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Champignontartelettes mit Ricotta

Champignontartelettes

Heute gab es was Feines. Niedliche kleine Champignontartelletes mit Ricotta – mit einem sommerlichen Salat ergibt das ein herrliches Mittagsessen.

Der Mürbteig reicht für 6 Tartelettes – ich habe aber nur 4 gemacht und den restlichen Teig eingefroren. Von den 4 herzhaften Törtchen habe ich auch nur eines gegessen und die restlichen 3 im Tiefkühler versteckt. Einige Minuten in den Ofen schmeißen und zack! das schnellste fast Food ever!

Rezept für 4 kleines Tartes oder eine große:

Mürbteig (reicht für 6 kleine Förmchen oder 1 große):
300 g Dinkelvollkornmehl (normales Weizenmehl geht auch –  Dinkel und Vollkorn muss nicht sein)
180 g kalte Butter in kleine Würfel geschnitten
1/2 TL Salz
1 Eigelb (mittelgroß)
3 EL kaltes Wasser

Füllung (reicht für 4 Tartelettes):
6-7 Egerlinge (braune Champignons)
2 Knoblauchzehen
3 mittelgroße Eier
125 mL Milch
4 EL Ricotta
Salz und Pfeffer

Für den Teig nimmt man am Besten eine Küchenmaschine, küchenmaschinenlose erwartet ein gutes Armtraining.
Mehl, Butter und Salz  in die Maschine geben und zu einem bröseligen Teig verarbeiten. Während die Maschine noch läuft Eigelb und Wasser hinzufügen bis sich ein Teig  bildet.

Teig  aus der Maschine nehmen und ein wenig durchkneten. Zu einer Scheibe formen, in Folie einwickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig zwischen 2 Blättern Backpapier auf ca. 3-4 mm Dicke ausrollen. Die Förmchen ein wenig  mit Butter einfetten,mit dem Teig auskleiden und mit einer Gabel Löcher reinstechen.
Bei 180°c (Heißluft) für 10 Minuten blind backen und weitere 15 Minuten nackig backen.
Währenddessen die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Eine Pfanne mit  ein wenig Öl erhitzen und die Pilze mit Salz und Pfeffer goldbraun brutzeln. Kurz vor Schluss noch den Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden und mitbraten.

Eier und Milch miteinander verquirlen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Auf je ein Tartelette kommt 1 EL Ricotta, dann die Champignons und zu guter Letzt die Ei-Milchmischung.

Auf mittlerer Scheine bei 180°C für ca.  25 Minuten goldgelb backen.
Dazu einen Salat servieren.

Dieses Rezept habe ich aus dem schönen Buch „Die neuen Klassiker“ von Donna Hay. Ich habe es ein wenig abgewandelt.

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NY Kirsch-Ricotta-Strudel

Also ich bereite mich am besten auf einen Urlaub vor, indem ich mir ein neues Kochbuch zulege (hehe, nie um eine Ausrede verlegen) und backe – wie der Titel schon sagt geht es wieder (unter anderem) nach New York. Außerdem macht Zucker Mr. KissTheCook zu meiner Marionette und mich somit zur Puppenspielerin.

Zutaten für einen zugedröhnten Mr. KissTheCook oder (keine Ahnung) 4,6,8 normale Menschen:

4 Filo-Teigblätter
415 g Ricotta (eigentlich 400 g)
70 g Zucker (eig. 60 g)
1 Messerspitze gemahlene Vanille (eig. keine Vanille)
5 TL Maisstärke
2 Eiweiß
50 g geschmolzene Butter
350 g Kirschen (aus dem Glas, entkernt) (eig. nur 125 g Kirschen)
Mehl
2 EL Paniermehl & 2 EL Zucker (eig. gar nicht)

Backrohr auf 180°C (Umluft) vorheizen.
Ricotta mit Zucker, Stärke, Vanille und Eiweiß verrühren. In einen Topf geben und 5 Minuten lang vorsichtig erhitzen – bis die Masse fester geworden ist.

Butter schmelzen. 1. Filoblatt auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Mit der geschmolzenen Butter bepinseln. Die Paniermehl-Zuckermischung darüber streuen. Wieder ein Blatt, Butter, Paniermehl-Zuckermischung usw. bis alle 4 Blätter aufeinander liegen.

Kirschen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Anschließend in Mehl wenden.
Die Ricottacreme auf den Filoblättern verteilen. Am unteren Rand 3 cm Platz lasen.
Kirschen auf 2 Streifen verteilen. 1 Streifen am Anfang und 1 Streifen in der Mitte.

Wie einen Strudel aufrollen und mit der Naht nach unten in die Mitte vom Backblech legen. Mit Butter bepinseln und den Rest der Paniermehl-Zuckermischung darauf streuen.

Auf mittlerer Schiene ca. 20 Minuten backen.

