Kategorie-Archiv: Kex and the City

Vanillesterne mit Dulce-de-leche-Creme

Vanillesterne mit Dulce-de-leche-Creme

Ab einem gewissen Alter freut man sich über jedes Kompliment – auch über die fragwürdigen. „Ich hätte gedacht, du wirst lesbisch aussehen. Aber nein, gar nicht!“ hat eine Kollegin mein Outfit (schwarzer Smoking mit dunkelroter Fliege und dunkelrotem Kummerbund aka Partybund) für die Weihnachtsfeier kommentiert. Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

Zutaten für ca. 30 Stück:

Teig:
250 g Mehl
60 g Staubzucker
Mark von 1 Vanilleschote oder 1/2 TL gemahlene Vanille oder 1 Pckg. Vanillezucker
125 g weiche Butter
1 Eigelb

Creme:
400 mL gezuckerte Kondensmilch
oder ungezuckerte und 4 EL Zucker

Mehl, Staubzucker, Vanillemark (oder die Alternativen), Butter und Eigelb in eine Schüssel geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend in Frischhaltefolie verpackt für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit wird die Creme hergestellt. Die Kondensmilch in eine Metallschüssel geben und ca. 2 Stunden lang über dem Wasserbad cremig köcheln. Öfters umrühren.

Backrohr auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Keksteig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 3 mm dick ausrollen und in diesem Fall mit einem Sternchenkeksausstecher Sternchen ausstechen. Wählt die Form, die euch am besten gefällt.
In eine Hälfte der Sterne mit einem kleineren Sternenkeksausstecher Ministernchen ausstechen, muss aber nicht sein. Meine Faulheit hat mich nach der Hälfte der Hälfte dazu getrieben aufzugeben und auf die Löcher zu pfeifen ;) schaut auch schön aus.

Kekse auf mittlerer Schiene für ca.  10-12 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.

Die Mitlochhälften mit Staubzucker bestäuben und auf die Ohnelochhälften einen Klecks der Creme geben und verstreichen.
Mit- und Ohnelochhälften vereinen und freudig strahlen, weil das anstrengende Werk vollbracht ist.

In einer Keksdose halten die Sternchen eine gute Woche bis 10 Tage.

Das Rezept stammt aus „Frisch gekocht“ 12/2014.

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Schokobällchen

Schokobällchen

Da ist man so nett und dekoriert den Arbeitsplatz des Kollegen während dieser auf einer Geschäftsreise ist und was ist der Dank?

Man droht mir um 07:18 (!!!) in der Früh per SMS, dass die Rache gigantisch sein wird und am Nachmittag werden meine Kekse beschimpft und schlecht gemacht. Eine bodenlose Frechheit, die ich so nicht durchgehen lassen werde.

Da müssen Erziehungsmaßnahmen her.
Wie ich den Platz verschönert habe? I love Justin Bieber-Poster so weit das Auge reicht. Auf dem Bildschirm, Bürosessel, an den Wänden. Das Telefon, Notizbuch, Stempel, Stiftebecher und Handysitzsack damit eingewickelt.

Die Schokolade auf dem Tisch (ein Geschenk vom Chef) mit Papier eingewickelt, auf dem 3 wirklich hübsche, leicht bekleidete Männer zu sehen waren. Offenbar waren sie sehr müde, denn alle 3 sind im Bett gelegen ;)

Alles völlig harmlos.

Wie auch immer.

Rezept für ca. 40 Stück.

Für die Kugeln:
50 g Zartbitterschoki (70%)
250 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
1 EL Kakaopulver
1 Prise geriebene Muskatnuss
175 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten)
2 EL Schlagobers

Zum darin wälzen:
1 EL Kakaopulver
3 EL Zucker
1 Pckg. Vanillezucker

Alles in die Küchenmaschine schmeißen und zu einem glatten Teig verkneten lassen.
Zu 2 Rollen formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Backrohr auf 175° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Teigrollen aus dem Kühlschrank nehmen und walnussgroße Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.

Auf mittlerer Schiene für ca. 15 Minuten backen. Danach noch warm in der Kakao-Zucker-Vanillezuckermischung wälzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Vorschläge für Kollegenerziehungsmethoden bitte in den Kommentaren oder auf meiner Facebookseite posten oder per Mail an info@kiss-the-cook.at schicken . Immer her damit!

 

 

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Pinienkern-Biscotti

Pinien-Biscotti

Hallo! Mein Name ist Mrs. KissTheCook und ich hasse es, Kekse zu backen.

Da, jetzt ist es raus. Und dennoch backe ich dieses Jahr wieder Unmengen. Total gestört! Mal ehrlich – wieso das Ganze? Teig kneten, in den Kühlschrank legen und ruhen lassen, ausrollen, ausstechen, backen, auskühlen lassen, bla bla. Ich bin schon ganz erschöpft nur vom Aufschreiben.

Aber dann – fuchtelt man mit der vollen Keksdose vor den Nasen der Familie, Freunden oder Kollegen rum und fragt „Naaaa? Riecht das gut? Hättest gerne ein Keksi?“. Das Sabbern deute ich dann meistens als ein ja. „Wie gerne hättest du denn ein Keksi? Die sind nämlich traumhaft gut.“ Schön brav die Erwartungen schüren. Denn mal ehrlich – alle Kekse, die hier noch kommen, sind auch traumhaft gut. Machen wir uns nichts vor (btw, Bescheidenheit ist nicht so mein Ding).

Sobald die armen Opfer nun also ihr Hirn ausschalten und nur noch im Keksland leben, kann man alles von ihnen einfordern, was man will. Alles!

Und genau deswegen backe ich also Kekse!

Rezept für ca. 30 Stück:

200 g weiche Butter
50 g Staubzucker
1 Prise Salz
1 TL gemahlene Vanille (oder das Mark einer Vanilleschote)
200 g Mehl
3 EL brauner Zucker
4-5 EL Pinienkerne

Das Backrohr auf 180° C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Butter, Staubzucker, Salz, Vanille und Mehl in die Küchenmaschine schmeißen und zu einem krümeligen Teig verarbeiten lassen (die Betonung liegt auf lassen – wir heimsen das Lob  ein, lassen aber die Arbeit von anderen erledigen ;)).

Walnussgroße Stücke vom Teig nehmen, Kugeln formen und aufs Backblech (Backpapier nicht vergessen) legen.

Die Teigkügelchen mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Boden eines Glasen ein wenig runterdrücken. Nun die Pinienkerne draufstreuen und die Kugerl mit dem Glas auf ca. 1 cm flach drücken.

Auf mittlerer Schiene für ca. 12 Minuten backen. Die Plätzchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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Macadamiastangerl

Macadamiastangerl

Es beginnt – das große WeihnachtsbäckereirezepteaufsAugdrücken! Es gibt kein Entkommen. Niemand wird verschont. Alle werden mit Kalorien beworfen und gemästet. Es soll ja nicht nur meine Figur ruiniert werden. Wo kämen wir da hin?!

Starten wir also mit diesen süßen, kleinen Macadamiastangerl. Im Original heißen sie Juwelenstangen, aber ich pfeife auf Glitzerzeug! Bling-Bling akzeptiere ich nur in Form von echten Juwelen und/oder Gold (Mr.KissTheCook! *Wink mit dem Zaunpfahl“).

Rezept für ca. 50 Stück:
110 g weiche Butter
90 g brauner Zucker
1 Packg. Vanillezucker
1 Ei
175 g Mehl
2 Prisen Salz
100 g Macadamianüsse

Butter, Eigelb, Zucker, Vanillezucker, Mehl und Salz in eine Rührschüssel schmeißen und miteinander Verrühren (Handmixer oder Küchenmaschine). Eiweiß in eine separate Schüssel geben und vorerst kühl stellen.

Den Teig in Frischhaltefolie geben und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Ich habe nur gesalzene Macadamianüsse gefunden (ich gebe zu, ich habe mir beim Suchen auch nicht viel Mühe gegeben) und diese einfach in einem Sieb unter fließenden Wasser vom Salz befreit. Sollten ein paar gesalzene Nüsse in den Mund springen (einfach so), kann das auch nicht so verkehrt sein.

Die Macadamianüsse trocken tupfen und hacken. Es ist schön, wenn auch noch ein paar grobe Stückchen übrig bleiben. Dann hat man was zum Beißen.

Backrohr auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen und mit einem Messer Stangerl (ca. 2×5 cm) rausschneiden. Ich bin mir sicher, man kann auch Keksausstecher (was auch immer euch gefällt) nehmen und runde/eckige/whatever Kekse ausstechen.

Das Eiweiß verquirlen. Die Stangerl darin tunken und dann von beiden Seiten mit den Macadamianüssen bestreuen oder wie ein Schnitzerl darin wenden.

DIe Stangerl auf mittlerer Schiene ca. 12-15 Minuten backen. Tadaaaa – Kekssorte Nr. 1 ist fertig. Bleiben noch 20 *seufz*.

KännsBraut hat mal wieder den Vogel abgeschossen (so wie immer) und hier ist ihr diesjähriges Ergebnis:

Kekse_KännsBraut

Letztes Jahr waren es über 30 Sorten. Und dieses? Wer zählt schnell durch?

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Schwiegerkätzchens Vanillekipferl

Jaja, auch für mich gibt es noch erste Male. Hier der Beweis. Meine aller-aller-aller-aaaallerersten selbstgemachten Vanillekipferl.

Mich hat das viele wutzeln abgeschreckt…also eher die Arbeit. Als fauler Mensch scheut man sich vor solch körperlich anstrengenden Tätigkeiten.

Und deswegen habe ich zweierle unterschiedliche Vanillekipferlbleche gekauft. Einmal ein richtiges Blech (es waren 2 in der Verpackung) und 2 Silikonformen.

DIe Bleche kann man gleich in die runde Ablage geben – die sind zum Vergessen. Die Silikonformen sind ok, aber das Aussehen ist gewöhnungsbedürftigt. Also musste ich doch wieder selbst Hand anlegen.

Das war jetzt nicht so zweideutig gemeint ;-)

Rezept für viele kaputte Kipferl (weil Form) und noch mehr selbst gewutzelte:
300 g Mehl, universal
300 g Butter
4 Dotter
140 g Zucker
300 g Mandeln
1 Packung Vanillezucker
Staubzucker und Vanillezucker für das gewisse mmmmmmh

Alle Zutaten schnell zu einem Teig verarbeiten.
Walnussgroße Stücke entnehmen und zu kleinen Würsten rollen. Daraus ein Kipferl formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Bei ca. 180°C Ober-/Unterhitze für 25-30 Minuten backen. Kurz auskühlen lassen und in einer Staubzucker-Vanillezuckermischung wälzen.

Dem Schiwegerkätzchen fürs Rezept danken und genießen.

Einen schönen 2. Adventsonntag!

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schwarzweiße Keksschnecken

So, der erste Christkindlmarktbesuch der Saison ist gut über die Bühne gegangen.
Nach einem guten aber ziiiiiiemlich kräftigen Karamellpunsch, fühle ich, wie die Kreativität durch meine Adern fließt.

Rezept für die süßen Schneckchen:
300 g Butter
300 g Mehl, universal
150 g Zucker
1 Pckg. Backpulver
2 EL Milch
Mark 1 Vanilleschote
2 EL Kakaopulver
+ 2 EL Milch für den dunklen Teig

Alle Zutaten rasch zu einem Teig verarbeiten.Diesen dann halbieren und eine Hälfte mit dem Kakao einfärben und die restlichen 2 EL Milch hinzufügen.

Beide Teighälften zu Kugeln formen und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Danach die Kugeln so dünn wie möglich ausrollen und übereinander legen und einrollen.

Wieder für 30 Minuten (oder länger) in den Kühlschrank legen. Mit einem scharfen Messer in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen.
Bei 170°C Ober-/Unterhitze für ca. 10-15 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Das Ursprungsrezept stammt aus: ORFnachlese Keks-Extra 12/2013

Das wars auch schon wieder.

