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Pasta mit Rote-Rüben-Pesto, Level: easy peasy & ruck-zuck

Pasta mit rote Rüben Pesto

Ja, es gibt nicht immer nur Selbstgemachtes im Hause KissTheCook. Abgesehen von Zeitmangel, habe ich auch oft genug einfach so üüüüüberhaupt gar keine Lust lange in der Küche zu stehen …. und mit lange sind schon 5 Minuten gemeint.

Deswegen gab es diese Woche mal Rote Rüben Pesto aus dem Glas mit Kren. Dazu ein paar Nudli, Mozzarella und Pinienkerne –  Salat fürs Gewissen und schwuppdiwupp (jetzt musste ich tatsächlich goooglen wie man das wohl halbwegs richtig schreibt) fertig ist das Essen.

Zutaten für 1-2 Personen
200 g Pasta
1 Glas Rote Rüben Pesto (125 mL)
1 Kugel Mozzarella
Pinienkerne
ein paar EL vom Nudelwasser

Also, ich mach mal die Fleißaufgabe und tipp die paar Handgriffe ab, die zu diesem Sattmacher führen.

Nudeln nach Packungsbeilage kochen, Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und zu Seite stellen.
Kurz vor Garende mit einer Tasse ein wenig vom Nudelwasser abschöpfen.
Nudeln abgießen, zurück in den Topf schmeißen, mit dem Pesto  und ca. 3-4 EL vom Nudelwasser vermischen. Auf einen Teller klatschen, Mozzarella drüber zerzupfen und Pinienkerne darauf streuen.

Die Salatzubereitung bleibt euch überlassen.

Alles reinschaufeln und ein Nickerchen auf der Couch machen.

PS: wer wissen will, um welches Pesto (Marke) es sich handelt, kann mich gerne per Mail oder Kommentarfunktion fragen.

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Partysnacks (Motto: Russenparty)

 

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Vor einiger Zeit fand im Hause KissTheCook eine wilde Party statt. Man wird ja nicht so schnell *hust*und*hustzig* (beliebigen runden Geburtstag hier einfügen).

Nun kann man natürlich Geburtstag X auch in der XY-Variante feiern. Aber das ist mir zu langweilig. Nachdem sich 2 Kolleginnen (die Avocadosüchtlerin und die andere, die ich liebevoll „mon rêve“ nenne) darüber beschwert haben, dass sich nie eine Gelegenheit bietet ihre hübschen Cocktailkleidchen auszuführen, kam mir/uns/wem auch immer die Idee den Mrs.KissTheCook’schen Geburtstag schick zu feiern – eine Cocktailparty! Pre-Halloween als der liebe Vodka und ich noch nicht auf Kriegsfuß standen und ich noch ein gut gefülltes Vodkalager mein Eigentum nannte, lag es nah die Cocktailparty russisch anzuhauchen. Daraus wurde eine feuchtfröhliche Sause im wilden Gold- und Animalprintlook *Vorurteile juhe*.

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Bei einer waschechten Foodbloggerin setzt man ja nun voraus, dass sie mit ihren eigenen, mehr oder weniger „begabten“ Händen für das kulinarische Wohl der Gäste sorgt. Tja, da blieb mir wohl nichts anderes übrig. Essen für ca. 30 Personen zuzubereiten kann dennoch in Stress ausarten. Deswegen habe ich mich für unkomplizierte Gerichte entschieden. Schwägerin-KissTheCook (die mit den unsichtbaren High Heels – erinnert ihr euch noch?) ist ein Küchenengel, der mir mit Rat und Tat und vor allem guter Laune und der  heißesten und engsten Tigerhose weit und breit bei den Vorbereitungen zur Seite stand.
Davon gibt es diesmal kein Foto ;) die bleiben in meinem Privatbesitz *rrroooaarrrr*. Ich schweife ab.

Was für Snacks passen nun zu so einer Party? Ans russische Motto habe ich mich nur Dekomäßig gehalten. Das Essen war eine wilde Mischung aus „was geht schnell und schmeckt und sieht den ganzen Abend hübsch aus?“.

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Rechts in der Fleischecke bietet sich uns dieser Anblick.
Von links nach rechs:

Roastbeefwraps, Zwiebelquiche, Aufschnittplatte, Lachsspinatröllchen, Knabberzeugs, Liptauer, Rohkost, diese Champignontarte in groß und ohne Pesto und natürlich Brot (Brot und Aufstriche sind nie verkehrt).

