Kategorie-Archiv: Hüftsilber

Essen, das satt macht, aber jetzt nicht unbedingt auf immer und ewig die Hüften schmückt. Daher die leichtere Silber-Variante ;)

Tomaten-Spinat-Lasagne mit Hüttenkäse, Level: Vorratsküche

Tomaten-Spinat-Lasagne mit Hüttenkäse

Endlich! Ich habe heute die letzte Folge von Breaking Bad gesehen. Endlich! Ich bin abends nun nicht mehr 2-4 Folgen lang (je nachdem wie spannend die vorherige war) an die Couch gefesselt.
Was fange ich nun mit so viel Freizeit an?

Lasagne für 4:

ca. 1 Packung Lasagneblätter (bissl weniger)
500 ml Tomatenpolpa
400 g TK-Blattspinat(zwutschgerl)
1 Becher Hüttenkäse (ca. 200 g)
1 Zwiebel
3 kleine Paradeiser
1 EL Tomatenmark
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Knoblauch oder Knoblauchöl

Ofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Spinat im Topf auftauen. Zwiebel schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl in einen Topf geben und erhitzen.  Zwiebeln und Tomatenmark anrösten und Zwiebeln glasig dünsten. Eine Prise Zucker hinzufügen. Mit Tomatenpolpa ablöschen und Salz und Pfeffer würzen. Einige Minuten köcheln lassen.

Den aufgetauten Spinat in einem Sieb ausdrücken. Mit Knoblauch oder Knoblauchöl, Salz und Pfeffer würzen.

Eine feuerfeste Auflaufform mit ein wenig Olivenöl auspinseln. 1 Schöpflöffel Tomatensauce auf dem Boden der Form verteilen. Mit Lasagneblättern belegen. 1/3 der Tomatensauce darauf verteilen, dann 1/3 vom Blattspinat und 1/3 vom Hüttenkäse darauf verteilen. Alles noch zweimal wiederholen. Die letzte Schicht ist Hüttenkäse. Die 3 Paradeiser in Scheiben schneiden und als wirklich letzte Schicht auf die Lasagne geben.

Für 30-35 Minuten in den Ofen schieben.

Vorsicht! Die Lasagne ist heißer als Lava……und trotzdem bin ich jedes Mal zu gierig und verbrenne mich :)

Share This:

Süßkartoffelauflauf mit Erdnussbutter

Nachdem ich heute Tischlersitten muss (ich bekomme ein Kenwood-Kastl für mein ganzes Zubehör :)), habe ich auch wieder Zeit, um ein neues Rezept zu veröffentlichen.

Das Grundrezept (wieso kann ich eigentlich nie ein Rezept 1:1 aus  einem Buch nachkochen?! Irgendwie sträubt sich da alles in mir „Muss…..Meine…..Eigene…..Note……Einbringen…….Kann…..Nicht….Widerstehen!“) stammt aus dem wundervollen Buch „Täglich vegetarisch“ (derzeit mein Liebling).

Und jetzt kommt die große Überraschung: Mr. KissTheCook mag keine Erdnussbutter. Noch nie in seinem Leben probiert……*seufz*…..ach, lassen wir das lieber.

Somit gab es einen Mini-Auflauf ohne Erdnüsse für Mr.Kleinkind und einen Erwachsenen-Auflauf für mich ;)

Portion für 3-4 Personen (als Beilage):
600 g Süßkartoffeln (geschält)
2 EL Öl (neutral)
1/2 TL getrocknete Chiliflocken
2 Knoblauchzehen
150 mL Schlagobers
3 gehäufte EL Erdnussbutter (crunchy)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

In meinem traurigen Fall: Ofen auf 190°C vorheizen und eine große und eine kleine Auflaufform einölen. Die Süßkartoffel schälen und in Scheiben schneiden. In einer großen Schüssel mit 1 EL Öl, Chilli, Knoblauch (in dünne Scheiben geschnitten), Schlagobers, Salz und Pfeffer wenden.

