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Tarte mit Kürbis und süßem Knoblauch auf Walnussboden

 

KürbisKnoblauchWalnussTarte ganz

Dieses Essen habe ich mir hart verdient. Eigentlich ist, laut Rezept, ein Mandelboden vorgesehen, aber Oma-KissTheCook hat  mich reichlich  mit Walnüssen aus dem Garten beschenkt.  Über 1 Stunde habe im Schweiße meines Angesichts Walnüsse geknackt (und nur ca. 1/4 davon gleich geknabbert -ohne Knabbereinlagen meinerseits hätte es vielleicht auch nur eine halbe Stunde gedauert).

Das nächste Mal würde ich den Teig dünner „ausrollen“, die Ränder waren mir ein wenig zu dick. Möglicherweise wird es das nächste Mal eine ränderlose Tarte im normalen Springformtortenboden. Lassen wir uns  überraschen. Definitiv wird es ein nächstes Mal geben. In ein paar Wochen steigt eine kleine Party mit einigen Gästen, die sich glutenfrei ernähren.

Übrigens konnte man den Teig nicht ausrollen, da ich die  Walnüsse frisch gemahlen (im Food Processor pulverisiert) habe und  sie  dementsprechend recht feucht waren.

Rezept für  eine Tarte (ca. 28  cm Durchmesser):

Boden:
375 g gemahlene Walnüsse (oder Mandeln)
1 gestrichener TL Salz
1/2 TL Natron
30 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)

Füllung:
250 g Kürbis (ich habe Stangenkürbis verwendet)
die geschälten Knoblauchzehen von 2 Knollen
30 g Butter
1 EL Ahornsirup
1 El Weißweinessig
2 Eier (Größe M)
250 g Naturjoghurt
60 g geriebener Käse (ich habe Red Leicester verwendet)
100 g Ziegenfrischkäse
1 EL gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer

Für den Teig  die angegebenen Zutaten in die Küchenmaschine (Food Processor) schmeißen und zu einem Teig verarbeiten  (hat die Konsistenz von feuchtem Sand). Eine Tarteform (oder auch Tortenform) einfetten. Den Teig habe ich einfach so hineingegeben und mit den Fingern am Boden und den Wänden entlang flach gedrückt. Wie gesagt, habe ich schlampig gearbeitet und die Ränder sind zu dick geworden.

Form samt Teig für ca. 10-15 Minuten in den Kühlschrank geben. Währenddessen Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen.

Auf mittlerer Schiene den Boden 10 Minuten blindbacken und anschließend weitere 10 Minuten nackert (ohne Bohnen oder Erbsen) backen. Zur Seite stellen.

Für  die Füllung den Kürbis in 1 cm dicke Würfel schneiden und auf einem Backblech (Backpapier nicht vergessen)  für ca. 20-30 Minuten in den Ofen schieben (das habe ich parallel zum Blindbacken gemacht).

Die Knoblauchzehen in einem kleinen Topf mit  etwas Wasser (hmmmm ca. 75 mL) auf mittlerer Stufe köcheln – ca. 10-12 Minuten (bis der Knoblauch fast weich ist). Die Butter hinzufügen und ein wenig die Hitze raufdrehen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist und der Knoblauch langsam braun wird.

Ahornsirup, Apfelessig und ein wenig Salz hinzufügen und etwa  10 Minuten köcheln, bis  ein dickflüßiger Sirup entsteht (köstlich!).

Joghurt, Eier, geriebenen Käse, Salz, Pfeffer und Petersilie miteinander verquirlen.
Kürbisstückchen auf dem Tarteboden verteilen und mit der Joghurt-Eimasse übergießen. Die karamellisierten Knoblauchzehen und den Ziegenfrischkäse in Tupfen darauf verteilen.

Für ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene bei 170°C im Ofen backen. 
Die Tarte kann  heiß oder lauwarm gegessen werden.

