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Tarte mit Kürbis und süßem Knoblauch auf Walnussboden

 

KürbisKnoblauchWalnussTarte ganz

Dieses Essen habe ich mir hart verdient. Eigentlich ist, laut Rezept, ein Mandelboden vorgesehen, aber Oma-KissTheCook hat  mich reichlich  mit Walnüssen aus dem Garten beschenkt.  Über 1 Stunde habe im Schweiße meines Angesichts Walnüsse geknackt (und nur ca. 1/4 davon gleich geknabbert -ohne Knabbereinlagen meinerseits hätte es vielleicht auch nur eine halbe Stunde gedauert).

Das nächste Mal würde ich den Teig dünner „ausrollen“, die Ränder waren mir ein wenig zu dick. Möglicherweise wird es das nächste Mal eine ränderlose Tarte im normalen Springformtortenboden. Lassen wir uns  überraschen. Definitiv wird es ein nächstes Mal geben. In ein paar Wochen steigt eine kleine Party mit einigen Gästen, die sich glutenfrei ernähren.

Übrigens konnte man den Teig nicht ausrollen, da ich die  Walnüsse frisch gemahlen (im Food Processor pulverisiert) habe und  sie  dementsprechend recht feucht waren.

Rezept für  eine Tarte (ca. 28  cm Durchmesser):

Boden:
375 g gemahlene Walnüsse (oder Mandeln)
1 gestrichener TL Salz
1/2 TL Natron
30 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)

Füllung:
250 g Kürbis (ich habe Stangenkürbis verwendet)
die geschälten Knoblauchzehen von 2 Knollen
30 g Butter
1 EL Ahornsirup
1 El Weißweinessig
2 Eier (Größe M)
250 g Naturjoghurt
60 g geriebener Käse (ich habe Red Leicester verwendet)
100 g Ziegenfrischkäse
1 EL gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer

Für den Teig  die angegebenen Zutaten in die Küchenmaschine (Food Processor) schmeißen und zu einem Teig verarbeiten  (hat die Konsistenz von feuchtem Sand). Eine Tarteform (oder auch Tortenform) einfetten. Den Teig habe ich einfach so hineingegeben und mit den Fingern am Boden und den Wänden entlang flach gedrückt. Wie gesagt, habe ich schlampig gearbeitet und die Ränder sind zu dick geworden.

Form samt Teig für ca. 10-15 Minuten in den Kühlschrank geben. Währenddessen Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen.

Auf mittlerer Schiene den Boden 10 Minuten blindbacken und anschließend weitere 10 Minuten nackert (ohne Bohnen oder Erbsen) backen. Zur Seite stellen.

Für  die Füllung den Kürbis in 1 cm dicke Würfel schneiden und auf einem Backblech (Backpapier nicht vergessen)  für ca. 20-30 Minuten in den Ofen schieben (das habe ich parallel zum Blindbacken gemacht).

Die Knoblauchzehen in einem kleinen Topf mit  etwas Wasser (hmmmm ca. 75 mL) auf mittlerer Stufe köcheln – ca. 10-12 Minuten (bis der Knoblauch fast weich ist). Die Butter hinzufügen und ein wenig die Hitze raufdrehen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist und der Knoblauch langsam braun wird.

Ahornsirup, Apfelessig und ein wenig Salz hinzufügen und etwa  10 Minuten köcheln, bis  ein dickflüßiger Sirup entsteht (köstlich!).

Joghurt, Eier, geriebenen Käse, Salz, Pfeffer und Petersilie miteinander verquirlen.
Kürbisstückchen auf dem Tarteboden verteilen und mit der Joghurt-Eimasse übergießen. Die karamellisierten Knoblauchzehen und den Ziegenfrischkäse in Tupfen darauf verteilen.

Für ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene bei 170°C im Ofen backen. 
Die Tarte kann  heiß oder lauwarm gegessen werden.

