Kategorie-Archiv: Hey Süße!

Naschkatze? Nein. Naschtiger!

Apfel-Sauerrahmkuchen…

Apfel-Sauerrahmkuchen

…oder Mr. KissTheCooks Kadaver ist wieder ein Jahr älter. Es soll sie geben – diese Pärchen, die immer nett über den Partner reden und auch sonst immer nett zueinander sind. Jaaaaa, nein, danke. Das ist nichts für mich und Mr. KissTheCook. (Der Esel nennt sich selbst zuerst!). Wir halten uns an das Motto „Was  sich liebt, das neckt sich“. Selten verlässt das Wort „Ehemann“ meine Lippen – meist nur „der Mitbewohner“ oder „der Mann, der bei mir lebt“. Er hingegen spricht von mir als „die Präsidentin“. Keiner hat ihn dazu gezwungen – zumindest nicht aktiv ;). Aber er ist wohl immer auf der Hut, nachdem im KissTheCook-Haushalt ich die einzige bin, die halbwegs mit Lebensmitteln umgehen und daraus was Essbares zaubern kann.

Was sollen diese ganzen schnulzigen Höfichkeiten? Naja, Mr. KissTheCook wird einmal im Jahr halbwegs menschlich von mir behandelt. In diesem Sinne, alles Liebe, mein kleines Scheißerl! Cmok

Rezept für einen Kuchen:

Teig:
5 Eier
190 g Butter
225 g Zucker
225 g Mehl
1 Prise Salz

Belag:
1 kg Äpfel (Ich habe solche genommen, die auch nach dem Backen noch schön fest und knackig sind – aber das ist Geschmackssache)
Zitronensaft
500 mL Milch
50 g Zucker
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
1 Ei
1 Eigelb

Topping:
250 g Sauerrahm
50 g Zucker
2 Pckg. Vanillezucker
3 Eier

Butter und Semmelbrösel fürs Blech
Staubzucker für das Siegerfoto

Die Geburtstagskerzen sind natürlich kein Muss ;)

Backofen auf 175° C (Heißluft) vorheizen. Backblech oder eure Lieblingskuchenform mit Butter einfetten und Semmelbröseln bestreuen. Eier trennen und Eiweß steif schlagen.
Butter schmelzen und nicht zu heiß werden lassen – sonst muss sie wieder auskühlen und wer ist schon so geduldig? Eigelb, Zucker und die Prise Salz mit der Küchenmaschine oder Handmixer cremig rühren. Vorsichtig das Mehl unterrühren und anschließend die flüßige  Butter einrühren. 1/3 des Eischnees mit der Masse verrühren. Hierbei müsst ihr nicht vorsichtig sein. Es macht die Masse flüßiger und luftiger und der Rest des Eischnees lässt sich dann einfacher unterheben. Bei den restlichen 2/3 müsst ihr dann natürlich vorsichtiger sein, damit nicht zu viel Luft entweicht.

Äpfel schälen, halbieren und in Spalten schneiden. Muss ich dazu schreiben, dass das Kerngehäuse entfernt gehört? Die Apfelspalten mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Pudding nach Packungsanleitung zubereiten (Puddingpulver, Milch und Zucker). Das ganze Ei und Eigelb miteinander verquirlen und schnell unter den fertigen und noch heißen Pudding rühren.

Den Teig nun auf das Backblech streichen. Dann den Pudding drüber gießen und die Apfelspalten mehr oder weniger dekorativ darauf verteilen.

Sauerrahm, Zucker, Vanillezucker und Eier miteinander verrühren und diese Masse vorsichtig auf den Äpfeln verteilen.
Den Kuchen auf der unteren Schiene ca. 40 Minuten backen.  Mit Zucker bestreuen und heiß servieren. Wobei er kalt am nächsten Tag auch noch gut schmeckt.

Das Ursprungsrezept stammt aus dem Buch „111 Kuchen aus 1 Teig“.

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Kürbis-Schoko-Kuchen

Kürbis-Schoko-Kuchen

Sonntag Abend – bäh. Kreativität – irgendwo unterm Bett. Mitten in einer Entspannungsübung vom frechen Mr. KissTheCook unterbrochen. Laune – grrrrrrr. Ist Mord immer noch strafbar?!