Links auf dem Veggietisch gab es folgendes:

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Wackelvodka (Vodkagötterspeise) – O-Ton berühmter Cocktailkollege: mmmmmmh das schmeckt wie Hustensaft :)). Ja, sowas hört man gern :-D 1 Liter Vodka verteilt auf 40 Schnapsgläschen. Nach Stamperl Nr. 10 schmeckt das sogar recht gut.

Wieder die Zwiebelquiche und Champignontarte. Avocado- und Capresewraps. Die kommen immer gut an. Egal ob Brunch, Party, Vorspeise usw. –  die schmecken wirklich allen und in allen Lebenslagen. Klare Zubereitungs- und Essempfehlung!

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Ich entschuldige mich erst gar nicht für die schlechten Fotos. Bei so einer Party liegen die Prioritäten woanders (z.B. nach dem 12. Wackelvodka noch geradeaus gehen zu können).

So, kommen wir zu den Roastbeefwraps. Als Veggie habe ich das Fleisch gekauft und nicht selbst zubereitet. Mengenangaben kann ich euch nicht geben. Pro Wrap nimmt man eine Weizentortilla, 1-2 EL Frischkäse mit Kren, Salatblätter und 1-2 Scheiben Roastbeef. Einen Teil vom oberen Rand freilassen, sonst quillt alles über beim Zusammenrollen. Die Rolle in Frischhaltefolie wickeln und bis kurz vor Partybeginn im Kühlschrank lassen. Danach quer in 4-5 Stücke schneiden und Partyspießchen reinstecken.

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Die Idee zu diesen Spießchen habe ich aus dem schönen Buch  vegetarisch kochen für  Gäste.
Tortellini-Spießchen mit Büffelmozzarella und getrockneten Tomaten. Dazu Petersilienöl.

Gute Tortellini (meine waren mit Spinat und Ricotta gefüllt) kaufen und al dente kochen. Büffelmozzarella und trockene Tomaten in Stücke reißen. Alles auf einen Spieß geben. Eine Handvoll Petersilie, 1 Knoblauchzehe, Salz und Öl in einen Mixer oder Häcksler geben und zu einem eher flüssigem Pesto mixen.

Das Öl gibt man erst kurz bevor die Gäste kommen auf die Spieße.

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Tomaten-Mozzarella-Spieße mit Avocadocreme. Reife Avocado von der Schale befreien, in einer Schüssel mit einer Gabel oder Kartoffelstampfer zerquetschen und mit  Salz und Pfeffer abschmecken. Knoblauch und Zitronensaft dazu. Fertig ist die G’schicht.

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Hier fahren sie, gemeinsam mit dem Wackelvodka, noch ein wenig auf dem Foodtruck durch die Gegend ;)

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Für die Lachswraps  habe ich Frischkäse mit Kren, Salatblätter, ein wenig Zitronensaft und natürlich Räucherlachs verwendet. Das Prinzip ist immer das gleiche. Aufrollen, in Alufolie einwickeln, min. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und kurz bevor  die Gäste kommen aufschneiden und servieren.

Die Spinat-Lachsröllchen waren ein wenig aufwendiger.

Zutaten:

350 g TK Spinat
3 Eier
abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Frischkäse mit Kren
Petersilie

Spinat auftauen und anschließend in einem Sieb gut ausdrücken.
Die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen.

Spinat, Eigelbe, Salz, Pfeffer und Muskatnuss miteinander verrühren. Eiweiß vorsichtig unterheben. Ein Backbleck mit Backpapier belegen und die Masse darauf verteilen. Bei 200° C (Umluft) für ca. 10-12 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Aus dem Ofen nehmen und auf ein frisches Backpapier stürzen und auskühlen lassen. Den Frischkäse mit dem Saft und der Schale der Zitrone und der Petersilie verrühren.

Den Frischkäse auf dem Spinatteig verteilen und mit Lachs belegen. Der Länge nach einrollen und in Frischhaltefolie wickeln. Wieder für 30 Minuten in der Kühlschrank legen und kurz bevor die Gäste kommen in Schnecken schneiden und servieren.