Das Rezept stammt aus dem Buch „Hemsley Hemsley – natürlich gut essen“. Der Kauf war eher ein Zufall, nachdem ich ursprünglich auf der Suche nach etwas ganz anderem war. Verlassen habe ich den Buchladen mit diesem Kochbuch, einem Häkelset (Süße Eule – selbst gemacht) und einem kleinen Wecker.
Aus der Eule ist ein winziger Schal für eine Eule geworden, nachdem ich einfach nur geradeaus stricken kann :).

Der kleine Wecker landet in einem meiner Weihnachtsschuhkartons.

Falls ihr zu viele Euronen habt (wem geht’s nicht so…?*hust* *Ironie*), gerne Weihnachtsgeschenke einkauft (ääääh – ihr seid mir suspekt) oder gerne anderen, insbesondere Kindern, eine Freude macht (willkommen in meiner Welt) – dann würde ich euch die  tolle Aktion Weihnachten im Schuhkarton ans Herz legen. Bis zum 15. November 2015 können die Geschenkkartons abgegeben werden. Sammelstellen findet ihr auf der Homepage.

Meinen Kartons fehlt nur noch ein kleines Spielzeug, dann können sie sich auch schon auf ihre Weihnachtsreise begeben.

(Die Organisation von Weihnachten im Schuhkarton hat diesen Post nicht gesponsert. Es war mir ein persönliches Bedürfnis euch darauf aufmerksam zu machen).

KürbisKnoblauchWalnussTarte Stück

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Pasta mit Rote-Rüben-Pesto, Level: easy peasy & ruck-zuck

Pasta mit rote Rüben Pesto

Ja, es gibt nicht immer nur Selbstgemachtes im Hause KissTheCook. Abgesehen von Zeitmangel, habe ich auch oft genug einfach so üüüüüberhaupt gar keine Lust lange in der Küche zu stehen …. und mit lange sind schon 5 Minuten gemeint.

Deswegen gab es diese Woche mal Rote Rüben Pesto aus dem Glas mit Kren. Dazu ein paar Nudli, Mozzarella und Pinienkerne –  Salat fürs Gewissen und schwuppdiwupp (jetzt musste ich tatsächlich goooglen wie man das wohl halbwegs richtig schreibt) fertig ist das Essen.

Zutaten für 1-2 Personen
200 g Pasta
1 Glas Rote Rüben Pesto (125 mL)
1 Kugel Mozzarella
Pinienkerne
ein paar EL vom Nudelwasser

Also, ich mach mal die Fleißaufgabe und tipp die paar Handgriffe ab, die zu diesem Sattmacher führen.

Nudeln nach Packungsbeilage kochen, Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und zu Seite stellen.
Kurz vor Garende mit einer Tasse ein wenig vom Nudelwasser abschöpfen.
Nudeln abgießen, zurück in den Topf schmeißen, mit dem Pesto  und ca. 3-4 EL vom Nudelwasser vermischen. Auf einen Teller klatschen, Mozzarella drüber zerzupfen und Pinienkerne darauf streuen.

Die Salatzubereitung bleibt euch überlassen.

Alles reinschaufeln und ein Nickerchen auf der Couch machen.

PS: wer wissen will, um welches Pesto (Marke) es sich handelt, kann mich gerne per Mail oder Kommentarfunktion fragen.

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Kürbis-Quiche

Kürbis Quiche

Sonntag = Kürbistag. 4,5 kg Butternusskürbis – monstermäßig viel Suppe (ohne Scharf) – 1 x Kürbis-Quiche und 1 x Kürbis-Schokokuchen. Ich würde sagen, dieser Sonntag war ein guter Sonntag. Wäre ich nicht schon verheiratet, würde ich einen riesigen Kürbis heiraten, der ein wenig Ähnlichkeit mit Mr. KissTheCook hat.