Rezept für einen kleinen Schoko-Kürbis-Kuchen (20 cm Ø)

ca. 800 g Kürbis (geputzt) (ich habe einen Hokkaido genommen)
150 g Zartbitterschoki
150 g Staubzucker
150 g weiche Butter
2 EL Kakaopuler
1 Pckg Vanillezucker
1 Msp. Zimt

Für die Glasur:
125 g Crème fraîche
75 g Zartbitterschoki
4 EL Staubzucker

Kürbis schälen, entkernen und in grobe Würfel schneiden. Mit etwas Wasser (ca. 3 EL) zugedeckt 20 Minuten weich garen. Durch eine Kartoffelpresse drücken und das Mus in ein feines Sieb geben und gut abtropfen lassen (man kann ruhig ein wenig nachhelfen). Es sollten ca. 450 g trockenes Kürbismus übrig bleiben (Nachwiegen kann nicht schaden).

Schoki in Stücke brechen und (ich bin faul)  in der Mikrowelle schmelzen (1 Minute sollte reichen). Staubzucker zur Schoki sieben und gründlich miteinander verrühren. Stückchenweise die weiche Butter unterrühren, danach Kakaopulver, Vanillezucker, Zimt und Kürbismus dazugeben.

Den Boden einer kleinen Springform mit Backpapier auslegen, Rand mit Butter einfetten. Kürbis-Schokomasse in die Form füllen, mit  Frischhaltefolie zudecken und über Nacht (min. 8 Stunden) in den Kühlschrank geben.

Am nächsten Tag Schoki schmelzen und mit Crème fraîche und Staubzucker verrühren.  Die Torte damit überziehen und wieder für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Tja, jetzt kann man das Küchlein entweder essen oder dem frechen Mr. KissTheCook ins Gesicht klatschen. Im schlimmsten Fall macht man wohl 2 Kuchen und kann beide Ideen in Erfüllung gehen lassen :).

Ich wünsche euch eine ruhige Woche.

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Weisses Schokoladeneis mit Sternanis nach Cornelia Poletto (Känns Braut)

weißes Schokosternaniseis

Dies hier ist der 2. Gastbeitrag von unserer lieben Känns Braut. Viel Spaß!

Känns Braut hat natürlich – genau wie Mrs. KissTheCook – eine Eismaschine. Werbung darf sein: eine Nemox Gelatissimo K-Tech. Ein Prachtstück! (Aber Känns Braut hatte sie zuerst und hat sie Mrs. KissTheCook empfohlen!)

Jedenfalls versteht der gelegentlich etwas humorlose Mr. Känns Braut nicht, dass Frau einfach eine ordentliche Eismaschine braucht. (Nicht bloß so ein billiges Ding, das man im Tiefkühler vorfrieren muss und das bestenfalls kühle Oberssuppe bereitet…). Spricht etwas von Kaufpreis, rentieren und „wie oft machst Du bitte Eis?“ und kauft sich trotzig beim mittelmäßigen Italiener ums Eck sein Eis.

Känns Braut, nicht weniger trotzig, hat also eine neue Devise: egal, welcher Gast; egal, welches Menü; egal, welches Dessert – Eis muss sein. Am besten noch ein kleines Sorbet zwischen dem 3. und 4. Gang, um die absolute Notwendigkeit einer Eismaschine zu beweisen.

Immerhin, es stellt sich Erfolg ein: ein gern gesehener Gast im Hause Mr. Känns Braut (Motto dankbarer Esser und auch sonst eigentlich irgendwie ganz nett) stellte unlängst fest, Känns Brauts Eis sei einfach das Beste! (So qualifiziert man sich im Haus Mr. Känns Braut für Doggie Bags…).

