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Erdnussbutterkekse

Erdnussbutterkekse

Huch! Da kommt ja noch ein Cookierezept. Aber dieses hier kann ich euch nicht vorenthalten. Mein Blog – meine Regeln. Wenn’s sein muss, veröffentliche ich ein Jahr lang täglich ein Keksrezept. Wer will mich schon aufhalten?

Es werden sowieso noch einige süße Rezepte folgen. Ich habe einen kleinen „Umtrunk“ (=Kuchen, Kekse und Cocktaileis) im Büro abgehalten und die lieben Kollegen gemästet und abgefüllt.

Rezept für (in meinem Fall) 27 Kekse:

130 g weiche Butter
200 g brauner Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote)
200 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
300 g cremige Erdnussbutter (ohne Stückchen)
150 g gesalzene und geröstete Erdnüsse

Los geht’s. Backrohr auf 170°C Umluft vorheizen.
Butter und Zucker in der Küchenmaschine oder mit einem Mixer schaumig rühren. Ei und Vanilleextrakt/mark hinzufügen und weiterrühren. Anschließend die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver und Natron) vermischen und auch unterrühren.
Zu guter Letzt wird die Erdnussbutter hineingegeben aber nicht zu lange gerührt.

Den Teig formt man nun zu Kugeln (golfballgroß), legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückt sie ein wenig flach.
Die Erdnüsse grob hacken und auf den Teigscheiben verteilen.

Auf ausreichend Abstand achten. Ich habe jeweils 9 Kekse auf ein Backblech verteilt und für ca. 12 Minuten gebacken.

Heiß sind die Kekse noch ganz weich – 5 Minuten ruhen lassen und dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen, damit die nächste Fuhre gebacken werden kann.

Die Kekse schmecken wunderbar zu Eis – hmmmm, wie wäre es schlicht und einfach mit Vanilleeis – vielleicht ein wenig darüber bröseln *sabber* – merkt man, dass ich seit Monaten auf Zuckerentzug bin? *seufz*

Gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachbacken.

Übrigens stammt das Rezept aus dem Buch „Baking made easy“ von Lorraine Pascale. Ich besitze nur das englischsprachige Buch, daher weiß ich leider nicht wie das deutschsprachige heißt. Obendrein bin ich zu faul es zu googeln.

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Partysnacks (Motto: Russenparty)

 

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Vor einiger Zeit fand im Hause KissTheCook eine wilde Party statt. Man wird ja nicht so schnell *hust*und*hustzig* (beliebigen runden Geburtstag hier einfügen).

Nun kann man natürlich Geburtstag X auch in der XY-Variante feiern. Aber das ist mir zu langweilig. Nachdem sich 2 Kolleginnen (die Avocadosüchtlerin und die andere, die ich liebevoll „mon rêve“ nenne) darüber beschwert haben, dass sich nie eine Gelegenheit bietet ihre hübschen Cocktailkleidchen auszuführen, kam mir/uns/wem auch immer die Idee den Mrs.KissTheCook’schen Geburtstag schick zu feiern – eine Cocktailparty! Pre-Halloween als der liebe Vodka und ich noch nicht auf Kriegsfuß standen und ich noch ein gut gefülltes Vodkalager mein Eigentum nannte, lag es nah die Cocktailparty russisch anzuhauchen. Daraus wurde eine feuchtfröhliche Sause im wilden Gold- und Animalprintlook *Vorurteile juhe*.

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Bei einer waschechten Foodbloggerin setzt man ja nun voraus, dass sie mit ihren eigenen, mehr oder weniger „begabten“ Händen für das kulinarische Wohl der Gäste sorgt. Tja, da blieb mir wohl nichts anderes übrig. Essen für ca. 30 Personen zuzubereiten kann dennoch in Stress ausarten. Deswegen habe ich mich für unkomplizierte Gerichte entschieden. Schwägerin-KissTheCook (die mit den unsichtbaren High Heels – erinnert ihr euch noch?) ist ein Küchenengel, der mir mit Rat und Tat und vor allem guter Laune und der  heißesten und engsten Tigerhose weit und breit bei den Vorbereitungen zur Seite stand.
Davon gibt es diesmal kein Foto ;) die bleiben in meinem Privatbesitz *rrroooaarrrr*. Ich schweife ab.

Was für Snacks passen nun zu so einer Party? Ans russische Motto habe ich mich nur Dekomäßig gehalten. Das Essen war eine wilde Mischung aus „was geht schnell und schmeckt und sieht den ganzen Abend hübsch aus?“.

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Rechts in der Fleischecke bietet sich uns dieser Anblick.
Von links nach rechs:

Roastbeefwraps, Zwiebelquiche, Aufschnittplatte, Lachsspinatröllchen, Knabberzeugs, Liptauer, Rohkost, diese Champignontarte in groß und ohne Pesto und natürlich Brot (Brot und Aufstriche sind nie verkehrt).

