Kürbis-Quiche

Kürbis Quiche

Sonntag = Kürbistag. 4,5 kg Butternusskürbis – monstermäßig viel Suppe (ohne Scharf) – 1 x Kürbis-Quiche und 1 x Kürbis-Schokokuchen. Ich würde sagen, dieser Sonntag war ein guter Sonntag. Wäre ich nicht schon verheiratet, würde ich einen riesigen Kürbis heiraten, der ein wenig Ähnlichkeit mit Mr. KissTheCook hat.

Würde es unter Mord fallen, wenn man seinen Kürbisehemann isst? Ms. Känns Braut, bitte um Auskunft.

Also, Rezept für eine Quiche:

Teig:
200 g Dinkelvollkornmehl
2 EL geriebener Parmesan
100 g kalte Butter (in Würfel geschnitten)
4-5 EL kaltes Wasser
Salz
Mehl zum Ausrollen

Füllung:
1 kg Kürbis (z.B. Butternuss – geputzt, geschält und gewürfelt)
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
125 mL Schlagobers
2 Eigelb
Salz, weißer Pfeffer
1/2 EL getrockneter Majoran
2 Paradeiser
1 Mozzarella

Für den Teig Mehl, Parmesan, Salz und die klein gewürfelte Butter auf ein Brett geben und schnell zu einem Teig kneten.
In Folie einwickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

In dieser Zeit kann man in Ruhe die Füllung zubereiten. Kürbis mit etwas Wasser in  einem Topf für ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze weich dünsten. Überschüssiges Wasser abgießen und mit einer Gabel zergatschen oder durch eine Kartoffelpresse jagen und in einem Sieb auskühlen lassen.

Paradeiser in Scheiben schneiden, auf Küchenpapier legen, salzen und stehen lassen. Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden.

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchstückchen bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Mit dem Schlagobers ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen und vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.

Eigelb und Kürbispürree unter die Schlagoberssauce mischen und nochmals mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und dünn ausrollen, in eine gefettete Quicheform geben und fest an den Rand drücken. Nochmals für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Ofen auf 220°C Umluft vorheizen. Füllung in die Form geben, Paradeiser und Mozzarella darauf verteilen und auf unterster Schiene für ca. 25-30 Minuten backen.

Känns Braut hat eine riesige Kochbuchsammlung. Hin und wieder schleicht sich ein 2. Exemplar in ihre Sammlung. Ich bin dann Nutznießerin und erhalte das doppel gemoppelte. In diesem Fall “Wunderbare Kürbisküche” von Karin Messerli.

Das Rezept habe ich für meine Zwecke abgewandelt.

Viel Spaß beim Nachkochen.

Grasshopper Icecream

Grasshopper Icecream-Text

Schokolade trifft Minze, verliebt sich und bekommt diese köstlichen Eiskugelkinder, in die man sich eingraben möchte! Wer After Eight mag, wird das hier lieben! Versprochen. Alle anderen kann ich nur bemitleiden. Ihr solltet besser nicht weiterlesen.

Danke nochmals an Mr. Tigerlilly, der mir mit der Cocktail-Bibel (ja, so heißt das Buch wirklich) eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration geschenkt hat.

Sollten einmal Einbrecher unsere Büchersammlung und Schrankinhalte genauer unter die Lupe nehmen – nein, wir sind keine Alkoholiker. Noch nicht. Achja, und wir sind immer zu Hause. Immer! Wirklich. Es zahlt sich also gar nicht aus einen Versuch zu starten.

Wie auch immer – hier das Rezept für ca. 500 mL Cocktaileis:

200 mL Milch
100 mL Schlagobers
100 mL Schokolikör
100 mL Crème de Menthe (grün)
3 Eigelb
60 g Zucker
50 g gehackte Schokolade (Milch- oder Zartbitter? Das überlasse ich euch)
1/4 Teelöffel grüne Farbpaste (farbtechnisch musste ich ein wenig nachhelfen. Ansonsten hätte die Farbe eher an Babys erste Winde erinnert – aber genug der schönen Umschreibungen)

Eigelb und Zucker schaumig aufschlagen. Milch zum Kochen bringen und in einem  dünnen Strahl, unter ständigem Rühren, zur Ei-Zucker-Mischung geben. Diese Mischung in einer Metallschüssel über einem Wasserbad zur Rose ziehen.

Schlagobers, Schoko- und Minzlikör zu dieser Mischung geben und alles miteinander verrühren. Zu guter Letzt die Lebensmittelpaste hinzufügen, vermischen und in die Eismaschine geben.

