Bioleks Schokokuchen

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Ha. Letzte Woche schreibt sie noch von einer zickigen Bauchspeicheldrüse und jetzt gibt es wieder einen bombastischen Schokokuchen – nach einem Rezept von Herrn Biolek persönlich, somit köstlich, süß und schokoladig?

Ja, irgendwie muss man ja die Lendenfrucht beschäftigen. Übrigens die easy peasy Staubzuckerdeko hat mir mindestens 10 Coolheitspunkte eingebracht, wenn nicht gar 11. Booya – in your face.

Rezept für eine Springform:

200 g Kochschoki + 2 EL Wasser
100 g Butter
160 g Zucker
3 Eier (Größe L)
50 g Mehl
Staubzucker für die coole Deko

Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder einfetten.

Schoki und Wasser in einer Schüssel in der Mikro schmelzen (jeweils 30 Sekunden und immer zwischendrin umrühren). Dann die Butter und den Zucker hinzufügen und umrühren (nicht mehr in die Mikro geben) bis eine homogene Masse entsteht.
Der Lendenfrucht den Löffel (den man nicht mehr braucht) zum Abschlecken geben.

Eier trennen, Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb und Mehl zur Schokomasse geben und gut vermengen (mit dem Mixer). 1/3 von der Schneemasse hinzufügen und ebenfalls gefühllos reinmixen. Mixstäbe dem menschlichen Geschirrspüler zum Abschlecken geben.

Die restlichen 2/3 der Eismasse nun mit viel Gefühl unterheben.

Die Masse in die Tortenform füllen und ab damit in den Ofen.
Sollte nach 30 Minuten fertig sein – Stäbchenprobe nicht vergessen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Haushaltsobjekte nach Wahl (hier Teelöffel und Kuchengabel) auf den Kuchen legen und dann Staubzucker drüberstreuen. Ooohs und Aaaahs vom zukünftigen Steuerzahler einheimsen und cool abwinken.

Viel Spaß beim Nachbacken.

Tüdeldü

Das Rezept stammt aus Alfred Bioleks Buch “Die Rezepte meines Lebens”. Ich markiere das hier als unbezahlte Werbung, wegen Namensnennung und füge noch ein “Augenverdreh”-Emoji hinzu.

Giraffenkuchen

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Giiraffenkuchen

Dieser Kuchen wurde vor 5 Jahren gebacken und der Beitrag nie zu Ende geschrieben. Ich glaube mich zu erinnern, dass er gut geschmeckt hat. Aber ich bin ja keine Bank und kann somit nichts garantieren. Ho ho, der war gut.

Wie auch immer – mein geschundenes Hirn weiß noch, woher ich das Rezept habe. Aus einem wunderschönen Buch, das ich vor Jahren gekauft und nach nunmehr 2 Umzügen in einem Schrank wiederentdeckt habe. Hach, die Freude war so groß. Und noch viele weitere Kochbuchschätze wurden ausgegraben. Mein altes Ich war zum Greifen nah. Ich glaube, dieses Gefühl können andere Eltern nachempfinen, wenn sie etwas aus kinderlosen Zeiten finden und sich an diese Momente zurückerinnern können.

Zutaten für eine normale Springform:

150 g Butter
4 Eier
250 g Zucker (es ist durchaus möglich, dass ich damals 200 g verwendet habe, da dies ein altes Rezept ist und damals (Zucker)Geiz nicht geil war)
200 mL Milch
280 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Für die Glasur:
2-3 EL Erdbeermarmelade
Schokoglasur (gekaufte)

Backrohr auf 180°C vorwärmen. Eier trennen, Eiweiß zu Schnee schlagen. Alle Zutaten wie aufgelistet nacheinander vermengen. Ich empfehle einen Mixer. Wer in Lockdownzeiten mehr Bewegung braucht, greift zum Kochlöffel und trainiert die Oberarmmuskeln.