Mr. KissTheCook war es natüüüürlich nicht süß genug. Heute war er leider nicht meine Marionette. Ich mags nicht so süß – deswegen hats mir geschmeckt ;)
Schauen wir mal was die KollegInnen so sagen.

Das Ursprungsrezept stammt aus dem Buch: „New York – Die Kultrezepte“

 

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Raketen-Pasta mit Ricotta

Wieso Raketen? Das erklärt uns das Bild am Ende des Rezeptes ;)

Ich erfülle hiermit den Wunsch einer Kollegin, die ein schnelles Pasta-Rezept haben wollte. Da ich heute ihre Schoko-lade geplündert habe, sind wir nun wohl quitt ;)

Rezept für 2 Personen:
300 g Pasta
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
250 g Cherrytomaten
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
150 g Ricotta
30 g geriebener Cheddar
Salz, Pfeffer

Frühlingszwiebel waschen und in 1 cm dicke, schräge Ringe schneiden. Tomaten waschen und vierteln. Petersilie ebenfalls waschen, trocken schütteln und fein hacken.

Pasta nach Packungsanleitung zubereiten und in den letzten 3-4 Minuten die Frühlingszwiebeln zu den Nudeln geben und mitgaren.

In einer beschichteten Pfanne das Olivenöl nicht zu stark erhitzen, Knoblauch in feine Scheiben schneiden und anschwitzen. Paradeisviertel mit einrühren und kurz erhitzen.

Die abgetropften Nudeln und Frühlingszwiebel in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und die Petersilie unterheben. Bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten dünsten und ab und zu umrühren. Ricotta portionsweise hinzugeben und mit Cheddar bestreuen.

Essen! Freude verspühren! Fertig!

Und hier die Auflösung zum Titel: meine Aussicht zu Silvester. Jedes Jahr und das gratis. Diesmal kam der Nebel pünktlich um Mitternacht – trotzdem war es, wie immer, sehr schön.

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Zucchinikuchen

Heute war ich ein wenig in Schönbrunn spazieren. Bei einer kurzen Pause oben auf der Gloriette, habe ich die Enten und Möwen beobachtet. Faszinierend was sich da so abspielt.

Da war eine kleine Entendame, die plötzlich aus dem Wasser gesprungen ist. Sie hat uns beobachtet. Kam einen Schritt auf uns zu. Blieb stehen. Wieder beobachtet. Wieder ein Schritt. Wir haben uns nicht bewegt. Nicht einen Millimeter. Sie hat mir direkt in die Augen geschaut. Ein wenig unschlüssig. Etwas unheimlich. Gelangweilt watschelte sie wieder davon.

Was hat sie sich wohl gedacht? Meine bescheidene Meinung:
„Oh! Neue Brotautomaten. Na die werde ich doch gleich mal abchecken. Aber ganz langsam. Die sind wohl neu. Schauen mich so blöd an. Denkt ihr, die Show hier ist gratis? Ich mach mal ’nen Schritt nach vor. Tssss. Die schauen noch immer so blöd. Was ist? Wo habt ihr das Brot versteckt?! Hmmmm, ich glaub die sind ein wenig…naja…..langsam. Ich werde mal die rechte anschauen und meine Augenbraue heben, vlt. versteht sie dann was nun zu tun ist. Nö, die schaut noch blöder als vorher – falls das möglich ist. Ach, das wird mir hier zu dumm. Da hinten scheint es intelligentere Brotautomaten zu geben.“

Mr. KissTheCook will sich auch noch zu Wort melden:
Enten haben keine Augenbrauen!

Zutaten für den Kuchen (Springform Ø 26 cm):

3 mittelgroße Zucchini
250 g Ricotta
4 Eier
80 g geriebener Grana Padano
1 EL Butter
1/2 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer
Olivenöl, Semmelbrösel

Zucchini grob raspeln und mit der Butter bei niedriger Hitze 10 Minuten in einer Pfanne dünsten.
Währenddessen Käse reiben und Petersilie klein hacken.
Zucchini in ein feines Sieb geben und mit einem Löffel die Flüssigkeit raus drücken.
Zucchini, Eier, Ricotta und Grana Padano in einer Schüssel zu einer homogenen Masse vermischen. Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen und nochmals durchmischen.

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Boden einer Tortenform mit Backpapier auslegen. Die Ränder mit Olivenöl bestreichen und mit Semmelbrösel bestreuen. Den überschüssigen Rest ausleeren.

Die Zucchinimasse in die Form geben und für 35 Minuten in den Ofen geben.
Heiß servieren.

Das Grundrezept stammt aus dem tollen Buch „La cucina verde“.
Prädikat empfehlenswert.

Mr. KissTheCook hat einen Tomatensalat dazu gegessen und er und sein Bauchi sind zufrieden und glücklich. Jetzt werden übrigens die armen Drageekeksi vernichtet.

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