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Nachdem ich nicht meine eigene Geburtstagstorte backen wollte und Mr. KissTheCook mit dem Besorgen von Torten völlig überfordert war (ich frage mich, wie sich dieser Mann morgens alleine anziehen kann ;))) haben sich einige Gäste bereit erklärt für den Nachtisch zu sorgen. Ganz zurück halten konnte ich mich dann aber doch nicht. Deswegen habe ich die berühmten Erdnussbutterbömbchen und weiße Kokos-Rumkugeln spendiert.

Das Rumkugelrezept folgt dann später mal – ganz in hübsch und #ichbineineRumkugelichwillmeineigenesRezept.

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Es war schön, es war toll – ich bin jetzt eine alte Schachtel und das ist auch gut so. Nochmals vielen Dank an die besten und schönsten Gäste, die man sich nur wünschen kann.

Wie hat der Mann von mon rêve so schön gemeint? „Ich dachte, die Party wird fad, aber sie ist echt lässig!“ – Butter für meine Hüften und Balsam für meine Seele ;) man merkt, „Komplimente“ zu bekommen liegt mir.

Ein ei-ei für alles Sonntagsdepressionsgeplagten!

– Eure Mrs. KissTheCook

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Tomaten-Spinat-Lasagne mit Hüttenkäse, Level: Vorratsküche

Tomaten-Spinat-Lasagne mit Hüttenkäse

Endlich! Ich habe heute die letzte Folge von Breaking Bad gesehen. Endlich! Ich bin abends nun nicht mehr 2-4 Folgen lang (je nachdem wie spannend die vorherige war) an die Couch gefesselt.
Was fange ich nun mit so viel Freizeit an?

Lasagne für 4:

ca. 1 Packung Lasagneblätter (bissl weniger)
500 ml Tomatenpolpa
400 g TK-Blattspinat(zwutschgerl)
1 Becher Hüttenkäse (ca. 200 g)
1 Zwiebel
3 kleine Paradeiser
1 EL Tomatenmark
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Knoblauch oder Knoblauchöl

Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Spinat im Topf auftauen. Zwiebel schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einen Topf geben und erhitzen.  Zwiebeln und Tomatenmark anrösten und Zwiebeln glasig dünsten. Eine Prise Zucker hinzufügen. Mit Tomatenpolpa ablöschen und Salz und Pfeffer würzen. Einige Minuten köcheln lassen.

Den aufgetauten Spinat in einem Sieb ausdrücken. Mit Knoblauch oder Knoblauchöl, Salz und Pfeffer würzen.

Eine feuerfeste Auflaufform mit ein wenig Olivenöl auspinseln. 1 Schöpflöffel Tomatensauce auf dem Boden der Form verteilen. Mit Lasagneblättern belegen. 1/3 der Tomatensauce darauf verteilen, dann 1/3 vom Blattspinat und 1/3 vom Hüttenkäse darauf verteilen. Alles noch zweimal wiederholen. Die letzte Schicht ist Hüttenkäse. Die 3 Paradeiser in Scheiben schneiden und als wirklich letzte Schicht auf die Lasagne geben.

Für 30-35 Minuten in den Ofen schieben.

Vorsicht! Die Lasagne ist heißer als Lava……und trotzdem bin ich jedes Mal zu gierig und verbrenne mich :)

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Spinatghetti

Für manche ist Yoga toll. Für mich – ich habe mich noch nicht so ganz entschieden. Es hat mir nur mal wieder gezeigt, dass ich von einem anderen Planeten kommen muss.

Es war schon kurz vor dem Ende der Stunde – Entspannungsübung. Man liegt auf der Yogamatte, zugedeckt und mit geschlossenen Augen. Man soll loslassen und sich entspannen. Nichts leichter als das? Wer’s glaubt!

Die Yogatante hat sogar gesungen. Alle anderen waren ganz still. Irgendwo ziwschen Erde und Universum. Und ich? Ich habe mir in dieser ohrenbetäubenden Stille gedacht „Die Alte könnte jetzt mit einem Messer durch den Raum spazieren und uns eine nach der anderen abstechen. Keine würde sich aufregen oder beschweren.“

Und dann fand ich mich selbst und meine Gedankengänge gruselig.

So, die perfekte Einleitung für dieses Ratz-Fatz-Rezept.