Die Hälfte der Süßkartoffeln gleichmäßig in die Auflaufformen schlichten. Die kleine Form gleich voll machen.
Die Erdnussbutter mit 1 EL Öl und dem Zitronensaft verrühren.
In Tupfen auf die Süßkartoffeln (in der großen Form) verteilen.  Nun gleichmäßig die restlichen Süßkartoffeln darauf verteilen. Mit dem übrig gebliebenen Schlagobers aus der Schüssel beträufeln.

Beide Formen mit Alufolie abdecken und für 20 Minuten in den Ofen schieben. Anschließend die Folie entfernen und für weitere 30 Minuten backen. Wer die Oberfläche knuspirg mag, stellt den Auflauf für ein paar Minuten unter den Grill.

Schmeckt heiß am besten. Bei uns mit Paradeisern und Champignons aus dem Ofen. Salat ist aber auch nicht verkehrt.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Share This:

Linsenburger mit Zwiebelringen

Am 20. März ist der internationale Tag des Glücks. Passend dazu gibt es jetzt schon ein Mittagessen zum Glücklichsein.

Merkt man, dass ich heute keinen blassen Schimmer habe, was ich schreiben soll und mir einfach irgendwas aus den Fingern sauge  (oder zuzle, wie Mr.KissTheCook so schön zu sagen pflegt)? ;)

Portion für 2 Personen:
Linsenburger
200 g rote Linsen
1 Zwiebel
200 mL Gemüsebrühe
50 g Semmelbrösel
1 Ei
Salz, Pfeffer

Joghurtdip
1 Joghurt (natur)
2 EL Mayonnaise
1/2 Paprika
2 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Petersilie
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Paprikapulver, edelsüß
1 Spritzer Zitronensaft

5 Cherrytomaten
1 Handvoll Rucola
Salatgurke
4 Pitabrote

Zwiebelringe
2 mittelgroße Zwiebeln
85 g Mehl
1/4 TL Backpulver
185 mL Mineralwasser
Salz

Für den Burger die Zwiebel fein hacken und gemeinsam mit den Linsen 10 Minuten in der Gemüsebrühe zugedeckt köcheln lassen. Danach in eine Schüssel umfüllen und ein wenig auskühlen lassen. Mit Salz würzen und den Semmelbröseln und dem Ei vermengen.
Die Linsenmasse zu 4 Burgern formen und in einer Pfanne mit ein wenig Öl von beiden Seiten goldbraun braten.

Für den Dip die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, den Paprika in kleine Würfel schneiden und mit dem Joghurt und der Mayonnaise vermischen. Petersilie waschen und fein hacken und ebenfalls untermengen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Paprikapulver würzen.

Für die Zwiebelringe Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Eine Mulde machen und das Mineralwasser hinein schütten. Mit einer Gabel alles zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig 15  Minuten ruhen lassen.

Die Zwiebeln schälen und in 1 cm dicke Ringe schneiden. In einem kleinen Topf das Sonnenblumenöl auf ca. 180°C erhitzen. Die Zwiebelringe durch den Teig ziehen und im Öl goldgelb heraus backen. Auf einem Teller mit Küchenrolle abtropfen lassen.

Pitabrote für ca. 5 Minuten im Ofen backen und anschließend wieder ca. 10 Minuten auskühlen lassen.
Brote aufschneiden und auf beiden Seiten mit dem Dip bestreichen. Rucola, Gurken- und Tomatenscheiben reingeben. Anschließen den Linsenburger reinstopfen und für ein Foto  schön dekorieren ;)

Zum Schluss schaufelt man sich alles auf einmal in den Mund rein und lächelt → :)

Share This:

Kein Risotto, aber schwarz

Und somit ideal für Uwes Cookbook of Colors.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Eigentlich war es ja mal wieder ein Unfall oder Unachtsamkeit? Das Gehirn, im Speziellen das Gedächtnis, bereitet mir des Öfteren Schwierigkeiten.