Da Känns Braut ja immer ausgefallene Kreationen auf den Teller oder in die Eismaschine bringen muss und Mrs. KissTheCook nicht nachstehen möchhte, musste sie also auch mal ihr eigenes Rezept erfinden. Ja, ich gebe zu, es basiert auf einem Rezept der sehr verehrten Cornelia Poletto (von der übrigens das BESTE Vitello Tonnato-Rezept, das es gibt, stammt!). Ich nenne es also

Weißes Schokoladeneis mit Sternanis nach Cornelia Poletto

(Es gab übrigens Diskussionen, ob es Sternanís mit Betonung auf dem „i“ oder Sternánis mit Betonung auf dem „a“ heißt, Känns Braut was froh, als Tim Mälzer wenige Tage, nachdem Känns Braut mit Vehemenz für das betonte „i“ eingetreten was, ebenfalls von Sternanís sprach. Strike!)

Also, here we go:
Zutaten für 6 Personen
3-4 Sternanis
900 mL Milch
100 g Obers (ich nehme immer die fettreduzierte Variante…)
150 g Zucker
250 g weiße Kuvertüre

Den Sternanis in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, bis er knistert und duftet. Mit Milch und Obers ablöschen. Den Zucker unterrühren und alles aufkochen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Kuvertüre unter die Milch-Obers-Mischung rühren. Alles durch ein Sieb gießen, erkalten lassen und in der Eismaschine gefrieren lassen.

Nicht vergessen: die Eismaschine MUSS in jedem Stadium der Entstehung unbedingt gekostet werden. Am besten mehrfach!

Eis und Foto vom Eis: Mrs. KissTheCook
Rezept und Geschichte: Känns Braut

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Erdbeer-Joghurt-Gugelhupf

Erdbeer-Joghurt-Gugelhupf

So, heute dürfen mir alle die Daumen drücken! Bei 3 von 6 Spielen habe ich mich total vertippt, 2 Mal den richtigen Spielausgang und 1 Mal sogar das richtige Spielergebnis voraus gesagt. Das reicht nicht! Das sind magere 4 Punkte. Meine avocadosüchtige Kollegin (oder „das Orakel“) hat schon stolze 7 Punkte.
Grrrrrrr! Sie hat schon die EM-Bürowette vor 2 Jahren gewonnen. Diesmal muss sie jemand aufhalten…..wenn ich doch nur nicht so ein Wettloser wäre.

Wie ihr seht, hat diese Einleitung mal wieder absolut nichts mit dem Rezept zu tun. Das hier war einfach nur fishing for Aufmerksamkeit und Mitleid ;)

Rezept für 1 Gugelhupf:

5 Eier
225 g Zucker
1 Prise Salz
225 g Mehl
40 g gemahlene Haselnüsse
200 g Joghurt
100 g TK Erdbeeren (Anfang Mai gab es noch keinen guten, frischen Erdbeeren)

Butter und Semmelbröse für die Form
Staubzucker als Deko

Den Backofen auf 175°C (Umluft) vorheizen. Die Gugelhupfform mit Butter einfetten und Semmelbrösel bestreuen (die  Anthaftbeschichtung der Natur). Eier trennen, Eiweiß zu Schnee schlagen, anschließend kalt stellen.

Die Butter in Würfel schneiden und in einem Topf schmelzen, abkühlen lassen. Eigelb mit Zucker und Salz helgelb verquirlen. Das Mehl und die gemahlenen Haselnüsse mischen, unter die Eigelbmasse rühren, anschließend die flüßige Butter und Joghurt einrühren.

1/3 vom Eischnee wild mit der Masse verühren (heißt, ihr müsst nicht vorsichtig sein ;) dann lässt sich der Rest leichter unterheben). Die restlichen 2/3 vorsichtig unterheben.

Eine Hälfte vom Teig in die Form füllen und 1 Hälfte von den TK Erdbeeren drüber streuen. Dann die 2. Hälfte vom Teig und die 2. Hälfte der TK-Erdbeeren reingeben.

Für 50-60 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Danach auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Mit viel Puderzucker bestreuen (soll ja nicht zu gesund werden) und wieder den Kollegen geben. Mission „fette Kollegen“ ist noch immer nicht erfüllt.