Rezept für 1 Wahnsinnige:
100 g Pasta
3 TK Blattspinatzwutschgerl
1 Knoblauchzehe
30 g Gouda in Würfel geschnitten
3-4 EL Sojaschlagobers
1 handvoll Cherrytomaten
Salz, Pfeffer
Chilli aus der Mühle

Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Spinat auftauen und in eine Pfanne schmeißen. Knoblauch fein reiben und zum Spinat geben. Sojaschlobers dazu und mit Salz, Pfeffer und Chilli würzen. Paradeiser halbieren, Gouda in Würfel schneiden und zum Spinat geben.

Nudeln abgießen und mit der Spinatmischung vermengen. Auf den Teller damit, von der Yogatante nicht abstechen lassen – dafür essen.

 

Oooohm!

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Pasta mit Kremser Zucchino

Was für ein Bröckerl! 672 g mit Schale und ein waschechter Kremser. Aber so ein Geschenk kann man ja nicht ablehnen :)
Zum Glück wusste ich schon ganz genau, was zu tun war.

Pasta mit Zucchini, Zwiebeln und Pinienkernen. Laut Rezept war Quinoa vorgesehen. Tja, der Vorratsschrank war anderer Meinung.

Übrigens sehen trockene Gobbetti (Pastasorte) aus wie kleine Maden, wenn man sie in trockenem Zustand in eine Schüssel füllt. Echt grauslich. Der gekochte Zustand schmeichelt ihnen optisch aber auch nicht wirklich.

Zutaten für 4 Personen:
672 g  Zucchini
1 TL Butter
2 EL Sonnenblumenöl
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
200 g Pasta (zB. Gobbetti)
1 EL Petersilie, fein gehackt
Saft einer halben Zitrone
50 g Pinienkerne, geröstet
1 Schuss Weißwein (kein Muss)
Salz, schwazer Pfeffer

Der Monsterzucchino wird halbiert und in schräge, 1/2 cm dicke Scheiben geschnitten. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Halbmonde schneiden.
Butter und Öl in eine großen Pfanne leicht erwärmen. Zucchini und Zwiebeln hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und für 20 Minuten weich braten.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanleitung kochen – 1 Tasse vom Nudelwasser für später aufheben. Pinienkerne vorsichtig rösten. Den Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden, nach 20 Minuten zum Gemüse geben und noch ein wenig mitbraten. Mit einem Schuss Weißwein und dem Zitronensaft ablöschen. Nudeln zum Gemüse geben, ein wenig vom Nudelwasser dazu geben und gegebenenfalls nochmals mit Salz und Pfeffer und der Petersilie abschmecken.

Die gerösteten Pinienkerne untermischen und alles auf einem Teller anrichtenl.

Der Rest kommt morgen mit ins Büro :) die ToMoBa*-Saison ist für mich hiermit beendet.

* Tomate Mozzarella Basilikum – ich kanns nicht mehr sehen

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Spaghetti mit Paradeisbasilikumsauce

Wer bloggt ein Rezept mit stinknormaler, einfacher Paradeissauce? Ich!
Die Frage ist wieso. Ganz einfach. Ich stöbere gerne in anderen Blogs. Lese gerne die witzigen, kleinen Geschichten zwischen Foto und Rezept. Hole mir tolle und vorallem neue Rezeptideen.

Aber oft genug zerbreche ich mir den Kopf was ich zum Mittag- oder Abendessen machen könnte. Es muss schnell gehen und aus wenigen Zutaten bestehen. Und oft genug vergisst man dabei die naheliegenden Klassiker.

Also ist das hier eher ein Rezept für mich. Eine kleine Gedächtnisstütze. Wer Hufgetrappel hört, sollte nicht gleich an Zebras denken.

Rezept für 4 Hungrige:
500 g Spaghetti
500 g Tomatenpulpa
1 EL Tomatenmark
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Handvoll frischer Basilikum
1 Kugel Mozzarella
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Wasser

Zwiebel fein hacken, Knoblauch fein reiben. 1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch und Tomatenmark dazu geben und ein paar Minuten anrösten. Mit Tomatenpulpa ablöschen und noch ca. 1/2 Tasse Wasser hinzufügen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Spaghetti nach Packungsanleitung kochen und abseihen. Basilikum waschen und in feine Streifen schneiden. Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Beides unter die Sauce mischen und nochmals abschmecken.