Schokolade in kleine Stücke hacken. Wenn das Eis schon gefrorern aber noch cremig ist, werden die Schokstückchen untergerührt. Für min. 3 Stunden in den Tiefkühler stellen. Danach ist das Eis fest genug, um schöne Kugeln zu formen.

Prösterchen!

Chef de Quak – Danke!

Chef de Quack

Demnächst sind ein paar Tage der Entspannung in einem Wellnesstempel geplant. Eine liebe Kollegin war wohl auf Shoppingtour und konnte bei dem entzückenden Küchenchefentchen nicht vorbei gehen, ohne an mich zu denken und mir eines mitzunehmen :).

Das ist so nett und lieb. Sie hat eine Bedingung gestellt – ich muss das Entchen mit auf Kurzurlaub nehmen, um damit zu plantschen. Nichts leichter als das!

An dieser Stelle, vielen Dank nochmal, liebes Fräulein B.!

Le Chef de Quak gesellt sich nun zur League of Quak:

League of -1

Also, da hätten wir natürlich Chef de Quak, Bräutigam- und Braut-Quak, die uns Schwager- und Schwägerin-KissTheCook zur Hochzeit geschenkt haben, Superquak und Domina-Quak. Ich fürchte, Braut-Quak und Superquak haben was laufen. Superquak fürchtet sich, mindestens genauso sehr wie ich, vor Domina-Quak.

Hier auch noch Domina-Quak in scharf:

League of -2

So entstehen schräge Sammlungen ;)

Morgen gibt’s dann wieder ein neues Rezept aus der “Ich schleck’ mich hackedicht!”-Reihe!

Tequila Sunrise Eis

Tequila-Sunrise-Eis

Weiter geht es mit der allseits (ok, vielleicht auch nur bei mir) beliebten “Ich schleck’ mich hackedicht!”-Reihe. Neben dem White Russian, habe ich auch eine Schwäche für Tequila Sunrise entwickelt. Urlaub für die Augen und Geschmacksknospen.

Rezept für ca. 1 L Eis:

1 l frisch gepresster Orangensaft
80 g plus 2 EL Zucker
4 Eigelb
250 mL Milch
200 mL Schlagobers
200 mL Tequila
100 mL Grenadine

O-Saft mit 2 EL Zucker für ca. 20-30 Minuten leicht köcheln lassen und dabei um ca. die Hälfte reduzieren.
4 Eigelb und 80 g Zucker schaumig (hellgelb aufschlagen). Milch zum Kochen bringen und unter ständigem Rühren in einem dünnen Strahl zur Ei-Zucker-Mischung gießen.
Diese Masse dann zurück in den Milchtopf geben und bei mittlerer Temperatur zur Rose ziehen. Also so lange erhitzen und rühren bis die Masse dickflüßig ist, einen dicken Film auf einem Holzlöffel hinterlässt und ein Rosenmuster bildet wenn man darauf pustet.

Diese Masse dann mit Schlagobers, dem abgekühlten, reduzierten Orangensaft und dem Tequila vermischen und in die Eismaschine geben.

Sobald das Eis fertig ist, in ein TK-geeignetes Gefäß umfüllen und vorsichtig und portionsweise mit dem Grenadine-Sirup übergießen und mit dem dünnen Ende eines Löffels einarbeiten bis hübsche, kleine Wirbel entstehen. Für ein paar Stunden (oder über Nacht) in den Tiefkühler legen, damit das Eis fest wird und sich schöne Kugeln formen lassen.

Prost und Mahlzeit

Weitere Eissorten der “Ich schleck’ mich hackedicht!”-Reihe:
Himbeer-Rum-Sorbet
Orangen-Aperol-Sorbet
White Russian Eis
Wassermelonen-Campari-Sorbet
Baileyseis
Strawberry-Daiquiri-Sorbet
Eierliköreis

Brokkoli-Erbsen-Quiche, Level: Restlkochen

Brokkoli-Erbsen-Quiche

Keine Sorge. Die “Ich schleck’ mich hackedicht”-Reihe wird verlängert.
Das hier ist mein liebstes Rezept, um Gemüse loszuwerden. In diesem Fall wurden die TK-Laden geplündert. Meine ganzen Cocktaileisvorräte wurden an die Kollegen verfüttert und nun geht es dem Gemüse an den Kragen.

Rezept für 6 Personen oder  2x Hauptgericht, 2 Portionen für Mama-KissTheCook und ein Monsterstück fürs Büro.

