Süßkartoffelauflauf mit Erdnussbutter

Nachdem ich heute Tischlersitten muss (ich bekomme ein Kenwood-Kastl für mein ganzes Zubehör :)), habe ich auch wieder Zeit, um ein neues Rezept zu veröffentlichen.

Das Grundrezept (wieso kann ich eigentlich nie ein Rezept 1:1 aus  einem Buch nachkochen?! Irgendwie sträubt sich da alles in mir “Muss…..Meine…..Eigene…..Note……Einbringen…….Kann…..Nicht….Widerstehen!”) stammt aus dem wundervollen Buch “Täglich vegetarisch” (derzeit mein Liebling).

Und jetzt kommt die große Überraschung: Mr. KissTheCook mag keine Erdnussbutter. Noch nie in seinem Leben probiert……*seufz*…..ach, lassen wir das lieber.

Somit gab es einen Mini-Auflauf ohne Erdnüsse für Mr.Kleinkind und einen Erwachsenen-Auflauf für mich ;)

Portion für 3-4 Personen (als Beilage):
600 g Süßkartoffeln (geschält)
2 EL Öl (neutral)
1/2 TL getrocknete Chiliflocken
2 Knoblauchzehen
150 mL Schlagobers
3 gehäufte EL Erdnussbutter (crunchy)
1 TL Zitronensaft
Salz, Pfeffer

In meinem traurigen Fall: Ofen auf 190°C vorheizen und eine große und eine kleine Auflaufform einölen. Die Süßkartoffel schälen und in Scheiben schneiden. In einer großen Schüssel mit 1 EL Öl, Chilli, Knoblauch (in dünne Scheiben geschnitten), Schlagobers, Salz und Pfeffer wenden.

Die Hälfte der Süßkartoffeln gleichmäßig in die Auflaufformen schlichten. Die kleine Form gleich voll machen.
Die Erdnussbutter mit 1 EL Öl und dem Zitronensaft verrühren.
In Tupfen auf die Süßkartoffeln (in der großen Form) verteilen.  Nun gleichmäßig die restlichen Süßkartoffeln darauf verteilen. Mit dem übrig gebliebenen Schlagobers aus der Schüssel beträufeln.

Beide Formen mit Alufolie abdecken und für 20 Minuten in den Ofen schieben. Anschließend die Folie entfernen und für weitere 30 Minuten backen. Wer die Oberfläche knuspirg mag, stellt den Auflauf für ein paar Minuten unter den Grill.

Schmeckt heiß am besten. Bei uns mit Paradeisern und Champignons aus dem Ofen. Salat ist aber auch nicht verkehrt.

Viel Spaß beim Nachkochen!

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Spargelsuppe

Heute war ich unglaublich produktiv. Nach einer fleißigen Nacht im Sägewerk, musste vormittags die Kuhle in der Couch weiter bearbeitet werden, damit sie sich besser meinem Körper (*hust* Kadaver *hust*) anpasst. Nachmittags wurde der Balkon aus dem Winterschlaf befreit und abends (Mr. TV hatte keinen Bock etwas Interessantes zu zeigen) wurden gleich 2 Suppen gekocht (nebenbei noch Eierspeis für Mr.KissTheCook gemacht).

Die erste (Bärlauch-Zucchini-)Suppe folgt in einigen Tagen. Aber die zweite, oh die zweite – mein kleines Schätzchen – hat sich bei mir eingeschleimt. Sie wollte unbedingt zuerst auf den Blog.

Liebe Suppe, dein Wunsch ist mir Befehl!

Suppe (als Hauptmahlzeit) für 3-4 Personen:
500 g Spargel
200 g Pasta (sollte halbwegs auf einen Löffel passen)
600 mL Gemüsebrühe
1 Zwiebel
Grana Padano
Olivenöl

Spargel gründlich waschen und die holzigen Enden abschneiden oder abrechen. In ca 1/2 cm dicke Ringe schneiden. Die Spargelspitzen zur Seite geben. Zwiebel schälen und fein hacken. Spargelringe und Zwiebel mit etwas Öl in einer Pfanne zugedeckt ca. 5 Minuten bissfest dünsten. Währenddessen Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.

1 Liter Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Die Spargel/Zwiebelmischung und Pasta zur Brühe geben und ein paar Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Spargelspitzen mit etwas Öl anbraten.

