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Gebackene Sesameier

Gebackene Sesameier

Ab und zu lade ich Menschen zum Essen ein, nur um einen Grund zu haben mal wieder die Wohnung zu putzen. Diese sogenannten „Gäste“ müssen sich das Essen bei mir aber auch erarbeiten.

Schwager-Kiss-The-Cook hat meinen LapTop wieder „repariert“ und sich somit diese Vorspeise verdient.

Rezept für ca. 4 Personen (je nachdem wie hungrig die angeheiratete Familie ist):

Für die Eier:
6 Eier (Größe M)
+ 2 Eier zum Verquirlen
Mehl
2-3 EL geriebener Parmesan
ca. 3 EL Semmelbrösel
ca. 2-3 EL Sesam
Sonnenblumenöl
Salz

Für den Salat:
ganz ehrlich, nehmt worauf ihr Lust habt oder was das Gemüsefach so hergibt.
2 handvoll Vogerlsalat
Cherrytomaten
Gurke
1 Paprika
1 Frühlingszwiebel

Vinaigrette:
6 EL Olivenöl
2 EL Weißweinessig
1 TL scharfen Senf
Honig nach Gusto (ca. 1 EL)
Salz

Die Eier mittelweich kochen (ich verwende hierfür mein Erbstück, einen ca. 30 Jahre alten Eierkocher. Macht ein wahnsinnig nervtötendes Geräusch, wenn er fertig ist – funktioniert aber einwandfrei ;))
Abschrecken und anschließend schälen.

Salat waschen, trocken schleudern, in eine große Schüssel werfen. Das restliche Gemüse auch waschen und klein schneiden.

Vinaigrettezutaten in ein verschließbares Glas geben und schütteln – so mach ich es. Und so macht es jeder normale, faule Mensch. Vinaigrette zur Seite stellen.

Sesam in einer kleinen Pfanne ohne Öl ein wenig rösten. Nicht verbrennen lassen.

Mehl in die 1. Schüssel. Zwei Eier in der 2. Schüssel verquirlen.  Parmesan, Semmelbrösel und Sesam in der 3. Schüssel miteinander vermischen.

Öl in einem kleinen Topf vorsichtig erhitzen, nicht zu heiß werden lassen.

Die gekochten Eier nacheinenader zuerst in Mehl, dann dem verquirlten Ei und zum Schluss in der Parmesan-Semmelbrösel-Sesammischung wenden und ins heiße Öl gleiten lassen.

3 Minuten lang (bis die Eier goldbraun sind) fritieren und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Salat und Vinaigrette vermischen und auf einem Teller anrichten. Das fritierte Ei aufschneiden und oben auf den Salat legen.

Den netten Schwager anlächeln und essen. :)

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Couscous Restesalat

Hierfür gibt es eigentlich gar kein Rezept. Man schnappt sich eine halbe Tasse Couscous und plündert das Gemüsefach im Kühlschrank.

Ich habe für Mr.KissTheCook Ratatouille-Couscous zubereitet und mir während des Kochens immer kleine Mengen für meinen Salat abgezweigt. Bei der Hitze da draussen (24° C) kann ich wirklich nichts warmes essen.

Also ein Salat nur für mich:
ca. 1/2 Tasse Couscous
roter Paprika (1/4)
Paradeiser (1/2)
2 Radieschen
Mais (1 EL)
schwarze Oliven (5-6 Stück)
Frühlingszwiebeln (1/2)
türkischer Weichkäse in Salzlake (ca. 30 g)
1 Handvoll Rucola
Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl
Balsamicoessig

Couscous nach Packunsanweisung zubereiten und abkühlen lassen. Das Gemüse und den Käse in kleine Würfel schneiden. Alles miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf einem Teller anrichten und jeweils einen Schuss Kürbiskernöl und Balsamicoessig darüber geben.

Auf die Plätze. Fertig. Reinstopfen!

