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Champignon-Couscous

Ist Couscous nicht etwas herrliches? So klein, so einfach in der Zubereitung und so unfassbar vielseitig. Couscous kann man nur kussküssen. Mein Champignon-Couscous eignet sich hervorragend als Vorspeise oder natürlich als Beilage. Manche Menschen (ich nenne keine Namen) klatschen sich einen riesigen Berg auf den Teller und sind für den Rest des Tages zufrieden. Jedem das Seine. Nie würde ich es wagen jemanden für seine-ihre Couscous-Suchtsucht zu verurteilen.

Das muss in den Topf, um 6 Vorspeisenmäuler zu stopfen:

250 g Couscous
250 g braune Champignons
1 Zwiebel
2 – 3 Knoblauchzehen
1 – 2 TL Sambal Oelek
2 – 3 EL Hoisin Sauce
Sojasauce
2 -3 EL Schlagobers (ich habe Sojaschlagobers verwendet)
Pfeffer, Chili (aus der Mühle)
Olivenöl
1 EL Sauerrahm

Couscous nach Packungsanleitung zubereiten (nach Bedarf würzen). Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Champignons in Scheiben schneiden. Ein paar Champignonscheibchen zur Seite geben. Die Champignons mit ein wenig Olivenöl in einer Pfanne scharf anbraten. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und die Hitze runterdrehen. Wenn die Zwiebelstückchen glasig sind, mit Hoisinsauce und nach Gefühl Schlagobers ablöschen. Es sollte eine cremige Sauce entstehen. Mit Sojasauce, Pfeffer und Sambal Oelek abschmecken. Wer es besonders scharf mag, streut noch ein wenig Chili aus der Mühle hinein (eher für fortgeschrittene Scharfesser).

Zum Schluss kommt noch zusammen, was zusammen gehört. Man fügt den garen Couscous zur Sauce und vermischt alles. Nun kann man noch zur Deko und als Crunchybeilage ein paar Champignonscheibchen knusprig in etwas Olivenöl braten.

Auf einen Teller anrichten und mit einem EL Sauerrahm und einer knusprigen Champignonscheibe garnieren.

We are the Champignons!

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Süßkartoffelsuppe

Ich war mal wieder hungrig einkaufen und plötzlich waren da 2 Süßkartoffeln im Einkaufswagerl. Ohne Weiterverarbeitungsplan lagen sie vorerst ein paar Tage in der Küche rum. Und da kam plötzlich der Geistesblitz. Eine Suppe.

Einige der Zutaten in der Suppe sind eigentlich nur drinnen, weil ich sie noch irgendwie verarbeiten musste bevor sie kaputt wurden. Somit kann man sie bestimmt auch getrost weglassen.

Suppe für 6 Suppenkasper

2 große Süßkartoffeln
3 kleine Kartoffeln (Resteverwertung)
3-4 Champignons (Resteverwertung)
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
1l Gemüsebrühe
Rosmarin
Sambal Oelek
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Zwiebel klein hacken und mit ein wenig Olivenöl in einem großen Topf glasig anschwitzen. Süß- und normale Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke Würfel schneiden. Die gedünsteten Zwiebeln mit 1 Liter Gemüsebrühe aufgießen und die Kartoffelwürfel hinzufügen. Bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Rosmarin klein hacken und gemeinsam mit dem Knoblauch und den Champignons zur Suppe geben. Nun wird alles mit dem Mixstab püriert und mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek abgeschmeckt. Dazu passen Croûtons.

Fertig ist der gelbe Spaß.

Happy Löffeln!

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Zucchini-Letschotürmchen

Meine Oma hat einen wunderbaren Garten in Serbien. Im Gegensatz zu mir, hat sie den grünen Daumen – was da bei mir wohl schief gelaufen ist? Derzeit erntet sie Unmengen an Zucchini, Paprika und Paradeiser. Als Enkelin profitiert man natürlich davon ;)

Bei der letzten Lieferung waren die Paradeiser ziemlich weich, daher entschied ich mich Tomatensauce daraus zu machen. Mein Zucchini-Letschotürmchen war geboren. Und so bringt man das Baby zur Welt:

1 großen Zucchino (große Scheiben sind wichtig)
2-3 Spitzpaprika
Tomatensauce (selbst gemacht oder auch nicht)
1 große Gemüsezwiebel
Basilikum
30 g Cheddarkäse
Salz, Pfeffer

Zuallererst habe ich Omas Monsterzucchino geschält und in etwa 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten. Diese habe ich auf ein Blech mit Backpapier nebeneinander geschlichtet und mit Salz gewürzt und Öl beträufelt. Bei 200°C im Ofen weich backen.

Währenddesser schneidet man die Zwiebel und die Paprikaschoten in kleine Stücke. Bei starker Hitze 2 Minuten lang in der Pfanne scharf anbraten. Eine Prise Zucker hinzufügen und mit 500 ml Tomatensauce ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei kleiner Hitze köcheln lassen (bis die Zucchinischeiben weich sind).

Cheddar in dünne Scheiben schneiden. Sobald die Zucchinischeiben weich sind, aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen. Für diese Türmchenform habe ich Vorspeisen/Dessert-Metallringe genommen und in eine Auflaufform gegeben. Dann habe ich abwechselnd eine Zucchinischeibe, 2 EL Letscho und ein Basilikumblatt geschlichtet – bis zum oberen Rand des Metallringes. Ganz obendrauf kommt eine Scheibe Cheddarkäse. Das Ganze kommt dann wieder zurück ins Backrohr, bis der Käse geschmolzen ist.

Mit einem schönen Basilikumblatt anrichten und mit allen Sinnen ins Gemüseparadies fliehen.

Mahlzeit!

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Kürbisauflauf

Diese nette Idee stammt von einer lieben Kollegin. Ich nenne sie mal Känns Braut (ein Insider ;)). Wenn man ein fauler Mensch und somit auch eine faule Köchin ist, bringt dieses Rezept die ideale Lösung für ein schnelles Mittagessen. Natürlich habe ich einen Hokkaido gekauft, da man diese Kürbissorte nicht schälen muss – und wieder einen Arbeitsschritt gespart.

Rezept für 2-3 Esser:

1 Hokkaido
1 Kugel Büffelmozzarella (natürlich geht auch normaler Kuhmilchmozzarella)
Parmesan
Cherrytomaten (eine Handvoll)
Basilikum oder Petersilie
Chilliöl
Mehl zum Bestäuben
Salz, Pfeffer

Backofen auf 180°C vorheizen. Kürbis in Würfel schneiden und mit Mehl bestäuben. In Chiliöl anbraten und mit Salz würzen. Eine Hälfte der Kürbiswürfel in eine Auflaufform geben. Büffelmozzarella in Stücke reißen und über die Kürbiswürfel streuen. Eine zweite Schicht Kürbiswürfel und wieder Mozzarella. Cherrytomaten vierteln und mit Basilikum/Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Auflauf geben. Zu guter Letzt wird noch reichlich Parmesan gehobelt, damit eine schöne Kruste entstehen kann.

Ab in den Backhofen und garen bis der Kürbis weich ist.

Buon Appetito!

 

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