Schlagwort-Archiv: Mascarpone

Mascarponetorte mit dunkler Ganache (klein)

Kuchen mit Mascarpone & dunkler Ganache_klein

Je mehr Bilder ich von meinem Essen mache, desto eindeutiger wird es – ich mag weiß. Weiße Tortenplatte, weißer Teller, weißer Beistelltisch, nicht mehr ganz so weiße Vorhänge. Merkwürdig.

Gibt es Küchenpsychologen unter euch, die das analysieren können?

Zutaten für  ein kleines Törtchen (20 cm ∅):

Biskuitmasse
100 g Butter (geschmolzen)
3 mittelgroße Eier (das gemeine Volk würde die Größe wohl mit M klassifizieren)
3 EL Milch
1 Prise Salz
100 g Zucker
125 g Mehl
1 gestrichenen TL Backpulver
20 g Kakaopulver
2 EL Marillenmarmelade

Mascarponecreme
150 g Mascarpone
25 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
180 g Schlagobers

Ganache (Glasur)
200 g Schlagobers
150 g Kochschokolade (zB. von Manner und nicht Männer wie vom Rechtschreibprogramm automatisch korrigiert)

Das Backrohr auf 160°C (Heißluft) vorheizen. Den Boden einer kleinen Tortenform mit Backpapier auslegen und die Seiten mit Butter einfetten (da eh Butter geschmolzen werden muss, einfach mit einem Silikonpinsel im Töpfchen rumfahren und damit die Tortenform einfetten).

Butter vorsichtig schmelzen, Eier trennen, Eiweiß zu Schnee schlagen und zur Seite stellen. Eidotter mit Milch und Salz schaumig mixen. Anschließend den Zucker einrieseln lassen. Mehl, Back- und Kakaopulver auf die Eimasse sieben und unterheben. Nun die flüssige Butter langsam dazugeben und unterrühren.

1/3 vom Eischnee wild mit dem Teig verrühren, die restlichen 2/3 vorsichtig unterheben. Teig in die Form füllen und für ca. 30 – 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Danach auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Mascarpone, Zucker und Vanillezucker glatt rühren. Schlagobers steif schlagen und unterheben. Sobald der Biskuitteig ausgekühlt ist, 2 mal horizontal durschneiden, sodass 3 Lagen entstehen.

Die unterste Lage auf einen Teller oder Tortenplatte geben. 1 EL Marillenmarmelade darauf verstreichen und die Hälfte der Mascarponecreme darauf verteilen. Nun legt man den 2. (mittleren) Tortenboden darauf und verstreicht wieder einen EL Marillenmarmelade darauf. Die 2 . Mascarponecremehälfte darauf verteilen und zum Abschluss den 3. Tortenboden darauf legen.

Für die dunkle Ganache (oder Pariser Creme) Schlagobers in einem Topf erhitzen und die dunkle Kuvertüre darin schmelzen und auskühlen lassen. Danach mit einem Mixer aufschlagen und das Törtchen damit einstreichen.

Über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen oder für mindestens 3 Stunden.

Das Ursprungsrezept habe ich aus dem Buch „Kleine Wochenend & Festtags Torten“ – ich habe es ein wenig abgewandelt.

 

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Zucchinischiffchen mit Reis

Die Gemüselade musste geplündert werden. Mr. KissTheCook wollte sowieso wieder mehr Gemüse essen und so konnte ich ihm einige Sachen unterjubeln, ohne dass er es gemerkt hat ;)

Rezept für 2-3 Piraten:

4 mittelgroße Zucchini
200 g Reis (nach Gusto)
1 grüner Paprika
1 Frühlingszwiebel
1 EL Tomatenmark
1 Handvoll Rucola
einige Basilikumblätter
1 Handvoll Cherryparadeiser
2 EL Mascarpone
1 EL Tomatenmark
Knoblau-Chiliöl
Salz, Pfeffer
30 g Cheddar

Ofen auf 200° C (Umluft) vorheizen. Zucchini schälen und der Länge nach halbieren. Mit einem Löffel aushöhlen und in eine Auflaufform schlichten. Alle Zucchinihälften für ca. 10-15 Minuten in den Ofen schieben.

Reis nach Packungsanleitung kochen.

In der Zwischenzeit den Paprika schälen und in kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebel waschen, der Länge nach halbieren und in feine Halbringe schneiden.