Im Geschäft, mit dem Planeten im Namen, entdeckte ich schwarzen Reis. Richtig schwarz und somit pure Faszination für mich. Plumps, und schon lag die Packung im Einkaufswagerl.

Wochen später – der Reis schlummert im Vorratsschränkchen vor sich hin – will ich ein Zucchini-Champignon-Risotto kochen.

Und da kommt das Hirn ins Spiel – oder eben auch nicht. Das Hirn sagt mir „Ja, keine Panik! Wir haben ganz bestimmt noch Risotto-Reis. Wirklich! Du kannst mir vertrauen!“. Somit überspringe ich das Reisregal im Supermarkt und kaufe nur noch frische Champignons und Zucchini.

Zu Hause angekommen will ich loslegen. „Hey Hirn! Du hast gelogen! Du Biest!“

Laaaaange, langweilige Geschichte, kurzer Sinn. Kein Risotto-Reis daheim. Dafür den schwarzen Reis entdeckt und in aller Verzweiflung verwendet.

Schwarze Schönheit für 2-3:

250 g schwarzer Reis
2 mittelgroße Zucchini
150 g Champignons
15 g getrocknete Steinpilze
1 Zwiebel
1 EL Butter
500 ml Gemüsebrühe
1 Bund Petersilie
50 g geriebener Parmesan
Olivenöl (ca. 1 EL)
Salz, Pfeffer

Die Steinpilze mit 125 ml warmen Wasser übergießen und 15 Minuten einweichen.

Den schwarzen Reis in der Gemüsebrühe für ca. 20-25 Minuten köcheln lassen. Er braucht einfach um Einges länger als Risottoreis.
In der Zwischenzeit Zucchini halbieren und klein würfeln. Champignons mit einem Tuch abreiben und vierteln. Zwiebel schälen und fein hacken. Petersilie waschen und hacken.

In einem großen Topf Butter und Öl leicht erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten.
Reis abgießen und Brühe in einem Topf auffangen. Den Reis zu den Zwiebeln geben und einrühren. Zucchini und Champignons dazu geben.
Die eingeweichten Steinpilze auch dazu geben – die größeren Exemplare klein schneiden. Das Steinpilzwasser ebenfalls in den Topf geben.

Nach und nach die (nun schwarze) Brühe zugießen. Der Reis sollte die Brühe aufgenommen haben, bevor die nächste Portion dazugegossen wird. Wird nicht ganz klappen, also immer rein mit dem Zeug und ca. 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren.

Zwischenzeitlich Parmesan reiben und gemeinsam mit der gehackten Petersilie unter den Reis mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Mr. KissTheCook, das Weichei, traute sich nicht das schwarze Zeug zu probieren. Dafür meine Kollegen – und ihnen hat es geschmeckt.

*hust*Schleimer*hust*

Share This:

Zucchiniröllchen mit Couscous

Gehen 2 Zahnstocher im Wald spazieren. Plötzlich kreuzt ein Igel ihren Weg. Sagt der eine Zahnstocher zum anderen „Jööööö! Eine Party!“.

Mehr habe ich zum Rezept nicht zu sagen ;)

Doch, 2 Sachen noch: Es ist nicht alles Gold, was glänzt!
Und: Wer keine Speckröllchen mag, muss sich Zucchiniröllchen zulegen.

3 große Zucchini
300 g Couscous
150 g Egerlinge
1 Zwiebel
1 Handvoll Cherrytomaten
50 g geriebener Käse (zB Cheddar)
3 Knoblauchzehen
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer
1/2 TL Sambal Oelek
Olivenöl

Zucchini waschen und der Länge nach in 2 mm dicke Scheiben schneiden.
Backpapier auf ein Backblech geben und die Zucchinischeiben darauf verteilen. Für ca. 5 Minuten bei 200°C unter den Grill schieben, damit die Scheiben weich werden und sich zu Röllchen formen lassen.

Couscous nach Packungsanleitung zubereiten.

