Schlagwort-Archiv: Gemüse

Rotes Zwiebelchutney

Tja, optisch mal wieder kein Highlight – dafür geschmacklich der Sieger der Herzen  und mein Favorit der selbst gekochten Weihnachtsgeschenke 2012.

Habe es auf frischem Brot, in Salaten, in einer Notfall-Reste-Quiche und zu Käse gegessen.

Mmmmmh! Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Rezept für 6 x 250 mL Gläser:
1500 g rote Zwiebeln
1 walnussgroßes Stück Ingwer
150 g Sultaninen
150 g Butter
300 g brauner Zucker
150 mL Essig
150 mL Wasser
Salz

Zwiebeln schälen und vierteln. Ingwer fein raspeln. Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln hinzu fügen und glasig dünsten. Dann geraspelten Ingwer und Sultaninen einrühren. Braunen Zucker darüber streuen.

Mit Essig und Wasser aufgießen und auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren.

Fertig gegartes Chutney mit Salz abschmecken. Noch heiß in sterile Twist-off Gläser füllen, verschließen und, auf dem Kopf stehend, abkühlen lassen.

Das Ursprungsrezept stammt aus dem Buch „Weihnachten – Geschenke aus der Küche“.

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Christkind-Rotkraut-Quiche

Wenn es zu Weihnachten jedes Jahr Ente (oder Gans) mit Kartoffelknödel und Rotkraut gibt, will man als Veggy nicht zum 100. Mal Knödel mit Rotkraut essen. Aber auch nicht völlig aus der Reihe tanzen.

Deswegen kam mir dieses Rotkraut-Quiche-Rezeptchen gerade recht.

Am 24.12. habe ich gerade gemütlich gefrühstückt (es war noch VOR 12:00, also Frühstück!), als mich Mr. KissTheCook plötzlich fragt: „Wann machst du dann dein Essen heut‘?!“
„Ich ess‘ doch grad.“
„Nein Lustige! Dein Essen für heute Abend!!“
„Sch‘!$§§%%=?//&!!! Ganz vergessen! Wir müssen nochmal einkaufen!“
„*Seeeeeeuuuuuuufz*“

Rezept für 4 Personen:
1 Portion Mürbteig (gekauft oder selbst gemacht)
450 g TK-Rotkraut (oder 400 g frisches Rotkraut, frisches gab es bei mir nicht mehr)
100 mL Gemüsebrühe
1 Zwiebel
2 EL Butter
100 g Ziegenfrischkäse (zB: Chavroux)
1 TL getrockneter Thymian (auch keinen frischen mehr gefunden)
300 mL Schlagobers
100 mL Milch
4 Eier
Salz, Pfeffer
etwas Öl
Backpapier
Springform 28 cm Ø

Mürbteig zubereiten. Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Das TK-Rotkraut lt. Packungsanweisung auftauen und anschließend in ein Sieb geben und die überschüssige Flüßigkeit ausdrücken.

Zwiebel schälen und fein hacken und in heißer Butter anschwitzen. Rotkraut dazugeben und mit der Brühe aufgießen. 5 Minuten schwach köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Schlagorbers und der Milch verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit ein wenig Öl bepinseln. Teig ausrollen und in die Form geben, dabei einen 2 cm hohen Rand bilden.

Rotkraut auf dem Boden verteilen (ca. 2 EL übrig lassen), mit Thymian besträuen und die Ei-Schlagobers-Mischung darüber gießen. Nun mit einem TL kleine Batzen vom Ziegenfrischkäse nehmen und oben auf der Quiche verteilen. Zum Schluss ebenfalls mit einem TL das restliche Rotkraut auf der Quiche verteilen.
Das Ganze für ca. 45 Minuten (mittlere Schiene) ins Rohr schieben und goldbraun backen.

Oh du Köstliche!

Das Ursprungsrezept stammt aus dem Heft „köstlich vegetarisch“ Nr. 1/2010

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Zucchinikuchen

Heute war ich ein wenig in Schönbrunn spazieren. Bei einer kurzen Pause oben auf der Gloriette, habe ich die Enten und Möwen beobachtet. Faszinierend was sich da so abspielt.

Da war eine kleine Entendame, die plötzlich aus dem Wasser gesprungen ist. Sie hat uns beobachtet. Kam einen Schritt auf uns zu. Blieb stehen. Wieder beobachtet. Wieder ein Schritt. Wir haben uns nicht bewegt. Nicht einen Millimeter. Sie hat mir direkt in die Augen geschaut. Ein wenig unschlüssig. Etwas unheimlich. Gelangweilt watschelte sie wieder davon.

