Wassermelonen-Feta-Salat, Level:Restlkochen

Wassermelonen-Feta-Salat

Ich hätte auch für heute wieder ein alkoholisches Eisrezept parat, aber wir wollen ein Wochenende die Leber schonen (wer’s glaubt) und die Reste aus dem Kühlschrank verarbeiten.

Die Monsterwassermelone von letzter Woche hat das Hoheitsgebiet “Kühlschrank” noch immer nicht ganz geräumt. Ein Großteil des Wassermelonenarmee ist dem Wassermelonen-Campari-Sorbet zum Opfer gefallen. Ein kleinerer Teil wurde ohne Gnade roh verzehrt. Die letzten Kämpfer wurden nun mit anderen Kühlschrankbesetzern vernichtet.

Salat für eine Eiskönigin (mein derzeitger Spitzname im Büro, nachdem ich die Klimaanlage auf kuschelige 18°C einstelle und mir die anderen mit “Ganz schön kalt hier, oder??” kommen. Pfffff, Luschen!)

1 Handvoll Rucola
1 gegrillter und geschälter Paprika aus dem Glas (die Fleißigen können das ja auch in Eigenregie machen, ohne auf ein Gläschen zurück zu greifen)
bissl Salatgurke
1 EL eingelegte Zwiebeln (Rezept folgt noch) (Alternative: rote Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und für 30 Minuten in Zitronensaft ziehen lassen ODER rotes Zwiebelchutney)
bissl Feta
Olivenöl, Rotweinessig, Salz

Den Rucola habe ich in einer separaten Schüssel mit ein wenig Olivenöl, Essig und Salz angemacht (das liest sich jetzt, als hätt’ ich mit ihm geflirtet).
Wassermelone in mundgerechte Stücke schneiden, Gurke waschen, halbieren und in Scheiben schneiden, Paprika klein schneiden.

Rucola auf einen Teller drapieren, die Paprika-, Wassermelonen- und Gurkenstückchen darauf verteilen. Die Zwiebelringe darüber streuen und zum Schluss den salzigen Feta darüber bröckeln.

Fertig! Der Kühlschrank ist nun wieder bereit für neue Bewohner – mich zum Beispiel.

Achja, dazu gab es noch Ciabatta, bissl trocken (ich war zu faul, zum Toasten).

Wassermelonen-Campari-Sorbet

Wassermelonen-Campari-Sorbet

Und weiter geht’s mit der schönen Reihe “Ich schleck’ mich hackedicht!”.

Ich bin ja nicht der große Campari- oder Aperol-Fan. Mir ist das Zeug zu bitter. Aber was tut man nicht alles im Namen der Alkohol-Eis-Wissenschaft. Nachdem es in den Eisbüchern oder Netz nur wenige bis fast keine alkoholischen Eisrezepte gibt, mach ich mir zum Ziel (nein, zur Lebensaufgabe!), so viele wie möglich zu erfinden. Daher muss die arme Verwand- und ein Teil der Kollegschaft mitleiden und mitschlecken. Nicht, dass mir ihre Meinung wichtig wäre ;). Aber alleine schaffe ich diese Mengen nicht – naja, köööönnte schon, aber Mr. KissTheCook wäre von einer dauerhaft angezwitscherten Mrs. KissTheCook wohl nicht so begeistert. Wobei Mrs. KissTheCook recht gut drauf wäre :)

Also, Rezept für keine Ahnung wieviel Sorbet. Hmmm, ca. 850 mL:

800 g Wassermelone (entkernt und ohne Schale)
80 g Puderzucker
Saft 1 Zitrone
100 mL Campari

Das Fruchtfleisch der reifen Wassermelone auslösen und entkernen und in einem Mixer oder Häcksler pürieren, geht auch mit dem Mixstab.
Puderzucker in die Masse sieben, Zitronensaft und Campari hinzufügen, alles durchmischen und entweder in die Eismaschine oder in ein gefriergeeignetes Gefäß geben und für ca. 4 Stunden in den Tiefkühler legen.

Frostige Grüße!