Zucchinischeiben abkühlen lassen und währenddessen Egerlinge halbieren und in Scheiben schneiden. Bei starker Hitze mit etwas Öl in der Pfanne anbraten. Zwiebel fein hacken, zu den Pilzen geben und mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek würzen, bei Bedarf noch etwas Olivenöl hinzufügen.

Knoblauch reiben und Paradeiser vierteln.
Den fertig gegarten Couscous, die Tomaten und den Knoblauch zu den Pilzen geben und 2 Minuten mitbraten. Sollte das Ganze zu trocken sein, ein wenig Wasser hinzufügen. Ganz zum Schluss die Schnittlauchröllchen hinzufügen.

Käse reiben und eine Hälfte zur Couscousmischung geben, die andere Hälfte noch zur Seite stellen.

Die ausgekühlten Zucchinischeiben in einer feuerfesten Form zu Röllchen formen, sodass sie noch befüllt werden können.
Die Röllchen salzen, mit ein wenig Olivenöl beträufeln und mit der Couscous-Gemüsemischung füllen. Auf jedes Röllchen ein wenig von dem geriebenen Cheddar geben und für 5-7 Minuten unter dem Grill gratinieren.

Warm servieren und keinen Gedanken an die weniger erfreulichen Speckröllchen verschwenden.

Sollte von der Füllung noch etwas übrig bleiben: schmeckt am nächsten Tag auch kalt (als Salat) noch gut.

Share This:

TexMex Lasagne

Am Freitag nahm ich an einer Feuerlöschübung teil. Wir durften alle einmal ein kleines Feuer löschen. Eine wirklich tolle Erfahrung. Ich hoffe, ich muss dieses Wissen nie anweden, vorallem nicht in meiner Küche – aber ich wüsste was zu tun wäre (schreiend davon laufen und weinen ;))

Jedenfalls wurde mir eindrucksvoll gezeigt, warum ein Pulverfeuerlöscher nicht in geschlossenen (Privat)Räumen angewendet werden sollte.

Naja, wäre das Pulver Staubzucker und das zu löschende Objekt ein Guglhupf, würde ich ihn dennoch verwenden.

Das hat wie immer nichts mit dem Bild und dem dazugehörigen Rezept zu tun und trotzdem wisst ihr nun, was ich an manchen Freitagen so treibe.

Inspiriert hat mich Nigella Lawson (in einer ihrer Fernsehsendungen „Nigella’s Kitchen).

Lasagne für 4 FeuerlöscherInnen:

6 Tortilla Wraps
1 Dose geschälte Tomaten
40 g geriebener Parmesan
1 Zwiebel
1 roter Paprika
1 Dose Kidney Bohnen (Abtropfgewicht 240 g)
1 kleine Dose Mais (Abtropfgewicht 125 g)
100 mL Wasser
1 TL Sambal Oelek
2 EL Ketchup
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zwiebel und Paprika würfeln und in einem Topf mit ein wenig Olivenöl kurz anbraten. Dosentomaten klein schneiden und gemeinsam mit dem Saft in den Topf geben. Mit 100 mL Wasser aufgießen und umrühren. Ketchup, Sambal Oelek, Salz und Pfeffer hinzufügen und kurz aufkochen lassen .

Bohnen und Mais in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abbrausen, abtropfen lassen und gemeinsam mit 30 g vom geriebenen Parmesan in einer Schüssel vermischen.

1/4 der Tomatensauce in die Auflaufform geben und 2 Tortilla-Wraps darauf legen. Eine Hälfte der Bohnen-Mais Mischung darauf verteilen und wieder 1/4 der Tomatensauce darüber gießen. Die nächsten 2 Tortilla-Wraps oben drauf legen, zweite Hälfte der Bohnenmischung und das dritte Viertel der Tomatensauce schichten. Zum Schluss nochmals zwei Wraps und das letzte Viertel der Tomatensauce. Mit den restlichen 10 g des geriebenen Parmesans bestreuen und für 30 Minuten bei 200° C (Heißluft) in den vorgeheizten Ofen schieben.

Buen provecho!

Share This: