Kategorie-Archiv: Freeze the Cook

Himbeer-Mascarpone-Eis (zuckerfrei)

Himbeer-Mascarpone-Eis zuckerfrei

Die neue no-sugar-Diät? Nope, manchmal muss das weiße Gold einfach fernbleiben – aber es gibt ja genug Alternativen. In diesem Fall kein Birkenzucker oder Stevia oder sonstige Ersatzprodukte, sondern stinknormales Flüssigkandisin.

Bei diesem Rezept wird auch keine Eismaschine benötigt, sondern einfach nur ein Tiefkühler und ein wenig Geduld.

Zutaten für ca. 8 Personen:

1 Ei (L)
4 Eidotter (auch Größe L)
nach Gusto 5-8 Spritzer Flüssigsüße, oder 2 1/2 EL Stevia
80 g Mascarpone
1 Verschlusskäppchen Vanilleextrakt oder 1/4 TL gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote
400 g Schlagobers
ca. eine großzügige Handvoll frische oder TK Himbeeren

Ei, Eidotter und Süßungsmittel miteinander verquirlen und über einem Wasserbad hellgelb, schaumig aufschlagen, bis die Masse etwas dicker wird. In einem kalten Wasserbad 2 Minuten weiterrühren und abkühlen.

Mascarpone, Vanille und Schlagobers miteinander verrühren und ein wenig schaumig aufschlagen. Nun die  Eimasse unter die Mascarpone-Schlagobersmischung vorsichtig unterrühren und in gefriergeeignete Formen Füllen. Die Himbeeren drüberstreuen (sie versinken eh von selbst) und für mindesten 3-4 Stunden in den Tiefkühler schieben.

Da dieses Eis eben nicht in der Eismaschine gemacht wird, ist es auch nicht ganz so cremig und wird recht hart. Das Eis muss vor dem Servieren mindestens 10-15 Minuten antauen – aber danach ist es in sekundenschnelle aufgeschnupft ;).

Das Rezept stammt aus meiner neuesten Anschaffung  „Die zuckerfreie Küche“ – die samtige Avocado-Schokoladen-Creme steht schon auf meiner to-do-Liste!

Cooles Gelingen wünscht Mrs. KissTheCook,

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Blutorangensorbet mit Gin und Schokostückchen

Blutorangensorbet

Huhu – lange nicht gesehen. Aber so kurze Trennungen sind ja manchmal nicht schlecht. Ich hab‘ mich nun extra geduscht, Haare gekämmt und mich in frische, sexy Schlabbertrainingshosen gequetscht (nur das Beste für Euch, meine Lieben) und die Eismaschine angeschmissen.

Eis isst man nur im Sommer? Pah! Eis mit Schuss geht immer. Zu dieser Eiskreation hat mich ein Kollege (der Ginsüchtler) genötigt.

Naja, für neue Eisrezepte bin ich immer offen. Also warum nicht? Wenn er mal wieder nervt, kann ich ihm eine Kugel ins Gesichtsloch stopfen und a Ruh‘ is‘!

Rezept für 600 mL Eis:

500 mL Blutorangensaft
100 mL Gin
80 g Staubzucker
50 g gehackte Vollmilchschoki (Zartbitter geht bestimmt auch. Aber ich bevorzuge Vollmilch)

Blutorangensaft, Zucker und Gin miteinander vermischen und in die Eismaschine schmeißen. Kurz bevor das Sorbet (nach ca. 20 Minuten) zu fest wird, noch schnell die Schokoladenstückchen dazu geben. Fertig.

Menschen ohne Eismaschine geben das Sorbet (ohne Schoki) in ein tiefkühlgeeignetes Gefäß und geben es für 3-4 Stunden in den Tiefkühler. 1x/Stunde alles mit einer Gabel verrühren, damit nicht einfach nur ein EIsklotz entsteht. Auch hier die Schoki, kurz bevor das Sorbet zu fest wird, dazu geben und umrühren.

