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Christkind-Rotkraut-Quiche

Wenn es zu Weihnachten jedes Jahr Ente (oder Gans) mit Kartoffelknödel und Rotkraut gibt, will man als Veggy nicht zum 100. Mal Knödel mit Rotkraut essen. Aber auch nicht völlig aus der Reihe tanzen.

Deswegen kam mir dieses Rotkraut-Quiche-Rezeptchen gerade recht.

Am 24.12. habe ich gerade gemütlich gefrühstückt (es war noch VOR 12:00, also Frühstück!), als mich Mr. KissTheCook plötzlich fragt: „Wann machst du dann dein Essen heut‘?!“
„Ich ess‘ doch grad.“
„Nein Lustige! Dein Essen für heute Abend!!“
„Sch‘!$§§%%=?//&!!! Ganz vergessen! Wir müssen nochmal einkaufen!“
„*Seeeeeeuuuuuuufz*“

Rezept für 4 Personen:
1 Portion Mürbteig (gekauft oder selbst gemacht)
450 g TK-Rotkraut (oder 400 g frisches Rotkraut, frisches gab es bei mir nicht mehr)
100 mL Gemüsebrühe
1 Zwiebel
2 EL Butter
100 g Ziegenfrischkäse (zB: Chavroux)
1 TL getrockneter Thymian (auch keinen frischen mehr gefunden)
300 mL Schlagobers
100 mL Milch
4 Eier
Salz, Pfeffer
etwas Öl
Backpapier
Springform 28 cm Ø

Mürbteig zubereiten. Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Das TK-Rotkraut lt. Packungsanweisung auftauen und anschließend in ein Sieb geben und die überschüssige Flüßigkeit ausdrücken.

Zwiebel schälen und fein hacken und in heißer Butter anschwitzen. Rotkraut dazugeben und mit der Brühe aufgießen. 5 Minuten schwach köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Schlagorbers und der Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit ein wenig Öl bepinseln. Teig ausrollen und in die Form geben, dabei einen 2 cm hohen Rand bilden.

Rotkraut auf dem Boden verteilen (ca. 2 EL übrig lassen), mit Thymian besträuen und die Ei-Schlagobers-Mischung darüber gießen. Nun mit einem TL kleine Batzen vom Ziegenfrischkäse nehmen und oben auf der Quiche verteilen. Zum Schluss ebenfalls mit einem TL das restliche Rotkraut auf der Quiche verteilen.
Das Ganze für ca. 45 Minuten (mittlere Schiene) ins Rohr schieben und goldbraun backen.

Oh du Köstliche!

Das Ursprungsrezept stammt aus dem Heft „köstlich vegetarisch“ Nr. 1/2010

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