Kategorie-Archiv: Soups, I did it again…

Ein Topf, eine Suppe – ein zufriedenes Bauchi

Spargelsuppe

Heute war ich unglaublich produktiv. Nach einer fleißigen Nacht im Sägewerk, musste vormittags die Kuhle in der Couch weiter bearbeitet werden, damit sie sich besser meinem Körper (*hust* Kadaver *hust*) anpasst. Nachmittags wurde der Balkon aus dem Winterschlaf befreit und abends (Mr. TV hatte keinen Bock etwas Interessantes zu zeigen) wurden gleich 2 Suppen gekocht (nebenbei noch Eierspeis für Mr.KissTheCook gemacht).

Die erste (Bärlauch-Zucchini-)Suppe folgt in einigen Tagen. Aber die zweite, oh die zweite – mein kleines Schätzchen – hat sich bei mir eingeschleimt. Sie wollte unbedingt zuerst auf den Blog.

Liebe Suppe, dein Wunsch ist mir Befehl!

Suppe (als Hauptmahlzeit) für 3-4 Personen:
500 g Spargel
200 g Pasta (sollte halbwegs auf einen Löffel passen)
600 mL Gemüsebrühe
1 Zwiebel
Grana Padano
Olivenöl

Spargel gründlich waschen und die holzigen Enden abschneiden oder abrechen. In ca 1/2 cm dicke Ringe schneiden. Die Spargelspitzen zur Seite geben. Zwiebel schälen und fein hacken. Spargelringe und Zwiebel mit etwas Öl in einer Pfanne zugedeckt ca. 5 Minuten bissfest dünsten. Währenddessen Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.

1 Liter Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Spargel/Zwiebelmischung und Pasta zur Brühe geben und ein paar Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Spargelspitzen mit etwas Öl anbraten.

Suppe in einem tiefen Teller anrichten. Mit den gebratenen Spargelspitzen und geriebenen Grana Padano dekorieren.

Mmmmmmmh.

Das Ursprungsrezept stammt aus „La cucina verde“ (eines meiner Lieblingskochbücher).

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Erbsensuppe, Level: Deppensicher

Dieses bezaubernde, zartgrüne Süppchen war so delikat, dass es mir die Gier aus allen Poren getrieben hat und ich nicht in der Lage war ein schönes Foto zu schießen.
Es wurden 10 Bilder, die alle recht ähnlich waren.

Nachdem ich meinen persönlichen Berater befragt habe und ihm nur ein gelangweiltes „Meh“ entwichen ist, habe ich nun das geringste Übel gewählt.

Suppe für 4 Menschen:
1 Zwiebel
1 L Gemüsebrühe
660 g Erbsen (660 g weil es 2 TK-Packungen waren ;), frisch geht natürlich auch)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
frisches Mischbrot

Das Öl in einen großen Topf geben, Zwiebel fein hacken und 10 Minuten glasig dünsten. Nicht braun werden lassen. Die gefrorenen (oder frischen) Erbsen reingeben und mit Gemüsebrühe aufgießen.

Zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 8-10 Minuten köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer würzen.
Danach im Mixer fein pürieren oder ein paar Runden mit dem Mixstab im Kochtopf drehen. Eventuell noch mal nachwürzen.

Mit einer Scheibe frischem Mischbrot oder Croûtons servieren. Ein paar Tropfen Olivenöl können auch nie schaden.

Und keine Sorge: Mr. KisstheCook wird für sein Meh noch bestraft.

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Ruck Zuck Rote Beete Suppe mit Gurkensalsa

Es ist Freitag (parampampampampam!) und man sitzt im Büro und kommt einfach nicht weg. Statt wie erhofft um 13:00 zu entschwinden, wurde es 16:15 – Stimmung im Keller, das Hunger-Monster im Nacken.

Und doch – irgendwo in der Ferne – ein kleiner Lichtblick. Woher die Motivation? Keiner weiß es. Zu Hause angekommen, Wäsche gewaschen. Nicht mein Ernst?! Ich bin jetzt noch ganz erstaunt. Und dann – aus heiterem Himmel – ein Süppchen gekocht. Nur für mich allein. Man kann und soll sich ab und zu auch selbst verwöhnen.

Und zum krönenden Abschluss auch noch eine Zutat verwendet, von der ich dachte, dass wir uns unsympathisch wären. Doch nun – ein zartes Pflänzchen der Freundschaft ist enstanden. Ich werde es ab nun hegen und pflegen. Die Kokosmilch ist gemeint.

Ich habe hier eingelegte rote Beete aus dem Glas verwendet und sie hat mich nicht enttäuscht. Ein dezenter süßlicher Geschmack.

Suppe und Salsa reichen locker für 4 Personen. Salsa habe ich ganz alleine gegessen ;) und den Rest der Suppe werde ich für schlechtere, motivationslose Zeiten einfrieren.

Hier der Weg zur Selbstverwöhnung:

Suppe:
440 g Rote Beete aus dem Glas (ganze Stücke)
200 mL Kokosmilch
1 L Gemüsebrühe
4 Knoblauchzehen
Schale 1 Zitrone und den Saft der halben Zitrone

Salsa:
5 cm einer Salatgurke
1 Frühlingszwiebel
1 kleine Piri Piri Chilischote
Saft der zweiten Zitronenhälfte
grobes Meersalz (1 Prise)

Gemüsebrühe in einem großen Topf zum Kochen bringen. Kokosmilch einrühren. Die eingelegte Rote Beete in einem Sieb abtropfen lassen und gemeinsam mit den 4 Knoblauchzehen vorsichtig in den Topf geben. Mit dem Mixstab pürieren – Vorsicht! – Spritzgefahr. Zitronenabrieb und Saft zur Suppe geben und 10 Minuten bei kleiner Hitze vor sich hin köcheln lassen.