Sauce zu den Spaghetti geben und alles gut miteinander vermischen.

Fertig. Kein Schi Schi, kein Schnick-Schnack.

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Tofupfanne, Level: Restlkochen

Offensichtlich werde ich ein wenig unkreativ, wenn Reste verarbeitet werden müssen.
So ein ähnliches Gericht gab es zu meinen Bloganfängen.
Jedenfalls mussten Tofu und Paprika an den hungrigen Magen gebracht werden.

Lunch for 1:
130 g Tofu (natur)
1 gelber Paprika
1 Zwiebel
2 TK Spinatzwutschgerl
6 EL (dickflüßige) Teriyaki-Sauce
100 g Chinesische Eiermie (Nudeln)
1 EL Rapsöl
Salz
1 Prise Zucker

Tofu in 1 cm große Würfel schneiden und mit 2 EL Teriyaki-Sauce vermischen. Eine halbe Stunde ziehen lassen.
Paprika waschen, halbieren und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und ebenfalls halbieren und in Halbmonde schneiden. Paprika und Zwiebeln mit einer Prise Salz und einer Prise Zucker vermischen und eine halbe Stunde stehen lassen.
Spinat auftauen und die überflüssige Flüßigkeit abgießen.

Nudeln nach Packunsanweisung kochen. Meine mussten 5 Minuten kochen.

1 EL Rapsöl in einer beschichteten Pfanne heiß werden lassen und Tofuwürfel samt der Teriyaki-Sauce 3 Minuten scharf anbraten.
Paprika und Zwiebeln hinzufügen und 1 Minute weiter braten. Spinat dazu geben und umrühren Die restlichen 4 EL Teriyaki-Sauce zur Tofu-Gemüsemischung geben und evt. noch mit Salz abschmecken.

Nudeln abgießen und mit dem Tofu-Gemüse auf einem Teller anrichten.

So und nun geht es, frisch gestärkt, ab ins Kino!

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Spaghetti mit Belugalinsensauce

(Böse) Kollegin: Geht es dir gut? Du siehst heute müde aus. Oder bist du krank? Verkühlt?
Ich: Hmmmm, nein eigentlich nicht. Fühle mich heute recht fit.
(Böse) Kollegin: Sicher?
Ich: Naja. Ja, schon. Ich bin wohl einfach alt, denke ich?

In XX Tagen werde ich achtund*hust*zig. Zeit für Faltencreme? Botox? Viel Make-Up?

Ich habe mich vorerst mal für eine g’schmackige Linsensauce entschieden.

Das nächste Mal klatsch ich der (bösen) Kollegin einfach ein paar Nudeln ins Gesicht. Wenn sie kleben bleiben, sind sie wohl al dente.

Zutaten für 2 Naturschönheiten:
250g Spaghetti
4-5 Frühlingszwiebeln
150g Belugalinsen
300 mL Gemüsebrühe
80g Frischkäse
1 EL Petersilie (fein gehackt)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen.
Linsen nach Packungsanleitung in der Gemüsebrühe kochen.
Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in schräge Ringe schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel anschwitzen. Die Linsen und die Brühe dazugeben und 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Frischkäse dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken. Normalerweise die abgetropften Spaghetti dazu geben und durchmischen. Für ein Foto Spaghetti auf einen Teller klatschen und Sauce obendrauf und seitlich drapieren ;)

Essen genießen und der (bösen) Kollegin nichts davon abgeben.

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Raketen-Pasta mit Ricotta

Wieso Raketen? Das erklärt uns das Bild am Ende des Rezeptes ;)

Ich erfülle hiermit den Wunsch einer Kollegin, die ein schnelles Pasta-Rezept haben wollte. Da ich heute ihre Schoko-lade geplündert habe, sind wir nun wohl quitt ;)

Rezept für 2 Personen:
300 g Pasta
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
250 g Cherrytomaten
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
150 g Ricotta
30 g geriebener Cheddar
Salz, Pfeffer

Frühlingszwiebel waschen und in 1 cm dicke, schräge Ringe schneiden. Tomaten waschen und vierteln. Petersilie ebenfalls waschen, trocken schütteln und fein hacken.

