbet

1 reife Zuckermelone
1 reife Mango
Saft von 2 Zitronen
200 mL Orangensaft
300 mL brauner Rum
150 mL Limoncello
4 EL Staubzucker

Das Fruchtfleisch der Melone und Mango von den Schalen befreien und in grobe Würfel schneiden. Alle Zutaten gemeinsam in den Mixer geben und pürieren.

Eismaschinenbesitzer füllen diese Masse nun (ich musste die Menge auf 2 Portionen aufteilen) in die Eismaschine und warten bis das Sorbet gefroren ist.
Eismaschinenlose Menschen geben die Masse in einen gefriergeeigneten Behälter und legen diesen für ca. 4 Stunden in den Tiefkühler. 1 x  pro Stunde kräftig mit einer Gabel durchmischen.

Mit oder ohne Schirmchen – es schmeckt fruchtig, erfrischend und guuuuuuut *hicks* nach Rum.

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Himbeer-Rum-Sorbet

Raspberry Daiquiri Sorbet

Abenteuer Baguetteeinkauf – eine wahre Geschichte.
Ich habe Gäste eingeladen, man braucht ja hin und wieder einen Grund, um die Wohnung zu putzen.
Gäste wollen meistens etwas essen (ja, ich weiß. Ich finde das auch ziemlich unverschämt), also begibt man sich ins Wagnis „Lebensmitteleinkauf“ und pilgert zum Supermarkt um die Ecke. Neben ein paar Kräutern und anderen Kleinigkeiten, schreit der Organismus nach Kohlenhydraten – und das ziemlich laut.

Ich schlendere also in meiner üblichen Schneckengeschwindigkeit (man will ja nicht unnötig Kalorien verbrauchen) zur Feinkost, wo man frisches Gebäck holen kann.

Sonst gibt es die Baguettes immer schon fertig verpackt und abholbereit im SB-Regal. Genau so wie ich es mag – so wenig Menschenkontakt wie möglich. Aber natürlich sind die Körbe an einem Donnerstagvormittag leer. Wahrscheinlich ist kurz zuvor eine Pensionistenhorde „heuschreckenplagenähnlich“ über das Brot hergefallen.

Nach nur 5 Minuten werde ich sogar bedient. Neuer Rekord, um den mich meine Kollegen beneiden. Während ich meine Bestellung „Ein Baguette, bitte!“ aufgebe, gesellt sich ein älterer Herr zu mir und wartet geduldig.

Die nette Feinkostdame holt das Baguette und stopft es ins Sackerl, geht feengleich (Vorsicht! Die Geschichte könnte Sarkasmus enthalten) zur ihrer Waage/Kassa und tippt.

„ping, ping, ping, määääh“ Hmmmm, das war wohl die falsche Tastenkombination. Also nochmal. „ping, ping, ping, määäh“ „ping, ping, ping, määäh“ *seufz* Das gibt es doch wohl nicht. Alle guten Dinge sind 3000! Also „ping, ping, ping, määääh“ *zickig-seufz* „ping, ping, ping, määääh“

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Also auf ein Neues „ping, ping, ping, määääh“ Dieser Vorgang wiederholt sich noch einige Male. Ich und mein Leidensgenosse stehen seelenruhig da und beobachten das Geschehen. Um ehrlich zu sein, ist es richtig fesselnd.

Die Baguettefachfrau sieht ein, dass ihr immer gleiches Handeln nichts bringt und ruft ihren Kollegen zu Hilfe, der leicht gestresst während dieser Zeit min. 5 Kunden bedient hat. Nennen wir ihn doch einfach Jean-Jacques.

„Jean-Jacques, welche Nummer hat nochmal das Baguette?!“. Jean-Jacques trägt eine witzige Bäckersmütze, die einem Barett sehr ähnlich sieht und dazu noch einen französischen Schnurrbart.

Stille Begeisterung bei mir und meinem Leidensgenossen.

Jean-Jacques trabt an und sagt „Du musst doch nur aufs Bild tippen“ und macht „ping – tadaaaa“. Die Baguettedame atmet erleichtert aus und sagt „Asoooo! Is ja eh ned so schwer!“. Jean-Jacques entschwindet. So, nun will ein Etikett gedruckt werden. Auch das ist gar nicht so einfach. Raketenwissenschaftler, pudelt euch nicht auf mit euren Raketenwissenschaften. Und wieder ist unser vertrautes Geräusch „ping, ping, ping, määääh“ zu vernehmen.

Der Wahnsinn hält sich dieses Mal in Grenzen und Jean-Jacques wird erst nach Versuch Nummer 4 zu Rate gezogen. Jean-Jacques to the rescue!

Und wieder flitzt Jean-Jacques mit seinen engelsgleichen Fingern über den Touchscreen und zaubert ein Etikett daher. Noch bevor wir um ein Autogramm bitten können, verschwindet er auch schon wieder.

Dieses bösartige Etikett hat sich mit der bösartigen Kassa/Etikettdruckmaschine verschworen und mutiert zu einem bösartigen Luder.

Es klebt sich demonstrativ an den Handschuh unserer mittlerweile angeschlagenen Baguettedame und lässt sich nicht überreden aufs Baguettesackerl zu springen. Erst unter mühsamer Anwendung von Gewalt kapituliert es und wechselt die Fronten.

In meinem Kopf höre ich nun ein leises „Mein Schaaaaaaatz“ und nehme freudestrahlend mein Baguette entgegen. Die Baguettedame atmet erleichtert auf, als ich ihr mitteile, dass ich nun wunschlos glücklich sei.

Ich verlasse diesen magischen Ort und höre wie sie meinen stillen Leidensgenossen fragt, wie sie ihm den helfen könne.

Mit einem Schmunzeln im Gesicht bestellt auch er „Ein Baguette, bitte!“.

Wir lachen beide und sind nun auf ewig in unseren Herzen miteinander verbunden.

500 g frische Himbeeren
80 g Staubzucker
Saft einer Zitrone
10 cl Rum

Alles gemeinsam pürieren (womit, überlasse ich Euch) und ab damit in die Eismaschine. Menschen ohne Eismaschine, füllen das Zeug in einen Behälter und geben alles für mindestens 4 Stunden in den Tiefkühler.

So schnell isst man sich seine Mitmenschen schön. Ich nehme das immer mit ins Büro und schleck‘ mir die Kollegen erträglich. ;)

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