Suppe in einem tiefen Teller anrichten. Mit den gebratenen Spargelspitzen und geriebenen Grana Padano dekorieren.

Mmmmmmmh.

Das Ursprungsrezept stammt aus “La cucina verde” (eines meiner Lieblingskochbücher).

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Freiheit für die Vielfalt!

Ich zitiere:
“2013 wird das EU-Saatgutrecht überarbeitet. Die Industrie betreibt Lobbying für Gesetze, die kleine Samenhändler, Baumschulen, bäuerliches Saatgut und die Sortenvielfalt gefährden.

Saatguttausch: Bald illegal?
Der freie Tausch von Saat- und Pflanzgut zwischen Bauern und Gärtnern könnte strafbar werden. Auch gefährdete Sorten dürften ohne aufwändige amtliche Zulassung nicht weitergegeben werden.

ARCHE NOAH und GLOBAL 2000 setzen sich für ein nachhaltigeres EU-Saatgutrecht ein. Zum Schutz der Vielfalt, der Konsumenten und der bäuerlichen Saatgut-Kultur.

Achtung! Aufgrund des großen Interesses an der Petition kommt es zeitweise zu Störungen an deren Behebung wir auf Hochtouren arbeiten.Wir bitten um Verständnis!”

Jetzt Petition unterzeichnen!

Helft mit und unterschreibt!

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Pariser Flan

Was macht man, wenn eine Kollegin Urlaub in Marokko macht und man selbst zu Hause versauern UND arbeiten muss (gibt es eine schlimmere Kombination?!)?

Man macht sich eine Nachspeise mit dem wohlklingenden Namen Pariser Flan, schießt ein Foto und schickt es der Kollegin per Mail mit einem frechen “Äääääääätsch!”

Für 6 Nicht-Urlauber:
1 Portion Mürbteig (selbstgemacht, oder gekauft)
500 mL Milch
1 EL Butter (gesalzen, oder später noch eine Prise Salz hinzufügen)
3 Eier
100 g Zucker
1/2 TL gemahlene Vanille
40 g Mehl
1 Packung Vanillepuddingpulver

Eine Tortenform (28 cm Durchmesser) mit Butter einfetten und den Teig hineingeben. Einen ca. 2 cm hohen Rand bilden und  in den Kühlschrank geben.

Milch und Butter (und evt. Salz) vorsichtig aufkochen und nicht überkochen lassen. Meine ist natürlich übergekocht, weil ich mit Mr. KissTheCook diskutieren musste. Er konnte sich nicht mehr erinnern, wohin er meinen Teigschaber geräumt hat. Nach einem kurzen “Du bist Schuld! Nein, DU bist Schuld!!….”-Wechsel *hehehe*, ging es weiter.

Eier, Zucker und Vanille mit dem Mixer schaumig schlagen. Vorsichtig Mehl und Puddingpulver hinzufügen. Nachdem die Milch ein wenig abgekühllt ist, auch diese nach und nach einrühren.

Ofen auf 160°C (Umluft) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die Vanillemasse rein füllen.

Für ca. 35. Minuten backen. Auskühlen lassen und am Besten kalt genießen.

Das Grundrezept stammt aus dem schönen Buch “Sophies Tartes, Quiches und Salate”.

So, und Mr. KissTheCook darf nochmals ein “Wie räume ich Küchenutensillien richtig weg?”-Seminar über sich ergehen lassen.

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Erbsensuppe, Level: Deppensicher

Dieses bezaubernde, zartgrüne Süppchen war so delikat, dass es mir die Gier aus allen Poren getrieben hat und ich nicht in der Lage war ein schönes Foto zu schießen.
Es wurden 10 Bilder, die alle recht ähnlich waren.

Nachdem ich meinen persönlichen Berater befragt habe und ihm nur ein gelangweiltes “Meh” entwichen ist, habe ich nun das geringste Übel gewählt.

Suppe für 4 Menschen:
1 Zwiebel
1 L Gemüsebrühe
660 g Erbsen (660 g weil es 2 TK-Packungen waren ;), frisch geht natürlich auch)
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
frisches Mischbrot

Das Öl in einen großen Topf geben, Zwiebel fein hacken und 10 Minuten glasig dünsten. Nicht braun werden lassen. Die gefrorenen (oder frischen) Erbsen reingeben und mit Gemüsebrühe aufgießen.

Zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 8-10 Minuten köcheln lassen, mit Salz und Pfeffer würzen.
Danach im Mixer fein pürieren oder ein paar Runden mit dem Mixstab im Kochtopf drehen. Eventuell noch mal nachwürzen.

Mit einer Scheibe frischem Mischbrot oder Croûtons servieren. Ein paar Tropfen Olivenöl können auch nie schaden.

Und keine Sorge: Mr. KisstheCook wird für sein Meh noch bestraft.

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Warmer Zucchini-Avocado-Salat, Level: Restlkochen

Montag, eiskalt, Schnee. Und die Kolleginnen haben nichts besseres zu tun, als mich anzumeckern: “Was is’n mit dem Blog?! Wieso gibt’s da kein neues Rezept??!! Hm??!!!”.

Na ein Glück ist die Kreativität aus dem Winterschlaf erwacht.

Denn es braucht nicht immer ein Rezept und taufrische Zutaten.

Rezept für eine hungrige Person:
1 abgelaufener (naja doch ca. 10 Tage drüber) Mozzarella
1 alter, mittelgroßer Zucchino
1 sehr weiche Avocado
5 überraschend frische Cherrytomaten
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
1 EL Balsamicoessig
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zucchino waschen, halbieren und in Halbmonde schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zucchinischeibchen ca. 5 Minuten braten (bis sie Farbe angenommen haben). Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden. Nach den 5 Minuten zu den Zucchinischeiben geben und für ca. 2-3 Minuten mitbraten.

Paradeiser waschen und vierteln. Mozzarella in Scheiben schneiden. Avocado halbieren, Kern entfernen und Würfel daraus machen (da hat jeder seine eigene Lieblingsmethode).

Zucchini salzen und pfeffern und mit dem Essig und Zitronensaft ablöschen. Vom Herd nehmen und Paradeiser und Avocado untermischen.

Mozzarellascheiben auf den Tellerrand verteilen und den lauwarmen Salat in die Mitte geben.

Mozzarella mit Salz bestreuen und Olivenöl betreufeln.

Fotografieren, servieren, essen und bloggen ;)

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Linsenburger mit Zwiebelringen

Am 20. März ist der internationale Tag des Glücks. Passend dazu gibt es jetzt schon ein Mittagessen zum Glücklichsein.

Merkt man, dass ich heute keinen blassen Schimmer habe, was ich schreiben soll und mir einfach irgendwas aus den Fingern sauge  (oder zuzle, wie Mr.KissTheCook so schön zu sagen pflegt)? ;)

Portion für 2 Personen:
Linsenburger
200 g rote Linsen
1 Zwiebel
200 mL Gemüsebrühe
50 g Semmelbrösel
1 Ei
Salz, Pfeffer

Joghurtdip
1 Joghurt (natur)
2 EL Mayonnaise
1/2 Paprika
2 Frühlingszwiebeln
1 Handvoll Petersilie
Salz, Pfeffer
1 Messerspitze Paprikapulver, edelsüß
1 Spritzer Zitronensaft

5 Cherrytomaten
1 Handvoll Rucola
Salatgurke
4 Pitabrote

Zwiebelringe
2 mittelgroße Zwiebeln
85 g Mehl
1/4 TL Backpulver
185 mL Mineralwasser
Salz

Für den Burger die Zwiebel fein hacken und gemeinsam mit den Linsen 10 Minuten in der Gemüsebrühe zugedeckt köcheln lassen. Danach in eine Schüssel umfüllen und ein wenig auskühlen lassen. Mit Salz würzen und den Semmelbröseln und dem Ei vermengen.
Die Linsenmasse zu 4 Burgern formen und in einer Pfanne mit ein wenig Öl von beiden Seiten goldbraun braten.

Für den Dip die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden, den Paprika in kleine Würfel schneiden und mit dem Joghurt und der Mayonnaise vermischen. Petersilie waschen und fein hacken und ebenfalls untermengen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Paprikapulver würzen.

Für die Zwiebelringe Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Eine Mulde machen und das Mineralwasser hinein schütten. Mit einer Gabel alles zu einem homogenen Teig verrühren. Den Teig 15  Minuten ruhen lassen.