Würde es unter Mord fallen, wenn man seinen Kürbisehemann isst? Ms. Känns Braut, bitte um Auskunft.

Also, Rezept für eine Quiche:

Teig:
200 g Dinkelvollkornmehl
2 EL geriebener Parmesan
100 g kalte Butter (in Würfel geschnitten)
4-5 EL kaltes Wasser
Salz
Mehl zum Ausrollen

Füllung:
1 kg Kürbis (z.B. Butternuss – geputzt, geschält und gewürfelt)
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
125 mL Schlagobers
2 Eigelb
Salz, weißer Pfeffer
1/2 EL getrockneter Majoran
2 Paradeiser
1 Mozzarella

Für den Teig Mehl, Parmesan, Salz und die klein gewürfelte Butter auf ein Brett geben und schnell zu einem Teig kneten.
In Folie einwickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

In dieser Zeit kann man in Ruhe die Füllung zubereiten. Kürbis mit etwas Wasser in  einem Topf für ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze weich dünsten. Überschüssiges Wasser abgießen und mit einer Gabel zergatschen oder durch eine Kartoffelpresse jagen und in einem Sieb auskühlen lassen.

Paradeiser in Scheiben schneiden, auf Küchenpapier legen, salzen und stehen lassen. Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden.

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchstückchen bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit dem Schlagobers ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen und vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.

Eigelb und Kürbispürree unter die Schlagoberssauce mischen und nochmals mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und dünn ausrollen, in eine gefettete Quicheform geben und fest an den Rand drücken. Nochmals für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 220°C Umluft vorheizen. Füllung in die Form geben, Paradeiser und Mozzarella darauf verteilen und auf unterster Schiene für ca. 25-30 Minuten backen.

Känns Braut hat eine riesige Kochbuchsammlung. Hin und wieder schleicht sich ein 2. Exemplar in ihre Sammlung. Ich bin dann Nutznießerin und erhalte das doppel gemoppelte. In diesem Fall „Wunderbare Kürbisküche“ von Karin Messerli.

Das Rezept habe ich für meine Zwecke abgewandelt.

Viel Spaß beim Nachkochen.

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Spaghetti mit Paradeisbasilikumsauce

Wer bloggt ein Rezept mit stinknormaler, einfacher Paradeissauce? Ich!
Die Frage ist wieso. Ganz einfach. Ich stöbere gerne in anderen Blogs. Lese gerne die witzigen, kleinen Geschichten zwischen Foto und Rezept. Hole mir tolle und vorallem neue Rezeptideen.

Aber oft genug zerbreche ich mir den Kopf was ich zum Mittag- oder Abendessen machen könnte. Es muss schnell gehen und aus wenigen Zutaten bestehen. Und oft genug vergisst man dabei die naheliegenden Klassiker.

Also ist das hier eher ein Rezept für mich. Eine kleine Gedächtnisstütze. Wer Hufgetrappel hört, sollte nicht gleich an Zebras denken.

Rezept für 4 Hungrige:
500 g Spaghetti
500 g Tomatenpulpa
1 EL Tomatenmark
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Handvoll frischer Basilikum
1 Kugel Mozzarella
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Wasser

Zwiebel fein hacken, Knoblauch fein reiben. 1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch und Tomatenmark dazu geben und ein paar Minuten anrösten. Mit Tomatenpulpa ablöschen und noch ca. 1/2 Tasse Wasser hinzufügen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Spaghetti nach Packungsanleitung kochen und abseihen. Basilikum waschen und in feine Streifen schneiden. Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Beides unter die Sauce mischen und nochmals abschmecken.

Sauce zu den Spaghetti geben und alles gut miteinander vermischen.

Fertig. Kein Schi Schi, kein Schnick-Schnack.

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Süßkartoffelauflauf mit Erdnussbutter

Nachdem ich heute Tischlersitten muss (ich bekomme ein Kenwood-Kastl für mein ganzes Zubehör :)), habe ich auch wieder Zeit, um ein neues Rezept zu veröffentlichen.