Den Teig in 2 Hälften teilen und eine davon mit 2 EL Kakao färben. Wie beim Marmorkuchen nun zuerst den hellen Teig in die Form geben, dann den dunklen und mit einer Gabel nur teilweise verrühren bis ein schönes Muster entsteht.

Ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Backprobe (Holzspieß reinstecken) machen, wenn es passt, raus damit, wenn nicht, noch weitere 8-10 Minuten drinlassen.

Nach dem Abkühlen den Kuchen mit Marmelade bestreichen und mit Schokoglasur übergießen.

Hier ist das tolle Buch:

Das übliche Blabla: das ist keine Werbung, oder zumindest unbezahlte Werbung wegen Namensnennung. Ich hab das Buch mit meinen eigenen Euronen vor Jahren gekauft. Leider, leider hat mir niemand für diesen Beitrag Geld geboten. Ich empfehle es, weil es mir gefällt. Kauft es oder auch nicht. Es ist mir egal ;)

Viel Spaß beim Lesen und/oder Nachbacken.

 

Tüdeldü.

Naan-Brot (Keto)

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Im Hause Kiss-The-Cook gibt es eine beleidigte Speicheldrüse. Um die Zicke zu besänftigen, wird hier nun öfters Low Carb oder Keto gekocht und, selbstredend, gegessen.

Meine Faulheit erlaubt es mir nicht die amerikanischen “Cups” in Gramm oder eine andere metrische Einheit umzurechnen. Für die Nachbacker, kauft euch ein günstiges Set online.

Euren Unmut über meine Faulheit lasst bitte an euren Mitbewohner/menschen aus ;)

Zutaten:

  • 1,5 Cups Mandelmehl (teilentölt)
  • 1 EL Backpulver
  • 2 Eier (Größe L)
  • 3 Cups geriebener Mozzarella
  • 2 EL griechischer Joghurt (10% Fett)
  • Butter (2-3 EL)
  • Petersilie (frisch oder TK, bissl halt)
  • Knoblauch (1 Zehe)
  • Salz

Mandelmehl, Backpulver und Eier miteinander verrühren.

Mozzarella und griech. Joghurt in einer mikrowellengeeigneten Schüssel miteinander vermischen (als ob das möglich wäre :-D) und jeweils 20 Sekunden erhitzen, rausnehmen, umrühren, erhitzen usw. bis der Käse geschmolzen ist und eine schöne, weiche Masse entsteht. Ich sag nur Käse-Playdoh.

Danach die Mandelmehl-Eiermischung zum Käse geben und miteinander verkneten.

Backrohr auf 180°C (Umluft) vorheizen, Backpapier auf ein Backblech klatschen, den Teig zu 8 Kugeln formen und aufs Backblech geben. Mit ein wenig Frust den Teig zu Fladen flachdrücken. Der Frust und die leichten Aggressionen sind die Geheimzutat.

8-10 Minuten backen, bis das “Brot” goldbraun ist.

Ein wenig Butter (2-3 EL) in einem kleinen Topf schmelzen, Petersilie und Knoblauch fein hacken und mit etwas Salz mit der geschmolzenen Butter vermischen.

Die Naan-Brote mit der Kräuterbutter bestreichen und warm genießen. Sie sind wirklich überraschen köstlich. Niemand war überraschter als ich. Köstlich. Überrascht. 2 wurden sofort inhaliert. Tja.

Viel “Spaß” beim Nachbacken. Es macht keinen Spaß, weil es so klebrig ist. Aber es schmeckt und das ist wichtig, wenn man eh schon die geliebten Kohlenhydrate reduzieren muss.

Tüdeldü.

Rezeptinspiration von Dr. Eric Berg auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=OZecT2aGxu4

Nuss-Nougat-Kipferl

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Naja, ich bin mir nicht ganz sicher, aber es besteht die Möglichkeit, dass ich wieder zurück bin. Ich blogge, also bin ich…?