Das Rezept stammt aus dem Buch „Hemsley Hemsley – natürlich gut essen“. Der Kauf war eher ein Zufall, nachdem ich ursprünglich auf der Suche nach etwas ganz anderem war. Verlassen habe ich den Buchladen mit diesem Kochbuch, einem Häkelset (Süße Eule – selbst gemacht) und einem kleinen Wecker.
Aus der Eule ist ein winziger Schal für eine Eule geworden, nachdem ich einfach nur geradeaus stricken kann :).

Der kleine Wecker landet in einem meiner Weihnachtsschuhkartons.

Falls ihr zu viele Euronen habt (wem geht’s nicht so…?*hust* *Ironie*), gerne Weihnachtsgeschenke einkauft (ääääh – ihr seid mir suspekt) oder gerne anderen, insbesondere Kindern, eine Freude macht (willkommen in meiner Welt) – dann würde ich euch die  tolle Aktion Weihnachten im Schuhkarton ans Herz legen. Bis zum 15. November 2015 können die Geschenkkartons abgegeben werden. Sammelstellen findet ihr auf der Homepage.

Meinen Kartons fehlt nur noch ein kleines Spielzeug, dann können sie sich auch schon auf ihre Weihnachtsreise begeben.

(Die Organisation von Weihnachten im Schuhkarton hat diesen Post nicht gesponsert. Es war mir ein persönliches Bedürfnis euch darauf aufmerksam zu machen).

KürbisKnoblauchWalnussTarte Stück

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Warmer Kürbissalat mit Champignons und Avocado

Warmer Kürbis-Pilzsalat

Die Temperaturen sind zwar immer noch hochsommerlich (leider!), aber Klimaanlage sei Dank, sind wir schon den ganzen Sommer herbstlich unterwegs – warum also nicht auch auf dem Teller?

Zutaten für 2 Hauptspeisen oder 4 Vorspeisen (oder Beilagen):

1 kleiner Kürbis (hier Butternuss. Warum? Muss man nicht schälen ;) Faulheit siegt)

ca. 300 g Champignons (hier Egerlinge)
ca. 100 g Rucola
1 Avocado (weil sie gerade im Kühlschrank rumgekugelt ist)
1 Mozzarella (Blauschimmelkäse passt auch hervorragend, so schlägt es auch das Originalrezept vor)

Croutons (aus 1-2 Scheiben Vollkornbrot – einfach getoastet und in Würfel geschnitten, damit man auch was zum Beißen hat und nicht das ganze Essen an ein Gericht aus dem Altersheim erinnert – zahnlosfreundlich)

2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Balsamicoessig

Kürbis in mundgerechte Würfel schneiden, Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und gemeinsam mit etwas Olivenöl und einer großzügigen Prise Salz und Pfeffer in eine ofenfeste Form geben und für ca. 40 Minuten bei 180°C im Backrohr weich garen.

In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in dicke Scheiben schneiden. In einer heißen Pfanne mit etwas Öl goldbraun braten – kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis und Champignons lauwarm werden lassen, Vollkornbrot toasten und in Würfel schneiden. Avocado in Würfel schneiden (die Technik überlasse ich euch – ich halbiere die Avocado, schneide kreuzförmig das Fleisch in der Schale und hole die Würfel mit einem Löffel raus).

Mozzarella in kleine Stücke zupfen und alle Zutaten in eine Schüssel geben.

3 Teile Öl und 1 Teil Essig (hier reichen 3 EL Öl und 1 EL Essig) miteinander vermischen und über den Salat gießen.

Den Salat auf einem Teller anrichten und mit den Croutons dekorieren.

Das Originalrezept mit Blauschimmelkäse, ohne Croutons und anderen Mengenangaben stammt von Hugh Fearnley-Whittingstall (diesen Nachnamen muss ich ausnahmslos jedes Mal googlen) und seinem tollen Buch „Täglich vegetarisch“.