Das Grundrezept (wieso kann ich eigentlich nie ein Rezept 1:1 aus  einem Buch nachkochen?! Irgendwie sträubt sich da alles in mir „Muss…..Meine…..Eigene…..Note……Einbringen…….Kann…..Nicht….Widerstehen!“) stammt aus dem wundervollen Buch „Täglich vegetarisch“ (derzeit mein Liebling).

Und jetzt kommt die große Überraschung: Mr. KissTheCook mag keine Erdnussbutter. Noch nie in seinem Leben probiert……*seufz*…..ach, lassen wir das lieber.

Somit gab es einen Mini-Auflauf ohne Erdnüsse für Mr.Kleinkind und einen Erwachsenen-Auflauf für mich ;)

Portion für 3-4 Personen (als Beilage):
600 g Süßkartoffeln (geschält)
2 EL Öl (neutral)
1/2 TL getrocknete Chiliflocken
2 Knoblauchzehen
150 mL Schlagobers
3 gehäufte EL Erdnussbutter (crunchy)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

In meinem traurigen Fall: Ofen auf 190°C vorheizen und eine große und eine kleine Auflaufform einölen. Die Süßkartoffel schälen und in Scheiben schneiden. In einer großen Schüssel mit 1 EL Öl, Chilli, Knoblauch (in dünne Scheiben geschnitten), Schlagobers, Salz und Pfeffer wenden.

Die Hälfte der Süßkartoffeln gleichmäßig in die Auflaufformen schlichten. Die kleine Form gleich voll machen.
Die Erdnussbutter mit 1 EL Öl und dem Zitronensaft verrühren.
In Tupfen auf die Süßkartoffeln (in der großen Form) verteilen.  Nun gleichmäßig die restlichen Süßkartoffeln darauf verteilen. Mit dem übrig gebliebenen Schlagobers aus der Schüssel beträufeln.

Beide Formen mit Alufolie abdecken und für 20 Minuten in den Ofen schieben. Anschließend die Folie entfernen und für weitere 30 Minuten backen. Wer die Oberfläche knuspirg mag, stellt den Auflauf für ein paar Minuten unter den Grill.

Schmeckt heiß am besten. Bei uns mit Paradeisern und Champignons aus dem Ofen. Salat ist aber auch nicht verkehrt.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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Linsenburger mit Zwiebelringen

Am 20. März ist der internationale Tag des Glücks. Passend dazu gibt es jetzt schon ein Mittagessen zum Glücklichsein.

Merkt man, dass ich heute keinen blassen Schimmer habe, was ich schreiben soll und mir einfach irgendwas aus den Fingern sauge  (oder zuzle, wie Mr.KissTheCook so schön zu sagen pflegt)? ;)

Portion für 2 Personen:
Linsenburger
200 g rote Linsen
1 Zwiebel
200 mL Gemüsebrühe
50 g Semmelbrösel
1 Ei
Salz, Pfeffer

Joghurtdip
1 Joghurt (natur)
2 EL Mayonnaise
1/2 Paprika
2 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Petersilie
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Paprikapulver, edelsüß
1 Spritzer Zitronensaft

5 Cherrytomaten
1 Handvoll Rucola
Salatgurke
4 Pitabrote

Zwiebelringe
2 mittelgroße Zwiebeln
85 g Mehl
1/4 TL Backpulver
185 mL Mineralwasser
Salz

Für den Burger die Zwiebel fein hacken und gemeinsam mit den Linsen 10 Minuten in der Gemüsebrühe zugedeckt köcheln lassen. Danach in eine Schüssel umfüllen und ein wenig auskühlen lassen. Mit Salz würzen und den Semmelbröseln und dem Ei vermengen.
Die Linsenmasse zu 4 Burgern formen und in einer Pfanne mit ein wenig Öl von beiden Seiten goldbraun braten.