Und wie es sich gehört, gibt es zu meinem fulminanten Comeback ein faszinierend unspektakuläres Rezept. Aus einer Kindergartenzeitung. Nachgebacken, einfach so, an einem Wochenende, mit dem Handy fotografiert. Wer bin ich überhaupt?

Nach so langer Zeit, will ich hier niemanden mit diesen vielen unverständlichen Wörtern verwirren. Daher geht es auch gleich zum Rezept. Ich muss mich hier wieder ein wenig zurecht finden. In 5 Jahren kann sich einiges ändern – blogtechnischerweise.

Rezept für ca. 40 Stk. Nuss-Nougat-Kipferl:

Zutaten:

350 g glattes Weizenmehl

80g geriebene Haselnüsse

1 Prise Salz

1 Eidotter (Größe L)

200 g weiche Butter

100 g Nuss-Nougat-Creme (wir wissen doch alle, wozu 90% der Nachbacker greifen werden ;))


Dann noch für das nette Endergebnis:

100 g Noisetteschoki

50 g geriebene Haselnüsse zum Bestreuen


Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten in die Küchenmaschine schmeißen (die Noisetteschoki und 50 g geriebenen Haselnüsse fürs Endergebnis natürlich nicht) und mit dem Knethaken durchkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und min. 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Ich hab verschiedene Teige am Vortag zubereitet und im Kühlschrank gelagert. Am Tag darauf wurde dann nur noch gerollt, ausgestochen, gegessen.
  2. Backrohr auf 160° C (Umluft) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen formen (ca. 2cm im Durchmesser). Danach in 1 cm dicke Scheiben schneiden und zu schön hässlichen Kipferln formen. Mit Gefühl aufs Backblech klatschen und ins Rohr schieben.
  4. Ca. 10-12 Minuten backen. Dann no na auskühlen lassen. Auf einem Gitter selbstreden, wegen der Vorbildwirkung für die nächste Generation an Kexbäckern.
  5. Schoki in der Mikrowelle schmelzen, zuerst 1 Minute, dann umrühren und jeweils 30 Sekunden erwärmen und jedes Mal umrühren bis die gewünschte Schmelzigkeit erreicht ist. Ja das ist jetzt ein Wort.
  6. Die Kipferlspitzen in die flüßige Schoki tunken auf frisches Backpapier legen und je nach Wunsch mit geriebenen Haselnüssen bestreuen.
  7. Die Kekse halten sich ca. 4 Wochen in der Keksdose …? Überleben die denn wirklich so lange bei manchen Menschen?

Viel Spaß beim Nachbacken und bis zum nächsten Mal. Mit etwas Glück, vielleicht in weniger als 5 Jahren. Man soll die Hoffnung nicht aufgeben.

Tüdeldü.

Zitronen-Ricottakuchen

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Zitronenricottakuchen

Bevor meine liebe Kollegin Olga noch Amok läuft, weil sie seit Wochen auf dieses Rezept hier wartet, werde ich  es doch schnell veröffentlichen.

Olga ist  ein ganz heißer Feger, der auf  Partys gerne Netzstrümpfe trägt und mit einem heißen Ostblockakzent aufwarten kann. Somit Traum aller Männer und betrunkener Mrs.KissTheCooks.

Die liebe Olga heißt ja in Wirklichkeit ganz anders, aber als überaus  engagierter und motivierter Partygast, hat sie  für meine Russenparty doch glatt eine eigene Partyfigur entwickelt, Perücke und knallroten Lippen inklusive. Ich muss jetzt noch die Klimaanlage einschalten, wenn ich an die Netzstrümpfe zurück denke. Solche Gäste lob ich mir.

Nach der Party hat sie mich mehrmals verzweifelt gebeten nach ihrem verlorenen Russenring zu suchen. So viel Zeit habe ich schon sehr lange nicht mehr auf meinen Knien verbracht ;) dennoch war er unauffindbar. Selbst den Staubsaugerbeutel habe ich halb würgend durchsucht. Nada.