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Pasta mit Rote-Rüben-Pesto, Level: easy peasy & ruck-zuck

Pasta mit rote Rüben Pesto

Ja, es gibt nicht immer nur Selbstgemachtes im Hause KissTheCook. Abgesehen von Zeitmangel, habe ich auch oft genug einfach so üüüüüberhaupt gar keine Lust lange in der Küche zu stehen …. und mit lange sind schon 5 Minuten gemeint.

Deswegen gab es diese Woche mal Rote Rüben Pesto aus dem Glas mit Kren. Dazu ein paar Nudli, Mozzarella und Pinienkerne –  Salat fürs Gewissen und schwuppdiwupp (jetzt musste ich tatsächlich goooglen wie man das wohl halbwegs richtig schreibt) fertig ist das Essen.

Zutaten für 1-2 Personen
200 g Pasta
1 Glas Rote Rüben Pesto (125 mL)
1 Kugel Mozzarella
Pinienkerne
ein paar EL vom Nudelwasser

Also, ich mach mal die Fleißaufgabe und tipp die paar Handgriffe ab, die zu diesem Sattmacher führen.

Nudeln nach Packungsbeilage kochen, Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und zu Seite stellen.
Kurz vor Garende mit einer Tasse ein wenig vom Nudelwasser abschöpfen.
Nudeln abgießen, zurück in den Topf schmeißen, mit dem Pesto  und ca. 3-4 EL vom Nudelwasser vermischen. Auf einen Teller klatschen, Mozzarella drüber zerzupfen und Pinienkerne darauf streuen.

Die Salatzubereitung bleibt euch überlassen.

Alles reinschaufeln und ein Nickerchen auf der Couch machen.

PS: wer wissen will, um welches Pesto (Marke) es sich handelt, kann mich gerne per Mail oder Kommentarfunktion fragen.

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Erbsenkuchen

Erbsenkuchen

Jaha, da hat sich jetzt niemand verlesen. Da steht Erbsenkuchen. Mrs. KissTheCook und ein gesunder Kuchen? Keine Schokolade, kein Alkohol? Ist sie krank? Ja ist sie…..aber nur verkühlt. Und trotzdem. Irgendwie unheimlich. Wie auch immer – genug der Skepsis. Das grüne Zeug da oben ist echt gut. Auch kalt, mit ein paar eingelegten Zwiebeln oder Paradeisern oder beides. Mr.-Salami ist auch fast Gemüse-KissTheCook hat’s  mit *Überraschung*  Salami gegessen.

Rezept für ein grünes Küchlein:

400 g TK-Erbsen (selbstverständlich kann man in der passenden Jahreszeit auch frische nehmen. Wo kein Kläger, da kein Richter)
4 Eier
2 EL gehackte Petersilie
ein paar Chiliflockerl
100 g geriebener Parmesan
2 EL Semmelbrösel
Olivenöl
Salz, Pfeffer

DIe TK-Erbsen ca. 5-6 Minuten in gesalzenem Wasser kochen und anschließend abgießen. Eier trennen und das Eiweiß  steif schlagen.

Erbsen im Häcksler oder mit dem Mixstab pürieren und mit der Petersilie, den Chiliflocken, Eigelb und dem Parmesan verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eischnee vorsichtig unterheben (wie immer zuerst 1/3 wild mit der Masse verrühren, dann lässt sich der Rest leichter unterheben).

Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen. Eine Tortenform (26 cm Durchmesser) einfetten und mit den Semmelbröseln ausstreuen. Die Erbsenmasse hinein füllen und auf mittlerer Schiene für ca. 30-35 Minuten backen.

Fertig. Danach könnt ihr euch ja noch immer Schoko reinstopfen und einen hinter die Binde kippen. Ich verrate es niemandem.

Übrigens stammt das Urspungsrezept wieder einmal aus einem meiner Lieblingskochbücher „La Cucina verde“. Ich habe es leicht abgeändert.

