Nigellas ultra-giga-mega-schokoladige Chocolate Chip Cookies

Schokokekse Nigella

Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Fan (*hust* Groupie *hust*) von Nigella Lawson bin. Wie kann man diese Frau auch nicht vergöttern? Mit 50+ so auszusehen – würde ich auch gerne mit 50- (wie  jetzt) schaffen ;)

Sie  ist eine der wenigen Köchinnen, der ich es auch abkaufe, dass sie gerne kocht UND isst (!).  Natürlich habe ich nichts gegen schlanke, kochende Menschen einzuwenden – aber die mit kleinen Speckröllchen erobern mein Herz leichter. Man liegt auf ihnen auch viel bequemer. Ich schweife ab.

Nachdem ich ja Süßes derzeit umschiffen muss, aber dennoch gerne backe, profitieren eben meine Gäste davon.

Erst letzte Woche habe ich 4 hübsche Damen quasi zwangsernährt. Eine davon ist Schneebällchens Frauchen, die Käse liebt und mir nicht abkaufen wollte, dass Käsestückchen in den Cookies sind. Recht hatte sie – glaubt keiner Frau, die keinen Zucker essen darf! Die druckt nur Geschichten.

Rezept für (in meinem Fall – weil ich den Keksteig bundesheergenau mit dem Eisportionierer aufs Backblech befördert habe) 21 Kekse:

Übrigens, nachdem ich mich ausnahmsweise mal ganz genau an ein Rezept gehalten habe, könnt ihr das Original in englisch direkt auf Nigellas Homepage nachlesen (ich habe es aus ihrem Buch Nigella Express).

125 g Zartbitterschoki (70%)
150 g glattes Mehl
30 g Kakaopulver (lt. Rezept gesiebt, dafür war ich zu faul)
1 gestrichener TL Natron
1/2 TL Salz
125 g weiche Butter
70  g brauner Zucker
50 g weißer Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 kaltes Eis (Größe L)
350 g Schokodrops (backfest)

Das Backrohr auf 170°C (Umluft) vorheizen. Schoki in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad schmelzen.

Die trockenen Zutaten (Mehl, Natron, Kakao) in einer Schüssel miteinander vermischen. Butter und Zucker (alle 3 Sorten)  in die Küchenmaschine geben und schaumig aufschlagen. Die geschmolzene Schoki dazugeben, anschließend das kalte Ei unterrühren, dann die Mehlmischung und zum Schluss die Schokodrops unterheben.

Das Backblech mit Backpapier auslegen, einen Eisportionierer und ein Buttermesser schnappen.

Mit dem Eisportionierer Keksteig aus der Schüssel entnehmen und mit dem Messer glattstreichen. Den Teigklumpen aufs Backblech plumpsen lassen und nicht flach drücken! So entstehen lauter gleichgroße, hübsche Coookies, die außen knusprig und innen noch saftig weich sind. Mindestabstand von 4-5 cm einhalten!

Ca. 16-18 Minuten backen, aus dem Ofen holen und noch für 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Diese Kekse habe ich zu meinem Himbeer-Mascarpone-Eis serviert.

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Wochen(glück)-Rückblick 300815

WRB-

Was hat dich in dieser Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stellt sich jede Woche Denise aka Fräulein Ordnung.

Nun auch wieder meine schönsten Momente der Woche:

1 (2)

Mitten unter der Woche um 10 Uhr ein romantisches Kaffee-/Kakao-Date mit Mr. KissTheCook. Für ihn übrigens schon der 2. (!) Kakao des Tages :-D und ein Marillencroissant darf natürlich auch nicht fehlen (hachja, die Jugend kann sichs leisten).

3 (2)

Dann gab es noch ein Mädelsmittagessen, samt kleinem, 1 3/4-jährigem Charmeur, der als Hahn im Korb fungierte und zu allen 3 Gängen mit einem lauten und überzeugten “Ja!” auf die Frage, ob es ihm denn schmeckt, geantwortet hat. Der Gesichtsausdruck hat leider nicht immer zum “Ja!” dazu gepasst, aber daran arbeiten wir noch.

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Einmal war dann abends auch die Familie zu Besuch – lauter Fleischfresser, die mit frisch gekauften Grillhenderln verköstigt wurden. Mein Beitrag: Teller, Besteck und dieser serbische Hirtensalat (Šopska salata), bestehend aus: geschälter Salatgurke, rotem Spitzpaprika, Paradeisern, fein gehackter Zwiebel, neutralem Pflanzenöl, Salz und geriebenen Weichkäse in Salzlake (vom Türken).