Jetzt, fast  ein Jahr später, hat sie ihn in einem ihrer Schuhe gefunden. Die Frau hat entweder eindeutig schuhtechnisch zu viel Auswahl oder so viel Hornhaut an den Hüfchen, dass ihr dieser Fremdkörper beim Gehen nicht aufgefallen ist. Über diese Verfehlungen ihrerseits, sehe ich aber großzügig hinweg und heirate sie in meinem nächsten Leben. Hoffentlich trägt sie zur Hochzeit dann wieder ihre Netzstrümpfe.

Rezept für eine Kastenform (ca. 35 cm):

4 Eier (Größe M)
150 g weiche Butter
160 g Zucker
250 g Ricotta
abgeriebene Schale und Saft von 2 Zitronen (muss ich erwähnen, dass sie unbehandelt sein sollen?)
160 g gemahlene Haselnüsse
80 g Mehl (ich habe für Olga glutenfreies verwendet)
2 gestrichene TL Backpulver
1 Prise Salz
 Staubzucker zum Bestäuben

Die Kastenform entweder gut einfetten oder mit Backpapier auslegen (ich empfehle das Backpapier). Das Backrohr auf 180°C (Heißluft) vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz zu Schnell schlagen. Danach zur Kühlung in den Kühlschrank stellen.

Eigelb, Butter und Zucker schaumig (hellgelb rühren) und anschließend mit dem Ricotta und der Zitronenschale und -saft verrühren.

Nun den Eischnee vorsichtig unter die Masse heben. Am besten zuerst 1/3 vom Schnee eher wild umrühren, dann lassen sich die letzten 2/3 leichter unterheben (behutsam).

Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und für  ca. 50-55 Minuten in der unteren Hälfte des Backrohrs backen.

Danach in der Form auskühlen lassen und mit Staubzucker bestäuben.

Viel Spaß beim Nachbacken  und ein Bussi an Olga!

Das Originalrezept stammt aus dem Buch “Cake – Genial einfach und schnell” von Ursula Furrer-Heim.

Tarte mit Kürbis und süßem Knoblauch auf Walnussboden

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KürbisKnoblauchWalnussTarte ganz

Dieses Essen habe ich mir hart verdient. Eigentlich ist, laut Rezept, ein Mandelboden vorgesehen, aber Oma-KissTheCook hat  mich reichlich  mit Walnüssen aus dem Garten beschenkt.  Über 1 Stunde habe im Schweiße meines Angesichts Walnüsse geknackt (und nur ca. 1/4 davon gleich geknabbert -ohne Knabbereinlagen meinerseits hätte es vielleicht auch nur eine halbe Stunde gedauert).

Das nächste Mal würde ich den Teig dünner “ausrollen”, die Ränder waren mir ein wenig zu dick. Möglicherweise wird es das nächste Mal eine ränderlose Tarte im normalen Springformtortenboden. Lassen wir uns  überraschen. Definitiv wird es ein nächstes Mal geben. In ein paar Wochen steigt eine kleine Party mit einigen Gästen, die sich glutenfrei ernähren.

Übrigens konnte man den Teig nicht ausrollen, da ich die  Walnüsse frisch gemahlen (im Food Processor pulverisiert) habe und  sie  dementsprechend recht feucht waren.

Rezept für  eine Tarte (ca. 28  cm Durchmesser):

Boden:
375 g gemahlene Walnüsse (oder Mandeln)
1 gestrichener TL Salz
1/2 TL Natron
30 g weiche Butter
2 Eier (Größe M)

Füllung:
250 g Kürbis (ich habe Stangenkürbis verwendet)
die geschälten Knoblauchzehen von 2 Knollen
30 g Butter
1 EL Ahornsirup
1 El Weißweinessig
2 Eier (Größe M)
250 g Naturjoghurt
60 g geriebener Käse (ich habe Red Leicester verwendet)
100 g Ziegenfrischkäse
1 EL gehackte Petersilie
Salz und Pfeffer

Für den Teig  die angegebenen Zutaten in die Küchenmaschine (Food Processor) schmeißen und zu einem Teig verarbeiten  (hat die Konsistenz von feuchtem Sand). Eine Tarteform (oder auch Tortenform) einfetten. Den Teig habe ich einfach so hineingegeben und mit den Fingern am Boden und den Wänden entlang flach gedrückt. Wie gesagt, habe ich schlampig gearbeitet und die Ränder sind zu dick geworden.