Etwas vom Knoblauch-Chiliöl in einer Pfanne erhitzen und Paprika und Zwiebel bei mittlerer Hitze für einige Minuten dünsten. Tomatenmark hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mascarpone und etwas Wasser hinzufügen. Paradeiser waschen und in kleine Würfel schneiden. Rucola und Basilikum grob hacken. Alles miteinander in der Pfanne vermischen und Reis hinzufügen. Eventuell nochmals abschmecken.

Die Zucchinischiffchen mit der Reis-Gemüsemischung füllen. Cheddar in Scheiben schneiden oder reiben und über die Schiffchen streuen.
Die gefüllten Zucchini für ca. 10-15 Minuten bei 180° C ins Rohr schieben.

Mit Sauerrahm servieren.

Ahoi!

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Tiramisukugerl

Was für ein herrliches Wochenende! 2 Tage lang habe ich mich ins Koma gebacken. Hier ist Rezept Nummer 1.

Die Adventsbäckerei besteht bei mir aus nur 6 Sorten.
Känns Braut hingegen hat 40 (vierzig!) produziert (ein Foto findet ihr am Ende des Rezeptes)

Rezept für ca. 26 Kugerln:

Für die Kugerl:
40 g Butter
75 g Zartbitterkuvertüre
1 Ei
75 g Zucker
50 g universal Mehl
15 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 TL Instant Espressopulver

Für die Creme:
60 g Mascarpone
125 g Butter
30 g Staubzucker
Mark 1 Vanilleschote
1 TL Rum

Backrohr auf 160° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kuvertüre und Butter über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Das Ei in einer Schüssel 2 Minuten lang schaumig schlagen, Zucker hinzufügen und weiter 4 Minuten mixen.
Mehl, Stärke, Backpulver, Salz und Espressopulver vermischen und über die Ei-Zuckermischung sieben und unterrühren. Die geschmolzene Butter-Schokimischung rasch hinzufügen und mit einem Teigschaber unterheben.

Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und Haselnussgroße Tupfen aufs Backblech spitzen. Min. 1 cm Abstand lassen. Es werden 2 Backbleche benötigt.

Nacheinander für ca. 5 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Creme die Butter, 30 g Staubzucker und das Vanillemark mit dem Mixer ca. 4 Minuten schaumig rühren (lassen….. aber nicht Mr. KissTheCook, sondern die Küchenmaschine ;) da kann nix schief gehen). Währenddessen Mascarpone und den restlichen Staubzucker gemeinsam mit dem Rum glatt rühren und unter die Buttercreme heben.

Die Mascarponecreme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Die Hälfte der Kugerl umdrehen und einen Klecks Creme darauf spritzen. Jeweils eine zweite Kekshälfte darauf legen und etwas andrücken. Kugerl mit Puderzucker bestreuen und inhalieren.

Das Ursprungsrezept stammt aus Frisch gekocht 12/2013.

Hier ein Teil (ich habe 32 Sorten gezählt….wer zählt mehr oder weniger?) von Känns‘ Braut Keksis. (wie ist der Genitiv von Känns Braut? Känns‘ Brauts? Kännsis Brautsis? Känns Bräuts?)

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Himbeer-Mascarpone-Torte

…wenn der Schwager 30 wird.
Ein besseres Foto war leider nicht möglich. Der Torte stand noch eine wilde Autofahrt bevor, deswegen der Tortenring als Verrutschschutz. Und am Wunschort angekommen war das Licht so gruselig schlecht (ab 30 tuts wohl nur noch Kerzen- und Mondlicht), dass kein schönes Foto mehr möglich war.

Für den Teig:
250 g geschmolzene Butter
250 g Zucker
4 große Eier geschlagen
1 Vanilleschote
225 g Mehl
25 g Speisestärke
1 gestrichener TL Backpulver

Für die Füllung:
500 g Mascarpone
ca. 100 g Zucker
250 mL R*m* Cremefine
6 EL Himbeermarmelade (fein passiert)
500 g frische Himbeeren
geriebene Schale einer Zitrone

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter vorsichtig in einem kleinen Topf schmelzen. Tortenform mit Backpapier auslegen und die Ränder mit einem Silikonpinsel und der geschmolzenen Butter einfetten.

Butter und Zucker verrühren, bis die Mischung leicht und flockig aussieht (HA! laut Rezept), bzw. bis sie hell und schmaumig ist. Vanilleschote auskratzen. Eier und Vanillemark langsam unterschlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver nach und nach vorschtig unterheben.

Die Mischung in die Tortenform geben und für ca. 25 Minuten backen. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Den Pseudoschlagobers mit 2 EL Zucker steif schlagen. Mascarpone mit dem restlichen Zucker und der Zitronenschale glatt rühren. Schlagobers vorsichtig unterheben.

