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Linsenburger mit Zwiebelringen

Am 20. März ist der internationale Tag des Glücks. Passend dazu gibt es jetzt schon ein Mittagessen zum Glücklichsein.

Merkt man, dass ich heute keinen blassen Schimmer habe, was ich schreiben soll und mir einfach irgendwas aus den Fingern sauge  (oder zuzle, wie Mr.KissTheCook so schön zu sagen pflegt)? ;)

Portion für 2 Personen:
Linsenburger
200 g rote Linsen
1 Zwiebel
200 mL Gemüsebrühe
50 g Semmelbrösel
1 Ei
Salz, Pfeffer

Joghurtdip
1 Joghurt (natur)
2 EL Mayonnaise
1/2 Paprika
2 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Petersilie
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Paprikapulver, edelsüß
1 Spritzer Zitronensaft

5 Cherrytomaten
1 Handvoll Rucola
Salatgurke
4 Pitabrote

Zwiebelringe
2 mittelgroße Zwiebeln
85 g Mehl
1/4 TL Backpulver
185 mL Mineralwasser
Salz

Für den Burger die Zwiebel fein hacken und gemeinsam mit den Linsen 10 Minuten in der Gemüsebrühe zugedeckt köcheln lassen. Danach in eine Schüssel umfüllen und ein wenig auskühlen lassen. Mit Salz würzen und den Semmelbröseln und dem Ei vermengen.
Die Linsenmasse zu 4 Burgern formen und in einer Pfanne mit ein wenig Öl von beiden Seiten goldbraun braten.

Für den Dip die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, den Paprika in kleine Würfel schneiden und mit dem Joghurt und der Mayonnaise vermischen. Petersilie waschen und fein hacken und ebenfalls untermengen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Paprikapulver würzen.

Für die Zwiebelringe Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Eine Mulde machen und das Mineralwasser hinein schütten. Mit einer Gabel alles zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig 15  Minuten ruhen lassen.

Die Zwiebeln schälen und in 1 cm dicke Ringe schneiden. In einem kleinen Topf das Sonnenblumenöl auf ca. 180°C erhitzen. Die Zwiebelringe durch den Teig ziehen und im Öl goldgelb heraus backen. Auf einem Teller mit Küchenrolle abtropfen lassen.

Pitabrote für ca. 5 Minuten im Ofen backen und anschließend wieder ca. 10 Minuten auskühlen lassen.
Brote aufschneiden und auf beiden Seiten mit dem Dip bestreichen. Rucola, Gurken- und Tomatenscheiben reingeben. Anschließen den Linsenburger reinstopfen und für ein Foto  schön dekorieren ;)

Zum Schluss schaufelt man sich alles auf einmal in den Mund rein und lächelt → :)

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Spaghetti mit Belugalinsensauce

(Böse) Kollegin: Geht es dir gut? Du siehst heute müde aus. Oder bist du krank? Verkühlt?
Ich: Hmmmm, nein eigentlich nicht. Fühle mich heute recht fit.
(Böse) Kollegin: Sicher?
Ich: Naja. Ja, schon. Ich bin wohl einfach alt, denke ich?

In XX Tagen werde ich achtund*hust*zig. Zeit für Faltencreme? Botox? Viel Make-Up?

Ich habe mich vorerst mal für eine g’schmackige Linsensauce entschieden.

Das nächste Mal klatsch ich der (bösen) Kollegin einfach ein paar Nudeln ins Gesicht. Wenn sie kleben bleiben, sind sie wohl al dente.

Zutaten für 2 Naturschönheiten:
250g Spaghetti
4-5 Frühlingszwiebeln
150g Belugalinsen
300 mL Gemüsebrühe
80g Frischkäse
1 EL Petersilie (fein gehackt)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest garen.
Linsen nach Packungsanleitung in der Gemüsebrühe kochen.
Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in schräge Ringe schneiden. Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebel anschwitzen. Die Linsen und die Brühe dazugeben und 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

Frischkäse dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken. Normalerweise die abgetropften Spaghetti dazu geben und durchmischen. Für ein Foto Spaghetti auf einen Teller klatschen und Sauce obendrauf und seitlich drapieren ;)

Essen genießen und der (bösen) Kollegin nichts davon abgeben.

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Linsensalat mit knackigen Radieschen

Nachdem ich gestern einen schweren Kampf mit dem Killerkürbis ausfechten musste, war mir heute nach einem gmiadlichen (wie wir Wiener so schön sagen) Rezept zumute. Für alle Nicht-Wiener: 1. tut mir Leid, dass ihr keine WienerInnen seid ;) 2. gmiadlich – gemütlich, einfach, leicht – in diesem Zusammenhang

Das Ursprungsrezept stammt von Celia Brooks Brown und ihrem sehr sympatischen Kochbuch „Vegetarisch kochen für Gäste “ ISBN 978-3-86244-107-5

Man könnte den Salat als Vorspeise für 2 verwenden. Aber….d’rauf gepfiffen. Salat gibt es heute nur für mich. Mr. KissTheCook hat Pech gehabt.

140 g grüne Linsen
1 Frühlingszwiebel
6 Radieschen
Saft einer Zitrone
2 EL Olivenöl
Salz (Fleur de Sel)
Pfeffer
ein paar Blätter frische Petersilie (sehr fein gehackt)

Linsen (nach Packungsanleitung) 20-25 Minuten kochen. Erst 5 Minuten vor Schluss salzen.
Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden und Radieschen würfeln.
Die Zitrone auspressen und den Saft mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und den Frühlingszwiebeln vermischen.

Die gekochten Linsen abseihen und noch warm mit dem Dressing vermischen. Linsen bis auf Raumtemperatur abkühlen lassen und immer wieder umrühren. Radieschen und Petersilie kurz vor dem Servieren unterrühren.

Falls sich jetzt jemand Sorgen um den armen Mr. KissTheCook macht, er hat noch ein paar Kerne vom Kürbisschlachten auf dem Kühlschrank gefunden ;)

Die Geschichte dazu hier.

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