Form samt Teig für ca. 10-15 Minuten in den Kühlschrank geben. Währenddessen Backrohr auf 180°C Heißluft vorheizen.

Auf mittlerer Schiene den Boden 10 Minuten blindbacken und anschließend weitere 10 Minuten nackert (ohne Bohnen oder Erbsen) backen. Zur Seite stellen.

Für  die Füllung den Kürbis in 1 cm dicke Würfel schneiden und auf einem Backblech (Backpapier nicht vergessen)  für ca. 20-30 Minuten in den Ofen schieben (das habe ich parallel zum Blindbacken gemacht).

Die Knoblauchzehen in einem kleinen Topf mit  etwas Wasser (hmmmm ca. 75 mL) auf mittlerer Stufe köcheln – ca. 10-12 Minuten (bis der Knoblauch fast weich ist). Die Butter hinzufügen und ein wenig die Hitze raufdrehen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist und der Knoblauch langsam braun wird.

Ahornsirup, Apfelessig und ein wenig Salz hinzufügen und etwa  10 Minuten köcheln, bis  ein dickflüßiger Sirup entsteht (köstlich!).

Joghurt, Eier, geriebenen Käse, Salz, Pfeffer und Petersilie miteinander verquirlen.
Kürbisstückchen auf dem Tarteboden verteilen und mit der Joghurt-Eimasse übergießen. Die karamellisierten Knoblauchzehen und den Ziegenfrischkäse in Tupfen darauf verteilen.

Für ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene bei 170°C im Ofen backen. 
Die Tarte kann  heiß oder lauwarm gegessen werden.

Das Rezept stammt aus dem Buch “Hemsley Hemsley – natürlich gut essen”. Der Kauf war eher ein Zufall, nachdem ich ursprünglich auf der Suche nach etwas ganz anderem war. Verlassen habe ich den Buchladen mit diesem Kochbuch, einem Häkelset (Süße Eule – selbst gemacht) und einem kleinen Wecker.
Aus der Eule ist ein winziger Schal für eine Eule geworden, nachdem ich einfach nur geradeaus stricken kann :).

Der kleine Wecker landet in einem meiner Weihnachtsschuhkartons.

Falls ihr zu viele Euronen habt (wem geht’s nicht so…?*hust* *Ironie*), gerne Weihnachtsgeschenke einkauft (ääääh – ihr seid mir suspekt) oder gerne anderen, insbesondere Kindern, eine Freude macht (willkommen in meiner Welt) – dann würde ich euch die  tolle Aktion Weihnachten im Schuhkarton ans Herz legen. Bis zum 15. November 2015 können die Geschenkkartons abgegeben werden. Sammelstellen findet ihr auf der Homepage.

Meinen Kartons fehlt nur noch ein kleines Spielzeug, dann können sie sich auch schon auf ihre Weihnachtsreise begeben.

(Die Organisation von Weihnachten im Schuhkarton hat diesen Post nicht gesponsert. Es war mir ein persönliches Bedürfnis euch darauf aufmerksam zu machen).

KürbisKnoblauchWalnussTarte Stück

Schokokuchen mit Biss für Halloween

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Schokokuchen Halloween

Ursprünglich hieß dieser Kuchen mal Zebrakuchen – und das auch berechtigt….wenn man denn die Kinderschokoriegel richtig angeordnet hätte (nämlich der Länge nach). So aber – BAM! – Hallo Halloweenkuchen mit Biss! Ich würde noch eine zweite Reihe an Zähnen empfehlen, damit wir auch ein hübsches Oberkiefer haben ;) aber hey, es war ursprünglich ein Unfall  und den könnt ihr ja noch bis zu eurer Party ausbauen.

Das Originalrezept (mit weniger Schokoriegeln – pfffft!) findet man im netten Büchlein “Cake” von Ursula Furrer-Heim.

Zutaten für eine Kastenform (ca. 35 cm):

170  g weiche Butter
200 g Zucker
4  Eier (Größe L)
1 Prise Salz
200 g Mehl
30 g Kakao (bitte das gute Zeug ohne Zuckerzusatz)
2 gestrichene TL Backpulver
12-15 Kinderschokoriegel bzw. 24-30 Stück für Unter- und Oberkiefer (je nachdem wie lang eure Form ist und ihr eine doppelte Schicht für die oberen und unteren Beißerchen machen wollt)

Backrohr auf 180°C Umluft vorwärmen. Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen (ich spreche mich für das Backpapier aus).

Butter, Zucker, Eier und Salz in die Küchenmaschine schmeißen und schaumig (hellgelb) mixen. Die trockenen Zutaten (Mehl, Kakao und Backpulver) vermischen und auf die Ei-Buttermischung sieben und alles miteinander verrühren.

Solltet ihr nur  eine Schokoriegelschicht nehmen, dann reicht es die Masse in die Form zu füllen und die Schokoriegel tief in die Masse zu drücken, bis sie verschwunden sind. Für eine 2. Reihe würde ich zuerst eine Hälfte des Teigs einfüllen, Schokoriegel reindrücken, 2. Teighälfte darüber streichen und die 2. Reihe an Schokoriegeln reindrücken und alles glatt streichen.

Für ca. 40 Minuten auf der unteren Schiene backen und in der Form vollständig auskühlen lassen.

Bis(s) zum nächsten Mal (lahmste Verabschiedung ever!)!

 

Nachgebacken: Mohn-Zwetschkenkuchen

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Mohn-Zwetschken-Kuchen_teil

Jaja, man bedient sich nicht nur an den geschätzten 300 Koch- und Backbüchern (vor allem, wenn man erst 4 Backbücher letzte Woche ergattert hat), die in den unendlichen Weiten der eigenen Bücherregale vor sich hinschlummern – nein, man durchstöbert auch die Blogs  der Konkurrenz.

Mama-KissTheCook hatte unlängst Geburtstag. So viel sei zum Alter verraten – sie  ist volljährig. Diese Dame, deren Hüften mich heute noch vorwurfsvoll anblicken, wird von mir  liebevoll “der Kuchenfriedhof” genannt. Gute  Beschreibung für ihre quasi unbeschreibliche  Kuchenliebe?
Mohn hat es ihr besonders angetan, Zwetschken mussten aufgebraucht werden, mein Gehirn hat mir ausnahmsweise einen guten Dienst erwiesen und mir Maras Kuchenrezept ins Gedächtnis gezaubert. So schnell lassen sich die Diätabsichten der gnädigen Frau Mutter vernichten.

Ich habe Maras Rezept  ein wenig abgewandelt – ganz ehrlich, wozu sollte ich nur 150 g Mohn nehmen, wenn in der Packung 200 g enthalten sind und man de facto niemals zu viel Mohn in einen Kuchen stopfen kann:

Für den Mürbteig:
125 g kalte Butter in kleine Würfel geschnitten
1 kaltes Ei (Größe M)
75 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
225 g Mehl
1/2 Pckg. Backpulver

Für die Füllung:
100 g Sauerrahm
400 g Magertopfen
2 Eier (Größe M)
150 g Zucker
200 g Mohn, gemahlen
2  EL Vanillepuddingpulver
500 g Zwetschken (Mara nimmt 1 kg – mein Haushalt konnte nicht mehr entbehren)