Weisses Schokoladeneis mit Sternanis nach Cornelia Poletto (Känns Braut)

weißes Schokosternaniseis

Dies hier ist der 2. Gastbeitrag von unserer lieben Känns Braut. Viel Spaß!

Känns Braut hat natürlich – genau wie Mrs. KissTheCook – eine Eismaschine. Werbung darf sein: eine Nemox Gelatissimo K-Tech. Ein Prachtstück! (Aber Känns Braut hatte sie zuerst und hat sie Mrs. KissTheCook empfohlen!)

Jedenfalls versteht der gelegentlich etwas humorlose Mr. Känns Braut nicht, dass Frau einfach eine ordentliche Eismaschine braucht. (Nicht bloß so ein billiges Ding, das man im Tiefkühler vorfrieren muss und das bestenfalls kühle Oberssuppe bereitet…). Spricht etwas von Kaufpreis, rentieren und “wie oft machst Du bitte Eis?” und kauft sich trotzig beim mittelmäßigen Italiener ums Eck sein Eis.

Känns Braut, nicht weniger trotzig, hat also eine neue Devise: egal, welcher Gast; egal, welches Menü; egal, welches Dessert – Eis muss sein. Am besten noch ein kleines Sorbet zwischen dem 3. und 4. Gang, um die absolute Notwendigkeit einer Eismaschine zu beweisen.

Immerhin, es stellt sich Erfolg ein: ein gern gesehener Gast im Hause Mr. Känns Braut (Motto dankbarer Esser und auch sonst eigentlich irgendwie ganz nett) stellte unlängst fest, Känns Brauts Eis sei einfach das Beste! (So qualifiziert man sich im Haus Mr. Känns Braut für Doggie Bags…).

Da Känns Braut ja immer ausgefallene Kreationen auf den Teller oder in die Eismaschine bringen muss und Mrs. KissTheCook nicht nachstehen möchhte, musste sie also auch mal ihr eigenes Rezept erfinden. Ja, ich gebe zu, es basiert auf einem Rezept der sehr verehrten Cornelia Poletto (von der übrigens das BESTE Vitello Tonnato-Rezept, das es gibt, stammt!). Ich nenne es also

Weißes Schokoladeneis mit Sternanis nach Cornelia Poletto

(Es gab übrigens Diskussionen, ob es Sternanís mit Betonung auf dem “i” oder Sternánis mit Betonung auf dem “a” heißt, Känns Braut was froh, als Tim Mälzer wenige Tage, nachdem Känns Braut mit Vehemenz für das betonte “i” eingetreten was, ebenfalls von Sternanís sprach. Strike!)

Also, here we go:
Zutaten für 6 Personen
3-4 Sternanis
900 mL Milch
100 g Obers (ich nehme immer die fettreduzierte Variante…)
150 g Zucker
250 g weiße Kuvertüre

Den Sternanis in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, bis er knistert und duftet. Mit Milch und Obers ablöschen. Den Zucker unterrühren und alles aufkochen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad schmelzen. Die flüssige Kuvertüre unter die Milch-Obers-Mischung rühren. Alles durch ein Sieb gießen, erkalten lassen und in der Eismaschine gefrieren lassen.

Nicht vergessen: die Eismaschine MUSS in jedem Stadium der Entstehung unbedingt gekostet werden. Am besten mehrfach!

Eis und Foto vom Eis: Mrs. KissTheCook
Rezept und Geschichte: Känns Braut

Baileyseis

Baileyseis

Mama-KissTheCook und ich liiiiieben Baileys. Da wird meist gleich eine halbe Flasche gemeinsam runter gezwitschert. Zu meiner Überraschung gibt es auch männliche Wesen, die das gerne trinken. Ein Wesen kenne ich persönlich, vom anderen hat mir eine glaubhafte Quelle berichtet.

Nun erzählt mir eines Tages dieses, mir bekannte, Wesen von einem Baileyseis am Stiel. Hallo? Warum erst so spät?! Sieht man mir die Sucht nicht sofort an???