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Kürbis-Quiche

Kürbis Quiche

Sonntag = Kürbistag. 4,5 kg Butternusskürbis – monstermäßig viel Suppe (ohne Scharf) – 1 x Kürbis-Quiche und 1 x Kürbis-Schokokuchen. Ich würde sagen, dieser Sonntag war ein guter Sonntag. Wäre ich nicht schon verheiratet, würde ich einen riesigen Kürbis heiraten, der ein wenig Ähnlichkeit mit Mr. KissTheCook hat.

Würde es unter Mord fallen, wenn man seinen Kürbisehemann isst? Ms. Känns Braut, bitte um Auskunft.

Also, Rezept für eine Quiche:

Teig:
200 g Dinkelvollkornmehl
2 EL geriebener Parmesan
100 g kalte Butter (in Würfel geschnitten)
4-5 EL kaltes Wasser
Salz
Mehl zum Ausrollen

Füllung:
1 kg Kürbis (z.B. Butternuss – geputzt, geschält und gewürfelt)
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
125 mL Schlagobers
2 Eigelb
Salz, weißer Pfeffer
1/2 EL getrockneter Majoran
2 Paradeiser
1 Mozzarella

Für den Teig Mehl, Parmesan, Salz und die klein gewürfelte Butter auf ein Brett geben und schnell zu einem Teig kneten.
In Folie einwickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

In dieser Zeit kann man in Ruhe die Füllung zubereiten. Kürbis mit etwas Wasser in  einem Topf für ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze weich dünsten. Überschüssiges Wasser abgießen und mit einer Gabel zergatschen oder durch eine Kartoffelpresse jagen und in einem Sieb auskühlen lassen.

Paradeiser in Scheiben schneiden, auf Küchenpapier legen, salzen und stehen lassen. Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden.

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchstückchen bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit dem Schlagobers ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen und vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.

Eigelb und Kürbispürree unter die Schlagoberssauce mischen und nochmals mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und dünn ausrollen, in eine gefettete Quicheform geben und fest an den Rand drücken. Nochmals für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 220°C Umluft vorheizen. Füllung in die Form geben, Paradeiser und Mozzarella darauf verteilen und auf unterster Schiene für ca. 25-30 Minuten backen.

Känns Braut hat eine riesige Kochbuchsammlung. Hin und wieder schleicht sich ein 2. Exemplar in ihre Sammlung. Ich bin dann Nutznießerin und erhalte das doppel gemoppelte. In diesem Fall „Wunderbare Kürbisküche“ von Karin Messerli.

Das Rezept habe ich für meine Zwecke abgewandelt.

Viel Spaß beim Nachkochen.

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Salat mit überbackenen Camembertchampignons

Salat mit Camembertchampignons

„Pimp my salad“ könnte man meine derzeitige Lebensweise nennen. Hoffentlich liest Mr.KissTheCook diesen Beitrag nicht. Sonst könnte er verraten, dass es heute Pizza zum Mittagessen gab. Hehe.

Schönes Wochenende, meine Lieben.

Rezept für 2-3 (oder mehr, wenn der Salat nur als Beilage dient):

1 Häuptelsalat
ganz ehrlich: schmeißt rein worauf ihr Lust habt

in meinem Fall: Paradeiser, Radieschen, Frühlingszwiebel, Gurke
braune Champignons
Camembert
Vinaigrette (so wie hier, nur eben die doppelte Menge)

Ofen auf 200°C (Umluft) vorheizen. Champignons putzen, die Stiele entfernen und ein wenig aushöhlen und salzen und pfeffern. Camembert in champignongroße Stücke schneiden und in die ausgehöhlten Pilze geben.

In eine kleine Auflaufform geben und für ca. 10-15 Minuten in den Ofen schieben. Währenddessen das restliche Gemüse waschen und klein schneiden und alles in eine Schüssel geben. Vinaigrette vorbereiten und mit dem Salat vermischen.