Die Himbeermarmelade in einem kleinen Topf leicht erhitzen und glatt rühren.

Den Kuchen in der Mitte horizontal durchschneiden. Die erste Hälfte zuerst mit 3 EL der Marmelade und dann mit einer Hälfte der Mascarponecreme bestreichen. Dann die zweite Hälfte des Biskuitbodens darauf legen. Wieder Marmelade und Mascarponecreme darauf verteilen.

Zum Schluss die frischen Himbeeren gleichmäßig verteilen (ein paar sollte man dazwischen Naschen -> Qualitätskontrolle).

Die Beschreibung der Schokostreuselsterne erspar ich uns. So viel Arbeit und es hat nicht so geklappt wie geplant.

Auf die nächsten 30! Mindestens!

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Ein (Mascarponeeis)Herz – Zwei Löffel

Jaja, auch im KissTheCook-Haushalt geht es manchmal romantisch zu. Einen Löffel für die linke Hand und einen Löffel für die rechte Hand. So müssen die beiden nicht streiten und schlemmen in vollkommener Harmonie.

Ich habe zwar einen Eismaschinenaufsatz für meine Küchenmaschine, aber die ist für dieses Rezept nicht notwendig. Mixer und Tiefkühlfach reichen.

Rezept für 2 kleine Herzen:

400 g Mascarpone
100 g Schlagobers (geschlagen)
100 g Puderzucker (gesiebt)
4 Eigelb
50 g Zartbitterschokolade (gehackt)
Kakaopulver

Schlagobers steif schlagen und zur Seite stellen. Eigelbe mit dem Mixer aufschlagen, bis sie hell sind. Schokolade fein hacken. Alle Zutaten miteinander vermischen und Schlagobers vorsichtig unterheben.

DIe Masse in die 2 Herzförmchen (oder andere Förmchen – wie auch immer sie aussehen mögen) füllen, mit Klarsichthülle abdecken und für mindestens 4 Stunden ins Gefrierfach geben. Ich habe das Eis über Nacht drinnen gelassen.

Auf einen Teller stürzen und eine Hälfte mit Kakao bestreuen und beide Hälften genießen.

Das Originalrezept stammt aus dem Heft „so isst Italien – Desserts: Torten & Eis“ Ausgabe 1

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Ein Samstagnachmittag ist wie eine Pralinenschachtel…

man weiß nie, ob es die Küche überlebt. Vorallem dann nicht, wenn Madame Schwägerin plötzlich Bock auf einen spontanen Pralinen-(wir brauchen kein Rezept, mischen wir einfach alles ‚zam!) Nachmittag hat.

Tja, und hier nun das Ergebnis:

Die Rezepte kann ich bei bestem Willen nicht aufschreiben. Ich habe keine Ahnung was genau und wieviel genau verwendet wurde. ;)
Erfreut euch einfach an den Fotos.

Hier sieht man (neben einer kleiner Kokosexplosion) Kokosprailinen (eine fröhliche, kleine Mandel, umhüllt von dunkler Schokolade und Kokosraspeln) und eine weltoffene Schokokugel mit Himbeermascarponecreme.

Madame Schwägerin ist recht klein. Ich hingegen bin recht groß, dementsprechend hoch ist auch meine Küche. Da musste sie zu unsichtbaren High Heels greifen. Nichts desto trotz rollte sie eine Marzipan-Amarenakirsch-Schoko-Krokant-Kugel (habe ich eine Zutat vergessen?) nach der anderen.
Hier der Beweis:

Eine dünne Scheibe von der Marzipanrohmasse abschneiden.

Eine Amarenakirsche in die Mitte platzieren…

und zusammen drücken.

Zu einer Kugel rollen

und wegschnipsen.

Sollte sie glücklicherweise in die Schüssel mit Krokant landen, darin wälzen.
Davon gibt es leider kein Foto, aber vorher durfte sie noch in flüssigem Nougat baden.

Und hier eine angeknabberte Kugel:

Dann gab es noch Marzipan-Himbeerschnecken, die eher an Lachsbrötchen mit Mayo und Pfeffer erinnerten.

Hier ohne Mayo und Pfeffer:

Hier mit Mayo und Pfeffer:

Das Endergebnis:

Und zu guter Letzt noch das häßliche Entlein:
(Für  mich Sieger der Herzen und Geschmacksknospen!)