Was hat sie sich wohl gedacht? Meine bescheidene Meinung:
„Oh! Neue Brotautomaten. Na die werde ich doch gleich mal abchecken. Aber ganz langsam. Die sind wohl neu. Schauen mich so blöd an. Denkt ihr, die Show hier ist gratis? Ich mach mal ’nen Schritt nach vor. Tssss. Die schauen noch immer so blöd. Was ist? Wo habt ihr das Brot versteckt?! Hmmmm, ich glaub die sind ein wenig…naja…..langsam. Ich werde mal die rechte anschauen und meine Augenbraue heben, vlt. versteht sie dann was nun zu tun ist. Nö, die schaut noch blöder als vorher – falls das möglich ist. Ach, das wird mir hier zu dumm. Da hinten scheint es intelligentere Brotautomaten zu geben.“

Mr. KissTheCook will sich auch noch zu Wort melden:
Enten haben keine Augenbrauen!

Zutaten für den Kuchen (Springform Ø 26 cm):

3 mittelgroße Zucchini
250 g Ricotta
4 Eier
80 g geriebener Grana Padano
1 EL Butter
1/2 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer
Olivenöl, Semmelbrösel

Zucchini grob raspeln und mit der Butter bei niedriger Hitze 10 Minuten in einer Pfanne dünsten.
Währenddessen Käse reiben und Petersilie klein hacken.
Zucchini in ein feines Sieb geben und mit einem Löffel die Flüssigkeit raus drücken.
Zucchini, Eier, Ricotta und Grana Padano in einer Schüssel zu einer homogenen Masse vermischen. Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen und nochmals durchmischen.

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Boden einer Tortenform mit Backpapier auslegen. Die Ränder mit Olivenöl bestreichen und mit Semmelbrösel bestreuen. Den überschüssigen Rest ausleeren.

Die Zucchinimasse in die Form geben und für 35 Minuten in den Ofen geben.
Heiß servieren.

Das Grundrezept stammt aus dem tollen Buch „La cucina verde“.
Prädikat empfehlenswert.

Mr. KissTheCook hat einen Tomatensalat dazu gegessen und er und sein Bauchi sind zufrieden und glücklich. Jetzt werden übrigens die armen Drageekeksi vernichtet.

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Ruck Zuck Rote Beete Suppe mit Gurkensalsa

Es ist Freitag (parampampampampam!) und man sitzt im Büro und kommt einfach nicht weg. Statt wie erhofft um 13:00 zu entschwinden, wurde es 16:15 – Stimmung im Keller, das Hunger-Monster im Nacken.

Und doch – irgendwo in der Ferne – ein kleiner Lichtblick. Woher die Motivation? Keiner weiß es. Zu Hause angekommen, Wäsche gewaschen. Nicht mein Ernst?! Ich bin jetzt noch ganz erstaunt. Und dann – aus heiterem Himmel – ein Süppchen gekocht. Nur für mich allein. Man kann und soll sich ab und zu auch selbst verwöhnen.

Und zum krönenden Abschluss auch noch eine Zutat verwendet, von der ich dachte, dass wir uns unsympathisch wären. Doch nun – ein zartes Pflänzchen der Freundschaft ist enstanden. Ich werde es ab nun hegen und pflegen. Die Kokosmilch ist gemeint.

Ich habe hier eingelegte rote Beete aus dem Glas verwendet und sie hat mich nicht enttäuscht. Ein dezenter süßlicher Geschmack.

Suppe und Salsa reichen locker für 4 Personen. Salsa habe ich ganz alleine gegessen ;) und den Rest der Suppe werde ich für schlechtere, motivationslose Zeiten einfrieren.

Hier der Weg zur Selbstverwöhnung:

Suppe:
440 g Rote Beete aus dem Glas (ganze Stücke)
200 mL Kokosmilch
1 L Gemüsebrühe
4 Knoblauchzehen
Schale 1 Zitrone und den Saft der halben Zitrone

Salsa:
5 cm einer Salatgurke
1 Frühlingszwiebel
1 kleine Piri Piri Chilischote
Saft der zweiten Zitronenhälfte
grobes Meersalz (1 Prise)

Gemüsebrühe in einem großen Topf zum Kochen bringen. Kokosmilch einrühren. Die eingelegte Rote Beete in einem Sieb abtropfen lassen und gemeinsam mit den 4 Knoblauchzehen vorsichtig in den Topf geben. Mit dem Mixstab pürieren – Vorsicht! – Spritzgefahr. Zitronenabrieb und Saft zur Suppe geben und 10 Minuten bei kleiner Hitze vor sich hin köcheln lassen.