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Linsenburger mit Zwiebelringen

Am 20. März ist der internationale Tag des Glücks. Passend dazu gibt es jetzt schon ein Mittagessen zum Glücklichsein.

Merkt man, dass ich heute keinen blassen Schimmer habe, was ich schreiben soll und mir einfach irgendwas aus den Fingern sauge  (oder zuzle, wie Mr.KissTheCook so schön zu sagen pflegt)? ;)

Portion für 2 Personen:
Linsenburger
200 g rote Linsen
1 Zwiebel
200 mL Gemüsebrühe
50 g Semmelbrösel
1 Ei
Salz, Pfeffer

Joghurtdip
1 Joghurt (natur)
2 EL Mayonnaise
1/2 Paprika
2 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Petersilie
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Paprikapulver, edelsüß
1 Spritzer Zitronensaft

5 Cherrytomaten
1 Handvoll Rucola
Salatgurke
4 Pitabrote

Zwiebelringe
2 mittelgroße Zwiebeln
85 g Mehl
1/4 TL Backpulver
185 mL Mineralwasser
Salz

Für den Burger die Zwiebel fein hacken und gemeinsam mit den Linsen 10 Minuten in der Gemüsebrühe zugedeckt köcheln lassen. Danach in eine Schüssel umfüllen und ein wenig auskühlen lassen. Mit Salz würzen und den Semmelbröseln und dem Ei vermengen.
Die Linsenmasse zu 4 Burgern formen und in einer Pfanne mit ein wenig Öl von beiden Seiten goldbraun braten.

Für den Dip die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, den Paprika in kleine Würfel schneiden und mit dem Joghurt und der Mayonnaise vermischen. Petersilie waschen und fein hacken und ebenfalls untermengen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Paprikapulver würzen.

Für die Zwiebelringe Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Eine Mulde machen und das Mineralwasser hinein schütten. Mit einer Gabel alles zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig 15  Minuten ruhen lassen.

Die Zwiebeln schälen und in 1 cm dicke Ringe schneiden. In einem kleinen Topf das Sonnenblumenöl auf ca. 180°C erhitzen. Die Zwiebelringe durch den Teig ziehen und im Öl goldgelb heraus backen. Auf einem Teller mit Küchenrolle abtropfen lassen.

Pitabrote für ca. 5 Minuten im Ofen backen und anschließend wieder ca. 10 Minuten auskühlen lassen.
Brote aufschneiden und auf beiden Seiten mit dem Dip bestreichen. Rucola, Gurken- und Tomatenscheiben reingeben. Anschließen den Linsenburger reinstopfen und für ein Foto  schön dekorieren ;)

Zum Schluss schaufelt man sich alles auf einmal in den Mund rein und lächelt → :)

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Hamburg Bruschetta

Warum Hamburg? Weil ich im Frühjahr in Hamburg war und in einem Bistro etwas ähnliches gegessen habe und es köstlich war. Es hat geregnet, es war kalt, aber dieser Snack hat mein Herz erwärmt. Ok, jetzt wird es kitschig.

Und so geht’s:

1 kleines Oliven-Ciabatta
3 eingelegte und enthäutete Paprikaschoten
ein paar schwarze Oliven
1/2 Büffelmozzarella
1 Knoblauchzehe
frischer Thymian, getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Paprika würfeln, Oliven halbieren, Knoblauch pressen und alles in einer Schüssel vermischen und mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Mozzarella in Scheiben schneiden. Ciabatta aufschneiden und beide Hälften mit Olivenöl beträufeln. Die Paprika-Oliven-Mischung auf den Hälften verteilen und mit den Mozzarellascheiben belegen. Nochmals ein wenig Olivenöl darüber träufeln und für 5 Minuten unter den Grill schieben.

Für Mr. KissTheCook belege ich das Ganze noch mit Salamischeiben (aber vor dem Mozzarella).

Dazu schmeckt Rucolasalat.

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