Chin-Chin und Gin-Gin!

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Zuckermelonen-Mango-Daiquiri-Sorbet

Zuckermelonen-Mango-Daiquiri-Sorbet

Nach einem erfolgreichen Partyfreitag, geht es heute auch schon wieder feuchtfröhlich weiter – zumindest in meiner Eismaschine. Aber ich darf natürlich auch auf keiner Party fehlen, also habe ich den Partygästen von Don Gelato ein Partyschirmchen spendiert. Sie waren so dankbar, dass sie mir unbedingt in den Mund springen wollten, die kleinen orangenen Kugerl. Gnädigerweise habe ich es ihnen erlaubt und sie haben in meinem Bauch weiter gefeiert.

Rezept für ca. 1400 mL Sorbet

1 reife Zuckermelone
1 reife Mango
Saft von 2 Zitronen
200 mL Orangensaft
300 mL brauner Rum
150 mL Limoncello
4 EL Staubzucker

Das Fruchtfleisch der Melone und Mango von den Schalen befreien und in grobe Würfel schneiden. Alle Zutaten gemeinsam in den Mixer geben und pürieren.

Eismaschinenbesitzer füllen diese Masse nun (ich musste die Menge auf 2 Portionen aufteilen) in die Eismaschine und warten bis das Sorbet gefroren ist.
Eismaschinenlose Menschen geben die Masse in einen gefriergeeigneten Behälter und legen diesen für ca. 4 Stunden in den Tiefkühler. 1 x  pro Stunde kräftig mit einer Gabel durchmischen.

Mit oder ohne Schirmchen – es schmeckt fruchtig, erfrischend und guuuuuuut *hicks* nach Rum.

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Grasshopper Icecream

Grasshopper Icecream-Text

Schokolade trifft Minze, verliebt sich und bekommt diese köstlichen Eiskugelkinder, in die man sich eingraben möchte! Wer After Eight mag, wird das hier lieben! Versprochen. Alle anderen kann ich nur bemitleiden. Ihr solltet besser nicht weiterlesen.

Danke nochmals an Mr. Tigerlilly, der mir mit der Cocktail-Bibel (ja, so heißt das Buch wirklich) eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration geschenkt hat.

Sollten einmal Einbrecher unsere Büchersammlung und Schrankinhalte genauer unter die Lupe nehmen – nein, wir sind keine Alkoholiker. Noch nicht. Achja, und wir sind immer zu Hause. Immer! Wirklich. Es zahlt sich also gar nicht aus einen Versuch zu starten.

Wie auch immer – hier das Rezept für ca. 500 mL Cocktaileis:

200 mL Milch
100 mL Schlagobers
100 mL Schokolikör
100 mL Crème de Menthe (grün)
3 Eigelb
60 g Zucker
50 g gehackte Schokolade (Milch- oder Zartbitter? Das überlasse ich euch)
1/4 Teelöffel grüne Farbpaste (farbtechnisch musste ich ein wenig nachhelfen. Ansonsten hätte die Farbe eher an Babys erste Winde erinnert – aber genug der schönen Umschreibungen)

Eigelb und Zucker schaumig aufschlagen. Milch zum Kochen bringen und in einem  dünnen Strahl, unter ständigem Rühren, zur Ei-Zucker-Mischung geben. Diese Mischung in einer Metallschüssel über einem Wasserbad zur Rose ziehen.

Schlagobers, Schoko- und Minzlikör zu dieser Mischung geben und alles miteinander verrühren. Zu guter Letzt die Lebensmittelpaste hinzufügen, vermischen und in die Eismaschine geben.

Schokolade in kleine Stücke hacken. Wenn das Eis schon gefrorern aber noch cremig ist, werden die Schokstückchen untergerührt. Für min. 3 Stunden in den Tiefkühler stellen. Danach ist das Eis fest genug, um schöne Kugeln zu formen.