Pilze aus dem Ofen holen und ein wenig auskühlen lassen.
Alles auf einem Teller anrichten und……essen.

Die Bäcker unter Euch sollten sich den Sonntag rot im Kalender markieren – da gibt es endlich wieder ein Kuchenrezept und ich komme meinem Ziel „dicke Kollegen“ immer näher.
*har har*

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Spaghetti mit Paradeisbasilikumsauce

Wer bloggt ein Rezept mit stinknormaler, einfacher Paradeissauce? Ich!
Die Frage ist wieso. Ganz einfach. Ich stöbere gerne in anderen Blogs. Lese gerne die witzigen, kleinen Geschichten zwischen Foto und Rezept. Hole mir tolle und vorallem neue Rezeptideen.

Aber oft genug zerbreche ich mir den Kopf was ich zum Mittag- oder Abendessen machen könnte. Es muss schnell gehen und aus wenigen Zutaten bestehen. Und oft genug vergisst man dabei die naheliegenden Klassiker.

Also ist das hier eher ein Rezept für mich. Eine kleine Gedächtnisstütze. Wer Hufgetrappel hört, sollte nicht gleich an Zebras denken.

Rezept für 4 Hungrige:
500 g Spaghetti
500 g Tomatenpulpa
1 EL Tomatenmark
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Handvoll frischer Basilikum
1 Kugel Mozzarella
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Wasser

Zwiebel fein hacken, Knoblauch fein reiben. 1 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln glasig dünsten. Knoblauch und Tomatenmark dazu geben und ein paar Minuten anrösten. Mit Tomatenpulpa ablöschen und noch ca. 1/2 Tasse Wasser hinzufügen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Spaghetti nach Packungsanleitung kochen und abseihen. Basilikum waschen und in feine Streifen schneiden. Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Beides unter die Sauce mischen und nochmals abschmecken.

Sauce zu den Spaghetti geben und alles gut miteinander vermischen.

Fertig. Kein Schi Schi, kein Schnick-Schnack.

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Couscous Restesalat

Hierfür gibt es eigentlich gar kein Rezept. Man schnappt sich eine halbe Tasse Couscous und plündert das Gemüsefach im Kühlschrank.

Ich habe für Mr.KissTheCook Ratatouille-Couscous zubereitet und mir während des Kochens immer kleine Mengen für meinen Salat abgezweigt. Bei der Hitze da draussen (24° C) kann ich wirklich nichts warmes essen.

Also ein Salat nur für mich:
ca. 1/2 Tasse Couscous
roter Paprika (1/4)
Paradeiser (1/2)
2 Radieschen
Mais (1 EL)
schwarze Oliven (5-6 Stück)
Frühlingszwiebeln (1/2)
türkischer Weichkäse in Salzlake (ca. 30 g)
1 Handvoll Rucola
Salz, Pfeffer
Kürbiskernöl
Balsamicoessig

Couscous nach Packunsanweisung zubereiten und abkühlen lassen. Das Gemüse und den Käse in kleine Würfel schneiden. Alles miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf einem Teller anrichten und jeweils einen Schuss Kürbiskernöl und Balsamicoessig darüber geben.

Auf die Plätze. Fertig. Reinstopfen!

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Süßkartoffelauflauf mit Erdnussbutter

Nachdem ich heute Tischlersitten muss (ich bekomme ein Kenwood-Kastl für mein ganzes Zubehör :)), habe ich auch wieder Zeit, um ein neues Rezept zu veröffentlichen.

Das Grundrezept (wieso kann ich eigentlich nie ein Rezept 1:1 aus  einem Buch nachkochen?! Irgendwie sträubt sich da alles in mir „Muss…..Meine…..Eigene…..Note……Einbringen…….Kann…..Nicht….Widerstehen!“) stammt aus dem wundervollen Buch „Täglich vegetarisch“ (derzeit mein Liebling).