4 (2)

Und ich weiß, ich bin ein langweiliger Mensch, aber der Schlossgarten Schönbrunn ist quasi mein eigener Garten. Hier habe ich schon als 2-jährige die Steinchen gelutscht, wenn Mama-KissTheCook nicht hingeschaut hat. Jeder Spaziergang (wenn das Wetter passt, also unter 25°C und bewölkt) zaubert mir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht.

Einen schönen Sonntagnachmittag wünscht euch Mrs. KissTheCook.

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Warmer Kürbissalat mit Champignons und Avocado

Warmer Kürbis-Pilzsalat

Die Temperaturen sind zwar immer noch hochsommerlich (leider!), aber Klimaanlage sei Dank, sind wir schon den ganzen Sommer herbstlich unterwegs – warum also nicht auch auf dem Teller?

Zutaten für 2 Hauptspeisen oder 4 Vorspeisen (oder Beilagen):

1 kleiner Kürbis (hier Butternuss. Warum? Muss man nicht schälen ;) Faulheit siegt)

ca. 300 g Champignons (hier Egerlinge)
ca. 100 g Rucola
1 Avocado (weil sie gerade im Kühlschrank rumgekugelt ist)
1 Mozzarella (Blauschimmelkäse passt auch hervorragend, so schlägt es auch das Originalrezept vor)

Croutons (aus 1-2 Scheiben Vollkornbrot – einfach getoastet und in Würfel geschnitten, damit man auch was zum Beißen hat und nicht das ganze Essen an ein Gericht aus dem Altersheim erinnert – zahnlosfreundlich)

2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Balsamicoessig

Kürbis in mundgerechte Würfel schneiden, Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und gemeinsam mit etwas Olivenöl und einer großzügigen Prise Salz und Pfeffer in eine ofenfeste Form geben und für ca. 40 Minuten bei 180°C im Backrohr weich garen.

In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in dicke Scheiben schneiden. In einer heißen Pfanne mit etwas Öl goldbraun braten – kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Kürbis und Champignons lauwarm werden lassen, Vollkornbrot toasten und in Würfel schneiden. Avocado in Würfel schneiden (die Technik überlasse ich euch – ich halbiere die Avocado, schneide kreuzförmig das Fleisch in der Schale und hole die Würfel mit einem Löffel raus).

Mozzarella in kleine Stücke zupfen und alle Zutaten in eine Schüssel geben.

3 Teile Öl und 1 Teil Essig (hier reichen 3 EL Öl und 1 EL Essig) miteinander vermischen und über den Salat gießen.

Den Salat auf einem Teller anrichten und mit den Croutons dekorieren.

Das Originalrezept mit Blauschimmelkäse, ohne Croutons und anderen Mengenangaben stammt von Hugh Fearnley-Whittingstall (diesen Nachnamen muss ich ausnahmslos jedes Mal googlen) und seinem tollen Buch “Täglich vegetarisch”.

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Himbeer-Mascarpone-Eis (zuckerfrei)

Himbeer-Mascarpone-Eis zuckerfrei

Die neue no-sugar-Diät? Nope, manchmal muss das weiße Gold einfach fernbleiben – aber es gibt ja genug Alternativen. In diesem Fall kein Birkenzucker oder Stevia oder sonstige Ersatzprodukte, sondern stinknormales Flüssigkandisin.

Bei diesem Rezept wird auch keine Eismaschine benötigt, sondern einfach nur ein Tiefkühler und ein wenig Geduld.

Zutaten für ca. 8 Personen:

1 Ei (L)
4 Eidotter (auch Größe L)
nach Gusto 5-8 Spritzer Flüssigsüße, oder 2 1/2 EL Stevia
80 g Mascarpone
1 Verschlusskäppchen Vanilleextrakt oder 1/4 TL gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote
400 g Schlagobers
ca. eine großzügige Handvoll frische oder TK Himbeeren

Ei, Eidotter und Süßungsmittel miteinander verquirlen und über einem Wasserbad hellgelb, schaumig aufschlagen, bis die Masse etwas dicker wird. In einem kalten Wasserbad 2 Minuten weiterrühren und abkühlen.