Naja, zuerst musste mal das Fertigprodukt gekauft und probiert werden. Holla die Waldfee! Nicht schlecht. Aber das krieg ich doch auch selbst ohne Probleme hin. Vorallem mit noch mehr Bumms ;)

Gesagt -  getan.

Hier das Ergebnis:

200 mL Milch
3 Eigelb
150 mL Baileys
150 mL Schlagobers
60 g Zucker

Milch in einem Topf aufkochen und zur Seite stellen.
Eigelb und Zucker in der Küchenmaschine hellgelb aufschlagen (dauert ca. 5 Minuten). Die heiße Milch in einem dünnen Strahl zur Eigelbmischung geben und weiterschlagen.

Diese Masse in eine Metallschüssel geben und über einem Wasserbad zur Rose ziehen. Danach Schlagobers und Baileys hinzufügen und alles miteinander vermischen. Die Masse in die Eismaschine umfüllen und cremig gefrieren.

Wie man Eis ohne Eismaschine macht, könnt ihr hier nachlesen.

 

Salat mit Pfirsichen, Mozzarella und Walnüssen

Salat mit Pfirsichen

Ich will ja nicht angeben (naja, vielleicht ein bisschen) aber derzeit bin ich auf dem kleinsten Podestchen (Platz 3) bei der Büro-WM-Wette. Mr. KissTheCook sagt zwar immer “Auch die Deppen haben ihr Glück” aber diese typische Mr. KissTheCook-Schmeichelei überhören wir mal.

Diesen Salat habe ich Anfang Mai in einem netten kleinen Cafe gegessen – musste somit nachgemacht werden.

Zutaten für so viel Salat wie ihr essen könnt (somit ohne Mengenangaben):

Salat (eure Wahl)
Mozzarella
Pfirsiche
Walnüsse
Olivenöl
Balsamicoessig
Salz

Ihr seid freie Menschen. Schneidet alles so klein/groß wie es euer Seelenheil erfordert und befördert es auf einen Teller. Bissl salzen, bissl Öl und Essig drauf und ab damit in den Mund.

 

Strawberry-Daiquiri-Sorbet

Strawberry-Daiquiri-Sorbet_ganz

Wie beim  Eierliköreis angekündigt, ist mein Motto für diesen Sommer “Ich schleck’ mich hackedicht!”.
Bei diesem Sorbet sollte es eher heißen “Ich werd’ vom Umrühren schon hackedicht! Püh!”.

Also, in meinen unzähligen Eis”koch”büchern habe ich tausende Eisrezepte, aber fast keine mit Alkohol. Stattdessen der 1000. “Bunte-Beereneispops-am-Stiel” für die Milliardste Kindergeburtstagsparty. Denkt denn niemand an die armen Erwachsenen?!

Naja, jetzt lese ich gleichzeitig meine “Cocktail Basics”- und “Eis & Sorbet”-Bücher und kombiniere wild drauflos.

Dieses Sorbet hat es wahrlich in sich. Pärchen sollten (so wie Mr. KissTheCook und ich) mit Papier, Stein, Schere, Echse, Spock auslosen, wer mit dem Auto fahren muss und wer sich Sorbet in die Venen zischen darf.

Rezept für ca. 650 ml Sorbet:

550 g frische Erdbeeren
70 g Puderzucker
Saft einer Limette
10 cl weißer Rum (nehmt den guten, nicht am falschen Eck sparen!)

Erdbeeren von den Stielen befreien, halbieren und in eine Schüssel geben. Limette auspressen. Limettensaft, Puderzucker und weißen Rum zu den Erdbeeren geben und alles 15 Minuten ziehen lassen.

Im Mixer oder mit dem Mixstab pürieren und in die Eismaschine geben. 30 Minuten später kann man sich auch schon stressfrei die Kante geben.

So, der Plan für nächste Woche: Tequila-Sunrise-Eis. Na ich bin gespannt.

Schönes Wochenende euch allen!
Mrs. KissTheCook

 

Nachtrag: 10 cl sind vielleicht ein kliiitzekleines bisschen zu viel des Guten. Außer man will angezwitschert im Büro sitzen (ich nenne keine Namen). Dann, ja dann ist die Menge genau richtig!