Während die Suppe kocht, die Gurke der Länge nach vierteln und die Kerne entfernen. In kleine kleine kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebel ebenfalls in kleine, feine Ringe oder Halbkreise schneiden. Die Piri Piri Chilischote halbieren und die kleinen Kerne entfernen, damit es nicht zu scharf wird. Lenkt von der köstlichen Suppe ab.

Auch die Chilischote fein hacken. Gurke, Zwiebel, und Chili in einer kleinen Schüssel miteinander vermischen. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die fertige Suppe in einen tiefen Teller geben und mit einem EL der Gurkensalsa anrichten.

So kann das Wochenende beginnen.

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Kürbisspalten aus dem Ofen

Was macht man eigentlich mit einem 3,5 kg schweren Butternusskürbis?

Richtig! Zuerst kauft man ihn voller Begeisterung und bekommt dann zu Hause einen Hauch von Panik. Was mach ich jetzt mit dem Riesending?
Naja, ich entschied mich für ein Dreierlei vom Kürbis. Zuerst stelle ich diese köstlich süßen Kürbisspalten vor. Eigentlich ein „keine Ahnung was ich mit dem Rest machen soll – schieben wir’s doch einfach mal in den Ofen – und dann überlegen wir weiter“-Essen und dann stellt es sich doch glatt als mein Favorit heraus.

Man nehme also, ganz ohne Panik:

1 kg Butternusskürbis
Salz
KürbisKern-Petersilien-Pesto
Crème fraîche

Kürbis in dünne Spalten schneiden und in eine Auflaufform schlichten. Öl wird nicht benötigt. Ein bisschen Meersalz aus der Mühle darüber streuen und bei 180°C Heißluft für 20-25 Minuten in den Ofen schieben.

Kürz abkühlen lassen und mit 1 EL Crème fraîche und dem Pesto servieren.

Huch, habe noch das gute steirische Kürbiskernöl vergessen. Ein paar Tröpfchen machen das Tüpfelchen auf dem i.

Sattes Orange – wie kann ich da nicht mitmachen bei Uwes Cookbook of Colors?
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

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Ratatouille-Couscous mit Sauerrahmnockerl

Ich glaube, mittlerweile weiß jeder, dass ich Couscous liebe. Wie kann man Couscous auch nicht lieben? Es ist köstlich – „mmmmh delicious“ wie Nigella Lawson so schön sagen würde.

Als Foodbloggerin ist man ja schon beinahe gesetzlich dazu verpflichtet mit Begeisterung auch andere Food-Blogs zu verfolgen. Ich nun schon seit Jahren – und vor einigen habe ich bei Buntköchin folgendes entdeckt und umgehend nachgekocht. Mit einer großen Ausnahme: Melanzani kommen mir nicht ins Haus! Ich bin ja tolerant – aber ich vertrete die Meinung, dass Melanzaniesser böse, böse Menschen sind ;)

Fazit: Couscous hui – Melanzani pfui.

Ich habe es meistens als Hauptspeise für 2 (1 x am Abend und 1 x am nächsten Tag fürs Büro) und auch schon als Vorspeise für 6 gekocht:

2 kleine Zucchini
1 Paprika
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Sambal Oelek (oder 1/2 TL Chiliflocken)
200 mL passierte Tomaten (oder 200 ml selbstgemachten, scharfen Tomatensaft von der lieben Omi – dann kann man sich auch den Chili sparen)
150 mL Gemüsebrühe
150 g Couscous
1/2 TL Thymian (ich nehme frischen, aber der getrocknete tut’s auch)
1 Zweig Rosmarin
Salz, Pfeffer
Olivenöl
4 EL Sauerrahm (oder mehr)

Zwiebel und Paprika in Würfel schneiden und in einem großen Topf mit etwas Ölivenöl scharf anbraten. Zucchini halbieren und in feine Halbmonde schneiden, gemeinsam mit den passierten Tomaten und der Gemüsebrühe in den Topf geben.
Couscous hinzufügen, Knoblauch pressen und mit den Gewürzen abschmecken.
15 Minuten bei niedriger Temperatur vor sich hinköcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Wasser oder Brühe nachgießen, bis der Couscous gar ist. Immer wieder umrühren. Zum Schluss noch mal abschmecken.