Für die Streusel:
125 g Mehl
75 g Zucker
100 g kalte Butter in Würfel geschnitten
25 g gemahlene Mandeln
50 g feine Haferflocken (zartschmelzend)

Den Boden einer 28cm Springform mit Backpapier auslegen und die Seiten mit  Butter einfetten.
Was den Mürbteig  betrifft, bin ich eine ganz eine Faule. Mara hat den Teig ganz fleißig mit ihren eigenen Händen verknetet. Ich habe alle Zutaten in die  Küchenmaschine (Häcksler) geschmissen (ja, nicht einmal liebevoll hineingleiten lassen) und die Maschine so lange arbeiten lassen, bis der Mürbteig die Konsistenz von feuchtem Sand hatte.
Anschließend hat Mara den Teig ganz vorbildlich ausgerollt. Auch das habe ich mir erspart und den Teig in die Form gegeben und mit den Händen glatt gedrückt.  Die Ränder wurden ca. 3-4 cm hoch mit Teig bekleidet. Mit der Rückseite eines Löffels habe ich alles glattgestrichen. Anschließend wandert der Teig samt Form für  eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Für die Füllung mixt (oder lässt mixen – ohne Küchenmaschine würde ich sterben) einfach alle Zutaten zusammen.

Die Zwetschken werden halbiert, entkernt  und einfach in Scheiben geschnitten (jegliches andere Steinobst oder auch Äpfel stelle ich mir genauso wunderbar vor).

Die Streusel habe ich genauso wie den Mürbteig zubereitet – Stichwort feuchter Sand.

Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen. Füllung auf dem Mürbteig verteilen und glatt streichen. Obst schön darauf arrangieren und die  Streusel (ruhig auch gröbere Stücke mit den Händen formen) darauf verteilen.

Auf mittlerer Schiene für ca. 35 Minuten backen und vollständig in der Form auskühlen lassen. Anschließend für  ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, oder (so wie  ich) über Nacht in der kühlen Küche vergessen.

Mohn-Zwetschken-Kuchen_ganz

Übrigens waren nach dem Shooting weit weniger Streuseln auf dem Kuchen zu finden, als davor  *sabber* und das obwohl ich gar nicht dürfte #VerboteneFrüchteSchmeckenAberSoGut

Erdnussbutterkekse

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Erdnussbutterkekse

Huch! Da kommt ja noch ein Cookierezept. Aber dieses hier kann ich euch nicht vorenthalten. Mein Blog – meine Regeln. Wenn’s sein muss, veröffentliche ich ein Jahr lang täglich ein Keksrezept. Wer will mich schon aufhalten?

Es werden sowieso noch einige süße Rezepte folgen. Ich habe einen kleinen “Umtrunk” (=Kuchen, Kekse und Cocktaileis) im Büro abgehalten und die lieben Kollegen gemästet und abgefüllt.

Rezept für (in meinem Fall) 27 Kekse:

130 g weiche Butter
200 g brauner Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt (oder das Mark einer Vanilleschote)
200 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
300 g cremige Erdnussbutter (ohne Stückchen)
150 g gesalzene und geröstete Erdnüsse

Los geht’s. Backrohr auf 170°C Umluft vorheizen.
Butter und Zucker in der Küchenmaschine oder mit einem Mixer schaumig rühren. Ei und Vanilleextrakt/mark hinzufügen und weiterrühren. Anschließend die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver und Natron) vermischen und auch unterrühren.
Zu guter Letzt wird die Erdnussbutter hineingegeben aber nicht zu lange gerührt.

Den Teig formt man nun zu Kugeln (golfballgroß), legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückt sie ein wenig flach.
Die Erdnüsse grob hacken und auf den Teigscheiben verteilen.

Auf ausreichend Abstand achten. Ich habe jeweils 9 Kekse auf ein Backblech verteilt und für ca. 12 Minuten gebacken.