Und jetzt kommt die große Überraschung: Mr. KissTheCook mag keine Erdnussbutter. Noch nie in seinem Leben probiert……*seufz*…..ach, lassen wir das lieber.

Somit gab es einen Mini-Auflauf ohne Erdnüsse für Mr.Kleinkind und einen Erwachsenen-Auflauf für mich ;)

Portion für 3-4 Personen (als Beilage):
600 g Süßkartoffeln (geschält)
2 EL Öl (neutral)
1/2 TL getrocknete Chiliflocken
2 Knoblauchzehen
150 mL Schlagobers
3 gehäufte EL Erdnussbutter (crunchy)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

In meinem traurigen Fall: Ofen auf 190°C vorheizen und eine große und eine kleine Auflaufform einölen. Die Süßkartoffel schälen und in Scheiben schneiden. In einer großen Schüssel mit 1 EL Öl, Chilli, Knoblauch (in dünne Scheiben geschnitten), Schlagobers, Salz und Pfeffer wenden.

Die Hälfte der Süßkartoffeln gleichmäßig in die Auflaufformen schlichten. Die kleine Form gleich voll machen.
Die Erdnussbutter mit 1 EL Öl und dem Zitronensaft verrühren.
In Tupfen auf die Süßkartoffeln (in der großen Form) verteilen.  Nun gleichmäßig die restlichen Süßkartoffeln darauf verteilen. Mit dem übrig gebliebenen Schlagobers aus der Schüssel beträufeln.

Beide Formen mit Alufolie abdecken und für 20 Minuten in den Ofen schieben. Anschließend die Folie entfernen und für weitere 30 Minuten backen. Wer die Oberfläche knuspirg mag, stellt den Auflauf für ein paar Minuten unter den Grill.

Schmeckt heiß am besten. Bei uns mit Paradeisern und Champignons aus dem Ofen. Salat ist aber auch nicht verkehrt.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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Spargelsuppe

Heute war ich unglaublich produktiv. Nach einer fleißigen Nacht im Sägewerk, musste vormittags die Kuhle in der Couch weiter bearbeitet werden, damit sie sich besser meinem Körper (*hust* Kadaver *hust*) anpasst. Nachmittags wurde der Balkon aus dem Winterschlaf befreit und abends (Mr. TV hatte keinen Bock etwas Interessantes zu zeigen) wurden gleich 2 Suppen gekocht (nebenbei noch Eierspeis für Mr.KissTheCook gemacht).

Die erste (Bärlauch-Zucchini-)Suppe folgt in einigen Tagen. Aber die zweite, oh die zweite – mein kleines Schätzchen – hat sich bei mir eingeschleimt. Sie wollte unbedingt zuerst auf den Blog.

Liebe Suppe, dein Wunsch ist mir Befehl!

Suppe (als Hauptmahlzeit) für 3-4 Personen:
500 g Spargel
200 g Pasta (sollte halbwegs auf einen Löffel passen)
600 mL Gemüsebrühe
1 Zwiebel
Grana Padano
Olivenöl

Spargel gründlich waschen und die holzigen Enden abschneiden oder abrechen. In ca 1/2 cm dicke Ringe schneiden. Die Spargelspitzen zur Seite geben. Zwiebel schälen und fein hacken. Spargelringe und Zwiebel mit etwas Öl in einer Pfanne zugedeckt ca. 5 Minuten bissfest dünsten. Währenddessen Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.

1 Liter Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Spargel/Zwiebelmischung und Pasta zur Brühe geben und ein paar Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Spargelspitzen mit etwas Öl anbraten.

Suppe in einem tiefen Teller anrichten. Mit den gebratenen Spargelspitzen und geriebenen Grana Padano dekorieren.

Mmmmmmmh.

Das Ursprungsrezept stammt aus „La cucina verde“ (eines meiner Lieblingskochbücher).

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