Für den Dip die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, den Paprika in kleine Würfel schneiden und mit dem Joghurt und der Mayonnaise vermischen. Petersilie waschen und fein hacken und ebenfalls untermengen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Paprikapulver würzen.

Für die Zwiebelringe Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Eine Mulde machen und das Mineralwasser hinein schütten. Mit einer Gabel alles zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig 15  Minuten ruhen lassen.

Die Zwiebeln schälen und in 1 cm dicke Ringe schneiden. In einem kleinen Topf das Sonnenblumenöl auf ca. 180°C erhitzen. Die Zwiebelringe durch den Teig ziehen und im Öl goldgelb heraus backen. Auf einem Teller mit Küchenrolle abtropfen lassen.

Pitabrote für ca. 5 Minuten im Ofen backen und anschließend wieder ca. 10 Minuten auskühlen lassen.
Brote aufschneiden und auf beiden Seiten mit dem Dip bestreichen. Rucola, Gurken- und Tomatenscheiben reingeben. Anschließen den Linsenburger reinstopfen und für ein Foto  schön dekorieren ;)

Zum Schluss schaufelt man sich alles auf einmal in den Mund rein und lächelt → :)

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Raketen-Pasta mit Ricotta

Wieso Raketen? Das erklärt uns das Bild am Ende des Rezeptes ;)

Ich erfülle hiermit den Wunsch einer Kollegin, die ein schnelles Pasta-Rezept haben wollte. Da ich heute ihre Schoko-lade geplündert habe, sind wir nun wohl quitt ;)

Rezept für 2 Personen:
300 g Pasta
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
250 g Cherrytomaten
1 Bund Petersilie
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
150 g Ricotta
30 g geriebener Cheddar
Salz, Pfeffer

Frühlingszwiebel waschen und in 1 cm dicke, schräge Ringe schneiden. Tomaten waschen und vierteln. Petersilie ebenfalls waschen, trocken schütteln und fein hacken.

Pasta nach Packungsanleitung zubereiten und in den letzten 3-4 Minuten die Frühlingszwiebeln zu den Nudeln geben und mitgaren.

In einer beschichteten Pfanne das Olivenöl nicht zu stark erhitzen, Knoblauch in feine Scheiben schneiden und anschwitzen. Paradeisviertel mit einrühren und kurz erhitzen.

Die abgetropften Nudeln und Frühlingszwiebel in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und die Petersilie unterheben. Bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten dünsten und ab und zu umrühren. Ricotta portionsweise hinzugeben und mit Cheddar bestreuen.

Essen! Freude verspühren! Fertig!

Und hier die Auflösung zum Titel: meine Aussicht zu Silvester. Jedes Jahr und das gratis. Diesmal kam der Nebel pünktlich um Mitternacht – trotzdem war es, wie immer, sehr schön.

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Christkind-Rotkraut-Quiche

Wenn es zu Weihnachten jedes Jahr Ente (oder Gans) mit Kartoffelknödel und Rotkraut gibt, will man als Veggy nicht zum 100. Mal Knödel mit Rotkraut essen. Aber auch nicht völlig aus der Reihe tanzen.

Deswegen kam mir dieses Rotkraut-Quiche-Rezeptchen gerade recht.

Am 24.12. habe ich gerade gemütlich gefrühstückt (es war noch VOR 12:00, also Frühstück!), als mich Mr. KissTheCook plötzlich fragt: „Wann machst du dann dein Essen heut‘?!“
„Ich ess‘ doch grad.“
„Nein Lustige! Dein Essen für heute Abend!!“
„Sch‘!$§§%%=?//&!!! Ganz vergessen! Wir müssen nochmal einkaufen!“
„*Seeeeeeuuuuuuufz*“