Heiß sind die Kekse noch ganz weich – 5 Minuten ruhen lassen und dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und auskühlen lassen, damit die nächste Fuhre gebacken werden kann.

Die Kekse schmecken wunderbar zu Eis – hmmmm, wie wäre es schlicht und einfach mit Vanilleeis – vielleicht ein wenig darüber bröseln *sabber* – merkt man, dass ich seit Monaten auf Zuckerentzug bin? *seufz*

Gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachbacken.

Übrigens stammt das Rezept aus dem Buch “Baking made easy” von Lorraine Pascale. Ich besitze nur das englischsprachige Buch, daher weiß ich leider nicht wie das deutschsprachige heißt. Obendrein bin ich zu faul es zu googeln.

Nigellas ultra-giga-mega-schokoladige Chocolate Chip Cookies

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Schokokekse Nigella

Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Fan (*hust* Groupie *hust*) von Nigella Lawson bin. Wie kann man diese Frau auch nicht vergöttern? Mit 50+ so auszusehen – würde ich auch gerne mit 50- (wie  jetzt) schaffen ;)

Sie  ist eine der wenigen Köchinnen, der ich es auch abkaufe, dass sie gerne kocht UND isst (!).  Natürlich habe ich nichts gegen schlanke, kochende Menschen einzuwenden – aber die mit kleinen Speckröllchen erobern mein Herz leichter. Man liegt auf ihnen auch viel bequemer. Ich schweife ab.

Nachdem ich ja Süßes derzeit umschiffen muss, aber dennoch gerne backe, profitieren eben meine Gäste davon.

Erst letzte Woche habe ich 4 hübsche Damen quasi zwangsernährt. Eine davon ist Schneebällchens Frauchen, die Käse liebt und mir nicht abkaufen wollte, dass Käsestückchen in den Cookies sind. Recht hatte sie – glaubt keiner Frau, die keinen Zucker essen darf! Die druckt nur Geschichten.

Rezept für (in meinem Fall – weil ich den Keksteig bundesheergenau mit dem Eisportionierer aufs Backblech befördert habe) 21 Kekse:

Übrigens, nachdem ich mich ausnahmsweise mal ganz genau an ein Rezept gehalten habe, könnt ihr das Original in englisch direkt auf Nigellas Homepage nachlesen (ich habe es aus ihrem Buch Nigella Express).

125 g Zartbitterschoki (70%)
150 g glattes Mehl
30 g Kakaopulver (lt. Rezept gesiebt, dafür war ich zu faul)
1 gestrichener TL Natron
1/2 TL Salz
125 g weiche Butter
70  g brauner Zucker
50 g weißer Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 kaltes Eis (Größe L)
350 g Schokodrops (backfest)

Das Backrohr auf 170°C (Umluft) vorheizen. Schoki in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad schmelzen.

Die trockenen Zutaten (Mehl, Natron, Kakao) in einer Schüssel miteinander vermischen. Butter und Zucker (alle 3 Sorten)  in die Küchenmaschine geben und schaumig aufschlagen. Die geschmolzene Schoki dazugeben, anschließend das kalte Ei unterrühren, dann die Mehlmischung und zum Schluss die Schokodrops unterheben.

Das Backblech mit Backpapier auslegen, einen Eisportionierer und ein Buttermesser schnappen.

Mit dem Eisportionierer Keksteig aus der Schüssel entnehmen und mit dem Messer glattstreichen. Den Teigklumpen aufs Backblech plumpsen lassen und nicht flach drücken! So entstehen lauter gleichgroße, hübsche Coookies, die außen knusprig und innen noch saftig weich sind. Mindestabstand von 4-5 cm einhalten!

Ca. 16-18 Minuten backen, aus dem Ofen holen und noch für 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen. Anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Diese Kekse habe ich zu meinem Himbeer-Mascarpone-Eis serviert.

Ein unprofessioneller Kochblog, ohne Ziel, dafür mit zeitweiliger Motivation und einer Prise Sarkasmus.

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