1 Portion Mürbteig (selbstgemacht oder für Faule (ja, auch ich) eine Packung Fertigteig)
400 g TK Brokkoli
200 g TK Erbsen
250 g Sauerrahm
150 ml Schlagobers
3 Eier
100 g geriebener Stinkikäse (Eure Wahl, zB: Bergkäse)
Salz, Pfeffer
1/2 TL Sambal Oelek

Falls ihr euch für den selbstgemachten Mürbteig entschieden habt, muss der als erstes zubereitet werden, da er ja noch für eine halbe Stunde in den Kühlschrank muss bevor man ihn ausrollen kann. Die Faulen haben’s leicht und kümmern sich gleich um die Füllung.

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Brokkoli und Erbsen nach Packungsbeilage auftauen. Ich schmeiße das Zeug für 5 Minuten in die Mikrowelle und gut ist. Eier, Sauerrahm, Schlagobers, Salz, Pfeffer und Sambal Oelek miteinander verrühren.

Eine Tarteform mit Butter einfetten. Teig ausrollen oder einfach aus der Verpackung nehmen und die Backform damit auskleiden. Dabei einen 2 cm hohen Rand bilden. Brokkoli und Erbsen gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Alles mit der Sauerrahm-Ei-Masse übergießen und mit dem gerieben Stinkikäse bestreuen.

Für ca. 35 Minuten (bis die Quiche goldbraun ist) auf mittlerer Schiene backen.

Dazu passt Salat oder Paradeiser – was auch immer ihr wollt. Noch ist das ein freies Land.

Himbeer-Rum-Sorbet

Raspberry Daiquiri Sorbet

Abenteuer Baguetteeinkauf – eine wahre Geschichte.
Ich habe Gäste eingeladen, man braucht ja hin und wieder einen Grund, um die Wohnung zu putzen.
Gäste wollen meistens etwas essen (ja, ich weiß. Ich finde das auch ziemlich unverschämt), also begibt man sich ins Wagnis “Lebensmitteleinkauf” und pilgert zum Supermarkt um die Ecke. Neben ein paar Kräutern und anderen Kleinigkeiten, schreit der Organismus nach Kohlenhydraten – und das ziemlich laut.

Ich schlendere also in meiner üblichen Schneckengeschwindigkeit (man will ja nicht unnötig Kalorien verbrauchen) zur Feinkost, wo man frisches Gebäck holen kann.

Sonst gibt es die Baguettes immer schon fertig verpackt und abholbereit im SB-Regal. Genau so wie ich es mag – so wenig Menschenkontakt wie möglich. Aber natürlich sind die Körbe an einem Donnerstagvormittag leer. Wahrscheinlich ist kurz zuvor eine Pensionistenhorde “heuschreckenplagenähnlich” über das Brot hergefallen.

Nach nur 5 Minuten werde ich sogar bedient. Neuer Rekord, um den mich meine Kollegen beneiden. Während ich meine Bestellung “Ein Baguette, bitte!” aufgebe, gesellt sich ein älterer Herr zu mir und wartet geduldig.

Die nette Feinkostdame holt das Baguette und stopft es ins Sackerl, geht feengleich (Vorsicht! Die Geschichte könnte Sarkasmus enthalten) zur ihrer Waage/Kassa und tippt.

“ping, ping, ping, määääh” Hmmmm, das war wohl die falsche Tastenkombination. Also nochmal. “ping, ping, ping, määäh” “ping, ping, ping, määäh” *seufz* Das gibt es doch wohl nicht. Alle guten Dinge sind 3000! Also “ping, ping, ping, määääh” *zickig-seufz* “ping, ping, ping, määääh”

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Also auf ein Neues “ping, ping, ping, määääh” Dieser Vorgang wiederholt sich noch einige Male. Ich und mein Leidensgenosse stehen seelenruhig da und beobachten das Geschehen. Um ehrlich zu sein, ist es richtig fesselnd.

Die Baguettefachfrau sieht ein, dass ihr immer gleiches Handeln nichts bringt und ruft ihren Kollegen zu Hilfe, der leicht gestresst während dieser Zeit min. 5 Kunden bedient hat. Nennen wir ihn doch einfach Jean-Jacques.

“Jean-Jacques, welche Nummer hat nochmal das Baguette?!”. Jean-Jacques trägt eine witzige Bäckersmütze, die einem Barett sehr ähnlich sieht und dazu noch einen französischen Schnurrbart.

Stille Begeisterung bei mir und meinem Leidensgenossen.