Mit einem oder auch zwei oder drei EL Sauerrahm anrichten und sofort essen, sonst geht die Welt unter.

Und ich will nie wieder das böse Gemüse mit M lesen/hören.

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Two-Face Tarte

Auch wenn man es ihr nicht ansieht, aber diese Tarte bietet irdische Genüsse für zwei unterschiedliche Schleckermäuler. Eine Hälfte verspricht käsige Freuden, die andere befriedigt die Bedürfnisse eines jeden Salamifreundes.

Wir sprechen hier von einer Spinat-Gorgonzola/Spinat-Salami-Tarte mit Tomaten-Parmesandeckel.

Wer Blätterteig selbst macht, verdient meinen Respekt. Aber unter der Woche muss es schnell gehen, vorallem wenn man ein Fan der Sendung Liebesg’schichten und Heiratssachen ist und dies ohne, dass es einem die Schamesröte ins Gesicht treibt, zugeben kann. Also ist, in diesem Fall, eine Fertig-Blätterteigrolle mein bester Freund.

Was brauchen wir nun, um diese 2 Spinat-Gesichter für 4 hungrige Gesichter zu formen:

1 Pckg. Blätterteig
200 g Spinat
Salami (nach Geschmack und Bedarf)
70 g Gorgonzola
ca. 100 g Parmesan (gehobelt)
1 Ei
250 mL Schlagobers
Sambal Oelek (oder Chili aus der Mühle)
3 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
Butter für die Form

Backofen auf 200 °C vorheizen. Tarteform mit Butter einfetten. Blätterteig auspacken und mit der Tarteform auf die passende Größe ausstechen. Teig sollte bis zum oberen Rand reichen. Mit der Gabel mehrmals einsteichen und für ca. 10 Minuten blind backen. Den Spinat dünsten bis er zusammenfällt, kurz abkühlen lassen, Wasser rausdrücken und klein hacken (oder TK-Spinat auftauen und ebenfalls das überschüssige Wasser ausdrücken und klein hacken). Ei und Schlagobers in einer Schüssel verrühren. Knoblauch pressen und zur Ei-Schlagobersmasse geben.

MIt Salz, Pfeffer und Sambal Oelek abschmecken. Spinat hinzugeben und alles gut verrühren. Nun eine Hälfte der Masse in eine andere Schüssel umfüllen und mit klein geschnittenen Salamistückchen vermischen. Unter die andere Hälfte rührt man den, in Würfel geschnittenen, Grogonzola. Nach dem Blindbacken Blätterteig aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.

Auf eine Hälfte verteilt man die Gorgonzolamasse und auf die andere Hälfte die Salamimasse. Tomaten in Scheiben schneiden und kreisförmig auf der Tarte verteilen. Zum Schluss noch ein wenig Parmesan über die Tarte hobeln und mit Alufolie abdecken. Für 30 Minuten bei 200° C (Umluft) in den Ofen schieben. Nach den 30 Minuten die Folie runter nehmen und weitere 10 Minuten backen.

Ein wenig auskühlen lassen und lauwarm essen.

Wer sich zusammenreißt (so wie ich heute – ausnahmsweise), kann sich am nächsten Tag noch ein Stückchen mit ins Büro nehmen.

Viel Spaß beim schizophrenen Kochen.

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Couscous-Gurkenschiffchen

Hier haben wir wieder mal einen Fall von „Dringend Omas Gemüse verwerten, bevor es dem Schimmeltod zum Opfer fällt!!“.

Das hier ist eine Variante von meinem schnellen griechischen Couscoussalat (das Rezept folgt auch noch – aber erst muss das hübsche Foto her ;)). Da ich aber eine große Menge an Gurken verarbeiten musste, habe ich sie zu Schiffchen umfunktioniert und zum Schluss in den Ofen geschoben. Somit ist es wohl ein heißer Salat geworden. Wie auch immer…

So stechen die 6 Gurkenschiffchen in See:

3 große Salatgurken
250 g Couscous
2 – 3 Fleischtomaten
2 Paprika
eine handvoll schwarze Oliven
150 g Feta
1 TL getrocknete Kräuter (Oregano, Basilikum, Majoran…nach Geschmack)
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Couscous nach Packungsanweisung zubereiten. Gurken schälen, halbieren und Kerne entfernen. Tomaten und Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden, Oliven halbieren. Feta ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Kleingeschnittenes Gemüse, Feta und Couscous in einer Schüssel vermischen und mit Salz, Pfeffer, den Kräutern und ein wenig Olivenöl abschmecken. Die Gurkenschiffchen salzen, in eine Auflaufform schlichten und mit der Couscousmischung füllen. Für ca. 10 Minuten bei 180°C in den Ofen schieben.