Pasta nach Packungsanleitung zubereiten und in den letzten 3-4 Minuten die Frühlingszwiebeln zu den Nudeln geben und mitgaren.

In einer beschichteten Pfanne das Olivenöl nicht zu stark erhitzen, Knoblauch in feine Scheiben schneiden und anschwitzen. Paradeisviertel mit einrühren und kurz erhitzen.

Die abgetropften Nudeln und Frühlingszwiebel in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und die Petersilie unterheben. Bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten dünsten und ab und zu umrühren. Ricotta portionsweise hinzugeben und mit Cheddar bestreuen.

Essen! Freude verspühren! Fertig!

Und hier die Auflösung zum Titel: meine Aussicht zu Silvester. Jedes Jahr und das gratis. Diesmal kam der Nebel pünktlich um Mitternacht – trotzdem war es, wie immer, sehr schön.

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Spaghettikürbis-Spaghetti-Gratin

Tja, was schreibt man nun über einen Kürbis, der einen fast umgebracht hätte? Selbst Mr. KissTheCooks Urinstinkte (bin ich kindisch, wenn ich beim Lesen dieses Wortes immer grinsen muss?) wurden geweckt. So hat man damals wohl Mammuts erlegt.

Zuerst kam das stinknormale, große Lieblingsmesser daher. Keine Chance – Schale wie ein Panzer. Dann musste das große Hackbeil herhalten – Kinderspielzeug. Trotz jugendlicher Holzhackerfahrungen, habe ich es gerade einmal geschafft den Kürbis ein wenig zu verunstalten. Dann wurde das Interesse von Mr. KissTheCook geweckt. Auch er probiert es mit dem Hackbeil – gescheitert. Dann kam er auf die „grandiose“ Idee das Sägemesser zu verwenden – ein verächtlicher Schnaufer vom Kürbis, mehr war nicht zu vernehmen.

Dann habe ich es nochmal mit dem Hackbeil versucht und es runter gedrü….-BOOM! Kürbisexplosion.

Lange Rede, kurzer Sinn: Kürbiskerne und -fleisch auf mir, Mr. KissTheCook, Boden, Arbeitsfläche….vermutlich auch noch oben auf dem Kühlschrank. Ich sollte vielleicht mal nachschauen.

Irgendwie habe ich es dann noch geschafft das Ding zu halbieren UND zu vierteln.

Bevor ich ein zweites Exemplar von diesem köstlichen Spaghettikürbis kaufe, muss ich mir wohl eine Kettensäge zulegen.

Gratin für 6 Mammutjäger:

ca. 1,5 kg Spaghettikürbis
500 g Spaghetti
6 Knoblauchzehen
2 Kugeln Mozzarella
50 g Parmesan
250 mL Obers
2 Handvoll Cherrytomaten
1 Handvoll frische Basilikumblätter
1 TL Sambal Oelek
Salz, Pfeffer
1/2 TL getrockneter Basilikum
Olivenöl

Kürbis unter Einsatz des eigenen oder fremdem Lebens vierteln, ein wenig salzen und mit Olivenöl beträufeln. Bei 200° C ca. 40 Minuten im Ofen weich garen.

Kürbis raus nehmen und abkühlen lassen. Währenddessen die Pasta nach Packungsanleitung al dente kochen.

Kürbisfleisch von der Schale lösen und in die typischen Fäden zerreißen.
Knoblauch klein hacken und gemeinsam mit den Kürbisfäden in einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl anbraten. Obers hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek abschmecken.

Cherrytomaten vierteln (vorher 6 Tomaten zur Seite legen), Mozzarella in Würfel schneiden, Basilikum klein zupfen. Kürbisgemüse, Tomaten, Mozzarella, Basilikumblätter und die Tomatenviertel mit den Spaghetti vermischen und in eine feuerfeste Form geben.

Parmesan reiben und auf das Spaghetti²-Gratin geben. Die restlichen 6 Paradeiser in Scheiben schneiden, unregelmäßig auf dem Auflauf verteilen, leicht salzen und noch ein wenig mit getrocknetem Basilikum bestreuen.

Für 30 Minuten bei 180° C im Ofen gratinieren.

Fertig ist das Killerkürbis-Gratin.

Wer ist hier der Boss, Mr. Kürbis?!

Edit:
Mein zweiter Beitrag für das tolle Cookbook of Colors
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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