Jean-Jacques trabt an und sagt “Du musst doch nur aufs Bild tippen” und macht “ping – tadaaaa”. Die Baguettedame atmet erleichtert aus und sagt “Asoooo! Is ja eh ned so schwer!”. Jean-Jacques entschwindet. So, nun will ein Etikett gedruckt werden. Auch das ist gar nicht so einfach. Raketenwissenschaftler, pudelt euch nicht auf mit euren Raketenwissenschaften. Und wieder ist unser vertrautes Geräusch “ping, ping, ping, määääh” zu vernehmen.

Der Wahnsinn hält sich dieses Mal in Grenzen und Jean-Jacques wird erst nach Versuch Nummer 4 zu Rate gezogen. Jean-Jacques to the rescue!

Und wieder flitzt Jean-Jacques mit seinen engelsgleichen Fingern über den Touchscreen und zaubert ein Etikett daher. Noch bevor wir um ein Autogramm bitten können, verschwindet er auch schon wieder.

Dieses bösartige Etikett hat sich mit der bösartigen Kassa/Etikettdruckmaschine verschworen und mutiert zu einem bösartigen Luder.

Es klebt sich demonstrativ an den Handschuh unserer mittlerweile angeschlagenen Baguettedame und lässt sich nicht überreden aufs Baguettesackerl zu springen. Erst unter mühsamer Anwendung von Gewalt kapituliert es und wechselt die Fronten.

In meinem Kopf höre ich nun ein leises “Mein Schaaaaaaatz” und nehme freudestrahlend mein Baguette entgegen. Die Baguettedame atmet erleichtert auf, als ich ihr mitteile, dass ich nun wunschlos glücklich sei.

Ich verlasse diesen magischen Ort und höre wie sie meinen stillen Leidensgenossen fragt, wie sie ihm den helfen könne.

Mit einem Schmunzeln im Gesicht bestellt auch er “Ein Baguette, bitte!”.

Wir lachen beide und sind nun auf ewig in unseren Herzen miteinander verbunden.

500 g frische Himbeeren
80 g Staubzucker
Saft einer Zitrone
10 cl Rum

Alles gemeinsam pürieren (womit, überlasse ich Euch) und ab damit in die Eismaschine. Menschen ohne Eismaschine, füllen das Zeug in einen Behälter und geben alles für mindestens 4 Stunden in den Tiefkühler.

So schnell isst man sich seine Mitmenschen schön. Ich nehme das immer mit ins Büro und schleck’ mir die Kollegen erträglich. ;)

Orangen-Aperol-Sorbet

Orangen-Aperol-Eis

Mitte der Woche – Montag #3 – somit höchste Zeit für den nächsten Stimmungsaufheller für Erwachsene.

Zutaten für ca. 500 mL Sorbet:

Saft und geriebene Schale 1 Limette
Saft von 3 Orangen (ca. 400 mL)
geriebene Schale einer Orange
100 g bauner Zucker
125 mL Aperol

Orangensaft und-schale, Limettenschale und braunen Zucker in einen Topf geben und leicht erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Limettensaft und Aperol hinzufügen. Nun kommt die Mischung entweder in die Eismaschine oder in ein Gefäß und dieses wiederum in den Tiefkühler.

Entweder isst man das Sorbet einfach so oooooder man nimmt eine Kugel, gibt sie in ein Glas und füllt dieses mit kühlem Prosecco auf.

Zum Wohl!

White Russian Eis

White Russian Eis

Habt ihr schon befürchtet, dass kein weiteres Eis für Erwachsene mehr kommt? Keine Panik – da kommen noch einige auf Euch zu.
Und hier kommt Teil 4 der “Ich schleck’ mich hackedicht!”-Reihe.

Einer meiner Lieblingscocktails – der White Russian – umgewandelt in ein erbarmungslos köstliches Sahneeis (jaja, Schlagoberseis – liebe Mitösterreicher).  Jedenfalls habe ich es ein wenig mit dem Alkohol übertrieben. Vom Geschmack her, hätte ich noch viel mehr reingekippt. Beim Alkohol heißt es bei mir immer “Mehr ist mehr!”. Aber wenn man Eis macht, erreicht man irgendwann die Grenze bzw. Alkoholkonzentration, bei der das gute Zeug einfach nicht mehr gefriert.

Nach einer Nacht im Tiefkühler, war es immer noch cremig (was ja nicht schlecht ist), aber es lassen sich keine schönen Kugeln formen.