Prösterchen!

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Tequila Sunrise Eis

Tequila-Sunrise-Eis

Weiter geht es mit der allseits (ok, vielleicht auch nur bei mir) beliebten „Ich schleck‘ mich hackedicht!“-Reihe. Neben dem White Russian, habe ich auch eine Schwäche für Tequila Sunrise entwickelt. Urlaub für die Augen und Geschmacksknospen.

Rezept für ca. 1 L Eis:

1 l frisch gepresster Orangensaft
80 g plus 2 EL Zucker
4 Eigelb
250 mL Milch
200 mL Schlagobers
200 mL Tequila
100 mL Grenadine

O-Saft mit 2 EL Zucker für ca. 20-30 Minuten leicht köcheln lassen und dabei um ca. die Hälfte reduzieren.
4 Eigelb und 80 g Zucker schaumig (hellgelb aufschlagen). Milch zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren in einem dünnen Strahl zur Ei-Zucker-Mischung gießen.
Diese Masse dann zurück in den Milchtopf geben und bei mittlerer Temperatur zur Rose ziehen. Also so lange erhitzen und rühren bis die Masse dickflüßig ist, einen dicken Film auf einem Holzlöffel hinterlässt und ein Rosenmuster bildet wenn man darauf pustet.

Diese Masse dann mit Schlagobers, dem abgekühlten, reduzierten Orangensaft und dem Tequila vermischen und in die Eismaschine geben.

Sobald das Eis fertig ist, in ein TK-geeignetes Gefäß umfüllen und vorsichtig und portionsweise mit dem Grenadine-Sirup übergießen und mit dem dünnen Ende eines Löffels einarbeiten bis hübsche, kleine Wirbel entstehen. Für ein paar Stunden (oder über Nacht) in den Tiefkühler legen, damit das Eis fest wird und sich schöne Kugeln formen lassen.

Prost und Mahlzeit

Weitere Eissorten der „Ich schleck‘ mich hackedicht!“-Reihe:
Himbeer-Rum-Sorbet
Orangen-Aperol-Sorbet
White Russian Eis
Wassermelonen-Campari-Sorbet
Baileyseis
Strawberry-Daiquiri-Sorbet
Eierliköreis

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Himbeer-Rum-Sorbet

Raspberry Daiquiri Sorbet

Abenteuer Baguetteeinkauf – eine wahre Geschichte.
Ich habe Gäste eingeladen, man braucht ja hin und wieder einen Grund, um die Wohnung zu putzen.
Gäste wollen meistens etwas essen (ja, ich weiß. Ich finde das auch ziemlich unverschämt), also begibt man sich ins Wagnis „Lebensmitteleinkauf“ und pilgert zum Supermarkt um die Ecke. Neben ein paar Kräutern und anderen Kleinigkeiten, schreit der Organismus nach Kohlenhydraten – und das ziemlich laut.

Ich schlendere also in meiner üblichen Schneckengeschwindigkeit (man will ja nicht unnötig Kalorien verbrauchen) zur Feinkost, wo man frisches Gebäck holen kann.

Sonst gibt es die Baguettes immer schon fertig verpackt und abholbereit im SB-Regal. Genau so wie ich es mag – so wenig Menschenkontakt wie möglich. Aber natürlich sind die Körbe an einem Donnerstagvormittag leer. Wahrscheinlich ist kurz zuvor eine Pensionistenhorde „heuschreckenplagenähnlich“ über das Brot hergefallen.

Nach nur 5 Minuten werde ich sogar bedient. Neuer Rekord, um den mich meine Kollegen beneiden. Während ich meine Bestellung „Ein Baguette, bitte!“ aufgebe, gesellt sich ein älterer Herr zu mir und wartet geduldig.

Die nette Feinkostdame holt das Baguette und stopft es ins Sackerl, geht feengleich (Vorsicht! Die Geschichte könnte Sarkasmus enthalten) zur ihrer Waage/Kassa und tippt.