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Nigellas Pancakes

Nigellas Pancakes

Teil 4 der Brunch-Reihe. Ich weiß, sie sind ein wenig dunkel geworden :). Multitasking ist nicht so meins (Gemüse klein schneiden, Eier kochen, Pancakes machen, Wraps rollen, Tisch decken).

Aber sie sind so schön flaumig und köstlich. Wir haben sie klassisch mit Ahornsirup verputzt.

Das Rezept stammt von Nigella Lawson (aus dem Buch „Nigella Express“ – mein Lieblingskochbuch aus ihrer Reihe).

Für die Pancakemischung braucht man:
600 g Mehl
3 gestrichene EL Backpulver
2 gestrichene TL Natron
1 TL Salz
40 g Vanillezucker

Alles miteinander vermischen und in einem sauberen, trockenem und verschließbaren Behälter aufbewahren.

Für die Pancakes:
150 g von der Mischung (siehe oben)
1 Ei
250 ml Milch
1 EL geschmolzene Butter

Einfach alles in eine Schüssel schmeißen und mit dem Schneebesen verquirlen.
Eine beschichtete Pfanne ohne Fett heiß werden lassen.
Pro Pancake 1-2 EL Teig in die Pfanne geben und von beiden Seiten goldgelb backen (1-2 Minuten pro Seite).
Bis die Gäste da sind, im Ofen bei 50° C warm stellen.

Ahornsirup drüber schütten und gierig inhalieren.

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Minischokocroissants, Level: Deppensicher

Minischokocroissants_2

Teil 3 der Brunch-Reihe. Diese Minischokocroissants *seufz*. Einerseits machen sie mich total glücklich – andererseits ist Mr. KissTheCook süchtig geworden. Das heißt, ich muss sie nun jedes Wochenende machen. Diesmal mache ich gleich die doppelte Menge und friere sie noch im Rohzustand ein – dann kann er sich selbst nach Lust und Laune welche zubereiten. Einfach für 10 Minuten bei 220°C in den Ofen schieben und fertig. Das sollte auch ein küchentechnisch sehr unbeholfener Ehemann zustande bringen *hoff*.

Rezept für (je nach Schneidetechnik) 16-20 Stück:

1 Packung Blätterteig (Fertigprodukt)
1 Tafel Milka Noisette (ich habe es auch mit einer No-Name Vollmilchschoki probiert, aber die ist beim Abkühlen wieder hart geworden. Die Noisette bleibt weich)
evt. 1 Ei, oder nur Wasser

Blätterteig der Länge nach halbieren und in Dreiecke schneiden. Ach, hier ein Foto (mit dem Handy gemacht) – ich kann solche Sachen nicht gut beschreiben ;) Ich muss mir immer sagen lassen, dass meine Erklärungen unverständlich wären. Pffff! Also ICH kenne mich immer aus. Die Monks unter Euch (Tigerlilly, du bist gemeint ;)) können sich ja ein Lineal schnappen und alles genau abmessen, damit schöne Dreiecke dabei herausspringen. Mir, meinem und Mr. KissTheCooks Magen ist das piepegal.

Croissant-Dreiecke_1

Dann kommt auf jedes Dreieck ein Stück Schoki.

Croissant-Dreiecke_2

Kipferl einrollen und mit der Naht nach unten aufs Blech legen.

Croissant-Dreiecke_3

Und nun entweder mit einem verquirlten Ei oder einfach nur Wasser bestreichen. Nachdem ich beide Varianten ausprobiert habe, bevorzuge ich die schlichte mit Wasser. Auf dem unteren Foto aber nun die erste mit Ei.

Croissant-Dreiecke_4

Ofen auf 220°C Umluft vorheizen und für 10 Minuten reinschieben.

Unfassbar. Das ist das einfachste Rezept in meiner Sammlung und trotzdem brauche ich so viele Fotos, um die einzelnen Schritte zu erklären ;)

Aber jetzt kann ja nichts mehr schief gehen. Viel Spaß beim Nachmachen.