Die Zwiebeln schälen und in 1 cm dicke Ringe schneiden. In einem kleinen Topf das Sonnenblumenöl auf ca. 180°C erhitzen. Die Zwiebelringe durch den Teig ziehen und im Öl goldgelb heraus backen. Auf einem Teller mit Küchenrolle abtropfen lassen.

Pitabrote für ca. 5 Minuten im Ofen backen und anschließend wieder ca. 10 Minuten auskühlen lassen.
Brote aufschneiden und auf beiden Seiten mit dem Dip bestreichen. Rucola, Gurken- und Tomatenscheiben reingeben. Anschließen den Linsenburger reinstopfen und für ein Foto  schön dekorieren ;)

Zum Schluss schaufelt man sich alles auf einmal in den Mund rein und lächelt → :)

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Marmorguglhupf (Känns Braut)

Hier haben wir den aller-aller-aller-aller-ersten Gästekochbeitrag! Was ist das? Menschen schicken mir ihre liebsten (und geheimsten) Rezepte. Ich koche/backe sie nach, schieße ein Foto und stelle sie hier rein. Den Text zum Rezept schreiben die Menschen. Ich bin froh, dass Känns Braut die erste Mutige ist :)
Ich hoffe, es folgen noch viele weitere.
Viel Vergnügen!
Mrs.KissTheCook

Känns Braut:

Ich gebe es gleich zu: ich bin süchtig nach Kochbüchern! Derzeit kratze ich an der 1000 Stück- Marke, die ich dieses Jahr sicher erreichen werde. Nicht umsonst machen die Verkäufer in meiner zweiten Heimat Thalia die Welle,  wenn ich komme… Und ich komme oft!
Von meiner Mutter habe ich das nicht. Deren Kochbuchsammlung war klein (und nicht besonders fein), was mich aber nicht davon abhielt, bereits als Kind stundenlang ehrfürchtig die Bücher durchzublättern…. Im wesentlichen bestand ihre Sammlung aus einigen Backbüchern, einem Gundel-Kochbuch ( mhhhh Gundel palacsinta- aber die sind ein eigenes Kapitel), einer Prato aus 1911, einer ‘Wiener Küche’ von Adolf und Olga Hess aus 1949 (lt. dem sehr verehrten und leider viel zu früh verstorbenen Christoph Wagner immer noch das beste Kochbuch der Wiener Küche….) und der ‘Wiener Küche’ von Eva Bakos. Die Jüngeren hier im Forum (also ab etwa 35 abwärts) können ihre Mütter fragen: Eva Bakos hatte in den Achtziger Jahren unter anderem eine Kolumne im Gusto, der österreichischen Kochzeitschrift.
In ebendiesem sehr unterhaltsamen Kochbuch findet sich (neben so illustren Rezepten wie dem zur Zubereitung von Fischottern) auch das allerbeste Rezept für Marmorguglhupf! Mein Tipp: doppelte Menge Teig machen, dann gehen sich ein normal großer Gugelhupf und ein kleiner Gugelhupf aus UND (sehr wichtig) es bleibt genug Teig übrig, dass man sich den Magen beim Naschen ordentlich verderben kann…

Übrigens: den Hess hat mir meine Mutter zur Sponsion geschenkt, nachdem ihr mein Gebettel auf die Nerven gegangen ist. Da sie noch im vordigitalen Zeitalter lebt, kann ich jetzt und hier ruhig gestehen, dass ich ihr die Prato und Bakos geklaut habe… Ich bin immer noch fest davon überzeugt, dass diese Bücher unbedingt zusammen bleiben wollten :-)

Rezept für einen Guglhupf:
100 g Butter
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Schale 1 Zitrone
3 Eier
300 g Weizenmehl
1 Päckchen Backpulver
Milch
1-3 TL Kakaopulver

Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
100 g Butter werden mit 270 g Zucker, einem Päckchen Vanillezucker und der angeriebenen Schale einer Zitrone schaumig gerührt. 3 Dotter dazu rühren, 300 g Weizenmehl, 1 Päckchen Backpulver und so viel Milch einrühren, dass ein lockerer Teig entsteht.

Den Schnee von 3 Eiklar und 30g Zucker steif schlagen, unter die Masse ziehen und die Hälfte der Masse mit 1-3 Kaffeelöffel Kakaopulver färben.
Abwechselnd einen Schöpflöffel dunklen und einen Schöpflöffel hellen Teig in die gefettete, mit Bröseln bestreute Gugelhupfform füllen.