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Schoko-Zimt-Berge

Ok, man könnte vielleicht meinen, glauben, behaupten ich wäre eine Naschkatze. Ich will es nicht abstreiten. Aber, man lese und staune, ich esse auch noch andere, gesunde Sachen. Gut, das ist mit diesem Bild und Rezept schwer zu beweisen, aber dieses Zeug namens Obst und Gemüse ist mir nicht fremd. Wir kennen uns ganz gut. In der Tat reicht es nicht an diese grenzenlose Liebe zwischen mir und in Keksi-verpackte Schokodrops heran, aber wir sind uns doch sehr sympathisch. Die nächsten Einträge werden das wieder belegen.
Bis dahin begnügen wir uns mit diesen schokodropsigen Keksen.

Rezept für ca. (puh, die waren so schnell weg, dass ich sie gar nicht richtig zählen konnte) 25 Stück:

225 g weiche Butter
140 g Zucker
1 Eigelb
280 g glattes Mehl
1/2 TL geriebene Zitronenschale
1 Prise Salz
150 g Schokodrops (zartbitter)

1 1/2 EL Zucker
1 1/2 EL Zimt

Backofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen.

Butter und Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen, dann Eigelb und Zitronenschale hinzufügen.

Mehl und Salz darüber sieben, Schokodrops hinzufügen und mit einem Holzlöffel zu einem Teig vermengen.

Zucker und Zimt in eine kleine Schüssel geben und miteinander vermischen.

Esslöffelgroße Portionen aus dem Teig stechen und mit angefeuchteten Händen zu Kugeln formen. Die Kugeln in der Zuckerzimtmischung wälzen und aufs Backblech geben. Ca. jeweils 2 cm Abstand zwischen den Kugeln lassen.

Für ca. 13 Minuten backen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Schmecken sofort, am nächsten, übernächsten und überübernächsten Tag am Besten.

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Linzer-Vanillesternaugen

Was’n das für ein Titel?! Linzeraugen – von mir aus. Aber Linzer-Vanillesternaugen??!!
Ja! Es wurde eine Vanilleschote verarbeitet. Somit Vanille – check.
Sternaugen?! Wisst ihr, wie nervtötend es ist diese Förmchen mit den 3 kleinen „Augen“ wieder sauber zu bekommen?
Eben! Deswegen Sterne.
Und fertig ist die Einleitung für dieses tolle Rezept.

Für ca. 30 Kekse:
150 g weiche Butter
50 g Staubzucker
150 g glattes Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 Eidotter (Zimmertemperatur)
Mark einer Vanilleschote
Marillenmarmelade (ca. 6 EL)
Staubzucker zum Bestäuben
Mehl zum Ausrollen

Alle Zutaten in einer großen Schüssel mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Auf einem Bogen Backpapier etwas Mehl streuen und den Teig ca. 2 mm dick ausrollen. Das Backpapier samt Teig irgendwie (geschickter als ich) in den Kühlschrank bugsieren und 10 Minuten ruhen lassen.

Mit dem Sternaustecher (meinen kann man auseinander bauen und somit mit oder ohne Stern in der Mitte ausstechen) Kreise mit und ohne Stern ausstechen. Immer auf die Anzahl achten. Ich hatte zum Schluss 10 Kreise ohne Stern und Null mit Stern….Tja. Mr. KissTheCook hat sich geopfert und sternlose Kekse gegessen. Ist er nicht nett?

Den restlichenTeig nochmals zu einer Kugel formen, ausrollen, austechen, kneten, ausrollen, ausstechen……bis nichts mehr übrig bleibt oder die Lust verfliegt.

Backrohr auf 160°C Umluft vorheizen. Dann kann man beide Bleche auf einmal rein schieben.

Kekse auf 2 Backbleche aufteilen (Backpapier nicht vergessen) und für 10 Minuten backen.
Nach den 10 Minuten raus nehmen und auskühlen lassen.

Marillenmarmelade in einem kleinen Topf ein wenig aufwärmen, damit sie sich leichter verteilen lässt.

Einen Klecks von der Marmelade auf den sternlosen Keksen verteilen. Die Sternhälften dick mit Puderzucker bestreuen und auf die „Ohne-Sterne“ draufsetzen.

Dem hemmungslosen Keksgenuss steht nun nichts mehr im Wege.

Das Ursprungsrezept stammt aus dem Heft „Frisch gekocht“ 12/2012.

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