Mousse: Level Restlkochen

Der volle Name: Himbeer-Mascarpone-Schlagobers-Kokos-Oreo-Mousse

Nach so einem lustigen Nachmittag musste meine arme Bauchspeicheldrüse Überstunden schieben und ich heute lange schlafen ;)

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Mascarponecremetarte mit Weichseln

Obst ist gesund! Und die Mascarponecreme wollen wir mal getrost ignorieren. Den Hauch von Schokostreuseln nimmt man ja fast gar nicht wahr. Und da Kalorien bekanntermaßen sehr kälteempfindlich sind, sterben sie während des Aufenhalts im Kühlschrank einfach ab.

Das lästige Kalorienzählen fällt somit weg und alle sind rundum glücklich und zufrieden. Hach, wie ich solche Rezepte doch liebe.

Rezept für 6-8 Kalorienmörder:

1 Portion Mürbteig (selbstgemacht, oder gekauft)
500 g Mascarpone
200 ml Schlagobers
1 Packung Agartine
6 Eigelb
1 EL Honig
160 g Zucker
eine handvoll entkernte Weichseln aus dem Glas
30 g geraspelte Vollmilchschokolade

Mürbteig zubereiten und ausrollen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Butter einfetten. Mürbteig auf den Boden der Springform geben und mit dem restlichen Teig einen ca. 2 cm hohen Rand formen.

Mir ist noch Teig übrig geblieben. Mit einem Keksausstecher in Sternform habe ich kleine Sternchen gemacht, mit Zucker bestreut und auf ein, mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt.

Den Mürbteig bei 200°C für 18 Minuten blind backen. 10 Minuten vor Schluss auch das Backblech mit den Zuckersternen in den Ofen schieben und knusprig backen.

Währenddessen Schlagobers und 30 g Zucker in einem kleinen Topf erwärmen und gemeinsam mit der Agartine vorsichtig zum Kochen bringen. Unter ständigem Rühren 2 Minuten köcheln lassen. Danach zur Seite stellen.

Eigelb, Honig und den restlichen Zucker 5 Minuten lang über dem Wasserbad mit dem Schneebesen schaumig schlagen, bis die Masse hellgelb ist. Mascarpone und die Schlagobers-Agartinemischung vorsichtig unterrühren.

Die Weichseln gut abtropfen lassen und auf dem Mürbteigboden geben. Die Mascarponecreme darauf verteilen. Mit den Knuspersternen und geraspelter Schokolade dekorieren und über Nacht in den Kühlschrank stellen – damit auch ja alle Kalorientierchen erfrieren.

Die Obstpause kann beginnen.

Das Ursprungrezept ohne Weichseln und Schi-Schi stammt aus dem Buch Raffinierte Tartes – süß und pikant (ISBN: 978-3-8310-1633-4)

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Happy Birthday!

 

Happy Birthday Mr. KissTheCook!

Das Tiramisu-Rezept gibt es hier.

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Tiramisu à la Mama

Ja klar. Ich weiß. Es ist kein typisches Tiramisu-Rezept, aber meine Mama hat es erfunden und deswegen muss ich es in den Himmel loben. Sie hat es sich an irgendeinem heißen Sommertag ausgedacht, als sie Angst hatte rohe Eier zu verwenden. Danke Petrus, sonst wären wir alle hier wohl nie in den Genuss gekommen.

Und hier kommt nun das tolle Rezept. Ein kleiner Tipp noch am Rande: immer ein bisschen mehr von der Creme machen. Es bleibt leider nie bei einer Kostprobe ;)

Rezept für 4 gierige oder 6 zivilisierte Esser:

1 Packung Biskotten
1 Tasse Kaffee
1 Schuss Rum
500 g Mascarpone
250 ml Cremefine
6-8 EL Zucker (je nach Stärke des Naschkatzensyndroms)
Kakao

Es ist schon fast zu einfach. Cremefine und Zucker steif schlagen und anschließend Mascarpone vorsichtig unterrühren. Kaffee kochen, kurz abkühlen lassen und einen Schuss Rum hinzufügen. Die Biskotten nur kurz in den Kaffee tunken, damit sie nicht zu matschig werden. Die Biskotten in eine schöne Form schlichten, anschließend eine Hälfte der Mascarponecreme darüber verstreichen. Dann die zweite Schicht Biskotten schlichten und die restliche Creme darauf verteilen. Sofort die Schüssel auslecken, um anschließend zu guter Letzt den Kakao über das Tiramisu zu streuen. Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag sofort genießen.

Gutes Gelingen!

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