Links auf dem Veggietisch gab es folgendes:

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Wackelvodka (Vodkagötterspeise) – O-Ton berühmter Cocktailkollege: mmmmmmh das schmeckt wie Hustensaft :)). Ja, sowas hört man gern :-D 1 Liter Vodka verteilt auf 40 Schnapsgläschen. Nach Stamperl Nr. 10 schmeckt das sogar recht gut.

Wieder die Zwiebelquiche und Champignontarte. Avocado- und Capresewraps. Die kommen immer gut an. Egal ob Brunch, Party, Vorspeise usw. –  die schmecken wirklich allen und in allen Lebenslagen. Klare Zubereitungs- und Essempfehlung!

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Ich entschuldige mich erst gar nicht für die schlechten Fotos. Bei so einer Party liegen die Prioritäten woanders (z.B. nach dem 12. Wackelvodka noch geradeaus gehen zu können).

So, kommen wir zu den Roastbeefwraps. Als Veggie habe ich das Fleisch gekauft und nicht selbst zubereitet. Mengenangaben kann ich euch nicht geben. Pro Wrap nimmt man eine Weizentortilla, 1-2 EL Frischkäse mit Kren, Salatblätter und 1-2 Scheiben Roastbeef. Einen Teil vom oberen Rand freilassen, sonst quillt alles über beim Zusammenrollen. Die Rolle in Frischhaltefolie wickeln und bis kurz vor Partybeginn im Kühlschrank lassen. Danach quer in 4-5 Stücke schneiden und Partyspießchen reinstecken.

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Die Idee zu diesen Spießchen habe ich aus dem schönen Buch  vegetarisch kochen für  Gäste.
Tortellini-Spießchen mit Büffelmozzarella und getrockneten Tomaten. Dazu Petersilienöl.

Gute Tortellini (meine waren mit Spinat und Ricotta gefüllt) kaufen und al dente kochen. Büffelmozzarella und trockene Tomaten in Stücke reißen. Alles auf einen Spieß geben. Eine Handvoll Petersilie, 1 Knoblauchzehe, Salz und Öl in einen Mixer oder Häcksler geben und zu einem eher flüssigem Pesto mixen.

Das Öl gibt man erst kurz bevor die Gäste kommen auf die Spieße.

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Tomaten-Mozzarella-Spieße mit Avocadocreme. Reife Avocado von der Schale befreien, in einer Schüssel mit einer Gabel oder Kartoffelstampfer zerquetschen und mit  Salz und Pfeffer abschmecken. Knoblauch und Zitronensaft dazu. Fertig ist die G’schicht.

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Hier fahren sie, gemeinsam mit dem Wackelvodka, noch ein wenig auf dem Foodtruck durch die Gegend ;)

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Für die Lachswraps  habe ich Frischkäse mit Kren, Salatblätter, ein wenig Zitronensaft und natürlich Räucherlachs verwendet. Das Prinzip ist immer das gleiche. Aufrollen, in Alufolie einwickeln, min. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen und kurz bevor  die Gäste kommen aufschneiden und servieren.

Die Spinat-Lachsröllchen waren ein wenig aufwendiger.

Zutaten:

350 g TK Spinat
3 Eier
abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Frischkäse mit Kren
Petersilie

Spinat auftauen und anschließend in einem Sieb gut ausdrücken.
Die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen.

Spinat, Eigelbe, Salz, Pfeffer und Muskatnuss miteinander verrühren. Eiweiß vorsichtig unterheben. Ein Backbleck mit Backpapier belegen und die Masse darauf verteilen. Bei 200° C (Umluft) für ca. 10-12 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Aus dem Ofen nehmen und auf ein frisches Backpapier stürzen und auskühlen lassen. Den Frischkäse mit dem Saft und der Schale der Zitrone und der Petersilie verrühren.

Den Frischkäse auf dem Spinatteig verteilen und mit Lachs belegen. Der Länge nach einrollen und in Frischhaltefolie wickeln. Wieder für 30 Minuten in der Kühlschrank legen und kurz bevor die Gäste kommen in Schnecken schneiden und servieren.

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Nachdem ich nicht meine eigene Geburtstagstorte backen wollte und Mr. KissTheCook mit dem Besorgen von Torten völlig überfordert war (ich frage mich, wie sich dieser Mann morgens alleine anziehen kann ;))) haben sich einige Gäste bereit erklärt für den Nachtisch zu sorgen. Ganz zurück halten konnte ich mich dann aber doch nicht. Deswegen habe ich die berühmten Erdnussbutterbömbchen und weiße Kokos-Rumkugeln spendiert.