Eierliköreis

Eierliköreis_C

Das letzte Mal, als ich noch Eierlikörrestchen im Kühlschrank entdeckt habe, wurde das daraus: Vanille-Eierlikörpudding .
Knapp 2 Jahre und 1 Eismaschine später muss was neues her.

Neues Motto für diesen Sommer: “Ich schleck’ mich hackedicht!” Deal!

Also, Rezept für 500 mL Eis:

200 mL Milch
1 großzügige Messerspitze gemahlene Vanille (kein Muss)
3 Eigelb
150 mL Eierlikör
150 mL Schlagobers
60 g Zucker

Milch und Vanille in einem Topf aufkochen und zur Seite stellen.
Eigelb und Zucker in der Küchenmaschine hellgelb aufschlagen (dauert ca. 5 Minuten). Die heiße Milch in einem dünnen Strahl zur Eigelbmischung geben und weiterschlagen.

Diese Masse in eine Metallschüssel geben und über einem Wasserbad zur Rose ziehen. Danach Schlagobers und Eierlikör hinzufügen und alles miteinander vermischen. In den Eisbüchern steht immer, dass man warten soll bis die Masse abgekühlt ist, oder man soll sie kalt schlagen. Wozu habe ich eine sündteure Eismaschine?! Also rein mit dem heißen Zeug und los geht’s. Dauert zwar 10-15 Minuten länger, aber als ungeduldiger Mensch sehe ich gar nicht ein, warum ich warten sollte ;).

Wie man Eis ohne Eismaschine macht, könnt ihr hier nachlesen.

Fröhliches Schlecken! *hicks*

Erdbeer-Joghurt-Gugelhupf

Erdbeer-Joghurt-Gugelhupf

So, heute dürfen mir alle die Daumen drücken! Bei 3 von 6 Spielen habe ich mich total vertippt, 2 Mal den richtigen Spielausgang und 1 Mal sogar das richtige Spielergebnis voraus gesagt. Das reicht nicht! Das sind magere 4 Punkte. Meine avocadosüchtige Kollegin (oder “das Orakel”) hat schon stolze 7 Punkte.
Grrrrrrr! Sie hat schon die EM-Bürowette vor 2 Jahren gewonnen. Diesmal muss sie jemand aufhalten…..wenn ich doch nur nicht so ein Wettloser wäre.

Wie ihr seht, hat diese Einleitung mal wieder absolut nichts mit dem Rezept zu tun. Das hier war einfach nur fishing for Aufmerksamkeit und Mitleid ;)

Rezept für 1 Gugelhupf:

5 Eier
225 g Zucker
1 Prise Salz
225 g Mehl
40 g gemahlene Haselnüsse
200 g Joghurt
100 g TK Erdbeeren (Anfang Mai gab es noch keinen guten, frischen Erdbeeren)

Butter und Semmelbröse für die Form
Staubzucker als Deko

Den Backofen auf 175°C (Umluft) vorheizen. Die Gugelhupfform mit Butter einfetten und Semmelbrösel bestreuen (die  Anthaftbeschichtung der Natur). Eier trennen, Eiweiß zu Schnee schlagen, anschließend kalt stellen.

Die Butter in Würfel schneiden und in einem Topf schmelzen, abkühlen lassen. Eigelb mit Zucker und Salz helgelb verquirlen. Das Mehl und die gemahlenen Haselnüsse mischen, unter die Eigelbmasse rühren, anschließend die flüßige Butter und Joghurt einrühren.

1/3 vom Eischnee wild mit der Masse verühren (heißt, ihr müsst nicht vorsichtig sein ;) dann lässt sich der Rest leichter unterheben). Die restlichen 2/3 vorsichtig unterheben.

Eine Hälfte vom Teig in die Form füllen und 1 Hälfte von den TK Erdbeeren drüber streuen. Dann die 2. Hälfte vom Teig und die 2. Hälfte der TK-Erdbeeren reingeben.