In das erhitzte Rohr schieben und bei 180° C circa 60 Minuten backen. Stürzen, auskühlen lassen und überzuckert servieren.

 Gehet hin und backet!

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Ein Samstagnachmittag ist wie eine Pralinenschachtel…

man weiß nie, ob es die Küche überlebt. Vorallem dann nicht, wenn Madame Schwägerin plötzlich Bock auf einen spontanen Pralinen-(wir brauchen kein Rezept, mischen wir einfach alles ‘zam!) Nachmittag hat.

Tja, und hier nun das Ergebnis:

Die Rezepte kann ich bei bestem Willen nicht aufschreiben. Ich habe keine Ahnung was genau und wieviel genau verwendet wurde. ;)
Erfreut euch einfach an den Fotos.

Hier sieht man (neben einer kleiner Kokosexplosion) Kokosprailinen (eine fröhliche, kleine Mandel, umhüllt von dunkler Schokolade und Kokosraspeln) und eine weltoffene Schokokugel mit Himbeermascarponecreme.

Madame Schwägerin ist recht klein. Ich hingegen bin recht groß, dementsprechend hoch ist auch meine Küche. Da musste sie zu unsichtbaren High Heels greifen. Nichts desto trotz rollte sie eine Marzipan-Amarenakirsch-Schoko-Krokant-Kugel (habe ich eine Zutat vergessen?) nach der anderen.
Hier der Beweis:

Eine dünne Scheibe von der Marzipanrohmasse abschneiden.

Eine Amarenakirsche in die Mitte platzieren…

und zusammen drücken.

Zu einer Kugel rollen

und wegschnipsen.

Sollte sie glücklicherweise in die Schüssel mit Krokant landen, darin wälzen.
Davon gibt es leider kein Foto, aber vorher durfte sie noch in flüssigem Nougat baden.

Und hier eine angeknabberte Kugel:

Dann gab es noch Marzipan-Himbeerschnecken, die eher an Lachsbrötchen mit Mayo und Pfeffer erinnerten.

Hier ohne Mayo und Pfeffer:

Hier mit Mayo und Pfeffer:

Das Endergebnis:

Und zu guter Letzt noch das häßliche Entlein:
(Für  mich Sieger der Herzen und Geschmacksknospen!)

Mousse: Level Restlkochen

Der volle Name: Himbeer-Mascarpone-Schlagobers-Kokos-Oreo-Mousse

Nach so einem lustigen Nachmittag musste meine arme Bauchspeicheldrüse Überstunden schieben und ich heute lange schlafen ;)

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Juristenkuchen

Manchmal sind sie doch für etwas gut…..JuristInnen. Nachdem mir eine meiner liebsten Kolleginnen diesen Kuchen zum Geburtstag gebacken, ins Büro gebracht und vor meinem Erscheinen heimlich auf meinen Tisch gestellt hat, wir ihn innerhalb von Sekunden inhaliert haben, musste ich ihn unbedingt (bereits 4x) nachbacken (und essen natürlich).

Was für eine Einleitung.

Nun muss ich aber dazu sagen, dass diese Juristenfreundin Helfer hat. Sie backt/kocht nicht alleine. Oh nein! Eine ganze Armee von Küchenhelfern steht ihr bei. Das Beweisfoto gibt es aber erst zum Schluss.

Rezept für eine 26 cm Springform:

5 Eier
200 g Vollmilchschoko
50 g Zartbitterschoko
180 g Zucker
250 g Butter
1 EL Mehl

Eigentlich sind es ja 200 g Zartbitterschoki und 200 g Zucker. Aber ich habe irrtümlicherweise Vollmilchschoki gekauft und deswegen ist dann doch wieder ein eigenes Notfallrezept entstanden. Wieder mal ein Beweis für mein schlechtes Gedächtnis.

Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Schokolade und Butter vorsichtig schmelzen. Dann Zucker hinzufügen und gut vermischen. Die Eier einzeln hinzufügen und jedes einzelne gut in die Schokomasse einrühren. Ganz zum Schluss das Mehl unterheben.

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Seiten mit Butter einfetten.

Die Schokomasse in die Form gießen und für ca. 25 Minuten backen.

Fertig. Himmlisch.Saftig. In Null-Komma-Nix weg!

Ein Hoch auf Känns Braut und ihre Küchenbärchen!

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