Rezept für ca. einen halben Liter Eis:

200 mL Milch
200 mL Schlagobers
3 Eigelb
60 g Zucker
75 mL Vodka (besser nur 50 mL)
75 mL Kahlúa (besser nur 50 mL)

Die Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Eigelb und Zucker schaumig (hellgelb) mixen und die Milch langsam in einem dünnen Strahl hinzufügen.
Diese Milch-Zucker-Ei-Masse in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze cremig rühren (zur Rose ziehen). Dann mit dem Schlagobers, Vodka und Kahlúa vermischen und in die Eismaschine geben.

Solltet ihr keine Eismaschine haben –  tja – wie hat mein Biologielehrer immer so schön gesagt “Der eine fährt nach Paris, der andere nicht.”

 

Wassermelonen-Feta-Salat, Level:Restlkochen

Wassermelonen-Feta-Salat

Ich hätte auch für heute wieder ein alkoholisches Eisrezept parat, aber wir wollen ein Wochenende die Leber schonen (wer’s glaubt) und die Reste aus dem Kühlschrank verarbeiten.

Die Monsterwassermelone von letzter Woche hat das Hoheitsgebiet “Kühlschrank” noch immer nicht ganz geräumt. Ein Großteil des Wassermelonenarmee ist dem Wassermelonen-Campari-Sorbet zum Opfer gefallen. Ein kleinerer Teil wurde ohne Gnade roh verzehrt. Die letzten Kämpfer wurden nun mit anderen Kühlschrankbesetzern vernichtet.

Salat für eine Eiskönigin (mein derzeitger Spitzname im Büro, nachdem ich die Klimaanlage auf kuschelige 18°C einstelle und mir die anderen mit “Ganz schön kalt hier, oder??” kommen. Pfffff, Luschen!)

1 Handvoll Rucola
1 gegrillter und geschälter Paprika aus dem Glas (die Fleißigen können das ja auch in Eigenregie machen, ohne auf ein Gläschen zurück zu greifen)
bissl Salatgurke
1 EL eingelegte Zwiebeln (Rezept folgt noch) (Alternative: rote Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und für 30 Minuten in Zitronensaft ziehen lassen ODER rotes Zwiebelchutney)
bissl Feta
Olivenöl, Rotweinessig, Salz

Den Rucola habe ich in einer separaten Schüssel mit ein wenig Olivenöl, Essig und Salz angemacht (das liest sich jetzt, als hätt’ ich mit ihm geflirtet).
Wassermelone in mundgerechte Stücke schneiden, Gurke waschen, halbieren und in Scheiben schneiden, Paprika klein schneiden.

Rucola auf einen Teller drapieren, die Paprika-, Wassermelonen- und Gurkenstückchen darauf verteilen. Die Zwiebelringe darüber streuen und zum Schluss den salzigen Feta darüber bröckeln.

Fertig! Der Kühlschrank ist nun wieder bereit für neue Bewohner – mich zum Beispiel.

Achja, dazu gab es noch Ciabatta, bissl trocken (ich war zu faul, zum Toasten).

Wassermelonen-Campari-Sorbet

Wassermelonen-Campari-Sorbet

Und weiter geht’s mit der schönen Reihe “Ich schleck’ mich hackedicht!”.

Ich bin ja nicht der große Campari- oder Aperol-Fan. Mir ist das Zeug zu bitter. Aber was tut man nicht alles im Namen der Alkohol-Eis-Wissenschaft. Nachdem es in den Eisbüchern oder Netz nur wenige bis fast keine alkoholischen Eisrezepte gibt, mach ich mir zum Ziel (nein, zur Lebensaufgabe!), so viele wie möglich zu erfinden. Daher muss die arme Verwand- und ein Teil der Kollegschaft mitleiden und mitschlecken. Nicht, dass mir ihre Meinung wichtig wäre ;). Aber alleine schaffe ich diese Mengen nicht – naja, köööönnte schon, aber Mr. KissTheCook wäre von einer dauerhaft angezwitscherten Mrs. KissTheCook wohl nicht so begeistert. Wobei Mrs. KissTheCook recht gut drauf wäre :)

Also, Rezept für keine Ahnung wieviel Sorbet. Hmmm, ca. 850 mL:

800 g Wassermelone (entkernt und ohne Schale)
80 g Puderzucker
Saft 1 Zitrone
100 mL Campari

Das Fruchtfleisch der reifen Wassermelone auslösen und entkernen und in einem Mixer oder Häcksler pürieren, geht auch mit dem Mixstab.
Puderzucker in die Masse sieben, Zitronensaft und Campari hinzufügen, alles durchmischen und entweder in die Eismaschine oder in ein gefriergeeignetes Gefäß geben und für ca. 4 Stunden in den Tiefkühler legen.

Frostige Grüße!

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