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Birnen-Nutella-Muffins

Birnen-Nutella-Muffins

Sonntags-Brunch. Gibt es etwas schöneres? Ja! Ausschlafen zum Beispiel ;)

Aber diese Muffins lassen sich wunderbar vorbereiten. Am Vortag mixt man den Mufffinteig zusammen und lässt ihn über Nacht im Kühlschrank. In der Früh gibt man den Teig in die Muffinförmchen und in 20 Minuten ist alles erledigt. (Wer’s glaubt).

Ich habe laaange (etwa 5 Minuten überlegt) wie ich am besten alle meine Brunchrezepte verblogge. Ich habe mich dazu entschieden in der kommenden Woche alle Rezepte einzeln zu veröffentlichen und dann einen Brunchbeitrag zu schreiben, mit allen Ideen, Tipps und Tricks.
Da ich von Demokratie in meinem Blog nichts halte, ist die Sache beschlossen.

Zutaten für 12 Muffins:

2 Birnen
4 EL Zitronensaft
1 Päckchen Vanillezucker
2 große EL Nutella
70 g Schokolade (eure Wahl, grob gehackt)
180 g Mehl
1 EL Kakaopulver
2 TL Backpulver
2 Eier
60 g Zucker
100 g Joghurt
50 mL Öl
1 Prise Salz

Birnen schälen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Vanillezucker und Zitronensaft in einen kleinen Topf geben und 5 Minuten schwach köcheln lassen. 2 EL Nutella einrühren und abkühlen lassen.

Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao, Backpulver) mischen. Eier, Zucker, Joghurt, Salz und Öl miteinander verquirlen. Die Mehlmischung rasch unterrühren und die Schokostückchen unterheben.

Entweder gleich backen und essen, oder den Teig über Nacht im Kühlschrank lassen und am nächsten Morgen frisch backen.

Achja, den Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen und die Muffins ca. 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Das Ursprungsrezept stammt aus „1 Form – 50 Muffins“ von GU. Ich habe es leicht abgewandelt.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Birnen-Nutella-Muffins_2

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Eton-Mess-Eisbecher

Eaton Mess Eisbecher

Der Montag #4 dieser Woche ist fast vorbei. Dementsprechend gut ist die Laune :)

Wie ließe sich das noch steigern? Mit einem Eaton-Mess-Eisbecher an einem Freitag Nachmittag natürlich.

Zutaten für 4:
100 mL Milch
400 g Schlobers
30 g Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille
200 g Himbeeren (TK um diese Jahreszeit)
1 EL Puderzucker
1 TL Zitronensaft
100 g Baisers (oder Windgebäck. Gekauft wäre natürlich am einfachsten. Ich hab den Spaß niergends gefunden und musste sie selbst herstellen – das Rezept hierzu ist ganz zum Schluss zu finden)

Für das Eis: Milch, Schlobers, Zucker und die gemahlene Vanille in einen Topf geben und aufkochen. Öfters umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Von der Kochstelle nehmen und abkühlen lassen. In die Eismaschine geben und zu einem cremigen Eis rühren. Zur Zubereitung ohne Eismaschine kann ich leider keine Tipps geben. Habs noch nicht probiert.
Gute Tipps sind aber hier zu finden.

Himbeeren auftauen und zusammen mit dem Puderzucker und Zitronensaft und mit Hilfe eines Mixstabes pürieren. Besonders Fleißige können die Himbeeren zuerst pürieren und dann durch ein feines Sieb streichen, um die kleinen Kerne zurück zu halten und anschließend mit den restlichen Zutaten vermischen.

Baisers in eine Schüssel zerbröseln, 3 Kugeln Micheis hineingeben und mit der Himbeersauce servieren.

Das Ursprungsrezept stammt aus „Meine besten Eisrezepte“ von Annik Wecker

Rezept für eine Meeeenge Baisers:
6 Eiweiß
200 g Kristallzucker
200 g Staubzucker

Eiweiß mit der Küchenmaschine mixen, währenddessen nach und nach den Zucker hinzufügen, bis der Schnee so aussieht:

Eischnee

Danach füllt man den Eischnee in einen Spritzbeutel mit Lochtülle und spritzt hmmmm golfballgroße, flache Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Bei 160°C, mittlere Schiene ca. 20-30 Minuten ins Rohr schieben. Sie sollten außen schon knusprig und innen leicht fluffig sein. Je nach Gusto.