Für 50-60 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Danach auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen. Mit viel Puderzucker bestreuen (soll ja nicht zu gesund werden) und wieder den Kollegen geben. Mission “fette Kollegen” ist noch immer nicht erfüllt.

Inside the KissTheCook Studio

Ich stöbere liebend gerne in fremden Küchen und Kochbuchregalen herum.  Ich freue mich immer riesig, wenn andere Blogger Einblicke in ihr Reich gewähren. Somit ist es nur fair, wenn auch ich einige All-Access-Tickets austeile und euch auf einen Ausflug in die KTC-Küche mitnehme.

Stephs  Wunsch ist mir Befehl. Steph kennt mich gar nicht, da ich seit Jahren stille Leserin ihres Blogs bin. *Groupiealarm* Steph! *kreisch*, ich liebe dein Blog!! *Unterwäsche rüberwerf* ;))

Behind the Scenes vom 01.06.-30-06-2014Also, wo fange ich am besten an? Mr. KissTheCook und ich leben nun schon seit über 5 Jahren in unserer jetzigen Wohnung. 1000 Möbelkäufe, -verkäufe, Umbauten usw. später, sieht mein derzeitiger “Arbeitsplatz” so aus.

Arbeitsplatz_4_C

Richtig erkannt. Es ist der Esstisch. Extra für euch aufgeräumt und abgewischt. Sonst liegen hier gefühlte Millionen Bücher, Zeitschriften, Stifte und allerlei Krimskrams herum.

Wenn ich koche und es ist noch halbwegs hell (meist nur am Wochenende), schieße ich auch hier die Fotos. Da wo jetzt die 3 Windlichter stehen. Aber meist ist es bereits dunkel und das “Fotostudio” ist in der Küche. Dazu wische ich, 5 cm rund um den Teller herum, die Arbeitsplatte ab, damit alles sauber und ordentlich aussieht. Der Rest der Küche erinnert an ein abstraktes Kunstwerk *Diplomatie off*.

Weiter gehts zur Frontalansicht des hochprofessionellen Arbeitsplatzes.

Arbeitsplatz_2_C

Vielen Dank nochmal an die IT-Abteilung, die mir gnädigerweise eine kleine USB-Maus geschenkt hat. Fingerkrämpfe ade!

Ich fotografiere mit meiner geliebten Canon EOS 600D. Ich bin ein sehr fauler Mensch, obendrein auch manchmal launisch. Es muss jetzt niemand Mr.Kis sTheCook bemitleiden. Er ist selbst ein Mensch für forgeschrittene Miterdenbewohner. Jedenfalls werden meine Bilder meist nicht bearbeitet – schlichtweg, weil ich zu faul bin. Ab und zu bastle ich an ihnen mit Photoshop Express herum. Mehr schlecht als recht. Weiter geht’s.

Wo bewahre ich nun meine Kochbücher auf? Gut versteckt, nämlich hier:

Kochbücher_C

Gibt es irgendein Ordnungssystem? Jein. Beim Einräumen hatte ich ein strenges System. Alle Bücher, die seitdem dazu gekommen sind wurden unter dem Motto “da passt noch was rein” eingeordnet.

Also links oben – die Sterne- und Fernsehköche. Links Mitte – die Veggiebücher. Links unten – hmmmmm, gute Frage.
Mitte oben – die GU-Büchlein. Mitte Mitte -  die Dessertabteilung.
Mitte unten – Bücher, die zu groß sind, um sie hinzustellen.
Rechts oben – Bücher, bei denen ich noch überlegen wollte, wie ich sie einordnen soll :) ich überlege immernoch.
Rechts Mitte – angefangen habe ich mit den Vorrats- und Einkochbüchern. Dazugekommen sind die “wo ist noch Platz”-Bücher.
Rechts unten – auch hier eine Mischung aus Tartes, Quiches & Co. und “wo ist noch Platz”-Bücher.

Das Bild über dem Kochbuchkastl ist ein Hochzeitsgeschenk von einem ganz besonderen Familienmitglied :). Ich bin über 1,80 m groß und Mr. KissTheCook ist auch tatsächlich einen Kopf größer als ich. Tja, wie groß mag er wohl sein?