Gurkenschiffchen ahoi!

 

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Kartoffel-Rucola-Pfanne

Mr. KisstheCook ist im kulinarischen Sinne ein Bauer – was er nicht kennt, das isst er nicht. Deswegen habe ich schon vor Jahren damit aufgehört, ihm zu erzählen was genau ich da koche und welche Zutaten ich verwende. So war das auch bei Rucola….wääääh das ess‘ ich nicht. Ja, schon klar.

Was soll ich sagen, heute ist das eines seiner Leibgerichte.

Wie bringt man diese „Bauern“ zum Schweigen? Genau so:

Kartoffel-Pfanne für 4-6:

ca. 1 kg festkochende Kartoffeln
250 g Champignons
1 Zwiebel
1 handvoll Cherrytomaten
ca. 150 g Rucola
Salz, Pfeffer
Öl

Die Kartoffeln schälen, vierteln und in gesalzenem Wasser 10 – 15 Minuten vorkochen. Währenddessen die Champignons und Zwiebel in feine Streifen schneiden. Die Kartoffelspalten abseihen und gut abtropfen und ausdampfen lassen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Kartoffeln hinzu fügen und von allen Seiten goldbraun-knusprig braten. Champignons und Zwiebeln zu den Kartoffeln geben und für 3 – 4 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten. Die Tomaten halbieren und ebenfalls noch 1 Minute mitbrutzeln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz vor dem Servieren den Rucola unterheben.

Das Essen und das bewundernde Schweigen des ehemaligen „Rucola-Hassers“ genießen. ;)

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Spinatpalatschinken im knusprigen Parmesanmantel

Inspiriert von einem italienischen Veggy-Kochbuch, welches mir eine Spinatlasagne schmackhaft machen wollte, entschied ich mich gegen die Pasta und für die österreichische Alternative – Palatschinken.

Beim Ausräumen des Kühlschranks fiel mir doch glatt der Parmesan in die Hände und da kam mir die Idee den gefüllten Palatschinken noch einen knusprigen Parmesanmantel zu verpassen.

Und so geht’s:

Rezept für 6 Palatschinken

Palatschinkenteig (jajaja, jedeR hat ein anderes Rezept, aber hier kommt meins):
1 Ei
ca. 1/4 L Milch
1 Schuss Mineralwasser
ca. 120 g Mehl
1 Prise Salz
ehrlich gesagt, mache ich das immer nach Gefühl…ich kann gar keine genauen Mengenangaben geben

Füllung:
ca. 450 g Spinat
4 Tomaten
250 g Ricotta
Salz, Pfeffer

Parmesanmantel:
Parmesan
Semmelbrösel
1Ei

Zuerst Palatschinkenteig und dann Palatschinken machen. Den frischen Spinat ca. 5 Minuten in einem großen Topf dünsten, bis er zusammenfällt (oder TK-Spinat auftauen) mit Salz würzen und kurz abkühlen lassen. Anschließend gut abtropfen lassen, zusätzlich noch ausdrücken und klein schneiden. 4 Tomaten für 30 Sekunden in kochendes Wasser legen und danach sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Tomaten häuten und in kleine Würfel schneiden. Tomaten, Spinat und Ricotta in eine Schüssel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen.

Palatschinken zu 2/3 mit der Füllung bestreichen und fest einrollen. Ca. 50g Parmesan und 50g Semmelbrösel mischen und 1 Ei verquirlen. Die Palatschinkenrollen zuerst ins Ei tauchen und anschließend mit der Parmesan-Semmelbröselmischung panieren. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die Palatschinkenrollen bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Auf einem Teller mit Küchenrolle abtropfen lassen.

Dazu passt ein Schnittlauch-Sauerrahmdip.

Sauerrahm mit Schnittlauchröllchen, Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitronensaft verrühren.

So überlistet man jeden Spinatverweigerer.

 

 

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