„ping, ping, ping, määääh“ Hmmmm, das war wohl die falsche Tastenkombination. Also nochmal. „ping, ping, ping, määäh“ „ping, ping, ping, määäh“ *seufz* Das gibt es doch wohl nicht. Alle guten Dinge sind 3000! Also „ping, ping, ping, määääh“ *zickig-seufz* „ping, ping, ping, määääh“

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Also auf ein Neues „ping, ping, ping, määääh“ Dieser Vorgang wiederholt sich noch einige Male. Ich und mein Leidensgenosse stehen seelenruhig da und beobachten das Geschehen. Um ehrlich zu sein, ist es richtig fesselnd.

Die Baguettefachfrau sieht ein, dass ihr immer gleiches Handeln nichts bringt und ruft ihren Kollegen zu Hilfe, der leicht gestresst während dieser Zeit min. 5 Kunden bedient hat. Nennen wir ihn doch einfach Jean-Jacques.

„Jean-Jacques, welche Nummer hat nochmal das Baguette?!“. Jean-Jacques trägt eine witzige Bäckersmütze, die einem Barett sehr ähnlich sieht und dazu noch einen französischen Schnurrbart.

Stille Begeisterung bei mir und meinem Leidensgenossen.

Jean-Jacques trabt an und sagt „Du musst doch nur aufs Bild tippen“ und macht „ping – tadaaaa“. Die Baguettedame atmet erleichtert aus und sagt „Asoooo! Is ja eh ned so schwer!“. Jean-Jacques entschwindet. So, nun will ein Etikett gedruckt werden. Auch das ist gar nicht so einfach. Raketenwissenschaftler, pudelt euch nicht auf mit euren Raketenwissenschaften. Und wieder ist unser vertrautes Geräusch „ping, ping, ping, määääh“ zu vernehmen.

Der Wahnsinn hält sich dieses Mal in Grenzen und Jean-Jacques wird erst nach Versuch Nummer 4 zu Rate gezogen. Jean-Jacques to the rescue!

Und wieder flitzt Jean-Jacques mit seinen engelsgleichen Fingern über den Touchscreen und zaubert ein Etikett daher. Noch bevor wir um ein Autogramm bitten können, verschwindet er auch schon wieder.

Dieses bösartige Etikett hat sich mit der bösartigen Kassa/Etikettdruckmaschine verschworen und mutiert zu einem bösartigen Luder.

Es klebt sich demonstrativ an den Handschuh unserer mittlerweile angeschlagenen Baguettedame und lässt sich nicht überreden aufs Baguettesackerl zu springen. Erst unter mühsamer Anwendung von Gewalt kapituliert es und wechselt die Fronten.

In meinem Kopf höre ich nun ein leises „Mein Schaaaaaaatz“ und nehme freudestrahlend mein Baguette entgegen. Die Baguettedame atmet erleichtert auf, als ich ihr mitteile, dass ich nun wunschlos glücklich sei.

Ich verlasse diesen magischen Ort und höre wie sie meinen stillen Leidensgenossen fragt, wie sie ihm den helfen könne.

Mit einem Schmunzeln im Gesicht bestellt auch er „Ein Baguette, bitte!“.

Wir lachen beide und sind nun auf ewig in unseren Herzen miteinander verbunden.

500 g frische Himbeeren
80 g Staubzucker
Saft einer Zitrone
10 cl Rum

Alles gemeinsam pürieren (womit, überlasse ich Euch) und ab damit in die Eismaschine. Menschen ohne Eismaschine, füllen das Zeug in einen Behälter und geben alles für mindestens 4 Stunden in den Tiefkühler.

So schnell isst man sich seine Mitmenschen schön. Ich nehme das immer mit ins Büro und schleck‘ mir die Kollegen erträglich. ;)

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Orangen-Aperol-Sorbet

Orangen-Aperol-Eis

Mitte der Woche – Montag #3 – somit höchste Zeit für den nächsten Stimmungsaufheller für Erwachsene.