Während die Suppe kocht, die Gurke der Länge nach vierteln und die Kerne entfernen. In kleine kleine kleine Würfel schneiden. Frühlingszwiebel ebenfalls in kleine, feine Ringe oder Halbkreise schneiden. Die Piri Piri Chilischote halbieren und die kleinen Kerne entfernen, damit es nicht zu scharf wird. Lenkt von der köstlichen Suppe ab.

Auch die Chilischote fein hacken. Gurke, Zwiebel, und Chili in einer kleinen Schüssel miteinander vermischen. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

Die fertige Suppe in einen tiefen Teller geben und mit einem EL der Gurkensalsa anrichten.

So kann das Wochenende beginnen.

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Scharfe Kürbissuppe mit Knusper-Knusper

Das ist nun Teil zwei (Teil eins ist hier zu finden) vom 3,5 kg Butternussmonster. Ein echt scharfes Teil. Mr. KissTheCook musste, nach dem Genuss der feurigen Suppe, vom kleinen Grisu betreut werden. Männer sind manchmal ziemlich empfindlich ;)

Aber vlt. dient ja ein Klecks Sauerrahm oder Crème fraîche als kleiner Feuerlöscher. Empfehlenswert sind vorallem die Knuspereinlagen, die das Ganze zu einer Gaumenparty machen.

Für 6 gute Esser:

ca. 1 kg Butternusskürbis in Würfel geschnitten (mit Schale)
1 große geschälte Kartoffel in Würfel geschnitten
1 Zwiebel grob gehackt
3 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
2 Piri Piri Chilischoten klein gehackt
ca. 1 L Gemüsebrühe
120 mL Schlagobers
Salz, Pfeffer

Für Knusper-Knusper:
4 Scheiben Körndlbaguette vom Vortag
20 Kürbiswürfel
ein wenig Knoblauch-Olivenöl

Hier war ich sehr faul. Einfach alles – Schlagobers aber erst zum Schluß – in einen Topf schmeißen und bei mittlerer Hitze ca. 20-25 Minuten kochen (bis die Kürbis- und Kartoffelwürfel weich sind). Mit einem Mixstab pürieren, Schlagobers hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Baguettescheiben in Würfel schneiden und gemeinsam mit dem Kürbis in etwas Olivenöl in einer Pfanne knusprig braten.

Feuerlöscher (in Form von irgendeinem Milchprodukt) bereit halten.

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Kürbisbuttermilchsuppe

Dieses Geschäft, das wie einer unserer Planeten heißt, ist manchmal schon gemein. Eigentlich wollte ich nur ein paar Kleinigkeiten einkaufen und da stand ich plötzlich vor einem Stand mit wunderschönen Kürbissen und dabei auch noch so unverschämt entzückend arrangiert, dass ich sofort einen adoptieren und mit nach Hause nehmen musste. Was geschah mit meinem Adoptivkürbis?
Hier die ganze Geschichte…

Rezept für 6 Hungrige:

1 Butternusskürbis (ca. 1,5 kg)
1 L Gemühsebrühe
1/4 L Buttermilch
Salz, Pfeffer, Chili aus der Mühle
Kürbiskerne
Kürbiskernöl

Den Kürbis schälen, Kerne entfernen und in Würfel schneiden. Einige Würfel für später zur Seite stellen. Kürbiswürfel in 1 L Gemüsebrühe ca. 15-20 Minuten weich kochen. Währenddessen die übrigen Kürbiswürfel mit Mehl bestäuben und in einer Pfanne mit ein wenig Öl knusprig braten. Den weichgekochten Kürbis mit einem Mixstab pürieren. Anschließend die Buttermilch hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Suppe in einen tiefen Teller gießen und mit Kürbiswürfeln, Kürbiskernen und Kürbiskernöl dekorieren.

Eine Geschichte mit Happy End.

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Süßkartoffelsuppe

Ich war mal wieder hungrig einkaufen und plötzlich waren da 2 Süßkartoffeln im Einkaufswagerl. Ohne Weiterverarbeitungsplan lagen sie vorerst ein paar Tage in der Küche rum. Und da kam plötzlich der Geistesblitz. Eine Suppe.

Einige der Zutaten in der Suppe sind eigentlich nur drinnen, weil ich sie noch irgendwie verarbeiten musste bevor sie kaputt wurden. Somit kann man sie bestimmt auch getrost weglassen.

Suppe für 6 Suppenkasper

2 große Süßkartoffeln
3 kleine Kartoffeln (Resteverwertung)
3-4 Champignons (Resteverwertung)
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
1l Gemüsebrühe
Rosmarin
Sambal Oelek
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Zwiebel klein hacken und mit ein wenig Olivenöl in einem großen Topf glasig anschwitzen. Süß- und normale Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke Würfel schneiden. Die gedünsteten Zwiebeln mit 1 Liter Gemüsebrühe aufgießen und die Kartoffelwürfel hinzufügen. Bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Rosmarin klein hacken und gemeinsam mit dem Knoblauch und den Champignons zur Suppe geben. Nun wird alles mit dem Mixstab püriert und mit Salz, Pfeffer und Sambal Oelek abgeschmeckt. Dazu passen Croûtons.

Fertig ist der gelbe Spaß.

Happy Löffeln!

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