Das Rumkugelrezept folgt dann später mal – ganz in hübsch und #ichbineineRumkugelichwillmeineigenesRezept.

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Es war schön, es war toll – ich bin jetzt eine alte Schachtel und das ist auch gut so. Nochmals vielen Dank an die besten und schönsten Gäste, die man sich nur wünschen kann.

Wie hat der Mann von mon rêve so schön gemeint? „Ich dachte, die Party wird fad, aber sie ist echt lässig!“ – Butter für meine Hüften und Balsam für meine Seele ;) man merkt, „Komplimente“ zu bekommen liegt mir.

Ein ei-ei für alles Sonntagsdepressionsgeplagten!

– Eure Mrs. KissTheCook

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Süßkartoffelauflauf mit Erdnussbutter

Nachdem ich heute Tischlersitten muss (ich bekomme ein Kenwood-Kastl für mein ganzes Zubehör :)), habe ich auch wieder Zeit, um ein neues Rezept zu veröffentlichen.

Das Grundrezept (wieso kann ich eigentlich nie ein Rezept 1:1 aus  einem Buch nachkochen?! Irgendwie sträubt sich da alles in mir „Muss…..Meine…..Eigene…..Note……Einbringen…….Kann…..Nicht….Widerstehen!“) stammt aus dem wundervollen Buch „Täglich vegetarisch“ (derzeit mein Liebling).

Und jetzt kommt die große Überraschung: Mr. KissTheCook mag keine Erdnussbutter. Noch nie in seinem Leben probiert……*seufz*…..ach, lassen wir das lieber.

Somit gab es einen Mini-Auflauf ohne Erdnüsse für Mr.Kleinkind und einen Erwachsenen-Auflauf für mich ;)

Portion für 3-4 Personen (als Beilage):
600 g Süßkartoffeln (geschält)
2 EL Öl (neutral)
1/2 TL getrocknete Chiliflocken
2 Knoblauchzehen
150 mL Schlagobers
3 gehäufte EL Erdnussbutter (crunchy)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

In meinem traurigen Fall: Ofen auf 190°C vorheizen und eine große und eine kleine Auflaufform einölen. Die Süßkartoffel schälen und in Scheiben schneiden. In einer großen Schüssel mit 1 EL Öl, Chilli, Knoblauch (in dünne Scheiben geschnitten), Schlagobers, Salz und Pfeffer wenden.

Die Hälfte der Süßkartoffeln gleichmäßig in die Auflaufformen schlichten. Die kleine Form gleich voll machen.
Die Erdnussbutter mit 1 EL Öl und dem Zitronensaft verrühren.
In Tupfen auf die Süßkartoffeln (in der großen Form) verteilen.  Nun gleichmäßig die restlichen Süßkartoffeln darauf verteilen. Mit dem übrig gebliebenen Schlagobers aus der Schüssel beträufeln.

Beide Formen mit Alufolie abdecken und für 20 Minuten in den Ofen schieben. Anschließend die Folie entfernen und für weitere 30 Minuten backen. Wer die Oberfläche knuspirg mag, stellt den Auflauf für ein paar Minuten unter den Grill.

Schmeckt heiß am besten. Bei uns mit Paradeisern und Champignons aus dem Ofen. Salat ist aber auch nicht verkehrt.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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Erdnussbutter-Bömbchen

In New York habe ich Reese’s Peanut Butter Cups probiert. WOW! Seitdem bin ich süchtig und nicht in Behandlung. Der Entzug war schwer und schmerzhaft. Doch nun, HA! wurde ein würdiger Nachfolger gefunden. Ist die Figur erst runiniert, nascht es sich ganz ungeniert….oder so ähnlich.

Das Original-Rezept stammt von Nigella Lawson. Ich musste es ein wenig abändern, weil ich nicht alle erforderlichen Zutaten gefunden habe…zum Glück!

Für ca. 50 Förmchen:
200 g Erdnussbutter soft (soft ist wichtig)
25 g weiche Butter
220 g Staubzucker

300 g Vollmilchschoki
150 g Zartbitterschoki

Erdnussbutter, Butter und Staubzucker mit den Händen oder einer Küchenmaschine zu einer homogenen Masse kneten. Mit feuchten Händen die Masse zu kleinen Kugeln (Größe von Weintrauben) formen und in die Förmchen geben. Kugeln ein wenig flach drücken, sodass der ganze Boden bedeckt ist.
Schokolade vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen und mit einem Spritzbeutel auf der Erdnussbuttermasse verteilen.

Mit Zuckerperlen oder anderer Deko verschönern. Über Nacht ruhen lassen und am nächsten Tag sofort vernichten! Müssten aber im Kühlschrank einige Tage haltbar sein. Falls sie solange überleben.

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