Rezept für 4 Personen:
1 Portion Mürbteig (gekauft oder selbst gemacht)
450 g TK-Rotkraut (oder 400 g frisches Rotkraut, frisches gab es bei mir nicht mehr)
100 mL Gemüsebrühe
1 Zwiebel
2 EL Butter
100 g Ziegenfrischkäse (zB: Chavroux)
1 TL getrockneter Thymian (auch keinen frischen mehr gefunden)
300 mL Schlagobers
100 mL Milch
4 Eier
Salz, Pfeffer
etwas Öl
Backpapier
Springform 28 cm Ø

Mürbteig zubereiten. Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Das TK-Rotkraut lt. Packungsanweisung auftauen und anschließend in ein Sieb geben und die überschüssige Flüßigkeit ausdrücken.

Zwiebel schälen und fein hacken und in heißer Butter anschwitzen. Rotkraut dazugeben und mit der Brühe aufgießen. 5 Minuten schwach köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Schlagorbers und der Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit ein wenig Öl bepinseln. Teig ausrollen und in die Form geben, dabei einen 2 cm hohen Rand bilden.

Rotkraut auf dem Boden verteilen (ca. 2 EL übrig lassen), mit Thymian besträuen und die Ei-Schlagobers-Mischung darüber gießen. Nun mit einem TL kleine Batzen vom Ziegenfrischkäse nehmen und oben auf der Quiche verteilen. Zum Schluss ebenfalls mit einem TL das restliche Rotkraut auf der Quiche verteilen.
Das Ganze für ca. 45 Minuten (mittlere Schiene) ins Rohr schieben und goldbraun backen.

Oh du Köstliche!

Das Ursprungsrezept stammt aus dem Heft „köstlich vegetarisch“ Nr. 1/2010

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Spaghettikürbis-Spaghetti-Gratin

Tja, was schreibt man nun über einen Kürbis, der einen fast umgebracht hätte? Selbst Mr. KissTheCooks Urinstinkte (bin ich kindisch, wenn ich beim Lesen dieses Wortes immer grinsen muss?) wurden geweckt. So hat man damals wohl Mammuts erlegt.

Zuerst kam das stinknormale, große Lieblingsmesser daher. Keine Chance – Schale wie ein Panzer. Dann musste das große Hackbeil herhalten – Kinderspielzeug. Trotz jugendlicher Holzhackerfahrungen, habe ich es gerade einmal geschafft den Kürbis ein wenig zu verunstalten. Dann wurde das Interesse von Mr. KissTheCook geweckt. Auch er probiert es mit dem Hackbeil – gescheitert. Dann kam er auf die „grandiose“ Idee das Sägemesser zu verwenden – ein verächtlicher Schnaufer vom Kürbis, mehr war nicht zu vernehmen.

Dann habe ich es nochmal mit dem Hackbeil versucht und es runter gedrü….-BOOM! Kürbisexplosion.

Lange Rede, kurzer Sinn: Kürbiskerne und -fleisch auf mir, Mr. KissTheCook, Boden, Arbeitsfläche….vermutlich auch noch oben auf dem Kühlschrank. Ich sollte vielleicht mal nachschauen.

Irgendwie habe ich es dann noch geschafft das Ding zu halbieren UND zu vierteln.

Bevor ich ein zweites Exemplar von diesem köstlichen Spaghettikürbis kaufe, muss ich mir wohl eine Kettensäge zulegen.

Gratin für 6 Mammutjäger:

ca. 1,5 kg Spaghettikürbis
500 g Spaghetti
6 Knoblauchzehen
2 Kugeln Mozzarella
50 g Parmesan
250 mL Obers
2 Handvoll Cherrytomaten
1 Handvoll frische Basilikumblätter
1 TL Sambal Oelek
Salz, Pfeffer
1/2 TL getrockneter Basilikum
Olivenöl

Kürbis unter Einsatz des eigenen oder fremdem Lebens vierteln, ein wenig salzen und mit Olivenöl beträufeln. Bei 200° C ca. 40 Minuten im Ofen weich garen.