Meine “klitzekleine” Hand in Bronze war als Schlüsselablagesystem gedacht.

Hand_C

Wäre eine gute Idee – würde ich an einem Horrorfilmset leben. War dann doch ein wenig zu gruselig. Nun dient sie mir als Kochlöffelhalter.

Weiter geht es in meine nicht kleine aber auch nicht große Küche.

Küche-ganz_C

Die “Konkurrenz” hat ein Faible für rosa, bunt und allerlei Kitsch :)) völlig ok. Ich bevorzuge weiß, grau und giftgrün. Ich hasse es, wenn etwas in der Gegend rumsteht und ich keinen  Platz habe. Ich brauche viel Platz, sonst fühle ich mich total eingeengt. Farbkleckse mag ich in Form von Küchenzubehör. Die Wände und Schränke müssen hell sein.
Meine Küche besitzt 2 Eingänge. Geradeaus geht es ins Vorzimmer, links ins Wohnzimmer. Ich finde das ganz praktisch.

Küchenhelfer, die ich oft brauche, hängen an der Wand.

Einmal links vom Vorzimmer aus betrachtet:

Helfer_links_C

Rechts die bunten Essstäbchen, viiiiele Scheren, und Eisportionierer (direkt gegenüber von Don Gelato – meine Eismaschine ;) ), kleine Siebe, Küchenrollenhalter, der 10 Jahre alte Stabmixer, meine Martha Stewart Cups (vom ersten NY-Urlaub) usw.

Rechts, vom Vorzimmer aus, bewahre ich die anderen Küchenhelfer auf:

Helfer_rechts_C

Diese Helferlein hängen gegenüber vom Induktionsfeld. Im Eifer des Gefechts muss ich also nur meinen Kadaver drehen und habe alles griffbereit.

Don Gelato hat sich am 24.12.2013 zu uns gesellt und fühlt sich in der Eisecke, direkt neben dem Kühlschrank, pudelwohl.

Eisecke

Don Gelatos Küchenkästchen beherbergt 3 Schubladen mit seinem Zubehör, Keksausstechern und Tortenformen.

Gegenüber vom Kühlschrank ist Kiki (Kenwood Cooking Chef Major). Eine entfernte, angeheiratete Cousine von Stephs Kleinröschen ;)

Kenwood_C

Das Küchenkastl, auf dem Kiki steht ist niedriger, als die anderen Kastln, damit sie auch mit Aufsätzen nicht zu hoch für mich ist.
Die Küche wurde ja extra für mich erhöht. Auch große Menschen tragen ihr Kreuz mit den Miniaturmöbeln, die es so zu kaufen gibt.
In den Schubladen unter Kiki sind die ganzen Aufsätze (Sammlung noch nicht abgeschlossen).

Kenwood-Aufsätze_1_C

Häcksler, Schneebesen, Knethaken usw., im roten Notizbuch schreibe ich alles auf, was vorgekocht und tiefgekühlt wurde, um ein wenig den Überblick zu behalten (Idee gestohlen von Känns Braut).

In der zweiten Schublade noch der Eismaschinenaufsatz und Mixer. Rechts dabeben noch meine Beerenpresse (davon gibt es kein Foto.)

Kenwood-Aufsätze_2_C

Krimskrams, den ich nicht so oft brauche, habe ich in eine Schublade gestopft – hoffnungslos chaotisch. Bis jetzt habe ich noch bei jedem/jeder so eine Lade entdeckt ;)

Krimskrams_C

Wie man sieht, enthält sie toootaaal wichtige Dinge. Eine Gemüsebürste in Kartoffeloptik, einen leeren Bunsenbrenner, einen Avocadoschäler/scheibenschneider, Keramikbackerbsen fürs Blindbacken, Silikonmuffinförmchen, einen Apfelzerteiler vom großen Schweden, Keksbuchstabenstempel, Lebensmittelfarben usw.

Passend dazu habe ich auch noch einen Ort, an dem ich Weihnachtsgeschenke sammle.