Zutaten für ca. 500 mL Sorbet:

Saft und geriebene Schale 1 Limette
Saft von 3 Orangen (ca. 400 mL)
geriebene Schale einer Orange
100 g bauner Zucker
125 mL Aperol

Orangensaft und-schale, Limettenschale und braunen Zucker in einen Topf geben und leicht erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Limettensaft und Aperol hinzufügen. Nun kommt die Mischung entweder in die Eismaschine oder in ein Gefäß und dieses wiederum in den Tiefkühler.

Entweder isst man das Sorbet einfach so oooooder man nimmt eine Kugel, gibt sie in ein Glas und füllt dieses mit kühlem Prosecco auf.

Zum Wohl!

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White Russian Eis

White Russian Eis

Habt ihr schon befürchtet, dass kein weiteres Eis für Erwachsene mehr kommt? Keine Panik – da kommen noch einige auf Euch zu.
Und hier kommt Teil 4 der „Ich schleck‘ mich hackedicht!“-Reihe.

Einer meiner Lieblingscocktails – der White Russian – umgewandelt in ein erbarmungslos köstliches Sahneeis (jaja, Schlagoberseis – liebe Mitösterreicher).  Jedenfalls habe ich es ein wenig mit dem Alkohol übertrieben. Vom Geschmack her, hätte ich noch viel mehr reingekippt. Beim Alkohol heißt es bei mir immer „Mehr ist mehr!“. Aber wenn man Eis macht, erreicht man irgendwann die Grenze bzw. Alkoholkonzentration, bei der das gute Zeug einfach nicht mehr gefriert.

Nach einer Nacht im Tiefkühler, war es immer noch cremig (was ja nicht schlecht ist), aber es lassen sich keine schönen Kugeln formen.

Rezept für ca. einen halben Liter Eis:

200 mL Milch
200 mL Schlagobers
3 Eigelb
60 g Zucker
75 mL Vodka (besser nur 50 mL)
75 mL Kahlúa (besser nur 50 mL)

Die Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Eigelb und Zucker schaumig (hellgelb) mixen und die Milch langsam in einem dünnen Strahl hinzufügen.
Diese Milch-Zucker-Ei-Masse in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze cremig rühren (zur Rose ziehen). Dann mit dem Schlagobers, Vodka und Kahlúa vermischen und in die Eismaschine geben.

Solltet ihr keine Eismaschine haben –  tja – wie hat mein Biologielehrer immer so schön gesagt „Der eine fährt nach Paris, der andere nicht.“

 

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Wassermelonen-Campari-Sorbet

Wassermelonen-Campari-Sorbet

Und weiter geht’s mit der schönen Reihe „Ich schleck‘ mich hackedicht!“.

Ich bin ja nicht der große Campari- oder Aperol-Fan. Mir ist das Zeug zu bitter. Aber was tut man nicht alles im Namen der Alkohol-Eis-Wissenschaft. Nachdem es in den Eisbüchern oder Netz nur wenige bis fast keine alkoholischen Eisrezepte gibt, mach ich mir zum Ziel (nein, zur Lebensaufgabe!), so viele wie möglich zu erfinden. Daher muss die arme Verwand- und ein Teil der Kollegschaft mitleiden und mitschlecken. Nicht, dass mir ihre Meinung wichtig wäre ;). Aber alleine schaffe ich diese Mengen nicht – naja, köööönnte schon, aber Mr. KissTheCook wäre von einer dauerhaft angezwitscherten Mrs. KissTheCook wohl nicht so begeistert. Wobei Mrs. KissTheCook recht gut drauf wäre :)

Also, Rezept für keine Ahnung wieviel Sorbet. Hmmm, ca. 850 mL:

800 g Wassermelone (entkernt und ohne Schale)
80 g Puderzucker
Saft 1 Zitrone
100 mL Campari

Das Fruchtfleisch der reifen Wassermelone auslösen und entkernen und in einem Mixer oder Häcksler pürieren, geht auch mit dem Mixstab.
Puderzucker in die Masse sieben, Zitronensaft und Campari hinzufügen, alles durchmischen und entweder in die Eismaschine oder in ein gefriergeeignetes Gefäß geben und für ca. 4 Stunden in den Tiefkühler legen.