Kürbis raus nehmen und abkühlen lassen. Währenddessen die Pasta nach Packungsanleitung al dente kochen.

Kürbisfleisch von der Schale lösen und in die typischen Fäden zerreißen.
Knoblauch klein hacken und gemeinsam mit den Kürbisfäden in einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl anbraten. Obers hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek abschmecken.

Cherrytomaten vierteln (vorher 6 Tomaten zur Seite legen), Mozzarella in Würfel schneiden, Basilikum klein zupfen. Kürbisgemüse, Tomaten, Mozzarella, Basilikumblätter und die Tomatenviertel mit den Spaghetti vermischen und in eine feuerfeste Form geben.

Parmesan reiben und auf das Spaghetti²-Gratin geben. Die restlichen 6 Paradeiser in Scheiben schneiden, unregelmäßig auf dem Auflauf verteilen, leicht salzen und noch ein wenig mit getrocknetem Basilikum bestreuen.

Für 30 Minuten bei 180° C im Ofen gratinieren.

Fertig ist das Killerkürbis-Gratin.

Wer ist hier der Boss, Mr. Kürbis?!

Edit:
Mein zweiter Beitrag für das tolle Cookbook of Colors
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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TexMex Lasagne

Am Freitag nahm ich an einer Feuerlöschübung teil. Wir durften alle einmal ein kleines Feuer löschen. Eine wirklich tolle Erfahrung. Ich hoffe, ich muss dieses Wissen nie anweden, vorallem nicht in meiner Küche – aber ich wüsste was zu tun wäre (schreiend davon laufen und weinen ;))

Jedenfalls wurde mir eindrucksvoll gezeigt, warum ein Pulverfeuerlöscher nicht in geschlossenen (Privat)Räumen angewendet werden sollte.

Naja, wäre das Pulver Staubzucker und das zu löschende Objekt ein Guglhupf, würde ich ihn dennoch verwenden.

Das hat wie immer nichts mit dem Bild und dem dazugehörigen Rezept zu tun und trotzdem wisst ihr nun, was ich an manchen Freitagen so treibe.

Inspiriert hat mich Nigella Lawson (in einer ihrer Fernsehsendungen „Nigella’s Kitchen).

Lasagne für 4 FeuerlöscherInnen:

6 Tortilla Wraps
1 Dose geschälte Tomaten
40 g geriebener Parmesan
1 Zwiebel
1 roter Paprika
1 Dose Kidney Bohnen (Abtropfgewicht 240 g)
1 kleine Dose Mais (Abtropfgewicht 125 g)
100 mL Wasser
1 TL Sambal Oelek
2 EL Ketchup
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zwiebel und Paprika würfeln und in einem Topf mit ein wenig Olivenöl kurz anbraten. Dosentomaten klein schneiden und gemeinsam mit dem Saft in den Topf geben. Mit 100 mL Wasser aufgießen und umrühren. Ketchup, Sambal Oelek, Salz und Pfeffer hinzufügen und kurz aufkochen lassen .

Bohnen und Mais in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abbrausen, abtropfen lassen und gemeinsam mit 30 g vom geriebenen Parmesan in einer Schüssel vermischen.

1/4 der Tomatensauce in die Auflaufform geben und 2 Tortilla-Wraps darauf legen. Eine Hälfte der Bohnen-Mais Mischung darauf verteilen und wieder 1/4 der Tomatensauce darüber gießen. Die nächsten 2 Tortilla-Wraps oben drauf legen, zweite Hälfte der Bohnenmischung und das dritte Viertel der Tomatensauce schichten. Zum Schluss nochmals zwei Wraps und das letzte Viertel der Tomatensauce. Mit den restlichen 10 g des geriebenen Parmesans bestreuen und für 30 Minuten bei 200° C (Heißluft) in den vorgeheizten Ofen schieben.

Buen provecho!

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