Hier das Endergebnis:
Baisers

Und was macht man nun mit 6x Eigelb? Ich habe Blätterteig damit bestrichen und Salz, Pfeffer und geriebenen Bergkäse darauf verteilt. Nun kann man den Teig entweder in 2 cm breite Streifen schneiden oder mit lustigen Ausstechern in Fußform Käsefüße ausstechen und für 10 Minuten bei 220°C ins Rohr schieben.

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Fitness-Gugelhupf

Das heutige Geburtstagskind ist 10 Jahre älter als ich. Nun wissen wir also genau wie alt ich bin ;) nämlich 10 Jahre jünger als das Geburtstagskind.

Das Geburtstagskind ist sehr sportlich – da musste ein entsprechendes Rezept gefunden werden. Eines mit Joghurt und Haferflocken – die restlichen Zutaten seien nur kurz erwähnt und sollten schnell wieder vergessen werden *hehe*.

Kuchen für 6-8 Personen:
250 g Joghurt
50 g Haferflocken
100 g Mehl
1/2 Pckg. Backpulver
150 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
125 mL Öl
2 Eier
ger. Schale 1 Zitrone
Saft 1/2 Zitrone
Staubzucker
Wasser
bunte Streusel

Backrohr auf 160°C (Umluft) vorheizen. Mehl, Backpulver, Haferflocken, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben (Küchenmaschine) und vermischen. Die Eier in eine andere Schüssel geben, verquirlen und mit dem Joghurt und der geriebenen Zitronenschale mischen. Die Joghurt-Ei-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einer homogenen Masse verrühren.

Da Backform einfetten (und evt. mit Semmelbrösel bestreuen, damit nichts kleben bleibt), den Teig reinfüllen und glatt streichen.

Bei 160°C ca. 45 Minuten backen. Die letzten 10 Minuten mit Alufolie abdecken.
Kein Muss, schaut aber nett aus: Zitronen-Zucker-Glasur und Streusel.
Staubzucker, Saft einer halben Zitronen und Wasser miteinander verrühren, über den ausgekühlten Kuchen gießen und mit Streusel dekorieren.

Ab damit in den Park und picknicken!

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Schokokuchen mit Mandeln

Ich bin eine Einleitung. Echt jetzt. Kein Schmäh. Mich liest man, lächelt kurz und schon gehts zum Rezept. Ich wette, du hast gerade – gut vielleicht nicht gelolt, aber zumindest gelächelt. Möglicherweise schweben ein paar Fragezeichen über deinem Kopf, weil du dir denkst „WTF?! Was schreibt die Alte da?!“.

Wie gesagt, es ist eine Einleitung. Punkt.

Zutaten für ein Törtchen (wie vielen Menschen auch immer, ihr es in den Mund stopfen wollt)
6 Biskotten, zerbröselt
300 g Schokolade (70%), grob gehackt
150 g Butter, Raumtemperatur
160 g Zucker
4 Eier
120 g gemahlene Mandeln
40 g gemahlene Haselnüsse (eigentlich sind es ja 160 g gemahlene Mandeln….tja, ich hatte mal wieder nicht genug im Vorratsschrank :))
150 g Mascarpone
3 EL Milch
Puderzucker

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Backform (22 cm Durchmesser) mit Butter einfetten und 1 EL der zerbröselten Biskotten bestreuen.

Schoki vorsichtig schmelzen (Wasserbad oder Mikrowelle).
Butter und Zucker hellgelb aufschlagen, Eier einzeln dazugeben und unterschlagen. Die restlichen Biskottenbrösel, gemahlenen Mandeln und Haselnüsse, geschmolzene Schoki, Mascarpone und Milch – kurz gesagt einfach alles, unterrühren.

Den Teig in die Form füllen und für ca. 50-60 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Das Ursprungsrezept stammt aus „What Katie ate“. Ich habe es wieder leicht abgewandelt.

Und es ist kein Hipster-Kochbuch!!!! Was sich manche Menschen herausnehmen – eine Frechheit! ;)

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