Weihnachtsgeschenke_C

Fondue-Set – noch nie benutzt  / Entsafter – 1x benutzt, gereinigt, geflucht und nie wieder ausgepackt / Raclette – 1x benutzt / der Schokobrunnen ist hinter dem Fondue-Set und originalverpackt ;) / die orangene Packung rechts war ein Hochzeitsgeschenk meiner Arbeitskollegen, ein Teigportionierer – sehr praktisch und schon mehrmals im Einsatz / die Muffinpyramide war 1 x im Einsatz. Meistens überleben die Muffins nicht, bis zum fertigen Aufbau der Pyramide.

Rechts ist ein Teil der Gläser- und Flaschensammlung, wie sie in jedem guten Bloghaushalt zu finden ist.

Gläser_C

Rechts von Kiki sind der Zwiebel- und Kartoffelmeister, konzipiert Kartoffeln und Zwiebeln länger frisch zu halten. Keimt die eine Zwiebel in der Mitte nicht prächtig? ;)

Kartoffelecke_C

Achja, Harrry Potter darf natürlich auch in der Küche nicht fehlen.

Links vom Induktionsfeld ist die Messerabteilung.

Messer_C

Den Messerblock habe ich bei der letzten Firmentombola gewonnen und mich beim ersten Ausprobieren auch prompt geschnitten. Wer braucht schon einen Daumennagel? Völlig überbewertet!

Die Bloggerdamen stehen auf Dekozeugs. Ich teilweise auch, aber ich bin dann doch nicht die große Sammlerin.

Deko_C

Eine schlichte Tortenplatte, 2 sternenförmige Keksteller und ein dekoratives Müllsackerl voll mit Keksausstechern (weiterveerbt von Mama-KissTheCook).

Ihr habt es gleich geschafft. Wir sind schon fast am Ende unserer Tour. Hier noch die 3 Steinis aus Mörserhausen.

Mörser_C

Mörsi, Mörsa und Monströrso.

Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht – aber obwohl wir keine Kaffee- oder Teejunkies sind, haben wir ein riesiges Sammelsurium an Kaffeetassen. Ok, Mr. KissTheCook besteht auf seinen täglichen Kakao, aber dennoch ist es mir schleierhaft, wie man zu so vielen Tassen kommt, ohne sie wirklich zu sammeln.

Tassen_C

Zu guter Letzt die Naschecke, die in keinem Haushalt fehlen darf. In den dunklen Wintermonaten bringt sie immer Freude in die KTC-Küche.

Nutella_C

Ich hoffe, euch hat die Tour durch mein Reich gefallen und ich freue mich schon auf viele weitere Einblicke bei den anderen Küchenkünstlern.

Einen schönen Pfingstmontag wünscht Euch Mrs. KissTheCook.

Brunch-Ideen

Brunch-gesamt-beschriftet

Und nun die Zusammenfassung aller Brunchrezepte und ein paar Ideen. Eigentlich habe ich auch noch eine Smoothiecreme gemacht. Sie war köstlich! Nur wissen das meine Gäste nicht, da sie so voll waren, dass sie wohl geplatzt wären. Ich hatte dann doch ein wenig Angst um meine Möbel und Wände. Vorallem, da ich nicht so gerne putze.

Also habe ich mir selbst und am nächsten Tag den Kollegen etwas reingeschaufelt. Dem Ziel “fette Kollegen” komme ich immer näher.

Es gab:
Brot
Semmeln (ich kaufe Semmeln immer frisch und firere sie sofort ein. Bei Bedarf nehme ich welche aus dem Tiefkühler, mache sie nass und schmeiße sie in den Ofen)
Ziegenkäse
Aufstriche
Butter
geräucherter Lachs
Prosciutto
Gemüse (Paprika-, Gurkensticks, Paradeiser)
gekochte Eier
Wraps
Muffins
Mini-Schokocroissants
Pancakes mit Ahornsirup
frisch gepresster Orangensaft
Kakao
frisches Obst

Frohes Brunchen euch allen!

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