Paradeismarmelade

Oh wie freu‘ ich mich, wenn ich diese Marmelade mit den reifen und unendlich g’schmackigen Paradeisern aus Omas Garten (in Jagodina) nochmal zubereiten kann. Dieses Mal mussten Cherrytomaten herhalten.
Das war eines meiner gekochten Weihnachtsgeschenke für Familie und Freunde. Schmeckt gut zu Käse und besonders gut auf einer Scheibe Brot mit Ziegenfrischkäse…..hmmmmm, ich glaub‘, ich muss nochmal kurz in die Küche
*futter, knabber*
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(10 Minuten später)
So, wo waren wir? Achja! Das Rezept wollte ich preisgeben.

Für ca. 8 Gläschen à 190 ml:

2 kg Cherrytomaten (enthäutet, entkernt und fein gewürfelt)
4 Bio-Zitronen
1600 g feiner Kristallzucker

Die schlimmste Arbeit ist das Enthäuten und Entkernen der Tomaten. Dabei werden die Fingerkuppeln ganz schrumpelig. Aber wer gut essen will, muss manchmal leiden. Also Wasser in einem großen Topf zum kochen bringen, Tomaten kreuzförmig (nur leicht) einschneiden und jeweils immer ca. 1 Minute kochen. Aus dem Wasse raus nehmen, kurz abkühlen lassen und die Haut abziehen. Dann halbieren und mit einem kleinen Löffel oder Kugelausstecher die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.

Die Schale von 2 Zitronen abreiben und den Saft von allen 4 Zitronen auspressen. Tomatenwürfen, Zitronenschale und -saft, sowie den Zucker in einen großen Topf geben und alles miteinander vermischen. Vorsichtig zum Kochen bringen und anschließend alles bei mittlerer bis niedriger Hitze ca. 2 Stunden köcheln lassen. Ab und zu umrühren.

Die Marmelade noch heiß in sterile Gläser abfüllen und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen und an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahren.

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4 Gedanken zu „Paradeismarmelade“

  1. Meine Hochachtung für das Schälen und Entkernen der Miniparadeiser! Da ich ja glücklicherweise zum erlauchten Kreis zähle- gestern endlich probiert (mit Parmesan) und was soll ich sagen? Einfach köstlich- Nigella könnte es nicht besser!

  2. schaut wirklich gut und lecker aus, aber ob ich mich da mal darüber traue….du kennst ja meine tomaten abneigung :)

  3. @Känns Braut: hast du nur probiert, um kommentieren zu können? ;)

    @ b.sweety: no risk, no fun *g* aber besser im sommer und mit großen paradeisern

  4. Ich muss nicht erst probieren, um kommentieren zu können- frei nach Kishons ‚Wie man ein Buch bespricht, ohne es gelesen zu haben‘ habe ich IMMER etwas zu sagen :-)

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