Frostige Grüße!

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Weisses Schokoladeneis mit Sternanis nach Cornelia Poletto (Känns Braut)

weißes Schokosternaniseis

Dies hier ist der 2. Gastbeitrag von unserer lieben Känns Braut. Viel Spaß!

Känns Braut hat natürlich – genau wie Mrs. KissTheCook – eine Eismaschine. Werbung darf sein: eine Nemox Gelatissimo K-Tech. Ein Prachtstück! (Aber Känns Braut hatte sie zuerst und hat sie Mrs. KissTheCook empfohlen!)

Jedenfalls versteht der gelegentlich etwas humorlose Mr. Känns Braut nicht, dass Frau einfach eine ordentliche Eismaschine braucht. (Nicht bloß so ein billiges Ding, das man im Tiefkühler vorfrieren muss und das bestenfalls kühle Oberssuppe bereitet…). Spricht etwas von Kaufpreis, rentieren und „wie oft machst Du bitte Eis?“ und kauft sich trotzig beim mittelmäßigen Italiener ums Eck sein Eis.

Känns Braut, nicht weniger trotzig, hat also eine neue Devise: egal, welcher Gast; egal, welches Menü; egal, welches Dessert – Eis muss sein. Am besten noch ein kleines Sorbet zwischen dem 3. und 4. Gang, um die absolute Notwendigkeit einer Eismaschine zu beweisen.

Immerhin, es stellt sich Erfolg ein: ein gern gesehener Gast im Hause Mr. Känns Braut (Motto dankbarer Esser und auch sonst eigentlich irgendwie ganz nett) stellte unlängst fest, Känns Brauts Eis sei einfach das Beste! (So qualifiziert man sich im Haus Mr. Känns Braut für Doggie Bags…).

Da Känns Braut ja immer ausgefallene Kreationen auf den Teller oder in die Eismaschine bringen muss und Mrs. KissTheCook nicht nachstehen möchhte, musste sie also auch mal ihr eigenes Rezept erfinden. Ja, ich gebe zu, es basiert auf einem Rezept der sehr verehrten Cornelia Poletto (von der übrigens das BESTE Vitello Tonnato-Rezept, das es gibt, stammt!). Ich nenne es also

Weißes Schokoladeneis mit Sternanis nach Cornelia Poletto

(Es gab übrigens Diskussionen, ob es Sternanís mit Betonung auf dem „i“ oder Sternánis mit Betonung auf dem „a“ heißt, Känns Braut was froh, als Tim Mälzer wenige Tage, nachdem Känns Braut mit Vehemenz für das betonte „i“ eingetreten was, ebenfalls von Sternanís sprach. Strike!)

Also, here we go:
Zutaten für 6 Personen
3-4 Sternanis
900 mL Milch
100 g Obers (ich nehme immer die fettreduzierte Variante…)
150 g Zucker
250 g weiße Kuvertüre

Den Sternanis in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, bis er knistert und duftet. Mit Milch und Obers ablöschen. Den Zucker unterrühren und alles aufkochen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Kuvertüre unter die Milch-Obers-Mischung rühren. Alles durch ein Sieb gießen, erkalten lassen und in der Eismaschine gefrieren lassen.

Nicht vergessen: die Eismaschine MUSS in jedem Stadium der Entstehung unbedingt gekostet werden. Am besten mehrfach!

Eis und Foto vom Eis: Mrs. KissTheCook
Rezept und Geschichte: Känns Braut

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