Zitronen-Ricottakuchen

Zitronenricottakuchen

Bevor meine liebe Kollegin Olga noch Amok läuft, weil sie seit Wochen auf dieses Rezept hier wartet, werde ich  es doch schnell veröffentlichen.

Olga ist  ein ganz heißer Feger, der auf  Partys gerne Netzstrümpfe trägt und mit einem heißen Ostblockakzent aufwarten kann. Somit Traum aller Männer und betrunkener Mrs.KissTheCooks.

Die liebe Olga heißt ja in Wirklichkeit ganz anders, aber als überaus  engagierter und motivierter Partygast, hat sie  für meine Russenparty doch glatt eine eigene Partyfigur entwickelt, Perücke und knallroten Lippen inklusive. Ich muss jetzt noch die Klimaanlage einschalten, wenn ich an die Netzstrümpfe zurück denke. Solche Gäste lob ich mir.

Nach der Party hat sie mich mehrmals verzweifelt gebeten nach ihrem verlorenen Russenring zu suchen. So viel Zeit habe ich schon sehr lange nicht mehr auf meinen Knien verbracht ;) dennoch war er unauffindbar. Selbst den Staubsaugerbeutel habe ich halb würgend durchsucht. Nada.

Jetzt, fast  ein Jahr später, hat sie ihn in einem ihrer Schuhe gefunden. Die Frau hat entweder eindeutig schuhtechnisch zu viel Auswahl oder so viel Hornhaut an den Hüfchen, dass ihr dieser Fremdkörper beim Gehen nicht aufgefallen ist. Über diese Verfehlungen ihrerseits, sehe ich aber großzügig hinweg und heirate sie in meinem nächsten Leben. Hoffentlich trägt sie zur Hochzeit dann wieder ihre Netzstrümpfe.

Rezept für eine Kastenform (ca. 35 cm):

4 Eier (Größe M)
150 g weiche Butter
160 g Zucker
250 g Ricotta
abgeriebene Schale und Saft von 2 Zitronen (muss ich erwähnen, dass sie unbehandelt sein sollen?)
160 g gemahlene Haselnüsse
80 g Mehl (ich habe für Olga glutenfreies verwendet)
2 gestrichene TL Backpulver
1 Prise Salz
 Staubzucker zum Bestäuben

Die Kastenform entweder gut einfetten oder mit Backpapier auslegen (ich empfehle das Backpapier). Das Backrohr auf 180°C (Heißluft) vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz zu Schnell schlagen. Danach zur Kühlung in den Kühlschrank stellen.

Eigelb, Butter und Zucker schaumig (hellgelb rühren) und anschließend mit dem Ricotta und der Zitronenschale und -saft verrühren.

Nun den Eischnee vorsichtig unter die Masse heben. Am besten zuerst 1/3 vom Schnee eher wild umrühren, dann lassen sich die letzten 2/3 leichter unterheben (behutsam).

Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und für  ca. 50-55 Minuten in der unteren Hälfte des Backrohrs backen.

Danach in der Form auskühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben.

Viel Spaß beim Nachbacken  und ein Bussi an Olga!

Das Originalrezept stammt aus dem Buch „Cake – Genial einfach und schnell“ von Ursula Furrer-Heim.

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2 Gedanken zu „Zitronen-Ricottakuchen“

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