Mascarpone, Vanille und Schlagobers miteinander verrühren und ein wenig schaumig aufschlagen. Nun die  Eimasse unter die Mascarpone-Schlagobersmischung vorsichtig unterrühren und in gefriergeeignete Formen Füllen. Die Himbeeren drüberstreuen (sie versinken eh von selbst) und für mindesten 3-4 Stunden in den Tiefkühler schieben.

Da dieses Eis eben nicht in der Eismaschine gemacht wird, ist es auch nicht ganz so cremig und wird recht hart. Das Eis muss vor dem Servieren mindestens 10-15 Minuten antauen – aber danach ist es in sekundenschnelle aufgeschnupft ;).

Das Rezept stammt aus meiner neuesten Anschaffung  “Die zuckerfreie Küche” – die samtige Avocado-Schokoladen-Creme steht schon auf meiner to-do-Liste!

Cooles Gelingen wünscht Mrs. KissTheCook,

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Wochen(glück)-Rückblick 230815

WRB-

Was hat dich in dieser Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stellt sich jede Woche Denise aka Fräulein Ordnung.

Nun hatte ich endlich wieder mehr Zeit und teile mit euch meine schönsten Momente der Woche.

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In dieser Woche war ich so brav, dass ich mich mit einem schönen Blumenstrauß quasi belohnen musste.

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Bei schönstem Sommerwetter (Regen und 19°C- das ist wirklich mein Lieblingswetter und nicht ironisch gemeint) wurde mein Körper durch den Schönbrunner Schlossgarten dirigiert, vorbei am Palmenhaus.

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Ja, so schön ist es in Wien.

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Und wie so oft in letzter Zeit, hatten wir wieder Gäste zu Besuch. Ich koche furchtbar gerne für Gäste. Da kann ich immer neue Gerichte ausprobieren, ohne dass Mr. KissTheCook motschkern kann (mehehehe).

Und keine Sorge – es gab mehr zu essen, als nur ein paar aufgeschnittene Avocado- und Caprese-Wraps.

Habt  noch einen schönen Sonntagnachmittag.

-Mrs. KissTheCook

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Pasta mit Rote-Rüben-Pesto, Level: easy peasy & ruck-zuck

Pasta mit rote Rüben Pesto

Ja, es gibt nicht immer nur Selbstgemachtes im Hause KissTheCook. Abgesehen von Zeitmangel, habe ich auch oft genug einfach so üüüüüberhaupt gar keine Lust lange in der Küche zu stehen …. und mit lange sind schon 5 Minuten gemeint.

Deswegen gab es diese Woche mal Rote Rüben Pesto aus dem Glas mit Kren. Dazu ein paar Nudli, Mozzarella und Pinienkerne –  Salat fürs Gewissen und schwuppdiwupp (jetzt musste ich tatsächlich goooglen wie man das wohl halbwegs richtig schreibt) fertig ist das Essen.

Zutaten für 1-2 Personen
200 g Pasta
1 Glas Rote Rüben Pesto (125 mL)
1 Kugel Mozzarella
Pinienkerne
ein paar EL vom Nudelwasser

Also, ich mach mal die Fleißaufgabe und tipp die paar Handgriffe ab, die zu diesem Sattmacher führen.

Nudeln nach Packungsbeilage kochen, Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und zu Seite stellen.
Kurz vor Garende mit einer Tasse ein wenig vom Nudelwasser abschöpfen.
Nudeln abgießen, zurück in den Topf schmeißen, mit dem Pesto  und ca. 3-4 EL vom Nudelwasser vermischen. Auf einen Teller klatschen, Mozzarella drüber zerzupfen und Pinienkerne darauf streuen.

Die Salatzubereitung bleibt euch überlassen.

Alles reinschaufeln und ein Nickerchen auf der Couch machen.

PS: wer wissen will, um welches Pesto (Marke) es sich handelt, kann mich gerne per Mail oder Kommentarfunktion fragen.

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Vanillecreme mit Zuckerdeckel

Vanillecreme mit Zuckerhaube

Nachdem heute meine Knochen von einem äußerst charmanten, französischen Osteopathen eingerenkt, mein weibliches Ego mit dem schönsten französischen Akzent gestreichelt und aufgebläht wurden, habe ich nun wieder genug Kraft in den alten, krummen Fingern, um dieses wunderbar schnelle und einfache Dessert auf  den Blog zu zaubern.

Zutaten für 4-5 Förmchen:
500 mL Schlagobers
1 1/2 EL Speisestärke (hier: Maisstärke)
5 Eigelb (Größe M)
1TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
70 g brauner Zucker
1 TL feiner Zucker pro Förmchen ( also 4-5)

Schlagobers in einem Topf vorsichtig erhitzen (nicht zum Kochen bringen). Braunen Zucker, Eigelbe, Vanille und Speisestärke in einer Schüssel miteinander verrühren und vorsichtig zum heißen Schlagobers geben und sofort weiterrühren bis die Masse eindickt. Das dauert bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten.

Anschließend in feuerfeste Förmchen eurer Wahl füllen und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen –  bei  mir über Nacht, da ich am nächsten Tag Gäste erwartet habe und für das Dessert nicht so lange in der Küche stehen wollte (bei 39°C Außentemperatur und 50°C Küchentemperatur).

Vor dem Servieren die Förmchen aus dem Kühlschrank holen und mit jeweils einem TL Zucker bestreuen.
Mutige karamellisieren den Zucker mit einem Bunsenbrenner. Luschen (so wie ich) stellen die Förmchen für 2-3 Minuten bei 250°C unter den Backofengrill.

Et voilà.

Das Rezept stammt von meiner BFF Donna Hay aus dem Buch “Meine spontane Küche”.

PS: die Tiefkühlbeeren waren nur Deko, aber mei, vielleicht seid ihr ja so verrückte Hühner und besorgt euch frische Beeren, die ihr dazu essen könnt.

 

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Champignontartelettes mit Ricotta

Champignontartelettes

Heute gab es was Feines. Niedliche kleine Champignontartelletes mit Ricotta – mit einem sommerlichen Salat ergibt das ein herrliches Mittagsessen.

Der Mürbteig reicht für 6 Tartelettes – ich habe aber nur 4 gemacht und den restlichen Teig eingefroren. Von den 4 herzhaften Törtchen habe ich auch nur eines gegessen und die restlichen 3 im Tiefkühler versteckt. Einige Minuten in den Ofen schmeißen und zack! das schnellste fast Food ever!

Rezept für 4 kleines Tartes oder eine große:

Mürbteig (reicht für 6 kleine Förmchen oder 1 große):
300 g Dinkelvollkornmehl (normales Weizenmehl geht auch –  Dinkel und Vollkorn muss nicht sein)
180 g kalte Butter in kleine Würfel geschnitten
1/2 TL Salz
1 Eigelb (mittelgroß)
3 EL kaltes Wasser

Füllung (reicht für 4 Tartelettes):
6-7 Egerlinge (braune Champignons)
2 Knoblauchzehen
3 mittelgroße Eier
125 mL Milch
4 EL Ricotta
Salz und Pfeffer

Für den Teig nimmt man am Besten eine Küchenmaschine, küchenmaschinenlose erwartet ein gutes Armtraining.
Mehl, Butter und Salz  in die Maschine geben und zu einem bröseligen Teig verarbeiten. Während die Maschine noch läuft Eigelb und Wasser hinzufügen bis sich ein Teig  bildet.

Teig  aus der Maschine nehmen und ein wenig durchkneten. Zu einer Scheibe formen, in Folie einwickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig zwischen 2 Blättern Backpapier auf ca. 3-4 mm Dicke ausrollen. Die Förmchen ein wenig  mit Butter einfetten,mit dem Teig auskleiden und mit einer Gabel Löcher reinstechen.
Bei 180°c (Heißluft) für 10 Minuten blind backen und weitere 15 Minuten nackig backen.
Währenddessen die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Eine Pfanne mit  ein wenig Öl erhitzen und die Pilze mit Salz und Pfeffer goldbraun brutzeln. Kurz vor Schluss noch den Knoblauch schälen, in dünne Scheiben schneiden und mitbraten.

Eier und Milch miteinander verquirlen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Auf je ein Tartelette kommt 1 EL Ricotta, dann die Champignons und zu guter Letzt die Ei-Milchmischung.

Auf mittlerer Scheine bei 180°C für ca.  25 Minuten goldgelb backen.
Dazu einen Salat servieren.

Dieses Rezept habe ich aus dem schönen Buch “Die neuen Klassiker” von Donna Hay. Ich habe es ein wenig abgewandelt.

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Oh la la – Eisalat ist super! – oh la la – einfach wunderbar!

Eisalatsandwich

Ja, ich weiß. Spart euch die Kritik ! Ich wurde schon von 3 Bloglesern (somit 100% der möglich Blogleser von kiss-the-cook.at ;)) zur Schnecke gemacht. Zusätzlich auch noch von einer, mir scheint, sympathischen Krankenschwester. Krankenschwestern haben meist Zugang zu Krankenhäusern und entsprechenden Gerätschaften und Medikamenten. Grund genug für mich es mit der Angst zu tun zu bekommen und schnellstens wieder was zu veröffentlichen.

Dieses Sandwich gab es bei uns vor einigen Wochen (*hust* Monaten). Das Zeug schmeckt, ehrlicherweise, nur am Zubereitungstag gut. Am zweiten Tag wird es, Cherrytomaten sei Dank, zu wässrig.

Das Rezept stammt aus dem nettten Büchlein “the great American Sandwich book”. Mr.KissTheCook wollte mir mal was “kochen” und dieses Buch schien seinen grandiosen Kochfähigkeiten zu entsprechen. Nun ja – ich warte heute noch auf eine Mahlzeit.

Zutaten für 2 Personen:

3 mittelgroße Eier (ich schwinge hier nicht die Moralkeule – ihr landet sowieso alle in der Hölle, wenn ihr böse Käfigeier nehmt *flüster* und *Echo* in der Höööölleeeee, Hööölleeee, Hööölleee, Hölle…..)
60 g Cocktailtomaten
2 EL Sauerrahm
3 EL Mayonnaise (die Streber nehmen selbst gemachte, alle anderen verfügen über einen freien Willen und entscheiden selbst welche Marke ihnen ins Heim kommt)
1 TL Dijon-Senf
1 großzügiger Spritzer Zitronensaft
4 Scheiben Brot eurer Wahl (Mr. KissTheCook hat sich mit kleinen Baguettes begnügt)
ein paar Eisbergsalatblätter
Salz und Pfeffer

Die Eier (hart) kochen, schälen und fein hacken. Paradeiser waschen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden und anschließend einfach alles – bis auf die Salatblätter und das Brot – miteinander vermischen und mit den Gewürzen abschmecken.

Brot toasten, Salat drauf geben und den Eisalat großzügig darauf verteilen und reinbeißen. Zack – fertig!

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Eierlikörschnitten

Eierlikörschnitten

Auf Wunsch von Mr. KissTheCook wird nun diese Köstlichkeit an die Öffentlichkeit gezerrt. Es nervt ihn, dass ich jedes Mal ewig überlegen muss, aus welchem Backbuch dieses Rezept stammt und gefühlte Stunden danach suchen muss. Nun ist es griffbereit im Blog abgespeichert ;).

Mr. KissTheCooks First-World-Problems kommentiere ich lieber nicht.

Ich finde, die Schnitten eigenen sich auch perfekt als Osternascherei für Erwachsene. Damit ist das hier auch mein erster Beitrag für #ichbacksmir März 2015 von Clara und ihrem schönen Blog tastesherrif.

ichbacksmir225

Zutaten für ein Blech:

300 g weiche Butter
180 g Zucker
1 Kapperl Vanillextrakt oder 2 Pckg. Vanillezucker (dann aber nur 175 g vom normalen Zucker nehmen)
4 Eier
300 g glattes Mehl
1 Pckg Backpulver
300 mL Eierlikör
75 g Schokodrops
Staubzucker zum Bestäuben

Butter, Zucker und Vanilleextrakt schaumig rühren. Die Eier einzeln hinzugeben und unterrühren.

Mehl, Backpulver und den Eierlikör zu Masse geben und mixen bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss die Schokodrops unterheben.

Backrohr auf 180° C (Heißluft) vorheizen. Eine große, eckige Kuchenform mit Butter einfetten oder ein Backblech mit Backpapier auslegen. Teig in die Form oder aufs Backblech gießen und glatt streichen. Bei ca. 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Auskühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben.

Gutes Gelingen wünscht Mrs. KissTheCook.

PS: für die Neugierigen: das Ursprungsrezept stammt aus dem Buch “Süße Geschenke zu Weihnachten”. Ich habe es wieder ein wenig abgewandelt.

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